Weihbischof Gerhard Pieschl feierte sein Goldenes Priesterjubiläum

Papst spendete seinen  Segen als „Zeichen unserer Zuneigung in Christus“

Mit einem festlichen Pontifikalamt im Hohen Dom zu Limburg hat Weihbischof Dr. hc. Gerhard Pieschl am Sonntag, den 8. Januar 2012, sein Goldenes Priesterjubiläum (50 Jahre) gefeiert.

In der Festmesse, die er mit Hunderten von Gläubigen, mit zahlreichen Mitbrüdern im priesterlichen und bischöflichen Dienst  sowie mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kirche zelebrierte, dankte er dem Ewigen für sein erfülltes Leben als Priester.

Die Festpredigt für den Jubilar und die Mitbrüder, die am 8. Dezember 1961 im Hohen Dom zu Limburg zum Priester geweiht wurden, hielt Dr. Franz Kaspar,  Generalvikar und  Apostolischer Protonotar.

„Gott hat Euch beim Namen genannt und Ihr seid seinem Wort ‚Folge mir’ nachgegangen“, sagte Prof. Kaspar.  Der Generalvikar erinnerte daran, daß die Jubilare bei ihrer Weihe auf den Ruf Gottes mit ihrem „Adsum“ (Hier bin ich bzw. Ich bin bereit) geantwortet haben und sich in den Dienst nehmen ließen.

„Die 50 Jahre seitdem sind wie ein weiter Hineingehen in dieses „Adsum“, erläuterte der Prediger. Es sei die wichtigste Aufgabe eines Priesters und seiner Sendung in der Welt, die Auferstehung Christi durch sein Wort und Leben zu bezeugen.

Beim anschließenden Festakt im Bischöflichen Priesterseminar gratulierte Bischof Tebartz-van Elst dem em. Weihbischof Pieschl und wünschte ihm Gottes Segen.

Ausdrücklich dankte er dem Jubilar für seinen Dienst und würdigte das Wirken des Seelsorgers. „Wer Weihbischof Gerhard Pieschl begegnet, behält ihn in Erinnerung“, sagte der Limburger Diözesanbischof. Weihbischof Pieschl sei kontaktfreudig, spreche die Menschen auf der Straße an und scheue nicht, seine Stimme in der Kirche und für die Kirche zu erheben.

Der Jubilar sei ein froher Mensch, der in dieser Mentalität Gott auf der Spur sein wolle und die Menschen mit seiner Freude anstecke.

Der Bischof von Limburg erinnerte an einige Begegnungen mit seinem Mitbruder in Sitzungen und Versammlungen der Deutschen Bischofskonferenz: Mutig, engagiert, humorvoll und manchmal auch kämpferisch habe Gerhard Pieschl als Weihbischof in Limburg das Wort ergriffen und sich eingesetzt.

Der Bischof  las auch das Glückwunschschreiben von Papst Benedikt XVI. an Weihbischof Pieschl vor. Das Oberhaupt der katholischen Kirche gratulierte von Herzen zum Jubiläum und sandte dem Jubilar „voll Freude den Apostolischen Segen, auf die Fürsprache der Gottesmutter und als Zeichen unserer Zuneigung in Christus“.

Der Weihbischof blickte in seiner Ansprache dankbar auf sein Leben zurück: „Das Schöne an meinem Leben ist, dass ich nie einsam und allein war und mich immer bei Gott geborgen fühlte“, erläuterte Pieschl.

Der Weihbischof freute sich über die vielen Menschen, die sein Jubiläum mit ihm feierten.  Als schönes Zeichen der Verbundenheit empfand es der Weihbischof, daß seine Kurs- und Weihekameraden die Eucharistiefeier an seiner Seite feierten.  Dankbar erwähnte er die langjährige Verbundenheit mit Bischof Mihaly Mayer aus Pecs und Bischof Antal Spányi aus Székesfehérvár. (…)

Gerhard Pieschl war von 1977 bis 2009 Weihbischof in Limburg. Er wurde in Mährisch-Trübau geboren. Nach der Vertreibung floh die Familie und kam ins Bistum Limburg.

Bereits während seiner Schulzeit im Internat in Königstein wuchs in ihm der Wunsch, Priester zu werden. Nach dem Abitur studierte er dort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule sowie an den Universitäten in Freiburg und Mainz Philosophie und Theologie. Nach der Priesterweihe wurde er Subregens im Bischöflichen Konvikt in Hadamar und verbrachte dann seine Kaplanszeit in Bad Ems, Bad Schwalbach und Frankfurt. Als Divisionspfarrer der fünften Panzerdivision kam er 1968 nach Diez, wurde kurze Zeit später Militärdekan und wechselte nach Koblenz an die Schule „Innere Führung“ und war dort insbesondere verantwortlich für den Bereich Politische Bildung und Ethik.

