Verständigung: Israelische Siedler und Palästinenser pflanzen gemeinsam Bäume

Im Rahmen einer Initiative für Koexistenz haben die Einwohner der Siedlung Efrat und Bewohner des benachbarten Dorfes Jurat al-Shama im Westjordanland gemeinsam ein Wäldchen angelegt.

Die Aktion fand am jüdischen Feiertag Tu B’Shvat statt und soll gegen den Staub schützen, der von der angrenzenden Holzverarbeitungsanlage ausgehend die Luft verschmutzt.


Abu-Taled und Ravivi pflanzen gemeinsam Bäume   (Foto: Haim Zach)

Abu-Taled, der Besitzer der Holzfabrik und Bewohner von Jurat al-Shama, hatte erst kürzlich den Beschwerden nachgegeben und eine Mauer zum Schutz vor dem Staub errichtet. Doch die Mauer stellte weder die palästinensischen noch die jüdischen Anwohner zufrieden.

Deshalb schlug Oded Ravivi, der Bürgermeister von Efrat, vor, die Mauer durch einen kleinen Hain zu ersetzen. „Wir trafen uns mit Abu-Taled und einigten uns, an Tu B’Shvat Bäume gegen den Staub zu pflanzen. Abu-Taled war sofort begeistert und versprach, Freunde und Angestellte mitzubringen. So konnten wir eine Mizwa  (ein gutes Werk) tun und gleichzeitig unsere Beziehungen verbessern und uns für eine friedliche Koexistenz einsetzen.“

Weitere nachbarschaftliche Zusammenarbeit ist auch für die Zukunft geplant: So wird derzeit die Möglichkeit erörtert, das Sicherheitspersonal von Efrat auch nachts zum Schutz der Holzfabrik einzusetzen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel



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