Nigeria: Abdul Qaqa vor Gericht stellen!

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeigt sich besorgt darüber, daß Abdul Qaqa, der vor einer Woche festgenommene Sprecher der islamischen Terrorgruppe Boko Haram, bisher noch nicht vor Gericht gestellt worden ist.

Die Menschenrechtsorganisation begründet ihre Skepsis mit der heimlichen Freilassung von Kabiro Sokoto, der nach einem Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Stadt Madalla im Bundesstaat Niger Weihnachten 2011 medienwirksam verhaftet wurde. Doch während über seine Verhaftung noch triumphiert wurde, hatten korrupte Beamte den Attentäter bereits heimlich freigelassen.

Die IGFM weist daraufhin, daß seit der Einführung der Scharia in zwölf nigerianischen Bundesstaaten seit dem Jahr 2000 bereits über 10.000 Christen Opfer islamischer Gewalt geworden sind, aber kein einziges Verfahren gegen die Terroristen angestrengt worden ist.

„Nichtsdestotrotz ist diese Festnahme von Abdul Qaqa ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den vorherrschenden Terror sowie die allgegenwärtige Straflosigkeit im Norden Nigerias. Boko Haram hat nun ein Gesicht und wir hoffen, dass der Sprecher dieser Sekte den nigerianischen Behörden die Geldquellen Boko Harams offenlegen wird“, meint Dr. Emmanuel F. Ogbunwezeh, Leiter des IGFM-Referats Afrika.

Quelle: IGFM, Frankfurt



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