Windräder vernichten Vögel in Massen

Aus der Ferne gesehen drehen sie sich langsam und friedlich  – die Windräder. Und die sollen Vögel und Fledermäuse töten, Storchen- und Kranichhäcksler sein, wie Vogelfreunde behaupten, lebensgefährliche Eisbomben verschießen und Symbole des Versagens der Naturschutzverbände sein?

Tatsächlich fegen die Spitzen der Rotorblätter schon bei mäßigem Wind mit 170 km/h durch die Luft und laut Informationstafel am Schellenberg bei Neustadt liegt deren Spitzengeschwindigkeit bei 272,3 km/h. Neuere Anlagen erreichen über 400 km/h.

Für Skeptiker zum Nachrechnen: Einfach die Rotorblattlänge in Metern mit 22,6 multiplizieren und durch die Zahl der Sekunden teilen, die das Windrad für eine Umdrehung braucht und man erhält die Geschwindigkeit der Rotorblattspitzen in km/h. Die meisten Rotorblätter sind zwischen 35 und 55 Meter lang, auf See sind Längen von 125 Metern geplant.

Sog zieht Vögel und Fledermäuse an die Rotoren

Kommt ein Vogel oder eine Fledermaus auch nur in die Nähe eines Rotorblattes, saugt sie ein Unterdruck unweigerlich gegen das Rotorblatt und es ist um sie geschehen. Dieser Unterdruck entsteht durch die Luftströmung an den Rotorblättern und schwankt, weil der Wind mal schneller oder mal langsamer weht und auch, weil sich das Rotorblatt wegen seines hohen Trägheitsmomentes nur verzögert schneller oder langsamer drehen kann. Mit dem Unterdruck schwankt auch der daraus resultierende Sog ständig.

Verstärkt werden die Druckschwankungen durch den Turm-Effekt, weil immer dann, wenn ein Rotorblatt vor dem Turm vorbei saust, der Winddruck abfällt und deshalb das Rotorblatt vor und zurück springt. Das hört man als Wummern, weil der Mast periodisch von den nachlaufenden Luftströmungen des vor ihm vorbei sausenden Rotorblattes getroffen wird und sich seine Anströmrichtung und Anströmgeschwindigkeit kurzzeitig ändern.

Hinzu kommt, dass der Wind mit der Höhe zunimmt, was man schon vom Kinderdrachen kennt. Das bedeutet aber, dass die Rotorblätter, wenn sie ganz oben stehen, mehr belastet werden, als wenn sie ganz unten stehen. Das führt zu weiteren Schwingungen und zwar umso mehr, je länger die Rotorblätter werden.

Druckschwankungen sind kilometerweit zu hören

Obwohl sich die Druckschwankungen mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten und sich dabei mit dem Quadrat der Entfernung abschwächen, hört man das Wummern noch kilometerweit. Daran erkennt man die enorme Wucht der Druckschwankungen und ihre Gefährlichkeit für Vögel und Fledermäuse. Auch der Infraschall wird letztlich durch die Druckschwankungen ausgelöst.

Wir Menschen können ihn wegen seiner tiefen Tonlage nicht hören, er scheint aber trotzdem gesundheitsschädlich zu sein. Hinzu kommt, dass Infraschall weiter reicht als der hörbare Schall. Elefanten unterhalten sich mit Infraschall über 2,5 Kilometer Entfernung.

Ausweichen für Vögel und Fledermäuse unmöglich

Werden Tiere von einem Rotorblatt direkt getroffen, dann ist es natürlich erst recht um sie geschehen und die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß. Denn jedes einzelne Rotorblatt wiegt 3,5 t und mehr, also so viel wie ein rasender Kleinlaster und alle paar Sekunden kommt das Nächste mit einer Geschwindigkeit von 27 bis 76 Metern pro Sekunde herangerast und dann wieder eines und wieder und wieder. Das ist der sprichwörtliche Kampf gegen Windmühlenflügel, den jeder Vogel und jede Fledermaus verliert.

Tod auch ohne direkte Kollision

Doch selbst wenn die Opfer nicht vom Rotorblatt angesogen oder direkt getroffen werden, lösen die heftigen Druckschwankungen im Turbulenzbereich der Rotorblätter innere Verletzungen aus. Die Tiere sterben ohne Zeichen äußerer Verletzungen, was durchaus vergleichbar mit der Wirkung von Luftminen auf Menschen im 2. Weltkrieg ist. Diese Minen lösten ebenfalls heftige Druckschwankungen aus und zerrissen auch Menschen die Lungen, die sich im Bunker sicher glaubten.

