Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali: Völkermord an Christen wird totgeschwiegen

In weiten Teilen der islamischen Welt ist ein „Völkermord“ an Christen im Gange, über den die Öffentlichkeit nur unzureichend informiert wird. In den Medien ist viel von „Islamophobie“ (zwanghafter Furcht vor dem Islam) die Rede, doch ihr Ausmaß verblaßt im Vergleich zur „blutigen Christophobie“.

Das schreibt die aus Somalia stammende niederländische Politikerin, Frauenrechtlerin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali im amerikanischen Nachrichtenmagazin „Newsweek“.

In muslimisch geprägten Ländern sei die Unterdrückung christlicher Minderheiten in den vergangenen Jahren die Norm geworden – von Westafrika bis nach Südasien,  stellt die Ex-Muslima fest.

In einigen Regionen gehe die Staatsgewalt gegen Christen vor, in anderen würden sie aus Glaubensgründen von Rebellengruppen ermordet oder vertrieben.

Die Schweigsamkeit westlicher Medien über diesen Massenmord hier und heute habe mehrere Ursachen  –  zum einen die Furcht, noch mehr Gewalt zu provozieren, zum anderen aber auch der Einfluß islamischer Lobbygruppen. Diese hätten mit Erfolg dafür gesorgt, daß jedes Beispiel anti-muslimischer Diskriminierung als „Islamophobie“ gebrandmarkt werde.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Nigeria: Abdul Qaqa vor Gericht stellen!

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeigt sich besorgt darüber, daß Abdul Qaqa, der vor einer Woche festgenommene Sprecher der islamischen Terrorgruppe Boko Haram, bisher noch nicht vor Gericht gestellt worden ist.

Die Menschenrechtsorganisation begründet ihre Skepsis mit der heimlichen Freilassung von Kabiro Sokoto, der nach einem Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Stadt Madalla im Bundesstaat Niger Weihnachten 2011 medienwirksam verhaftet wurde. Doch während über seine Verhaftung noch triumphiert wurde, hatten korrupte Beamte den Attentäter bereits heimlich freigelassen.

Die IGFM weist daraufhin, daß seit der Einführung der Scharia in zwölf nigerianischen Bundesstaaten seit dem Jahr 2000 bereits über 10.000 Christen Opfer islamischer Gewalt geworden sind, aber kein einziges Verfahren gegen die Terroristen angestrengt worden ist.

„Nichtsdestotrotz ist diese Festnahme von Abdul Qaqa ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den vorherrschenden Terror sowie die allgegenwärtige Straflosigkeit im Norden Nigerias. Boko Haram hat nun ein Gesicht und wir hoffen, dass der Sprecher dieser Sekte den nigerianischen Behörden die Geldquellen Boko Harams offenlegen wird“, meint Dr. Emmanuel F. Ogbunwezeh, Leiter des IGFM-Referats Afrika.

Quelle: IGFM, Frankfurt


Julia Glöckner setzt sich für inhaftierten iranischen Pastor ein

Deutsch: Julia Klöckner, Spitzenkandidatin der...

Image via Wikipedia

Mit der Übernahme einer Patenschaft für den inhaftierten Pastor Mehdi Foroutan setzt die rheinland-pfälzische CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende, Julia Klöckner, ein Zeichen für Menschenrechte.

„Ich finde es wichtig, dass wir uns für all jene einsetzen, die nicht für sich selbst eintreten können. Wir dürfen Menschenrechtsverletzungen nicht stillschweigend hinnehmen. Deshalb übernehme ich sehr gerne die Patenschaft für Pastor Mehdi Foroutan, um auf sein Schicksal aufmerksam zu machen“, so Klöckner.

Laut Internationaler Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat sich die Situation für Christen im islamischen Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Täglich sind sie Diskriminierungen, Misshandlungen ausgesetzt, werden gefangengenommen, viele wurden zum Tode verurteilt.

Mehdi ‚Petros‘ Foroutan ist Pastor einer iranischen Hauskirche. Nach mehrmaligen kurzzeitigen Festnahmen wurde er im Dezember 2010 im Zuge einer groß angelegten Polizeirazzia gegen christliche Hausgemeinden verhaftet. Zunächst hielt man ihn an einem geheimen Ort gefangen. Am 3. März 2011 wurde er wegen „Vergehen gegen die nationale Sicherheit“ zu einer einjährigen Gefängnisstrafe sowie einer hohen Geldstrafe verurteilt. Hintergrund der Vorwürfe: er habe mit Muslimen über den christlichen Glauben gesprochen.

Im Gefängnis „Abel Abad“ von Shiraz, der Hauptstadt der südiranischen Provinz Fars, befand er sich in Einzelhaft. Pastor Foroutan ging gegen das Urteil in Berufung. Am 15. April 2011 kam er auf Kaution frei. Am 14. September 2011 hat das Berufungsgericht das Urteil bestätigt. Gemäß gerichtlicher Verfügung verbüßt Pastor Foroutan seit dem 25.09.2011 seine einjährige Haftstrafe im Abel Abad-Gefängnis von Shiraz.

„Ich habe großen Respekt vor Menschen wie Mehdi Foroutan, die trotz aller Widrigkeiten an ihrem Glauben festhalten und für ihre Überzeugung kämpfen. Niemand darf wegen seiner Religion unter Ausgrenzung und Unterdrückung leiden, willkürlich verhaftet, systematisch verfolgt oder sogar ermordet werden. Dafür müssen wir uns gemeinsam einsetzen“, betont die rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschefin Julia Klöckner.

