Staatsrechtler: Euro-„Rettungsschirm“ ESM ist verfassungswidrig

Staatsrechtler halten den geplanten dauerhaften Euro-Rettungsschirm (ESM) für verfassungswidrig. Das meldet jetzt das Nachrichtenmagazin „Focus“.
Der ESM soll mit Notkrediten und Bürgschaften im Volumen von 500 Milliarden Euro Pleite-Kandidaten wie Griechenland retten, wobei dieser Staat vor allem durch jahrzehntelange sozialistische Mißwirtschaft und korruptes Funktionärs(un)wesen  in Richtung Bankrott abgedriftet ist.
Dietrich Murswiek warnt im Magazin „Focus“:
„Der Abruf von Kapital wird dann möglich sein, ohne dass jedes Mal der Bundestag gefragt werden muss. Es kann die Situation kommen, dass Deutschland plötzlich zehn Milliarden Euro nachschießen muss, fast so viel wie der Etat von Bundesforschungsministerin Annette Schavan ausmacht.“
Murswieks Klagen hatten bereits mehrfach Erfolg beim Bundesverfassungsgericht.

Die Risiken der Euro-Rettung insgesamt drohten den Bundeshaushalt zu erdrücken, so Murswiek: „Die Summe von einer Billion Euro, also das Volumen von drei Bundeshaushalten, könnte bald erreicht werden und damit wäre für mich die Marke zum evident Verfassungswidrigen überschritten.“

Ähnliche Bedenken hegt der Mainzer Staatsrechtler Hanno Kube. Er erklärte hierzu: „Der Gestaltungsspielraum künftiger Generationen darf nicht gänzlich eingeengt werden.“

Dabei kann die Politik keineswegs hoffen, wirtschaftlich unsolide EU-Mitglieder mit nationalen Schuldenbremsen zu disziplinieren, kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Rettungsschirm-Kritiker Klaus-Peter Willsch. Denn 23 der 27 EU-Staaten könnten laut Willsch Ausnahmeregeln für sich beanspruchen, weil sie die Maastricht-Kriterien noch nicht erfüllen: „Damit wäre die Einführung ein Etikettenschwindel.“

Quelle u.a.: dts-Nachrichtenagentur


Papst Benedikt: Der Titel „Miterlöserin“ verdunkelt den wesentlichen Vorrang Christi

Was sagen Heilige Schrift, Tradition und kirchliches Lehramt zur „Miterlöserschaft“ Mariens?

In einigen erscheinungsbewegten Kreisen wird vermehrt dafür geworben, daß die Kirche bzw. der Papst ein neues marianisches Dogma verkünden solle, nämlich den Titel „Miterlöserin“ (Co-Redemptrix) für die Gottesmutter.

Manche fügen zwei weitere Ehrenbezeichnungen hinzu, nämlich „Fürsprecherin und Mittlerin„, weil dies in den innerkirchlich umstrittenen“Marienerscheinungen“ von Amsterdam gefordert wurde.

(Wobei das Vertrauen auf die Fürsprache Marias ohnehin seit jeher zur kirchlichen Verkündigung, Liturgie und Volksfrömmigkeit gehört, also unstrittig ist. Auch der Titel „Mittlerin“  ist  –  in recht verstandener Weise  –  in Gebet und Theologie nichts Außergewöhnliches.) Wetzlar-DSC_0640-2 - Kopie

In den angeblichen „Botschaften“ von Marpingen im Saarland wurde das Dogma „Maria Miterlöserin“ ebenfalls gewünscht; zudem von der selbsternannten „Seherin“ Anne aus Gütersloh (sog. „Anne-Botschaften“): dort soll Christus selbst dies in einer Vision zugunsten seiner Mutter verlangt haben.   –  Bei den „Marienerscheinungen“ von San Damiano wurde ebenfalls die kirchliche Verkündigung der „Miterlöserin“ gefordert. (Diese drei Privatoffenbarungen sind alle kirchlich nicht anerkannt.)

