Lebensretter im Hl. Land: Freundschaft über Fronten hinweg

Ein Israeli trifft „seine“ gerettete Palästinenserin nach 44 Jahren wieder

Vor 44 Jahren rettete der Israeli Hesi Eres das arabische Mädchen Marjam (=Maria) Jassin während des Sechs-Tage-Kriegs vor dem sicheren Tod. Jetzt traf Eres die heute 26-fache Großmutter.

Artilleriefeuer verletzte Marjam Jassin im Dorf Anin damalsschwer. Der Israeli Hesi Eres war Befehlshaber vor Ort und sah, wie kritisch es um das damals 15-jährige Mädchen stand.
«Ich sorgte umgehend dafür, dass sie ins Krankenhaus Hillel-Jaffe gebracht wurde. Damals war ich  junger Offizier im Reservedienst der israelischen Armee», berichtete der 75-Jährige aus Tel Aviv beim Treffen mit Jassin im arabischen Ort Um el Fahem.

Erst vor wenigen Tagen erzählte Eres seinem Sohn von seinem damaligen Erlebnis. Dieser strebte sofort ein Treffen der Beiden an. Mittels der arabischen Zeitung «Al-Masar» wurde Jassin gefunden. Eres: «Ich freute mich sehr zu hören, dass Marjam noch lebt.»

Jassin ist mittlerweile Mutter von neun Kindern und 26 Enkeln. Sie habe nie gedacht, daß sie ihren Lebensretter noch einmal sehe:

«Ich werde es ihm nie vergessen, dass er mein Leben gerettet hat und würde auch für ihn mein Leben geben. Alle meine Kinder wissen, dass ich einem Juden mein Leben zu verdanken habe», wird sie von «Israel heute» zitiert. Auch glaube sie, daß die beiden Völker in Frieden zusammen leben können. Ihr Haus stehe für die Familie von Eres immer offen.

Quelle: Israel heute, http://www.jesus.ch


Kritische TV-Doku über die Datensammelwut von „Facebook“

Das „Facebook“ Vorteile hat, ist klar, sonst gäbe es nicht weltweit ca 800 Millionen Nutzer. Doch die kritischen Stimmen, die auf Problematisches hinweisen, mehren sich.

Die beiden NDR-Journalistinnen Svea Eckert und Anika Giese  sowie BBC-Redakteur Charles Miller berichten hierüber in der Dokumentation „Facebook: Millionengeschäft Freundschaft“, die heute  am Montag, 13. Februar, um 22,45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.

Die Autoren besuchten F-Nutzer, für sich ein Leben ohne dies „soziale Netzwerk“ kaum vorstellen können.

Auf der Suche nach einer Antwort sprach das TV-Team mit der Medienpsychologin Sabine Trepte, dem Datenschützer Thilo Weichert, der Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg sowie weiteren Experten, aber auch mit Nutzern. Zudem gelang es ihnen,  ein Interview mit dem Firmengründer Mark Zuckerberg zu führen.

Zuckerberg vermittelt immer wieder den Eindruck, es drehe sich alles nur um die Menschen, deren Kontakte und Freundschaften. Nur an einer Stelle wird er deutlicher: „Wenn du jeden Tag auf Facebook gehst, können wir bei dir im Gegenzug Werbung schalten. Und so verdienen wir unser Geld.“  – Noch klarer sagt es Sherly Sandberg: „Der Nutzer findet auf Facebook Produkte, von denen er noch nicht weiss, dass er sie überhaupt braucht.“

Tatsächlich gelingt es Facebook, die Profile seiner Mitglieder so auszuwerten, daß Anzeigen von Werbekunden gezielt und individuell auf den Seiten der Nutzer platziert werden können. Nicht nur durch die Einträge, die die Nutzer im Profil machen, erfährt das Unternehmen etwas über Interessen und Vorlieben, sondern auch durch die «Gefällt mir»- Knöpfe. Jeder Klick wird registriert und gespeichert. Daraus läßt sich leicht ein präzises Interessenprofil erstellen.

Gleichzeitig betrachten die meisten Nutzer Facebook als sehr private Zone, dadurch nehmen sie Werbung viel weniger als Werbung wahr. Die gesammelten Daten aber könnte nicht nur für Werbestrategen von Vorteil sein. Davor warnen Datenschützer mit Recht.

Quelle: Kipa, livenet, http://www.jesus.ch