Mutterliebe unterstützt Gehirnregion Hippocampus bei Kleinkindern

Mütterliche Zuwendung und Unterstützung beeinflußt das Wachstum bestimmter Gehirnregionen von Kleinkindern positiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die in den „Proceedings“ der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde.

Die Studie wurde an der Washington-Universität in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri durchgeführt. Den Forschern zufolge wird durch eine starke mütterliche Zuwendung die Hirnregion Hippocampus gefördert, die wichtig für die Entwicklung des Gedächtnisses, für Emotionen und für den Umgang mit Streß ist.

Dafür wurden 92 Kinder im Alter von drei Jahren unterschiedlichen psychologischen Tests unterzogen, die nach drei Jahren noch einmal wiederholt wurden.

Die Forscher stellten dabei einen Zusammenhang zwischen dem ermittelten sog. „Zuwendungs-Index“  –  der die Intensität der mütterlichen Zuwendung anzeigt  –  und der Größe des Hippocampus fest.

Allerdings schließen die Wissenschaftler nicht aus, daß evtl. auch andere Kriterien die Größe des kindlichen Hippocampus erklären könnten.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Interessante online-Umfrage zu Kitas und Disziplin bei Kindern

Die Apothekenzeitschrift „Baby und Familie“ führt regelmäßige online-Abstimmungen durch, darunter unlängst auch zur Frage:
„Wann sollten Eltern ihre Kinder in die Kita geben?“

Derzeit (Dienstagnachmittag, 31.1.2012) sieht der Umfragestand folgendermaßen aus:

54,14% sind grundsätzlich gegen Krippenerziehung und stimmen der Aussage zu: „Gar nicht. Mit drei Jahren in den Kindergarten zu gehen, reicht völlig. Vorher sollte ein Elternteil zuhause bleiben.“

41,29% votierten für folgenden „mittleren“ Standpunkt:  „Ab dem ersten Geburtstag. Vorher brauchen die Kleinen ihre Eltern, danach sind Kontakte zu anderen Kindern gut.“

Lediglich 4,56% sind der Ansicht: „So früh wie möglich. Das ist gut für die Kinder und die Eltern können beide arbeiten.“

Noch eindeutiger ist das Ergebnis  bei einer anderen Umfrage derselben Zeitschrift:  Auf die Frage „Sollen Kinder wieder mehr Disziplin lernen?“ stimmten 91,56% zu  – und nur 8,44% denken anders.

Hier können Sie sich den jeweils aktuellen Stand der Umfrage-Ergebnisse anschauen oder selber mit-abstimmen:

http://www.baby-und-familie.de/Medizin/Umfragen-79019.html


Universität Bonn: Tagung am 11. Februar zum Weltende-Mythos „2012“ des Maya-Kalenders

Universität Bonn

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Obwohl das Jahr 2012 erst begonnen hat, blicken viele Zeitgenossen bereits gebannt auf das Ende: Für den 21. Dezember soll der Maya-Kalender angeblich den Weltuntergang vorhersagen. Wissenschaftler weisen diese abwegigen Auslegungen zurück.

Die Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie (Völkerkunde)  der Universität Bonn geht während ihrer Mesoamerikanisten-Tagung am Samstag, den 11. Februar 2012, auf die wissenschaftlichen Fakten zur angeblichen Apokalypse ein.

Eine rätselhafte Inschrift in einer Steintafel der Ausgrabungsstätte Tortuguero am Golf von Mexiko und der Maya-Kalender sollen angeblich Hinweise auf das Weltuntergangsdatum 21. Dezember 2012 geben.

Maya-Forscher Prof. Dr. Nikolai Grube von der Universität Bonn führt am Samstag, 11. Februar, ab 9.30 Uhr im Akademischen Kunstmuseum (Am Hofgarten 21)  in den Themenbereich „Mythos 2012“ ein.

Wissenschaftler aus Melbourne (Australien), von der Technischen Universität Berlin sowie den Universitäten Bonn und Hamburg unterziehen gängige Interpretationen einer kritischen Betrachtung.