Am bekannsten ist der energische Wunsch nach diesem Dogma  jedoch im Zusammenhang mit den sog. Amsterdamer „Botschaften„:

Am 15. April 1951 soll sich die „Madonna“, die dort als „Frau aller Völker, die einst (!) Maria war“ erscheint, vor das Kreuz gestellt und der „Seherin“ Ida Peerdemann das Folgende gesagt haben:

„Der Sohn kam in die Welt als der Erlöser der Menschen. Das Erlösungswerk war das Kreuz. Er war vom Vater gesandt. Nun aber will der Vater und der Sohn die Frau in die ganze Welt senden. Sie ist ja dem Sohn auch früher vorausgegangen und gefolgt. Darum stehe ich jetzt auf der Welt, auf der Erdkugel. Das Kreuz steht dort fest verankert, eingepflanzt. Nun stellt sich die Frau davor als die Mutter des Sohnes, die mit Ihm dieses Erlösungswerk vollbracht hat. Dieses Bild spricht eine deutliche Sprache und soll jetzt schon in die Welt gebracht werden, weil die Welt das Kreuz wieder braucht. Die Frau aber steht als die Miterlöserin und Fürsprecherin vor dem Kreuz.“

Hierzu wollen wir gern zwei Punkte klarstellen:

1. Christus ist prä-existent: als Sohn Gottes existiert er vor aller Zeit (vor seiner Menschwerdung): „Ehe Abraham ward, bin ich“, sagte Jesus von sich selbst. ER ist die zweite Person der dreieinigen Gottheit. Daher ist ihm „die Frau“ keineswegs „vorausgegangen“, denn Maria ist ein Geschöpf, entstanden in der Zeit;  Christus hingegen ist Gott selbst, geboren aus dem Vater vor aller Zeit.

2. Das Bild einer Madonna, die sich vor das Kreuz stellt, weil sie angeblich „mit ihm“ (Christus) dieses „Erlösungswerk vollbracht“ habe, ist theologisch abwegig und widerspricht sowohl der Form wie dem Inhalt nach der Heiligen Schrift, die uns berichtet, daß Maria unter dem Kreuze stand, als ihr göttlicher Sohn, der einzige Erlöser des Menschengeschlechtes, sich für das Heil der Welt hingab.

Die Vorstellung einer direkten und eigentlichen „Miterlöserschaft“ der Madonna gehört nicht zur überlieferten kirchlichen Mariologie; selbst der Ausdruck „Miterlöserin“ war bis ins hohe Mittelalter unbekannt; er ist erst in der frühen Neuzeit stärker zum Vorschein gekommen.  

Gemälde: Evita GründlerIm Hoch- und Spätmittelalter wurde die Gottesmutter vor allem als Fürsprecherin, Beistand und Hilfe der Christen verehrt, zudem als „Schutzmantel-Madonna“  und oft als Mitleidende, als „Schmerzensmutter“  unter dem Kreuz oder vor der Grablegung: erinnern wir uns an die zahlreichen Pieta-Darstellungen in Kirchen und Kapellen, die Maria mit ihrem verstorbenen Sohn auf ihrem Schoß zeigen.

Der große Franziskaner-Theologe Bonaventura bezeichnete die Gottesmutter gerne als Advokatin  bzw. als „Anwältin des Menschengeschlechtes“.

Dem Titel „Miterlöserin“ fehlt die Beheimatung in der kirchlichen Tradition, also die Kontinuität, die Beständigkeit in der Lehrverkündigung, ganz zu schweigen von einem Vorhandensein in der apostolischen Überlieferung oder wenigstens im Frühchristentum (Kirchenväterzeit, Spätantike).

Ein solches Eingebettetsein ist aber für eine Dogmatisierung nicht nur wünschenswert, sondern unerläßlich. Ohne eine nachweisbare Überlieferung bis in die Frühzeit der Kirche führt kein Weg zu einem Dogma.

Selbst für das allgemeine katholische Glaubensgut gilt das bekannte Prinzip, das der spätantike Kirchenlehrer Vinzenz von Lerin aufstellte: „Katholisch ist das, was immer, was überall und was von allen geglaubt wurde.“   – „Katholisch“ bedeutet schon rein sprachlich betrachtet soviel wie „allumfassend“.

