Grüne Jugend stimmt der Links-Fraktion zu und fordert Cannabis-Freigabe!

Stellungnahme gegen die angeblich „totalitäre Phantasie einer drogenfreien Gesellschaft“

Pressemeldung des Bundesvorstand der „Grünen Jugend“ vom 30.1.2012:

„Der Vorschlag der Linksfraktion, Cannabis Social Clubs in Deutschland zu erlauben, geht klar in die richtige Richtung. Die Strafverfolgung ist für KonsumentInnen die schlimmste Nebenwirkung ihres Konsums.

Die GRÜNE JUGEND kämpft für eine Legalisierung von Cannabis und einen verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Konsum von Drogen.(…)

Diejenigen, die nun reflexhaft ablehnend auf den neuen Vorstoß der Linken reagieren, handeln den KonsumentInnen gegenüber unverantwortlich, um ihr veraltetes und unrealistisches Ziel einer drogenfreien Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Cannabis Social Clubs und die Entkriminalisierung von CannabiskonsumentInnen kann aber nur ein erster Schritt sein. Die GRÜNE JUGEND fordert lizenzierte Drogenfachgeschäfte für alle psychoaktiven Substanzen.(…)

Wer für die Legalisierung eintritt, anstatt der totalitären Phantasie einer drogenfreien Gesellschaft anzuhängen, verharmlost Drogen in keiner Weise, sondern nimmt ihre Existenz als Realität an und fördert einen verantwortungsvollen Umgang.“


BKU stellt klar: „Gesellenbrief und Abiturzeugnis sind gleich wertvoll.“

Pressemitteilung des BKU (Bund katholischer Unternehmer) vom 30.1.2012:

Marie-Luise Dött, CDU-Parlamentarierin und BKU-Bundesvorsitzende, hat sich dafür ausgesprochen, die Gesellenprüfung und das Abitur auf der gleichen Stufe einzuordnen.

„In den Betrieben erwerben die Jugendlichen nicht nur fachliche, sondern auch soziale

Deutsch: Marie-Luise Dött (CDU), MdB

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und praktische Kompetenzen. Sie müssen sich unter privatwirtschaftlichen Wettbewerbsbedingungen bewähren, lernen Kundenorientierung und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Dött

Am morgigen Dienstag treffen sich Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK), der Wirtschaftsministerkonferenz, der Wirtschaft und der Gewerkschaften, um  über eine einvernehmliche Lösung des Streits über die Zuordnung von Abitur und Berufsabschlüssen auf Niveaustufen des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zu beraten.

„Das duale Berufsbildungswesen ist in Europa einzigartig. Wir dürfen dieses erfolgreiche ,Joint Venture‘ zwischen Staat und Privatwirtschaft nicht unter Wert verkaufen“, sagte Dött.

Sie warnte davor, das Abitur auf einer höheren Niveaustufe des DQR einzuordnen als berufliche Ausbildungen. „Das hätte absurde Konsequenzen. Abiturienten, die einen Berufsabschluss erwerben, fänden sich nach ihrer Ausbildung plötzlich auf einer niedrigeren Niveaustufe wieder. Dieses Signal wäre fatal.“

Dem europäischen Fahrplan entsprechend erwartet die BKU-Bundesvorsitzende von der Kultusministerkonferenz, duale Berufsabschlüsse und das Abitur noch in diesem Jahr im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) zu verankern. Dieser soll Bildungsabschlüsse europaweit vergleichbar machen und so die Mobilität der Arbeitnehmer fördern.

Der BKU: Dem 1949 gegründeten BKU gehören rund 1 200 Inhaber-Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte an. Der BKU ist in 36 Diözesangruppen gegliedert.  Der Verband sieht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik.

Kontakt: Marie-Luise Dött (CDU-MdB), Vorsitzende des BKU, 50676 Köln, Georgstraße 18, Tel. 0221/272370


Ehem. evangelischer Bischof Huber macht Schluß mit Facebook

Deutsch: Porträtfoto Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfga...

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Aus Protest gegen die neue Timeline-Funktion hat sich Altbischof Wolfgang Huber bei Facebook abgemeldet.

Diese für alle Nutzer verpflichtende Chronik sei mit  Respekt gegenüber den Persönlichkeitsrechten nicht vereinbar, teilte der ehem. Ratsvorsitzende der EKD am Montag (30.1.2012)  mit. «Deshalb ist für mich überhaupt nicht Schluss mit lustig, aber Schluss mit Facebook.»

