Der Islam, das „Reich des Friedens“, der Dschihad und die Dhimmis

Von Rudolf Willeke

Hier seien zwei Aspekte des Islam kurz erläutert und zusammengefaßt, ausgehend von den Ausführungen in dem faktenreichen Buch „Das Dschihad-System“ von Manfred Kleine-Hartlage (Resch-Verlag 2010):

1. Der Dschihad und 2. Die Dhimmis

1. Aus islamischer Sicht beinhaltet der Dschihad nicht nur jede Anstrengung eines Moslems zur Verbreitung des Islam, sondern auch den militärische Kampf mit “Feuer und Schwert“ gegen (alle) Ungläubigen der Welt (Juden, Christen, Abtrünnige) mit dem Ziel der Tötung oder Unterdrückung unter Allahs Willen bzw. unter die Vorschriften des Koran. Dschihad bedeutet „Krieg den Ungläubigen“.

Dieser Kampf auf ideeller und materieller Ebene ist oberste religiöse Pflicht und der „Märtyrertod“ im Dschihad  führt den Moslem direkt ins Paradies. In den vergangenen 1500 Jahren hat der Dschihad unter den Christen zwischen Pakistan, Ägypten und Tunesien eine Blutspur von 250 Millionen Todesopfern hinterlassen.

Der Koran (Wille Allahs) verpflichtet jeden Moslem, den Dschihad so lange zu führen, bis das „Friedensreich des Islam“ (Dar al-islam) das feindliche „Reich des Krieges“ (Dar al-harb) besiegt, überwunden, ausradiert hat.

Ähnlich der Parole der Kommunisten „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ lautet der Schlachtruf des Islam: „Friede den Moslems  –  Krieg den Ungläubigen!“.

Heute zählen über 50 Staaten zum „Friedensreich“, während 25 bis 30 Millionen Soldaten des Dschihad das „Reich des Krieges“ (Europa, USA) bekämpfen, infiltrieren, islamisieren.

Der Islam ist ein Dschihad-System, weil er beides notwendig hervorbringt, nämlich den kollektiven Dschihad und die archaische, traditionsverhaftete Lebensweise gemäß Koran, wodurch nicht-islamischen Gesellschaften unter Druck geraten.

Zum Dschihad zählt sowohl der Sprengstoff-Anschlag auf die Kirchgänger in Nigeria an Heilig-Abend 2011 (ca. 200 Todesopfer) wie auch die Geburt des 14. Kindes einer Muslima in Deutschland, die ihr Kind „Jihad“ genannt hat.

2. Die Behandlung der „Dhimmis“ durch die islamische Gemeinschaft (Umma):
Dhimmis sind die Bewohner eroberter Landstriche oder Orte, die im Dschihad unterworfen wurden und nunmehr dem islamischen Religionsgesetz (Scharia) ausgeliefert werden.

Grundsätzlich haben die Dhimmis die Wahl zwischen Übertritt zum Islam oder Tod (Nord-Nigeria).
Die moslemischen Eroberer können auf Massentötung verzichten und den Dhimmis einen „Schutzvertrag“ anbieten.
Dieser bedeutet jedoch nie das Ende des Dschihad, sondern ist der Beginn der endgültigen Islamisierung, des Unterwerfungsprozesses, in dem
–    den Dhimmis eine „Kopfsteuer“ und/oder eine unerträglich hohe Grundsteuer auferlegt wird die viele zur Flucht oder zur Konversion veranlassen (sollen)
–    die Dhimmis regelmäßig Sklaven oder Knaben abzuliefern hatten, die für Janitscharen-Korps zu besonders fanatischen Kämpfern ausgebildet wurden
–    Dhimmis (heute noch) zu Menschen minderer Würde und minderen Rechts erklärt werden, die öffentlich erniedrigt und rigiden Kleidervorschriften unterworfen werden.

Fazit: Aus islamischer Sicht ist es nicht unislamisch oder unmoralisch, wenn Moslems ihre „Gastgeber“ (Dhimmis) schröpfen; unmoralisch ist es lediglich, wenn jene dies kritisieren oder verweigern.

RUDOLF WILLEKE ist Studiendirektor i.R. aus Münster und katholischer Publizist. 5 Jahre lang war er Vorsitzender der Fördergemeinschaft „Theologisches“ (Trägerverein der Zeitschrift „Theologisches“).


Nigeria: über 150 Todesopfer durch Bombenanschläge von „Boko Haram“

Bei mehreren Bombenanschlägen in der nigerianischen Stadt Kano sind mindestens 156 Menschen ermordet worden. Dies berichtet der US-Fernsehsender CNN.
Offizielle Stellen waren nach der Anschlagsserie in der zweitgrößten Stadt Nigerias zunächst von sieben Todesopfern ausgegangen. Die Drahtzieher der Anschläge bekannten sich unterdessen im nigerianischen Fernsehen zu dem Verbrechen.

Die islamische Organisation „Boko Haram“ bezeichnete die Bombenanschläge als „Vergeltungsmaßnahme“ für die jüngsten Verhaftungen von Mitgliedern der Gruppe, nachdem diese zuvor mehrfach Massenmorde unter Christen und Anschläge auf Kirchen verübt hatten.

Boko Haram fordert die Einführung des islamischen Religionsgesetzes der Scharia in ganz Nigeria.

Am Freitag, den 20.1.2012, waren Polizeigebäude und Einwanderungsbüros von Bombenangriffen erschüttert worden.