Angesichts dieses „Traditions-Befundes“ kann es demzufolge kaum jemals zu einem Dogma „Maria Miterlöserin“ kommen.

Noch Mitte des 18. Jahrhunderts untersagte das Hl. Offizium (Vorläufer der vatikanischen Glaubenskongregation) ausdrücklich den Ausdruck „Miterlöserin des Menschengeschlechtes“ bei der Zensur einer Franziskaner-Schrift. Danach war dieser Titel zwar erlaubt, er gehört aber bis heute nicht zur amtlichen kirchlichen Verkündigung.

Es gibt freilich durchaus eine „un-eigentliche“ Miterlöserschaft der Madonna hinsichtlich ihrer einzigartigen Mitwirkung am göttlichen Erlösungswerk, beginnend von der übernatürlichen Empfängnis des HERRN bis hin zu Marias Treue unter dem Kreuz; deshalb ist die selige Jungfrau zugleich das ideale Vorbild und Urbild der Kirche  – und die geistliche Mutter der Christgläubigen. Radio Vatikan

Im KKK (Katechismus der Kath. Kirche) heißt es unter Nr. 967, daß Maria dem Erlösungswerk ihres Sohnes „voll und ganz zustimmte“; dadurch sei sie das „Vorbild des Glaubens und der Liebe“ geworden und damit „das Urbild der Kirche“.

Klar ist also in der katholischen Verkündigung, daß Maria  auf geschöpflicher Ebene  aktiv mitwirken durfte am Heilswerk des Ewigen  – freilich in völliger Abhängigkeit von Christus und ermöglicht durch die Gnade Gottes selbst; insofern ist die Gottesmutter zweifellos die vorzüglichste  „Mithelferin“ und „Mitarbeiterin“ unseres göttlichen Erlösers.

Maria ist nun freilich selbst eine Erlöste; sie ist aufgrund ihrer makellosen Empfängnis in einzigartiger Weise die Voraus-Erlöste, Erst-Erlöste und Voll-Erlöste des Neuen Bundes  – sie nimmt unter allen Erlösten also den höchsten Rang ein, doch ändert dies nichts daran, daß auch die Madonna zur erlösungsbedürftigen Menschheit gehört. Dies wird besonders am Dogma von der makellosen Empfängnis deutlich – hier folgt der  Wortlaut des Immaculata-Dogmas:

„Die Lehre, daß die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis aufgrund einer besonderen Gnade und Auszeichnung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der Menschheit, von jedem Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muß deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.“

Die Kirche hat mit diesem Dogma verdeutlicht, daß die Auszeichnung der makellosen Empfängnis ein besonderer Akt der „Gnade“ Gottes ist, der im Hinblick auf die „Verdienste Christi“ geschah, welcher der Erlöser des Menschengeschlechtes ist  – vorzüglich der Erlöser Mariens, seiner Mutter.

Die Madonna war sich dieser hohen Begnadigung bewußt, wie die Heilige Schrift bezeugt, denn sie jubelt in ihrem dankbaren Lobgesang, dem Magnificat, über „Gott, meinen Retter„.

Der Ewige ist auch  i h r  Erlöser, ihr Heiland, wobei sie sich als „die Magd des HERRN“ versteht und stets auf Christus verweist, so auch bei der Hochzeit zu Kana, als Jesus sein erstes öffentliches Wunder wirkte, indem er Wasser in Wein verwandelte. 

Foto: Dr. Bernd F. PelzVorher sprach die Madonna zu den Knechten: „Was ER euch sagt, das tut!“  – Dies ist im Grunde das Leitwort aller kirchlichen Verkündigung: Was Christus euch sagt, das tut!

Der Ausdruck „Miterlöserin“ für die Madonna ist weitgehend mißverständlich und stark auslegungsbedürftig  – und er könnte leicht irreführend wirken, als ob mit diesem Titel die einzige Erlöserschaft Christi, des Sohnes Gottes, zumindest indirekt infrage gestellt würde.

