Jammerseliges Lamento der „Gospa“ von Medjugorje an die „Seherin“ Mirjana

„Und ihr, meine Kinder? Ihr seid auch weiterhin taub und blind…“

Im jüngsten „Medjugorje-Newsletter“ des deutschsprachigen Informationszentrums für Medjugorje wird die „Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. Februar 2012“ an die „Seherin“ Mirjana zitiert und verbreitet. 

Nicht zum ersten Mal klagt und jammert die angebliche Madonna über die Seher-„Kinder“denen sie seit über 30 Jahren (teils täglich!) erscheint, wobei das Lamento dennoch mit der üblichen Floskel „Ich danke Euch“ endet, nachdem es zuvor hieß, die „lieben Kinder“ würden ihr nicht zuhören…

Hier der volle Wortlaut der neuesten „Botschaft“:

„Liebe Kinder! Ich bin schon lange bei euch, und schon so lange mache ich euch auf die Anwesenheit Gottes aufmerksam und auf Seine grenzenlose Liebe, von der ich möchte, dass ihr sie alle kennen lernt.

Und ihr, meine Kinder? Ihr seid auch weiterhin taub und blind, während ihr die Welt um euch herum anschaut wollt ihr nicht sehen, wohin sie ohne meinen Sohn geht. Ihr entsagt Ihm, Er aber ist die Quelle aller Gnaden.

Ihr hört mir zu solange ich zu euch spreche, aber eure Herzen sind verschlossen und ihr hört mich nicht. Ihr betet nicht zum Heiligen Geist, dass Er euch erleuchtet. Hochmut hat Macht ergriffen. Ich verweise euch auf die Demut.

Meine Kinder, merkt euch: nur eine demütige Seele strahlt mit Reinheit und Schönheit, denn sie hat die Liebe Gottes kennen gelernt. Nur eine demütige Seele wird zum Paradies, denn in ihr ist mein Sohn.

Ich danke euch! Wieder bitte ich euch, betet für jene, die mein Sohn auserwählt hat, das sind eure Hirten.“

 



Streit in Frankfurt wegen grüner Attacken auf „Stille Tage“

Von Mathias von Gersdorff

Die Frankfurter Grünen haben durch ihren Kampf gegen die „Stillen Tage“ (Feiertage wie Karfreitag, an denen keine Tanzveranstaltungen angeboten werden dürfen) inzwischen den Mißmut der in der „Kommunalen Ausländervertretung“ organisierten Einwanderergruppen hervorgerufen.

Hintergrund: Am 22. April 2011 wurde die Karfreitagsprozession der kroatischen katholischen Gemeinde auf dem Römerberg  durch eine Protestveranstaltung gegen die „Stillen Tage“ massiv gestört, besonders durch Lärm, „politisches Tanzen“ und rüpelhaftes Auftreten.

Der Fall sorgte für erhebliche Empörung nicht allein in der Kroatischen Gemeinde, sondern auch bei anderen christlichen Migrantengruppen. Auch nichtchristliche Einwandererverbände, die  in der Mainmetropole ebenfalls sehr gut organisiert sind, zeigten sich befremdet über diese unverfrorenen Vorgänge.

Die Grünen versuchten, den skandalösen Vorfall zu verharmlosen und abzuwiegeln.

Doch das Mißtrauen sitzt tief. Die „Kommunale Ausländervertretung“ hat sich nun an den Magistrat der Stadt Frankfurt gewandt und angefragt, welche organisatorischen Konsequenzen vor dem Hintergrund dieser Erfahrung gezogen worden seien.

Die Ausländervertretung attackiert in ihrer Begründung offen die Grünen und deren Jugendorganisation: „Insbesondere unter den christlichen Migrantengemeinschaften ist der Eindruck entstanden, dass die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ und ihre politische Jugendorganisation,

– weder davor zurückschrecken, Gesetzesbrüche hinzunehmen, die dem Schutz christlicher Identität dienen

– noch gegenüber den christlichen Migrantengemeinschaften in Bezug auf deren religiöse Gefühle und Bräuche das nötige Mindestmaß an Toleranz an den Tag legen.“

Anlaß für diese harsche Bemerkung ist die Behauptung der „Grünen Jugend Hessen“ in einer Pressemitteilung vom 24. November 2011, dass „politisches Tanzen am Karfreitag durchaus legal sei“.

Ferner halten die Grünen das Hessische Feiertagsgesetz und die darin enthaltenen Regeln zu den „Stillen Tagen“ für „absurd“  –  diese Bemerkung wurde ausgerechnet am 24. Dezember 2011 in einem FAZ-Artikel gemeldet.

Deshalb „bleibt zu befürchten, dass sich Karfreitagsgegner erneut dazu ermutigt fühlen könnten, ihren Unmut über die bestehende Gesetzeslage durch aktive Störungen von Osterprozessionen der Migrantengemeinschaften kundzutun“, schlußfolgert die „Kommunale Ausländervertretung“.

„Grüne/Bündnis90“ ist jene Partei in Deutschland, die sich am stärksten für die Zurückdrängung des Religiösen aus dem öffentlichen Raum einsetzt; sie hat wohl die Reaktionen der Migrantengruppen hierauf unterschätzt.

