USA: Komen-Stiftung stoppte Gelder für Pro-Abtreibungs-Verband – und machte Rückzieher

Knickte die Stiftung ein wegen des Drucks der internationalen Abtreibungslobby?

Die „Susan G. Komen Stiftung“, die weltweit als größter Förderer der Brustkrebs-Forschung bekannt ist, hat kürzlich dem Verband „Planned Parenthood“ (PP) ihre Unterstützung entzogen.  (PP ist die Mutterorganisation des deutschen Ablegers „Pro familia“, der sich seit Jahrzehnten vehement pro Abtreibung engagiert.)

Diese Entscheidung der einflußreichen Komen-Stiftung war zunächst ein erstaunlicher Sieg der pro-life-Bewegung in den USA. Die Lebensrechtler dort hatten die Komen-Stiftung seit Jahren aufgefordert, ihre Zuschüsse an den Abtreibungs-Riesen PP zu stoppen.

Das Komen-Büro hat allerdings eigenen Angaben zufolge bereits tausende Protest-Mails von Abtreibungsbefürwortern erhalten. Daraufhin machte die Stiftung einen Rückzieher und erklärte sich bereit, PP weiter finanziell zu unterstützen.

 


Linksradikale Randale gegen Polizisten in Berlin-Kreuzberg

Am Freitagabend (3.2.2012) haben ca. 100 Vermummte die Oranienstraße blockiert. Die „Autonomen“  warfen Steine, Flaschen  und Farbbeutel auf Polizeibeamte.

Hintergrund ist offenbar der Jahrestag der staatlichen Räumung des linksradikalen Wohnprojekts „Liebig 14“.

Gegen 20 Uhr hätten sich in der Umgebung des Kreuzberger Oranienplatzes bis zu 150 Personen der Hausbesetzerszene versammelt, wie die Berliner Polizei bekanntgab. Etwa 100 von ihnen hätten dann teilweise vermummt die Fahrbahn der Oranienstraße betreten und Pyrotechnik abgebrannt.  Kurz darauf bewarfen sie die Polizei mit Steinen, Flaschen sowie Farbbeuteln und beschossen sie mit Pyrotechnik.

Die Lage beruhigte sich nach einer halben Stunde, denn etliche Randalierer flüchteten vor hinzugezogenen Polizeikräften.


ZpV mahnt deutsche Bischöfe: „Entweltlichung jetzt!“

Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen) vom 4.2.2012:

Die Katholische Nachrichtenagentur KNA meldet am 1. Februar 2012, daß laut einer Stellungnahme des Münchner Erzbischofs Reinhard Marx die katholische Kirche in Deutschland auch ohne Kirchensteuer existieren könne.

Dies mutet wie eine mentale Umsetzung der Aufforderung des Papstes nach „Entweltlichung“ an und wäre insofern zu begrüßen. Kardinal Marx wird von KNA mit der Aussage zititert, „… es wäre abenteuerlich zu meinen, die Kirche würde ohne Kirchensteuer untergehen“. Dieser Gedanke wird noch überhöht: „Dann müsste die Weltkirche ja längst untergegangen sein.“  – Dieser Feststellung stimmen wir in jeder Hinsicht zu.

Es ist aber ein typischer Denkfehler eines Hierarchen der deutschen Amtskirche, wieder darauf zu rekurrieren, dass die Kirche dann diverse „Aufgaben für das Gemeinwesen“ nicht mehr erfüllen könne.

Hier spielt ein Stereotyp eine unheilvolle Rolle, wonach soziale Leistungen der Kirche ohne Kirchensteuer abgebaut werden müssten. Als Anschauungsbeispiel muss wieder einmal die Betreibung von Kindergärten durch die Kirche herhalten. Mit dieser emotionalen Masche will man bei den Menschen Zustimmung erreichen.

Leider „vergisst“ Kardinal Marx darauf hinzuweisen, dass die Kirche hier wie auch bei den kirchlichen Schulen nur zu einem geringen Prozentsatz an den Kosten beteiligt ist, nämlich 4 – 7 %. Der Staat nimmt also die „Hilfe“ der Kirche als Träger gerne an, übernimmt aber seinerseits den Löwenanteil der Kosten für Personal und Unterhaltung.