Quelle: IGFM, Frankfurt


Christen sollen sich bei Traumdeutungen zurückhalten

Christen sollten bei der Deutung von Träumen zurückhaltend sein. Das rät Pastor Gerhard Naujokat, der frühere Generalsekretär vom „Weißen Kreuz“, einem evangelischen Fachverbands für Sexualethik und Seelsorge.

Unter der Überschrift „Wie weit kann man Träume ernst nehmen?“ schreibt er in der Zeitschrift  „Kein anderes Evangelium“, Christen sollten die Sprache des Traums und die Sprache Gottes nicht verwechseln oder vermischen.

Gott spreche durch das Wort der Heiligen Schrift, das Geschehen der Schöpfung, die Taten der Geschichte, durch individuelle Schicksalsschläge und durch die Führung seines Geistes. Träume seien für das Handeln Gottes nicht notwendig, aber möglich. Das zeige sich in der Bibel.

Im Alten Testament falle allerdings auf, daß sich keiner der großen Propheten auf Träume berufe, sie warnten eher davor. So habe sich etwa Jeremia stark ablehnend gegenüber prophetischen Traumdeutern verhalten.

Das Neue Testament sei noch traumkritischer eingestellt. „Als Offenbarungsmittel tritt der Traum in den Berichten des Neuen Testaments weitgehend zurück“, so Pastor Naujokat. Die Offenbarung des Evangeliums gründe nicht auf Träumen, sondern auf Christus und seiner Botschaft.

Naujokat zufolge ist der Traum keine „andere Welt“, sondern eine unkontrollierte Wiederholung des erlebten Alltags, der kürzer oder länger zurückliegt, ob mit positiven oder negativen Ereignissen: „Träumen entspannt, verhilft zum seelischen Gleichgewicht und dient dem inneren Aufarbeiten.“

Durch Testpersonen habe man herausgefunden, dass Menschen, die man am Träumen hinderte, bald unter psychischen und körperlichen Störungen litten.

Naujokat warnt jedoch vor Schaumschlägern bzw. Traumdeutern und Wahrsagern im Alltag, „die Gegenwart oder Zukunft vom Inhalt des Traumes her beschwören wollen“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Studie über Religion in EU-Staaten: je katholischer, umso gottgläubiger

Frankreich zählt die meisten Atheisten, gefolgt von der Tschechischen Republik

Lediglich 52% der Befragten in den EU-Staaten glaubten im Jahr 2005 an Gott, 27 %  an eine  „spirituelle Kraft“, 18 % glaubten weder an einen Gott noch an eine spirituelle Kraft, 3 % machten keine Angaben.

Dies ist das Ergebnis der aufgearbeiteten „Eurobarometer-Umfragen“ von 2005 und 2010 der Bundeszentrale für politische Bildung, in der EU-Bürger u.a. zu ihrem Glauben befragt wurden.

In den EU-Staaten gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Gottgläubigkeit; auffällig ist, daß in sechs EU-Staaten, in denen 80 oder mehr Prozent an Gott glauben, der Anteil der katholischen Bevölkerung besonders hoch ist.

Der Anteil der Bevölkerung, der nicht glaubt, daß es einen Gott oder eine „spirituelle Kraft“ gibt, war im Jahr 2005 in Frankreich, der Tschechischen Republik, Belgien, den Niederlanden, Estland und Deutschland am höchsten  –  dieser Atheisten-Anteil lag zwischen 25 % in Deutschland und 33 % in Frankreich.

In Deutschland  –  wo der Anteil der Katholiken, Protestanten und der Personen „ohne Bekenntnis“  etwa gleich groß ist  (jeweils etwa ein Drittel)  –  gaben 47 % der Befragten an, an Gott zu glauben. Der Bevölkerungsanteil, der an eine „spirituelle Kraft“ glaubt, lag bei 25 %.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de


Studien über Facebook führen zu ernüchternden Ergebnissen

Vor dem geplanten Börsengang von Facebook kühlt sich die Begeisterung über Internet-Freundschaften und ihre Vorteile zunehmend ab.

Die Partei der Skeptiker wird immer größer. So haben nun US-Wissenschaftler der Utah-Valley-University  –  Hui-Tzu Grace Chou und Nicholas Edge     durch Befragungen von Studenten festgestellt, daß Facebook-Intensiv-Nutzer jene Kollegen als glücklicher und zufriedener empfinden, die dieses Webportal wenig oder gar nicht verwenden.

Der erste Effekt von Facebook ist das Gefühl, man sei in Kontakt mit vielen anderen interessanten Menschen, die glücklich und erfolgreich sind.

Doch dieser Eindruck verflüchtigt sich zunehmend. Die Facebook-Welt wird irgendwann als oberflächlich und irreal empfunden. Vor allem der Wettkampf um Aufmerksamkeit und Beliebtheit kann zu  einer immer stärkeren seelischen Belastung werden. Die lockere Ungezwungenheit  –  wovon normale Freundschaften geprägt sind  – wird vom Leistungsdruck verdrängt.

Auch die „American Academy of Pediatrics” (US-Amerikanische Kinderärzteakademie) warnt vor einer Facebook-Depression. Ursache sei die Sorge um den eigenen Status im sozialen Netzwerk. Der Vergleich des eigenen Profils mit den Profilen der anderen führe zu Gefühlen von Unzulänglichkeit und schwäche das Selbstbewußtsein.

Quelle: Mathias von Gersdorff in „Kultur und Medien online“ (Aktion Kinder in Gefahr)