Manche kirchlichen Würdenträger oder Theologen sehen das freilich anders: einige vielleicht wegen einer gewissen Anhänglichkeit an die Amsterdamer „Botschaften“, andere eher aufgrund spekulativer theologischer Überlegungen.

(Was die kirchliche Stellung zur Amsterdamer Privatoffenbarung der „Frau aller Völker“  betrifft, so verweisen wir auf unsere folgende Dokumentation)

Zu den Befürwortern des Titels „Miterlöserin“ gehört beispielsweise der St. Pöltener Bischof Klaus Küng: Er erklärte am 22.8.2009 in einer Predigt im bekannten Wallfahrtsort Mariazell, die Gottesmutter verdiene mit Recht den Titel „Miterlöserin“.

Papst Benedikt XVI. beurteilt dies allerdings anders. Er würdigt zwar durchaus die wohlmeinenden Intentionen bzw. Absichten vieler Miterlösungs-Anhänger, aber gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

In dem im Jahr 2000 erschienenen Buch „Gott und die Welt“ (Interview mit Peter Seewald) äußerte sich der damalige Kardinal Joseph Ratzinger im Abschnitt „Von den Dogmen“  wie folgt zum Thema „Maria Miterlöserin“ (Taschenbuch-Ausgabe: S. 329 f):

„Die Antwort der Glaubenskongregation darauf lautet, daß das, was damit gemeint ist, in anderen Titeln Marias schon auf bessere Weise ausgesagt ist, während die Formel „Miterlöserin“ sich von der Sprache der Schrift und der Väter zu weit entfernt und daher Mißverständnisse hervorruft.

Was ist richtig daran? Nun, richtig ist, daß Christus nicht außerhalb von uns oder neben uns stehenbleibt, sondern mit uns eine tiefe, neue Gemeinschaft bildet. Alles, was sein ist, wird unser, und alles, was unser ist, hat er angenommen, so daß es sein wurde:

Dieser große Austausch ist der eigentliche Inhalt der Erlösung, die Entschränkung des Ich und das Hineinreichen in die Gemeinschaft mit Gott.

Weil Maria die Kirche als solche vorwegnimmt und sozusagen Kirche in Person ist, ist dieses „Mit“ in ihr exemplarisch verwirklicht.

Aber über diesem „Mit“ darf man nicht das „Zuerst“ Christi vergessen. Alles kommt von ihm, wie besonders der Epheser- und der Kolosserbrief sagen; auch Maria ist alles, was sie ist, durch ihn.

Das Wort „Miterlöserin“ würde diesen Ursprung verdunkeln. Eine richtige Intention drückt sich in einem falschen Wort aus.

Für die Dinge des Glaubens ist gerade die Kontinuität mit der Sprache der Schrift und der Väter wesentlich; die Sprache ist nicht beliebig manipulierbar.“

Ähnlich sieht es der Präfekt der römischen Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen, Erzbischof Angelo Amato:

In einem Interview mit der italienischen Zeitung ‘Avvenire’erklärte der Kurien-Erzbischof im Juli 2008, eine Dogmatisierung der Gottesmutter als „Miterlöserin“ sei weder biblisch noch patristisch (von der Lehre der Kirchenväter her gesehen) noch überhaupt theologisch gerechtfertigt.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


IRAN verweigert inhaftierter Bürgerrechtlerin medizinische Behandlung

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) informiert in einer Pressemitteilung darüber, daß die islamische Diktatur im Iran politische Gefangene mißhandelt, indem sie ihnen medizinische Versorgung teilweise verweigert, Behandlungen bewußt hinauszögert oder völlig untersagt.

Aktuell verweist die IGFM auf die regimekritische Bloggerin Hanieh Farshi-Shotorban. Die 30-jährige Bürgerrechtlerin erhält trotz schwerer Nierenprobleme keine für sie dringend notwendige Krankenhausbehandlung.

Hanieh Farshi-Shotorban wurde am 18. Juli 2010 in Tabriz verhaftet. Erst befand sie sich im Gefängnis des Tabrizer Sicherheitsdienstes, dann wurde sie ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis überführt.

