Stadtstaat Bremen will „Pille danach“ rezeptfrei

Laut „Gesundheitsspiegel.de“ vom 21. November 2011 will Bremen die Rezeptflicht für die sog. „Pille danach“ abschaffen. Dagegen gibt es nicht nur ethische, sondern auch gesundheitliche Einwände.

Bei der „Pille danach“ handelt es sich um ein hoch dosiertes Hormonpräparat, das die Nidation verhindert, also die Einnistung des bereits befruchteten Eies in die Gebärmutter  – somit handelt es sich um die Vernichtung eines Embryos, der kleinsten Erscheinungsform des Menschen. Die „Pille danach“ wirkt folglich im Falle einer Empfängnis als Frühabtreibungsmittel.“

Zur Zeit muss ein Arzt ein Rezept ausstellen, um das Präparat kaufen zu können. Künftig soll eine missbräuchliche Anwendung durch konkrete Auflagen für die Apotheken verhindert werden.
Eine rezeptfreie „Pille danach“ würde nicht nur die sexuelle Verwahrlosung in Deutschland verstärken, sondern auch – weil sie frühabtreibend (nidationshemmend) wirkt – das Lebensrecht der Ungeborenen weiter demontieren. Aus diesem Grund muss eine rezeptfreie Vergabe energisch abgelehnt werden.
In den USA hat vor kurzem das Gesundheitsministerium die rezeptfreie Vergabe an Minderjährige abgelehnt.

Quelle:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/01/bremen-will-rezeptfreie-pille-danach.html


2 Kommentare on “Stadtstaat Bremen will „Pille danach“ rezeptfrei”

  1. Medikamentenskepsis sagt:

    Ob man es nun aus religiösen oder allgemein-ethischen Gründen ablehnt oder nicht – diese „Pille danach“ hat schon rein medizinisch einen Haken: wird sie rezeptfrei abgegeben und der Apotheker klärt nicht zusätzlich ab, welche Medikamente die Patientin sonst noch nimmt, kann es zu Wechselwirkungen und unvorhergesehenen Komplikationen kommen (ggf. in entsprechenden Online-Datenbanken recherchieren). Der/die behandelnde Arzt/Ärztin weiss i.d.R. über die sonstige Medikation Bescheid, der Apotheker nicht, und schon gar nicht, wenn, wie man erwarten darf, die Frauen diese Pille nicht etwa in ihrer üblichen Apotheke in der Nachbarschaft nachfragen, sondern woanders, wo man sie nicht kennt.

    Gefällt mir

  2. Ralf sagt:

    …also DAS ist wirklich der Hammer…wie hier sehr richtig im Artikel dargestellt wird, handelt es sich nicht um ein Verhütungsmittel, sondern um ein „Abtreibungsmittel“. Es gibt sehr viele Medikamente, die relativ harmlos sind und doch, aus gutem Grunde, verschreibungspflichtig sind. Ich frage mich nur, warum will man hier eine Rezeptfreiheit?

    Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s