Erstveröffentlichung dieses Artikels: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/02/frankfurt-am-main-angriff-der-grunen.html


Psychiater Dr. Raphael Bonelli über Abwehr-Reaktionen anti-religiöser Atheisten

In einem Interview mit dem Schweizerischen „Tagesspiegel“ vom 1. Februar 2012 äußert sich der Wiener Psychiater und Neurologe Dr. Raphael Bonelli über jene Atheisten, die aggressiv auf Religion reagieren  (gemeint sind also nicht etwa  tolerante Nichtchristen bzw. Agnostiker).

Dabei weist Bonelli darauf hin, daß es sich bei angriffslustigen und verbissenen Formen des Atheismus nicht selten um unterdrückte Neidgefühle (auf die Gläubigen und ihren inneren Halt, ihre religiöse Geborgenheit) handelt und daß  – neben ideologischen Überzeugungen  –  auch seelische Abwehrmechanismen mitunter eine erhebliche Rolle spielen.

Auf die Frage „Wodurch fühlen sich Atheisten denn bedroht?“ antwortet Dr. Bonelli:

„Aus meiner Sicht erscheint es heute angebracht, drei narzisstische Kränkungen des modernen und postmodernen Menschen zu postulieren. Die erste besteht darin, dass Gott nach wie vor nicht tot ist, obwohl Friedrich Nietzsche vor 150 Jahren dessen Ableben diagnostizierte. Nietzsche zum Trotz blühen die Religionen weltweit. In die Abwehr der schmerzhaften Realität, dass jedem Menschen eine natürliche Religiosität innewohnt, die Victor Frankl in seinem Buch «Der unbewusste Gott» beschrieben hat, wird viel Kraft investiert. Diese Abwehrkräfte können als antireligiöse Affekte und Handlungen wahrgenommen werden.

Noch viel schmerzhafter, weil bedrohlicher, wird aber als zweite Kränkung die moralische Instanz erlebt, die den Glaubensgemeinschaften innewohnt. Die heute gehandelten alternativen Ethikangebote sind ebenso farblos wie inhaltsleer, und damit beliebig, verbiegbar und schmerzfrei. Dafür steht ein wahrhafter Gottesglaube nicht zur Verfügung.

Die monotheistischen Religionen degradieren den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und nehmen ihn mit unmanipulierbaren Normen in die Pflicht. Damit decken sie seine verdrängte Schuld auf, weil sie mit Geboten den Finger in seine Wunde legen. Es kränkt ihn, nicht unfehlbar zu sein und sich verantworten zu müssen.

Für die dritten Kränkung des antireligiösen Menschen hilft ein Bild aus der innerfamiliären Psychodynamik: die eifersüchtige Aggression manches Pubertierenden auf jüngere Geschwister, die sich deswegen notgedrungen mit den Eltern verbündet haben. Denn der ambivalente Halbwüchsige sehnt sich nach der elterlichen Liebe, die er ausschlägt.

Dem analog empfindet der Antireligiöse Neid und Eifersucht darüber, dass der Gläubige bei Gott Liebe, Sicherheit und Geborgenheit findet, und er selbst sich einsam durch die graue und grausame Welt schlagen muss. Die Kränkung besteht darin, gottlos zu sein, obwohl man sich unbewusst nach Transzendenz sehnt. Kain hat aus diesem Grund Abel erschlagen.“


Bischöfe in Südafrika protestieren gegen Abtreibungen

Seit der gesetzlichen Freigabe der  Abtreibung vor 15 Jahren in Südafrika wurde „insgesamt über eine Million ungeborenen Kindern das Recht auf Leben verweigert“. Das schreibt die Bischofskonferenz des Südlichen Afrika (SACBC) in einer Verlautbarung.

Mädchen und junge Frauen, die abtreiben wollten, bräuchten Liebe, Hilfe und Verständnis, erinnern die Bischöfe weiter: „Als Kirche sind wir verpflichtet, unverheirateten Schwangeren und Paaren zu helfen, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen“, schreibt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Buti Tlhagale, in der Erklärung.

Er erinnert zugleich an die notwendige Wahrung der Gewissensfreiheit: „Alle, die glauben, daß Abtreibungen unter moralischen Gesichtspunkten falsch sind, haben das Recht, die eigene Teilnahme an solchen Prozeduren zu verweigern.“

Quelle: Fidesdienst, Radio Vatikan


Vatikanische Sternwarte präsentiert astronomische Ausstellung in Pisa

„Die Ausstellung, die wir heute präsentieren, erzählt die Geschichte des Universums, angefangen vom kleinsten Atom in unserem Körper bis hin zu den größten Galaxien“. Das sagte der Direktor der Vatikanischen Sternwarte, Jesuitenpater José Gabriel Funes, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 2.2.2012.

Die „Geschichten aus der anderen Welt“, so der Titel der Ausstellung, werden vom 10. März bis zum 1. Juli 2012 im italienischen Pisa zu bestaunen sein.

Drei verschiedene Forschungseinrichtungen stellen dabei ihr Wissen für die Öffentlichkeit bereit: das Nationale Institut für Nuklearphysik (INFN), der Lehrstuhl Physik der Universität Pisa und die Vatikanische Sternwarte.

Quelle: Radio Vatikan


Weltweiter Bildungs-Index: Kanada auf dem ersten, Israel auf dem zweiten Platz

 
Eine Studie der OECD hat gezeigt, daß Kanada weltweit das am meisten akademisch gebildete Land ist  – an zweiter Stelle folgt Israel.

Foto: Universität Haifa

Als Indikator für die Bildung der Bevölkerung eines Landes hat die Studie den Anteil der Akademiker an der Bevölkerung verwendet. 45% der Israelis haben laut Studie einen Hochschulabschluss.