Das Islamische Revolutionsgericht in Teheran befand sie  der „Blasphemie“, „Beleidigung des Führers“, „regimekritischer Propaganda“ und „Kontakts mit ausländischen Organisationen“ für schuldig und verurteilte sie am 18. Juni 2011 zu  sieben Jahren Haft.


USA: Prominente Prediger rufen zu „zivilem Ungehorsam“ auf

Evangelikaler Erfolgsautor Rick Warren solidarisiert sich „hundertprozentig“ mit empörten Katholiken

«Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen»: Diesen Grundsatz der Urkirche wollen führende Christen in den Vereinigten Staaten ernst nehmen  –  auch wenn sie ins Gefängnis wandern.

Die Obama-Regierung hat in einer Klausel zur Gesundheitsreform vorgesehen, daß auch kirchliche Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser etc) für ihre weiblichen Beschäftigten die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel, Sterilisation und Pille-danach (Frühabtreibung) übernehmen müssen.

Dagegen hat nun auch Amerikas berühmtester Prediger Rick Warren protestiert, der bei der Amtseinführung von Präsident Obama 2009 das öffentliche Gebet sprach.

Der weltweit bekannte Erfolgsautor („Leben mit Vision“) gilt innerhalb der evangelikalen Bewegung als gemäßigt und eher liberal. Doch selbst er geht jetzt geistig auf die Barrikaden und probt den uneingeschränkten Schulterschluß mit empörten Katholiken.

Über Twitter erklärte sich Warren «100-prozentig solidarisch mit meinen Brüdern und Schwestern», den Katholiken, die zuerst gegen die staatliche Anweisung  protestierten.

Der bekannteste Pastor des Landes zitierte den Grundsatz  «Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen», den der Apostel Petrus in einem Verhör gesprochen hatte (Apostelgeschichte 5,29).

Er werde „eher ins Gefängnis gehen als einer Weisung der Regierung nachgeben, die verletzt, was Gott uns zu tun gebietet. Und du?“, twitterte Rick Warren.

Ähnlich äußerte sich Richard Land, ein führender Evangelikaler der Südlichen Baptisten. In seinem Artikel für die Webseite der „Ethics & Religious Liberty Commission“ heißt es umstandslos: „Die Regierung Obama hat der Religion und der Gewissensfreiheit den Krieg erklärt.“ – Er rief seine Baptisten-Prediger dazu auf, von der Kanzel herab zum Widerstand gegen das geplante Gesetz aufzufordern.

In den Vereinigten Staaten steht ein Kulturkampf bevor, der kirchentreue Katholiken und bibelorientierte Protestanten vereint wie nie zuvor in der Geschichte der USA.

Der Druck auf US-Präsident Obama kann dadurch so stark werden, daß er möglicherweise „zurückrudert“.

Quelle hinsichtlich des Warren-Twitter-Zitats:  evangelischer Nachrichtenseite http://www.jesus.ch


Betrügisches „Gesundbeten“ kostete 60.000 €uro

Wie die österreichische Taeszeitung „Der Standart“ vom 8.2.2012 berichtet, lief jetzt in Wien ein Prozeß, bei dem es um schweren Betrug ging, begangen von einer Frau samt Tochter aus Serbien. Die beiden Angeklagten wurden zur Rückzahlung der hohen Summe und zu unterschiedlich hohen Gefängnisstrafen verurteilt.

Das leichtgläubige Opfer war eine 45-jährige Religionslehrerin, die sich um ihre behinderte Tochter sorgte und sie gewissermaßen „gesundbeten“ lassen wollte. Dabei wurden sie von den beiden Betrügerinnen ständig wegen noch höherer Beträge unter Druck gesetzt, auch mit der Drohung, ihre 20-jährige Tochter sterbe ansonsten schon bald.

Erst als der Ehemann der Religionslehrerin per „Zufall“ von den Vorgängen erfuhr (seine Frau schickte eine SMS aus Versehen an ihn statt an die Betrügerin)  und sofort Anzeige erstattete, flog das Täuschungs- und Erpressungsmanöver auf und wurde der gerichtlichen Klärung zugeführt.

Soviel zum Thema Aberglauben und seine möglichen Folgen!