Das soziale Netzwerk «Facebook» hatte angekündigt, in nächster Zeit die persönlichen Profile aller Nutzer auf die sogenannte Timeline-Funktion umzustellen. Dabei werden die Seiten der Nutzer in Form eines Lebenslaufes dargestellt. Die Umstellung stößt vor allem bei Datenschützern auf Kritik. Facebook hat weltweit eigenen Angaben zufolge mehr als 800 Millionen Nutzer.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de

Siehe zudem hierzu zwei vorherige Meldungen/Artikel:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/01/26/facebook-will-nutzer-zur-chronik-verpflichten/

https://charismatismus.wordpress.com/2012/01/27/google-und-facebook-verstarken-info-kontrolle-ihrer-nutzer/


Linksextreme Ausschreitungen in Berlin nehmen weiter zu

Zu den linksextremen Ausschreitungen am vergangenen Wochenende erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Robbin Juhnke:

„Die linksextremen Ausschreitungen vom Wochenende zeigen ein erschreckendes Ausmaß an Gewalt gegen Personen und Sachen. Den Auftakt zu den Ausschreitungen gab eine Tat am Rande einer vorausgegangenen Demonstration Linksextremer:

Hinterrücks wurde dort ein älterer Polizeibeamter, der für die Verbindung zwischen der Demonstrationsleitung und der Polizei zuständig war, durch einen gezielten Tritt in den Rücken zu Fall gebracht.

Die Ausschreitungen unterstreichen, dass es in Berlin einen harten Kern von gewaltbereiten Linksextremen gibt, den es zu beobachten gilt.

Lobend zu erwähnen ist die Rolle der Polizei, die wieder einmal besonnen reagiert hat. Das zeigt auch die Zahl der Festnahmen.

Es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele der Täter auch rechtskräftig verurteilt werden, damit klar wird, dass ein solches Verhalten nicht toleriert wird.“


Münster: Streit über geplante Umbenennung von Hindenburgplatz, Agnes-Miegel-Straße usw.

Im ansonsten eher beschaulichen Münster in Westfalen gehen derzeit die Wogen hoch, sei es in Leserbriefspalten der Zeitungen oder in öffentlichen Diskussionen.

Anlaß hierfür ist das Vorhaben des CDU-Oberbürgermeisters Markus Lewe, den großen Hindenburgplatz vor dem Stadtschloß in der Innenstadt auf Anregung der SPD umzubenennen, ebenso 8 Straßen in Münster, darunter die Agnes-Miegel-Straße, weil der ostpreußischen Dichterin eine angeblich zu große Nähe zum Nationalsozialismus angelastet wird, ein Vorwurf, der freilich unter Historikern sehr umstritten ist.

Die Umbenennung des Hindenburgplatzes (etwa in „Neuplatz“ oder „Grüner Platz“) wird seit Jahrzehnten in Münster diskutiert, wobei sich bislang in allen Umfragen eine satte Mehrheit der Bürger (meist rund 70%) für die Beibehaltung des bisherigen Namens aussprach. Auch die CDU hatte sich bislang stets pro Hindenburgplatz positioniert.

Deutsch: Hindenburgplatz mit Schloß

Hindenburgplatz mit Schloß (Foto: Wikipedia)

Nun stellte die SPD aus der Opposition heraus einen Antrag auf Umbenennung. Die CDU will hierzu noch eine Befragung ihrer Mitglieder durchführen, die jedoch keine verbindliche Folgewirkung haben wird, da die Entscheidung beim Rat der Stadt Münster liegt.

Nun befinden sich die Münsteraner Christdemokraten in einer durchaus mißlichen Lage:

CDU-OB Markus Lewe strebt eine Unbenennung an, die Mehrheit der CDU-Ratsfraktion will den Namen Hindenburgplatz aber behalten, auch mit Hinweis darauf, daß Reichspräsident Hindenburg beileibe kein Anhänger des Nationalsozialismus war, was unter Geschichtswissenschaftlern völlig klar ist.

Hindenburgs Ernennung Hitlers zum Reichskanzler war durch wahlpolitische Umstände zwingend vorgegeben (die NSDAP wurde im Nov. 1932 mit ca. 33% stärkste Partei, Kommunisten und Nazis erhielten zusammen genau 50%) und entsprang durchaus nicht seiner politischen Haltung. Seine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus war damals überall bekannt.

Es gilt als sicher, daß die geplante CDU-Mitgliederbefragung zugunsten des Hindenburgplatzes ausgehen wird.

Auf Facebook gibt es eine Seite für Bürger, die den Namen Hindenburgplatz behalten wollen und sich zudem gegen weitere Straßenumbenennungswillkür wenden:

http://de-de.facebook.com/pages/Pro-Hindenburgplatz-M%C3%BCnster-Contra-Bilderst%C3%BCrmerei/128043577277953