Diese als Barotraumen bezeichneten inneren Verletzungen betreffen nicht nur die Lungen. Bei Fledermäusen fand man sogar geplatzte Fettzellen (Current Biology 18, S. 695 – 696, 2008), was zeigt, wie äußerst aggressiv die Druckschwankungen sind.

Einfacher Versuch zu Sogwirkung

Die Sogwirkung der Rotorblätter zeigt ein einfacher Versuch. Hält man zwei Blatt Papier in geringem parallelen Abstand vor den Mund und bläst hindurch, so weichen sie nicht etwa auseinander, wie man vermuten könnte, sondern der Sog zieht sie aufeinander zu. Ersetzt man eines der beiden Blätter durch Karton, zieht der Sog das leicht bewegliche Papier auf den starren Karton. Der Karton entspricht dem starren Rotorblatt und das bewegliche Papier dem Vogel oder der Fledermaus. Jedoch pustet kein harmloser Mensch, sondern ein Tornado mit Windgeschwindigkeiten bis über 400 km/h und zwar ständig, solange sich das Windrad dreht!

Ein solcher Sog ist tödlich, da gibt es kein Entkommen. Schon viel geringere Geschwindigkeiten wie bei Schiffsschrauben oder sich eng begegnenden LKWs oder von vorbei fahrenden Zügen sind lebensgefährlich: Ein Hobbyfilmer wollte einen dramatischen Streifen drehen, stellte seine Kamera ganz dicht an die Bahngleise und filmte den herannahenden Zug. Er glaubte sich sicher, doch der Sog des Unterdruckes zog ihn an den Zug, er selbst überlebte, seine Kamera nicht…

Den kompletten Bericht als pdf-Datei lesen Sie hier.

Quelle: Dr. Friedrich Buer / EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie


Sparpolitik in Deutschland? – Fehlanzeige!

Der Dipl.-Chemiker Dr. Hans Penner aus Linkenheim-Hochstetten schrieb folgenden Brief an Angela Merkel:

Offener Brief an die Bundeskanzlerin vom 31.1.2012

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

die von Ihnen forcierte Sparvereinbarung der Euro-Staaten muß als Täuschung der Bevölkerung betrachtet werden. Sparen erreicht man nicht durch Vereinbarungen, sondern durch Senkung der Ausgaben.

Während Ihrer Regierungszeit stieg die Staatsverschuldung von 1,5 Billionen Euro auf 2,1 Billionen  –  sicher kein Ausdruck eines Sparwillens.

Der von Ihnen geforderte ESM-Vertrag übertritt das Grundgesetz, den Maastricht-Vertrag und die Vorgaben des BVG. Er zwingt Deutschland, in die unkontrollierbare ESM-Superbank 190 Milliarden Euro einzubezahlen. Auch das ist kein Ausdruck eines Sparwillens.

Als Physikerin wissen Sie genau, daß die Klimasensitivität des Kohlendioxids unter 1,1°C liegt. Kohlendioxid ist kein Schadstoff. Dennoch geben Sie wider besseres Wissen viele Milliarden aus für sinnlose Maßnahmen zur Emissionssenkung.

Süddeutschland kann sich selbst mit Strom versorgen . Dank Ihrer katastrophalen Energiepolitik müssen jetzt unnötige, aber extrem teure Stromleitungen von der Nordsee nach Süddeutschland gebaut werden. Auch das ist keine Sparmaßnahme.

Als Physikerin wissen Sie auch, daß die Herstellung von Kunststoff aus Kohlendioxid totaler Unsinn ist, dennoch geben Sie dafür Förderungsmittel aus.

Ohne einen sinnvollen Grund vernichten Sie die deutsche Kerntechnik. Der volkswirtschaftliche Schaden, den Sie dadurch anrichten, ist exorbitant.

Wind- und Solaranlagen sind ausgesprochen unwirtschaftliche und unnötige Methoden der Stromerzeugung. Dennoch geben Sie für diese Spielereien Milliarden von Fördergeldern aus. Sparsamkeit ist das nicht.

Das Problem besteht darin, daß Sie bis zur Möglichkeit Ihrer Abwahl noch weitere irreparable Schäden anrichten werden. (…) Die Bevölkerung muß darüber aufgeklärt werden, daß Sie unter „Sparen“ die Enteignung der Bürger verstehen.

