Julia Glöckner setzt sich für inhaftierten iranischen Pastor ein

Deutsch: Julia Klöckner, Spitzenkandidatin der...

Image via Wikipedia

Mit der Übernahme einer Patenschaft für den inhaftierten Pastor Mehdi Foroutan setzt die rheinland-pfälzische CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende, Julia Klöckner, ein Zeichen für Menschenrechte.

„Ich finde es wichtig, dass wir uns für all jene einsetzen, die nicht für sich selbst eintreten können. Wir dürfen Menschenrechtsverletzungen nicht stillschweigend hinnehmen. Deshalb übernehme ich sehr gerne die Patenschaft für Pastor Mehdi Foroutan, um auf sein Schicksal aufmerksam zu machen“, so Klöckner.

Laut Internationaler Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat sich die Situation für Christen im islamischen Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Täglich sind sie Diskriminierungen, Misshandlungen ausgesetzt, werden gefangengenommen, viele wurden zum Tode verurteilt.

Mehdi ‚Petros‘ Foroutan ist Pastor einer iranischen Hauskirche. Nach mehrmaligen kurzzeitigen Festnahmen wurde er im Dezember 2010 im Zuge einer groß angelegten Polizeirazzia gegen christliche Hausgemeinden verhaftet. Zunächst hielt man ihn an einem geheimen Ort gefangen. Am 3. März 2011 wurde er wegen „Vergehen gegen die nationale Sicherheit“ zu einer einjährigen Gefängnisstrafe sowie einer hohen Geldstrafe verurteilt. Hintergrund der Vorwürfe: er habe mit Muslimen über den christlichen Glauben gesprochen.

Im Gefängnis „Abel Abad“ von Shiraz, der Hauptstadt der südiranischen Provinz Fars, befand er sich in Einzelhaft. Pastor Foroutan ging gegen das Urteil in Berufung. Am 15. April 2011 kam er auf Kaution frei. Am 14. September 2011 hat das Berufungsgericht das Urteil bestätigt. Gemäß gerichtlicher Verfügung verbüßt Pastor Foroutan seit dem 25.09.2011 seine einjährige Haftstrafe im Abel Abad-Gefängnis von Shiraz.

„Ich habe großen Respekt vor Menschen wie Mehdi Foroutan, die trotz aller Widrigkeiten an ihrem Glauben festhalten und für ihre Überzeugung kämpfen. Niemand darf wegen seiner Religion unter Ausgrenzung und Unterdrückung leiden, willkürlich verhaftet, systematisch verfolgt oder sogar ermordet werden. Dafür müssen wir uns gemeinsam einsetzen“, betont die rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschefin Julia Klöckner.

Quelle: IGFM, Frankfurt



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