Papst Paul VI. ernannte Pieschl am 8. September 1977 zum Titularbischof von Misenum und bestellte ihn zum Weihbischof im Bistum Limburg. Am 15. Juni 2009 nahm Papst Benedikt Pieschls aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch vom Amt des Weihbischofs im Bistum Limburg an.

Gerhard Pieschl war langjähriger Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge.

Seit Januar 1983 ist er der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die katholische Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge.

Der Weihbischof  koordiniert auch die Arbeit der Kanonischen und Apostolischen Visitatoren für die kath. Gläubigen aus den einstigen deutschen Ostgebieten.  Im Oktober 2000 wurde Pieschl zum Ehrendomkapitular des Metropolitankapitels zu Olmütz in Tschechien ernannt.

Am 1. Juli 2007 wurde ihm der Schlesierschild der Landsmannschaft Schlesien in Hannover beim Deutschlandtreffen der Schlesier verliehen.

Quelle u.a.:  Webseite des Bistums Limburg


Neuer israelischer Botschafter in Deutschland benannt

 

Hadas-Handelsman (Foto: European Council)
Yaacov Hadas-Handelsman wird neuer Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Das hat heute der Oberste Ernennungsausschuss des Außenministeriums in Jerusalem entschieden. Die Ernennung muss noch von der israelischen Regierung bestätigt werden.

Seit August 2011 vertritt der Diplomat den Staat Israel als Botschafter bei der Europäischen Union und der NATO in Brüssel. Zuvor war er stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium in Jerusalem.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Nordkoreas Steinzeitkommunismus verfolgt Christen und Andersdenkende

39 Menschenrechtverbände in aller Welt appellieren an die kommunistische Führung Nordkoreas, die schweren und massenhaften Verstöße gegen Grundrechte und Freiheit der Bürger einzustellen. Mehr als 200.000 Männer, Frauen und Kinder halte das kommunistische Regime in Gefängnissen und Arbeitslagern gefangen.

Auch Verwandte von Beschuldigten würden eingesperrt. Die Haftbedingungen glichen „schlimmsten Formen von Sklaverei“, heißt es in einem Offenen Brief von 39 Organisationen, darunter Human Rights Watch, Christian Solidarity Worldwide und amnesty international.

Nordkorea gilt auch als das Land mit der schlimmsten Christenverfolgung. Erlaubt ist nur der Kult um den „Ewigen Präsidenten“ Kim Il-Sung (1912-1994) und seinen Sohn, den am 17. Dezember verstorbenen Diktator Kim Jong-Il (69). Dessen Sohn Kim Jong-Un (28 Jahre), der die Nachfolge angetreten hat, wird ebenfalls als „vom Himmel geborene Persönlichkeit“ bezeichnet. Wer sich dieser Verehrung verweigert, wird verfolgt.

Nach Schätzungen werden bis zu 70.000 Christen als Staatsfeinde in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten. Von den 24 Millionen Einwohnern sind offiziellen Angaben zufolge etwa 12.000 Protestanten und 800 Katholiken, die zu vier staatlich anerkannten Kirchengemeinden gehören. Mindestens 200.000 versammeln sich im Untergrund.

Unterdessen haben nordkoreanische Medien eine Amnestie aus Anlaß der Jubelfeiern zum 100. Geburtstag Kim Il Sungs (15. April) und zum 70. Wiegenfest von Kim Jong-Il (16. Februar) angekündigt. Begnadigt werden sollen Strafgefangene, doch ist nach Angaben der Londoner Zeitung  „The Times“ unklar, ob dies politische und religiöse Gefangene einbezieht.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Helmut Matthies (IDEA) zur Kampagne gegen Wulff: „Es grenzt an Menschenjagd“

Hier folgt eine pointierte  Stellungnahme von Helmut Matthies, dem Chef der evangelisch-evangelikalen Nachrichtenagentur IDEA in Wetzlar:

Um es vorweg klarzustellen: Vor der Wahl des Bundespräsidenten 2010 habe ich beim Pro und Kontra in idea für Joachim Gauck votiert. Nicht weil er der Kandidat von SPD und Grünen war, sondern weil er für mich in seiner Unbestechlichkeit, aufgrund seines Charismas sowie durch seinen Mut, der SED-Diktatur zu widerstehen, ein idealer Bundespräsident wäre.

Bundeskanzlerin Merkel hätte ihn als Zeichen der Überparteilichkeit des Amtes gemeinsam mit der demokratischen Opposition präsentieren sollen. Aber die Parteipolitik obsiegte.

