IRAN verweigert inhaftierter Bürgerrechtlerin medizinische Behandlung

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) informiert in einer Pressemitteilung darüber, daß die islamische Diktatur im Iran politische Gefangene mißhandelt, indem sie ihnen medizinische Versorgung teilweise verweigert, Behandlungen bewußt hinauszögert oder völlig untersagt.

Aktuell verweist die IGFM auf die regimekritische Bloggerin Hanieh Farshi-Shotorban. Die 30-jährige Bürgerrechtlerin erhält trotz schwerer Nierenprobleme keine für sie dringend notwendige Krankenhausbehandlung.

Hanieh Farshi-Shotorban wurde am 18. Juli 2010 in Tabriz verhaftet. Erst befand sie sich im Gefängnis des Tabrizer Sicherheitsdienstes, dann wurde sie ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis überführt.

Das Islamische Revolutionsgericht in Teheran befand sie  der „Blasphemie“, „Beleidigung des Führers“, „regimekritischer Propaganda“ und „Kontakts mit ausländischen Organisationen“ für schuldig und verurteilte sie am 18. Juni 2011 zu  sieben Jahren Haft.



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