Während die Forschung die aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Originaltexte der Maya als Zeugnisse antiker Zeit- und Weltvorstellungen betrachtet, werden sie inzwischen öffentlich als Quelle für zweifelhafte apokalyptische (endzeitliche) Szenarien genutzt.  In den Medien stößt das Thema auf großes Interesse.  Weitab von  wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ein medialer Selbstläufer entstanden.

Die beteiligten Fachleute haben sich daher das Ziel gesetzt, die voreuropäischen und modernen Maya-Überlieferungen zu „2012“ in deren historischen und kulturellen Zusammenhang zu diskutieren. Weitere Beiträge befassen sich mit schein-wissenschaftlichen Auslegungen und der Vermarktung des Maya-Kalenders und der Texte.

Einblicke in laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte bieten auch die beiden anderen öffentlichen Termine der Fachtagung am 10. und 12. Februar 2012:

Am Freitagnachmittag stehen ethnologische und historische Beiträge aus der Erforschung mittelamerikanischer indigener Gesellschaften im Fokus   –  der Sonntagvormittag ist gänzlich der archäologischen Forschung auf der Halbinsel Yukatan gewidmet.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Wegen der begrenzten Zahl an Zuhörerplätzen wird um Anmeldung gebeten: per E-Mail iae@uni-bonn.de (Stichwort: „2012“) oder telefonisch von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter 0228/73-4412.

Quelle: Pressemitteilung der Universität Bonn

Kontaktdaten:
Dr. Antje Gunsenheimer
Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie
Tel.: 0228/73-4456
agunsenh@uni-bonn.de

 


EU-Parlamentspräsident will Homosexuelle verstärkt unterstützen

Martin Schulz (SPD), seit dem 17. Januar 2012 Präsident des Europäischen Parlaments, möchte die  „Rechte“ von Homosexuellen deutlich ausweiten.

Zusammen mit 184 weiteren EU-Parlamentariern hat er am 25. Januar 2012 ein entsprechendes Manifest während einer Veranstaltung der Lobbyorganisation ILGA unterzeichnet. Unter den 184 Abgeordneten befinden sich 21 Deutsche.

Im Manifest werden zehn „Versprechen“ abgegeben, wie etwa die „Ausweitung des Familienbegriffs“, der Einsatz für Homo-Privilegien weltweit, die europaweite Anerkennung des „Familienstandes“ – unabhängig von der nationalen Gesetzgebung usw.

Die Homo-Lobby versucht zunehmend, ihre speziellen Forderungen mit Druck durch EU-Institutionen durchzusetzen.

Bei der ILGA-Veranstaltung hielt Schulz eine Ansprache und erklärte: „Als Präsident des Europäischen Parlaments können Sie darauf zählen, dass ich für die Gleichstellungsziele kämpfen werde, die im Be-Bothered-Versprechen beschrieben werden“.

Quelle: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/

 


Grüne Jugend stimmt der Links-Fraktion zu und fordert Cannabis-Freigabe!

Stellungnahme gegen die angeblich „totalitäre Phantasie einer drogenfreien Gesellschaft“

Pressemeldung des Bundesvorstand der „Grünen Jugend“ vom 30.1.2012:

„Der Vorschlag der Linksfraktion, Cannabis Social Clubs in Deutschland zu erlauben, geht klar in die richtige Richtung. Die Strafverfolgung ist für KonsumentInnen die schlimmste Nebenwirkung ihres Konsums.

Die GRÜNE JUGEND kämpft für eine Legalisierung von Cannabis und einen verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Konsum von Drogen.(…)

Diejenigen, die nun reflexhaft ablehnend auf den neuen Vorstoß der Linken reagieren, handeln den KonsumentInnen gegenüber unverantwortlich, um ihr veraltetes und unrealistisches Ziel einer drogenfreien Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Cannabis Social Clubs und die Entkriminalisierung von CannabiskonsumentInnen kann aber nur ein erster Schritt sein. Die GRÜNE JUGEND fordert lizenzierte Drogenfachgeschäfte für alle psychoaktiven Substanzen.(…)