Obwohl mich Amtsinhaber Wulff wegen seiner penetranten Pro-Islam-Aussagen seit langem nervt, stelle ich mich jetzt als Christ vor ihn. Denn es grenzt langsam an Menschenjagd, was von sonst ganz unterschiedlich ausgerichteten Medien – vom „Spiegel“ bis hin zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“– mit täglich neuen Forderungen nach Klärung von Vorgängen aus seinem Privatleben erhoben wird.

Dass sich jetzt ausgerechnet „Bild“ als „Saubermann in Nation“ geriert, ist ebenso ein Witz wie das Verlangen ausgerechnet der Vorsitzenden der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, Gesine Lötzsch, Wulff müsse zurücktreten, weil er „ein gestörtes Verhältnis zur Presse und zur Wahrheit“ habe. Mehr an Heuchelei geht wohl kaum! Lötzschs Ehemann war mehr als 20 Jahre Mitarbeiter der Stasi; sie selbst stellte als Büroleiter einen ehemaligen hauptamtlichen Stasimann ein.

Viel Heuchelei auch bei den Journalistenkollegen, die dem Bundespräsidenten vorwerfen, einen günstigen Kredit in Anspruch genommen zu haben. Doch was ist denn mit den Hunderten Journalistenrabatten, die viele – angeboten von zahllosen Firmen – in Anspruch nehmen? Haben sie also positiv über ein Auto geschrieben, weil sie es günstiger erhalten haben?

Gilt Vergebung beim Staatsoberhaupt nicht?

Natürlich hat Christian Wulff Fehler gemacht. Gleichzeitig darf man von ihm auch nicht ständig Übermenschliches erwarten. Da ist sein Wutausbruch am Handy, als er auf Staatsbesuch in Arabien war – also in höchstem Stress. Kann man nicht seine Angst vor Medienleuten verstehen, wenn das Internet voll von Meldungen ist (die inzwischen auch von Zeitungen veröffentlicht worden sind), nach denen seine Ehefrau ein sehr gewöhnungsbedürftiges Vorleben haben soll? Das rechtfertigt sein Verhalten nicht (das freilich idea auch bei hohen Repräsentanten der Kirche erlebt hat).

Doch Christian Wulff hat den „BILD“-Chefredakteur um Entschuldigung für seine Drohung gebeten. Sie wurde gewährt. Warum hacken dann trotzdem Journalisten wie Oppositionspolitiker immer noch auf diesem Thema herum? Gilt Vergebung nicht beim Staatsoberhaupt?

Wer wäre dann noch im Amt?

Aus der Wulff-Affäre ist also längst auch eine Medien-Affäre geworden. Wenn Journalisten alle Top-Leute in Politik, Kultur, Kirchen und in den eigenen Reihen so detailversessen nach dunklen Punkten untersuchten wie Wulff: Wer wäre noch im Amt – auch in den Chefetagen von Verlagen? Nach dem, was sich in Sachen Wulff abspielt (ähnlich war es bei Steffen Heitmann, der 1993 einstimmig von CDU/CSU als Kandidat für die Nachfolge von Richard von Weizsäcker nominiert worden war und völlig unbescholten ist), wird es schwer werden, überhaupt noch jemanden zu finden, der bereit ist, höchste Ämter zu übernehmen.

Wegen der gnadenlosen Kritik an seinem Amt – und das ohne wirklichen Anlass (!) – ist Wulffs Vorgänger Horst Köhler zurückgetreten, obwohl er laut Umfragen im Volk als einer der beliebtesten Bundespräsidenten gilt. Von Chefredakteuren, die sich – oft schon mehrfach – irrten in mit Spott und Häme vorgetragener Kritik, ist dagegen bisher kein Rücktritt bekannt.


Fußball-Kapitän Rolfes: „Facebook ist gnadenlose Zeitverschwendung“

Bayer Leverkusens Kapitän Simon Rolfes (29) ist ein entschiedener Gegner der im Internet verbreiteten „sozialen Netzwerke“. Er nutze Facebook nicht, weil er dies für „eine gnadenlose Zeitverschwendungsmaschine“ halte, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

„Ich rufe meine Freunde an  – und ich muss auch nicht nachlesen können, ob sie abends Pizza essen.“

Dies sei ein Trend in der Gesellschaft, der sehr starke Auswirkungen haben könne, der die Leute nervös werden lassen: „Es ist also stressfrei für mich, das Ganze gar nicht erst mitzumachen“, erklärte Rolfes.

Quelle: Rheinische Post


Lachen läßt jung aussehen!

Wer jung aussehen will, bedarf keiner teuren Kosmetika oder gar Schönheitsoperationen. Schon ein kleines Lächeln genügt, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

Das Blatt beruft sich auf den Berliner Psychologen Dr. Manuel Völkle. Er ließ 154 Probanden mehr als 2000 Fotos von Männern und Frauen bewerten. Die abgebildeten Personen, die lachten, wurden am jüngsten geschätzt.