Es wäre sehr zu wünschen, wenn Kardinal Marx einmal auf die immensen Kosten verweisen würde, die sich die deutsche katholische Kirche leistet, indem sie aufgeblähte Verwaltungen finanziert, deren Tätigkeit kein Bischof mehr kontrollieren kann. Diese innerkirchlichen Verwaltungen wurden nach dem 2. Weltkrieg personell um ein Vielfaches aufgestockt, so dass einzelne Generalvikariate deutscher Diözesen z.T. 30 – 50 % mehr Personal haben als die gesamte Kurie in Rom. Die Gehälter aller Referenten, Sekretärinnen usw. werden von den Kirchensteuerzahlern finanziert.

Christus hat keinerlei kirchliche Verwaltungen ins Leben gerufen. Seine Jünger sollten „nichts mitnehmen auf den Weg … kein Geld im Gürtel“ (Mk 6,8). Unter den heutigen Verhältnissen wird man der Kirche ein gewisses finanzielles Engagement nicht absprechen können.

Doch dem Bistum Essen gehören z.B. 53 % Anteile an der Aachener Wohnungsbaugenossenschaft, die jetzt immer auf den Grundstücken baut, wo vorher Kirchen in der Diözese Essen standen. Dies entspricht sicher nicht dem Auftrag Jesu.

Der Appell des Papstes zur „Entweltlichung“ knüpft also an die Aufforderung Christi an und ist so eine dringende Aufgabe der Bischöfe, die Verwendung der Kirchensteuergelder verantwortlich zu regeln. Marx erklärt, die Bischöfe seien ganz sicher nicht der Meinung, sie hätten hier nichts zu ändern.

 
Kontakt-Daten:

 

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV e.V.
Bataverweg 21, D-53117 Bonn
Fax 02563-905269
http://www.papsttreue-vereinigungen.de

80% der israelischen Juden glauben an Gott

Religion spielt in Israel wieder eine größere Rolle. Das ergab eine Studie über den Glauben  jüdischer Israelis. Demnach glauben rund 80 % der israelischen Juden an Gott.

Die Studie wurde vom „Guttman-Center“  in Zusammenarbeit mit der „Avi-Chai-Stiftung“ durchgeführt. Die Umfrage fand im Jahr 2009 unter 2.803 jüdischen Israelis statt. Nach einer umfassenden Analyse und dem Vergleich mit früheren Studien aus den Jahren 1991 und 1999 wurden die Ergebnisse am 26.1.2012 veröffentlicht.

Demnach stimmen 65 % der Teilnehmer der Aussage zu, daß die Torah (5 Bücher Moses bzw. Altes Testament) von Gott eingegeben ist. 56 % glauben an ein Leben nach dem Tod  –  und rund 70 % halten  Juden für das „erwählte Volk“. 55 % der Befragten glauben an die Ankunft des Messias, im Jahr 1991 waren dies 45 %.
Für den Anstieg der Religiosität nannten die Verfasser der Studie laut israelischer Tageszeitung „Ha´aretz“ zwei Gründe: Zum einen habe die Einwanderungswelle aus den Ländern der früheren Sowjetunion in den 1990er Jahren zunächst zu einer Abnahme der Religiosität in Israel geführt. Mittlerweile hätten sich die Einwanderer jedoch in die israelische Gesellschaft integriert.

Zum anderen sei der Anstieg auf einen demographischen Wandel zurückzuführen, der aus den höheren Geburtenraten im streng-jüdischen (orthodoxen und ultra-orthodoxen) Sektor hervorgeht.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de


„Süddeutsche Zeitung“ verteilt wieder Seitenhiebe gegen Bischof Konrad Zdarsa

SZ meldet „Unruhe“ und „Bestürzung“ im Bistum Augsburg

In der Diözese Augsburg gibt es jetzt einen Vorgang, der an sich nicht weiter aufregend ist, doch für die linksgerichtete „Süddeutsche Zeitung“ ein Grund mehr, ihre gewohnten Seitenhiebe gegen Bischof Konrad Zdarsa loszulassen, habe dieser doch mit einer „weiteren Aktion“ für „Unruhe“ unter „Schwabens Katholiken“ gesorgt, teils gar „Bestürzung“ hervorgerufen.

Schon der SZ-Titel „Bischof Zdarsa sperrt Hans Maier aus“ läßt Dramatisches vermuten: in welcher Weise wurde der frühere bayerische Kultusminister vom Augsburger Oberhirten „ausgesperrt“?