In Betroffenheit Hans Penner


Prälat Imkamp zum Sonntagsevangelium: „Aufs Knie!“

Prälat Dr. Wilhelm Imkamp ist Wallfahrtsdirektor von „Maria Vesperbild“ (Bistum Augsburg). – Hier folgt sein „Wort zum Sonntag“ bzw zum Evangelium am kommenden Sonntag (Mk 11,1):

Das waren noch Zeiten, als das Knie eine langjährige Staats– und Vertrauenskrise auslösen konnte. Genau einen Tag vor dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, am 14.8.1838 erließ König Ludwig I seine „Kriegsministerialordre“, in dem das Kommando „Aufs Knie“, das 1803 abgeschafft worden war, wieder eingeführt wurde.

Wenn dieses Kommando gegeben wurde, mussten alle Soldaten und Offiziere sich hinknien, z. B., wenn das Allerheiligste Altarsakrament in der Fronleichnamsprozession vorbeigetragen wurde, während der hl. Messe, bei der Wandlung und beim feierlichen Schlusssegen. Die Ordre galt für die ganze Armee, ob evangelisch oder katholisch spielte keine Rolle. Es löste eine jahrelange Kontroverse aus und ging als „Kniebeugeaffäre“ in die Geschichte ein.

Heute spielt das Knie eigentlich nur noch bei Modeschauen der „Haute-Couture“ (frei, knielang, knieumspielt usw.) oder in der Orthopädie (Gonarthritis, Gonarthrose, usw.) eine Rolle.

Tatsächlich aber hat das Knie in unserem Alltag, auch und gerade wenn es gesund ist, eine ganz besondere Bedeutung, nämlich beim Knien. In der hl. Messe z. B., haben die Gläubigen mindestens bei der Wandlung zu knien. Lobenswert ist es, vom Sanctus bis zum Ende des Hochgebetes zu knien (Grundordnung des römischen Messbuches, Nr. 43).

Das Knien hat „unter allen übrigen gottesdienstlichen Haltungen einen besonderen Rang“, denn: „Das Knien ist körperlicher Ausdruck einer unerlässlichen geistigen Grundhaltung allen Betens: der Demut, was die Seele bei allem Beten tun muss, in welcher Körperhaltung es immer geschehen mag, das tut beim knienden Beten auch unser Leib: er macht sich klein; er sagt gleichsam: „O Gott, ich weiß, ich bin ein nichts vor dir, ein armer Sünder, erbarme dich meiner!“

So schrieb 1952 einer der Architekten der liturgischen Erneuerung, Balthasar Fischer.

Mit diesen Worten des Liturgiewissenschaftlers sind wir genau beim heutigen Tagesevangelium: der Aussätzige fällt auf die Knie; sein Gebet, seine Bitte bestimmt seine Körperhaltung; tatsächlich liegt hier eine Geste der Unterwerfung vor.

Gegenüber dieser Unterwerfungsgeste wird die absolute Souveränität des Willens Jesu („wenn du willst“) betont, ja, diese Anerkennung der absoluten Souveränität des Willens Jesu hat den entscheidenden Willensakt Jesu zur Folge, der die Heilung bewirkt („ich will es“).

Jesus steht über der Natur- und der Gesetzesordnung, aber, er steht nicht gegen diese Ordnungen. Deshalb schickt er den Geheilten in das vom Gesetz vorgeschriebene Anerken-nungsverfahren mit allen Formalitäten.

Absoluter Wille, Unterwerfung, Niederwerfung, Demut, Knien  –  ist das nicht eine „Schreckensvision“?
Sind das nicht Begriffe, die man nur mit Schaudern lesen kann?
„Was für ein Gottesbild wird uns hier vor Augen gestellt?“

So wird kritisch gefragt. Die Antwort ist ganz einfach: Jesus ist eben nicht der gute Kumpel, der Wegbegleiter in die Beliebigkeit. Gott verlangt Unterwerfung!

„Dein Wille geschehe“ beten wir und sollten diese Worte auch ernst nehmen. Immer ist der ganze Mensch angesprochen. Gebet kann, darf, soll und muss sich deswegen auch in der Körperhaltung ausdrücken. Deswegen gibt es ja auch kirchliche Anordnungen für die liturgischen Körperhaltungen.

In der bayerischen Armee galt das Kommando nur von 1838 bis 1845, für unser Leben und unseren Gottesdienst bleibt es auf immer gültig: „Auf’’s Knie!“: Der berühmte „Kniebeugeerlass“ Königs Ludwigs I. hatte keinen Bestand. Bestand aber hat das Beispiel des knienden Aussätzigen, Bestand hat das Beispiel des knienden Stephanus, Bestand hat das Beispiel des knienden Jesus selbst.

Da, wo das Knien be- und verhindert wird, da beginnt die Religion der „steifen Knie“. Der „deutsche Jungmann steht vor seinem Herrgott“  – so hieß es in den 30ger Jahren  – und wer heute nicht knien will, denkt oft genug, er könne auf gleicher Augenhöhe mit Gott verhandeln.