Wer für die Legalisierung eintritt, anstatt der totalitären Phantasie einer drogenfreien Gesellschaft anzuhängen, verharmlost Drogen in keiner Weise, sondern nimmt ihre Existenz als Realität an und fördert einen verantwortungsvollen Umgang.“


BKU stellt klar: „Gesellenbrief und Abiturzeugnis sind gleich wertvoll.“

Pressemitteilung des BKU (Bund katholischer Unternehmer) vom 30.1.2012:

Marie-Luise Dött, CDU-Parlamentarierin und BKU-Bundesvorsitzende, hat sich dafür ausgesprochen, die Gesellenprüfung und das Abitur auf der gleichen Stufe einzuordnen.

„In den Betrieben erwerben die Jugendlichen nicht nur fachliche, sondern auch soziale

Deutsch: Marie-Luise Dött (CDU), MdB

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und praktische Kompetenzen. Sie müssen sich unter privatwirtschaftlichen Wettbewerbsbedingungen bewähren, lernen Kundenorientierung und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Dött

Am morgigen Dienstag treffen sich Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK), der Wirtschaftsministerkonferenz, der Wirtschaft und der Gewerkschaften, um  über eine einvernehmliche Lösung des Streits über die Zuordnung von Abitur und Berufsabschlüssen auf Niveaustufen des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zu beraten.

„Das duale Berufsbildungswesen ist in Europa einzigartig. Wir dürfen dieses erfolgreiche ,Joint Venture‘ zwischen Staat und Privatwirtschaft nicht unter Wert verkaufen“, sagte Dött.

Sie warnte davor, das Abitur auf einer höheren Niveaustufe des DQR einzuordnen als berufliche Ausbildungen. „Das hätte absurde Konsequenzen. Abiturienten, die einen Berufsabschluss erwerben, fänden sich nach ihrer Ausbildung plötzlich auf einer niedrigeren Niveaustufe wieder. Dieses Signal wäre fatal.“

Dem europäischen Fahrplan entsprechend erwartet die BKU-Bundesvorsitzende von der Kultusministerkonferenz, duale Berufsabschlüsse und das Abitur noch in diesem Jahr im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) zu verankern. Dieser soll Bildungsabschlüsse europaweit vergleichbar machen und so die Mobilität der Arbeitnehmer fördern.

Der BKU: Dem 1949 gegründeten BKU gehören rund 1 200 Inhaber-Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte an. Der BKU ist in 36 Diözesangruppen gegliedert.  Der Verband sieht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik.

Kontakt: Marie-Luise Dött (CDU-MdB), Vorsitzende des BKU, 50676 Köln, Georgstraße 18, Tel. 0221/272370


Ehem. evangelischer Bischof Huber macht Schluß mit Facebook

Deutsch: Porträtfoto Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfga...

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Aus Protest gegen die neue Timeline-Funktion hat sich Altbischof Wolfgang Huber bei Facebook abgemeldet.

Diese für alle Nutzer verpflichtende Chronik sei mit  Respekt gegenüber den Persönlichkeitsrechten nicht vereinbar, teilte der ehem. Ratsvorsitzende der EKD am Montag (30.1.2012)  mit. «Deshalb ist für mich überhaupt nicht Schluss mit lustig, aber Schluss mit Facebook.»

Das soziale Netzwerk «Facebook» hatte angekündigt, in nächster Zeit die persönlichen Profile aller Nutzer auf die sogenannte Timeline-Funktion umzustellen. Dabei werden die Seiten der Nutzer in Form eines Lebenslaufes dargestellt. Die Umstellung stößt vor allem bei Datenschützern auf Kritik. Facebook hat weltweit eigenen Angaben zufolge mehr als 800 Millionen Nutzer.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de

Siehe zudem hierzu zwei vorherige Meldungen/Artikel:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/01/26/facebook-will-nutzer-zur-chronik-verpflichten/

https://charismatismus.wordpress.com/2012/01/27/google-und-facebook-verstarken-info-kontrolle-ihrer-nutzer/