Schon der Begriff ist irreführend, denn der CSU-Mann darf lediglich keinen Vortrag im kirchlichen Tagungszentrum „Haus St. Ulrich“ in Augsburg abhalten. Dorthin hatte die KEG (Kath. Erziehergemeinschaft) zu einer Veranstaltung mit Maier eingeladen.

Das Bistum lehnte ab, weil Maier seit langem zu den öffentlichen Unterstützern des Vereins „Donum Vitae“ gehört, der vom Vatikan abgelehnt wird, weil er „Beratungsscheine“ ausstellt, die zur Straffreiheit einer Abtreibung führen.

Bischof Zdarsa hat also mit seiner Absage lediglich seine Amtspflicht erfüllt   – und das mit gutem Grund, denn warum sollte die Kirche ihre Räume jemandem zur Verfügung stellen, der in einer wichtigen Frage dem kirchlichen Standpunkt widerspricht?

Es gibt gewiß genügend andere Tagungshäuser, in denen der ehem. Kultusminister sich äußern und seine Ansichten vortragen kann.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Hier gehts zum erwähnten SZ-Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/q5c388/451271/Bischof-Zdarsa-sperrt-Hans-Maier-aus.html


Regensburg: Katholisches Landvolk dankt Bischof Müller mit Nudeln und Honig

KLB-Aktion „Wer weiter denkt, kauft näher ein…“ läuft erfolgreich  

KLB besucht Bischof Müller

Mit Nudeln und Honig aus Eigenproduktion bedankte sich der Vorstand der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) am 2.2.2012 bei Bischof Gerhard Ludwig Müller für seine Unterstützung.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Schulze und ihrem geistlichen Beirat, Landvolkpfarrer Robert Gigler, besuchte die KLB den Regensburger Oberhirten zu Beginn des neuen Vereinsjahres.

Bei dieser Gelegenheit wurde dem Bischof ein Jahresrückblick präsentiert sowie anstehende Projekte vorgestellt. Hierbei soll das „Katholische“ der KLB im Vordergrund stehen, etwa durch Einkehrtage und eine Wallfahrt auf dem Jakobsweg.

Auch das 40-jährige Jubiläum des KLB-Bildungswerks im vergangenen Jahr wurde angesprochen. Die katholische Landvolkbewegung betreibt seit vier Jahrzehnten Glaubensarbeit in den ländlichen Gegenden des Bistums Regensburg. So bietet die KLB zum Beispiel Familienfreizeiten per Bildungs- und Erlebnis-Wochenenden an. Martin Schulze dankte Bischof Müller für die Bereitstellung des Familienfonds, durch den es auch einkommensschwachen Familien ermöglicht wird, an diesem „Kurzurlaub mit Tiefgang“ teilzunehmen.

Zudem wurde der Bischof über die KLB-Aktion  „Wer weiter denkt, kauft näher ein…“  informiert,  wodurch  der Verzehr heimischer Produkte unterstützt wird. Dabei sei schon viel erreicht worden, doch das Bewußtsein für gesunde Nahrungsmittel aus umweltfreundlicher Produktion müsse weiterhin geschärft werden. Bischof Müller würdigte den Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen KLB-Mitarbeiter.

Hier nähere Infos zur KLB: http://www.klb-regensburg.de/

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg

Kontakt-Daten:

Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
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Eva Djakowski, M.A.
Volontärin
Niedermünstergasse 2
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Tel.: 0941597-2239
Fax: 0941597-2238
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Ägypten: Witze über Bärte und islamische Kleidersitten verboten

Haft für Komiker wegen „Beleidigung der Religion“

Laut einem am Donnerstag (2.2.2012)  bekanntgewordenen Urteil ist es in Ägypten untersagt, sich über „religiöse“ Symbole wie Bärte und wallende Kleidungsstücke lustig zu machen.

Die Sache eines Komikers lag nach Angaben aus Justizkreisen monatelang unentschieden bei Gericht. Der Schuldspruch gegen den Künstler Imam wurde nun kurz nach dem klaren Zweidrittel-Sieg strikt-islamischer Parteien in Ägypten verkündet.

Urteile gegen Künstler und Intellektuelle wegen angeblicher Religionsbeleidigung gab es dort freilich auch früher. Der „Fall   Imam“ findet aber wegen der Popularität des Angeklagten und dem Zeitpunkt des Urteils besondere Aufmerksamkeit.

Quelle: NZZ (Neue Zürcher Zeitung)