Ehem. BDI-Chef Henkel hält Euro-„Rettungsschirme“ für friedensgefährdend

Der ehem. Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, sieht in den Euro-Rettungsversuchen eine Gefahr für den Frieden in Europa, nicht zuletzt wegen des undemokratischen Zentralismus in der EU.
„Die zunehmend undemokratische Krisenbewältigung, das Hineinreden deutscher Politiker in die Angelegenheiten anderer Länder, die Einschränkung des Budgetrechts der Parlamente durch zentralistische Aufsichtsorgane führen zu einer gefährlichen Aushöhlung der Demokratie“, schreibt Henkel in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin „Focus“.
Er fügt hinzu:  „Mehr noch, wir beobachten immer öfter Zwist und Zwietracht innerhalb der Euro-Zone und eine ständige Verbreiterung des Grabens zwischen Euro- und Nicht-Euro-Ländern.“

Henkel wandte sich dagegen, zunehmend politische Gründe für die Euro-Rettung anzuführen. „Wenn gar nichts mehr hilft, wird sogar behauptet, der Euro sei notwendig zur Friedenssicherung. Einmal ganz davon abgesehen, dass wir auch mit unseren Nicht-Euro-Nachbarn gut auskommen, ist dieses Argument historisch unsinnig. Der Friedensgarant heißt Demokratie und nicht Euro“, so Henkel.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


One Comment on “Ehem. BDI-Chef Henkel hält Euro-„Rettungsschirme“ für friedensgefährdend”

  1. Jean sagt:

    Finde ich super, dass hier regelmaessig geschrieben wird.

    Gefällt mir


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