Luzifer dachte ähnlich, die Folgen sind bekannt  –  deswegen gilt: „Aufs Knie


Mexiko: Kirche will durch gläubige und traditionelle Werte sexuellen Mißbrauch verhindern

In der Mißbrauchsdebatte, wie sie in Deutschland seit Jahren geführt wird, geht es meist um modernistische „Lösungen“ bei der Anti-Mißbrauchs-Pädagogik, etwa in der Priesterausbildung.

Teils wird mehr Gruppendynamik bei der Auswahl der Seminaristen gefordert, teils der Zölibat infrage gestellt, obgleich zwischen priesterlicher Ehelosigkeit und Mißbrauchsvorfällen nachweisbar kein Zusammenhang besteht.

In Lateinamerika ticken die Uhren allerdings anders. Dort will man dieses Problem mit glaubensorientierten und kulturell-geprägten Lösungen  angehen und vorbeugend agieren  – man könnte auch sagen: ein konservativer Weg zum Ziel.

Die dortigen Bischöfe haben bei der Mißbrauchs-Konferenz an der päpstlichen Universität Gregoriana  einige Vorschläge in diesem Sinne unterbreitet. Weihbischof Jorge Wong aus Mexiko ist Präsident der Vereinigung der lateinamerikanischen Priesterseminare. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte er:

„Wir haben uns beispielsweise nicht nur auf die Prävention beschränkt. Wir wollten auch eine positive Einstellung bei den Seminaristen einführen. Deshalb haben wir den reichen Kulturschatz Lateinamerikas in die Ausbildung integriert.

Zum Beispiel haben wir die Bedeutung der Familie und die Liebe zu den Eltern und Geschwistern in den Mittelpunkt gerückt. Auch haben wir beispielsweise die Liebe zur Muttergottes thematisiert. All diese Bereiche verbindet das Stichwort Liebe  –  und daraus können die künftigen Priester für ihr persönliches Leben sehr viel lernen.“

Ein wichtiges Ausbildungselement sei auch die Förderung der Solidarität gegenüber der Kirche. Denn treue Priester könnten laut Weihbischof Patrón anderen Mitbrüdern als Vorbild dienen. Außerdem erklärte der Weihbischof:

„Dieses Symposion ist ein großes kirchliches Ereignis. Es ist eindrücklich, dass so viele Vertreter aus der Weltkirche da sind. Für Lateinamerika bedeutet dies, dass wir gemeinsam das Problem angehen müssen. Wir wissen, dass wir viel und vor allem Gutes geleistet haben. Aber das reicht nicht. Nur wenn wir alle zusammen gegen die Übergriffe vorgehen, können wir hoffen, dass das Problem beseitigt wird. Das schulden wir vor allem den Opfern.“


Iran: kritischer islamischer Gelehrter heute zu 14 Jahren Haft und 90 Peitschenhieben verurteilt

Wie der britische Sender „BBC Persian“ berichetet, wurde der Schriftsteller und Islam-Gelehrte Dr. Mehdi Khazali von einem iranischen Gericht  heute von Abteilung 26 des Revolutionsgerichts zu 14 Jahren Haft, 10 Jahren Exil und 90 Peitschenhieben verurteilt.

Khazali ist Verlagsleiter und Sohn des ehem. hochrangigen Mitglied des Wächterrates Ayatollah Khazali.

Er ist selbst ebenfalls islamischer Geistlicher und Direktor des Hayyan-Kulturinstituts in Teheran.

Doch im Unterschied zu seinem Vater, der ein starker Verfechter des iranischen Diktators Ahmadinedschad ist, wendet er sich gegen eine übermäßige Vermischung von Religion und Staat.

Nach Veröffentlichung eines umstrittenen Artikel auf seiner Internetseite, in der er behauptete, Ahmadinedschad habe jüdische Wurzeln, war er gezwungen, vor einem religiösen Gericht zu erscheinen. Am 27. Juni 2009 wurde er dann festgenommen und an einen geheimen Ort gebracht. Während seiner Haft durchsuchte die Polizei sein Haus und löschte seine Webseite. Am 20. Juli 2009 wurde er auf Kaution (20.000 $) freigelassen.

Wenig später wurde er erneut festgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur „Fars“ meldete, daß Dr. Khazali wegen „Propaganda gegen das System“, „Veröffentlichung von Lügen“ und der „Störung der öffentlichen Meinung“ verhaftet worden sei.

Im Vorfeld der anstehenden Parlamentswahlen wurden weitere Journalisten festgenommen. In letzter Instanz wurde Reza Jelodarzadeh, Chefredakteur des kürzlich verbotenen „Sobh-e Azadi“-Magazins, verhaftet. Auch Saham Bourghani, Marzieh Rasouli und Parastou Dokouhaki wurden verhaftet.

Quelle: http://www.europenews.de


Dt. Bischofskonferenz tagt ab 27. Februar 2012 in Regensburg

Vom 27. Februar bis 1. März 2012 ist das Bistum Regensburg mit Bischof Gerhard L. Müller der Gastgeber für die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.

An ihr nehmen 68 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) unter Leitung von Erzbischof Zollitsch teil. Tagungsort ist das Priesterseminar St. Wolfgang in Regensburg. Vor rund 15 Jahren hat die DBK das letzte Mal im Bistum Regensburg getagt (Kloster Mallersdorf).

Täglich feiern die Kardinäle und Bischöfe die hl. Messe in Kirchen der Regensburger Altstadt. Alle Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen. Der Eröffnungs-Gottesdienst am Montag, 27. Februar, findet um 18.30 Uhr im Regensburger Dom statt. 

An der Eröffnung der Vollversammlung am 27. Februar wird der Apostolische Nuntius Jean-Claude Périsset, teilnehmen. Als Gäste aus der Weltkirche werden Erzbischof Samuel Kleda aus Kamerun, Bischof Salvadore Lobo aus Indien und Bischof Jesùs Párraga aus Bolivien anwesend sein.

Die Abschluß-Pressekonferenz ist am Donnerstag um 11 Uhr im Priesterseminar Regensburg.

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg

 


Malediven: Im „Ferienparadies“ kehrt der islamische „Winter“ ein

Weitere Verschlechterung für Christen und gemäßigte Muslime 

Nach dem Machtwechsel auf den Malediven hofften so manche auf einen weiteren „arabischen Frühling“. Doch davon kann keine Rede sein, im Gegenteil: es wird offenbar alles schlimmer, also noch radikal-islamischer.

Der Generalsekretär des indischen Christenhilfswerks „All India Christian Council“ John Dayal, erklärte gegenüber der kath. Nachrichtenagentur „Fides“, die Malediven beherrsche ein islamischer Staat, der christliche Kirchen und Bibeln verbietet.  –  Dayal wörtlich: „Ein Paradies für Touristen, aber die Hölle für Christen“.

Der kürzliche Rücktritt des ersten frei gewählten Präsidenten auf den Malediven ist ein weiterer Rückschlag. Der vergleichsweise gemäßigte Mohamed Nasheed (44 Jahre) geht, weil der Druck der strenggläubigen islamischen Opposition zu groß geworden ist. Ein Polizeiaufstand veranlaßte seinen Rücktritt.

Mit Nasheeds Rücktritt stirbt die Hoffnung auf mögliche weitere Reformen. Nun führt Vizepräsidenten Mohammed Waheed Hassan (59 Jahre) derzeit die Amtsgeschäfte.

Nicht ändern konnte Ex-Präsident Nasheed die  strikt islamische Verfassung, die sein Vorgänger Mohammed Abdul Gayoom eingeführt hatte; dieser regierte die Nation mit eiserner Faust. Im Sommer vor drei Jahren, am 7. August 2008, erließ Präsident Mohammed Abdul Gayoom die aktuell gültige Verfassung, die von wenig Glaubensfreiheit zeugt: Laut Artikel 2 bauen die Malediven auf den Grundsätzen des Islam.

In Artikel 9 steht, daß Ausländer, die nicht muslimisch sind, die maledivische Staatsbürgerschaft nicht erhalten  –  und Artikel 10 hält fest, daß kein Gesetz erlassen werden soll, das der Lehre des Islam widerspricht.

Christen können keine Kirche eröffnen oder sich zu Gottesdiensten versammeln. Die starke soziale Überwachung jedes Einzelnen in diesem kleinen Inselstaat ist engmaschig.

Ausländer dürfen ihre Religion zwar privat praktizieren; allerdings ist es ihnen verboten, dazu Einheimische einzuladen. Bibeln und andere christliche Literatur dürfen nicht eingeführt werden, einzig den Ausländer wird ein einziges Exemplar für den Eigenbedarf zugestanden.

Laut Bauvorschrift in der Hauptstadt Malé darf kein Gebäude höher sein als der Turm der „Freitagsmoschee“, der Hauptmoschee des Orts.

Quelle: Kath. Nachrichtenagentur „Fides“, evang. Nachrichtenseite http://www.jesus.ch