„Forum deutscher Katholiken“ solidarisiert sich mit Bischof Konrad Zdarsa (Augsburg)

Im Bistum Augsburg werden derzeit einige Themen querfeldein diskutiert und vermengt: zum einen die Zusammenlegung von Pfarrgemeinden zu großen Seelsorgseinheiten – sicherlich eine sehr bedauerliche Entwicklung, die allerdings in anderen Diözesen noch früher begonnen hat (etwa in Paderborn, Münster, Köln oder Fulda).

Diese schon vor seinem Amtsantritt eingeleiteten Planungen konnte der im Sommer 2010 in Augsburg eingesetzte Bischof Zdarsa vermutlich kaum aushebeln.

Zugleich versuchen modernistische Kräfte, die derzeitigen Pfarrei-Fusionen für ihre „reformerischen“ Interessen einzuspannen, indem sie zB. verstärkt einen von Laien gehaltenen Wortgottesdienst am Sonntag einführen wollen, womit das Priestertum in der Kirche noch mehr verdrängt würde.

Außerdem soll die Eucharistiefeier nicht ohne echte Notwendigkeit durch einen Wortgottesdienst ersetzt werden. Dies betont Bischof Konrad Zdarsa immer wieder, was ihm den Unmut linkskirchlicher Kreise zuzieht.

Das „Forum deutscher Katholiken“ hat nun in einer Pressemeldung klar Stellung bezogen und sich  mit dem attackierten Oberhirten von Augsburg solidarisiert:

English: Bishop Konrad Zdarsa of Roman Catholi...

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„Die Neuordnung der Pfarreien aufgrund des Priestermangels steht in allen Diözesen Deutschlands an. Es geht darum, Wege zu finden, dass die Gläubigen an den Sonntagen die Eucharistie feiern können und sich nicht mit Wortgottesdiensten begnügen müssen. Damit aber die Priester in immer größer werdenden Pfarrgemeinschaften nicht verheizt werden, müssen geistliche Mittelpunkte geschaffen werden.

Unter dem Vorwand „Die Kirche muss im Ort bleiben“ und mit spektakulären Aktionen wie Menschenketten, die „die Kirche umarmen“, wird das eigentliche Ziel, an Sonntagen Wortgottesdienste anstelle einer Eucharistiefeier durchzusetzen, vernebelt. Missverständnisse bei Gläubigen gibt es, wenn der Wesensunterschied zwischen einem Wortgottesdienst und einer Eucharistiefeier nicht mehr klar ist.

Bischof Zdarsa hat in seiner Verantwortung für den Glauben in der Diözese verfügt, dass an Sonntagen keine Wortgottesdienste, außer in Krankenhäusern und Altenheimen, stattfinden dürfen. Er hat die Pläne von Gruppen wie der „Pfingsterklärer“ durchkreuzt und ist deswegen zum Ziel einer Kampagne geworden.

Bischof Zdarsa verdient die Solidarität der Katholiken, die loyal zur Kirche stehen. Das Forum Deutscher Katholiken ruft dazu auf, diesen Aufruf mit ihrer Unterschrift zu unterstützen:
http://www.forum-deutscher-katholiken.de/htm/u_aktion.php

Prof. Dr. Hubert Gindert
1. Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de


Prälat Peter von Steinitz: „Political correctness“ und die Verschiebung moralischer Maßstäbe

No political correctness

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Dr. Peter von Steinitz, kath. Priester aus Münster, schreibt regelmäßig in der kath. Nachrichtenagentur „Zenit“ eine Betrachtung über das Evangelium des kommenden Sonntags.

Prälat v.Steinitz nimmt mitunter auch glasklar Stellung zu aktuellen Zeitfragen, die von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Unter dem Titel „Political correctness oder mehr?“ veröffentlichte ZENIT heute (17.2.2012) seinen Impuls zum 7. Sonntag im Jahreskreis und dem Evangelium über die Heilung eines Gelähmten, dem Christus zugleich seine Sünden vergibt.

Dabei gibt Buchautor und Seelsorger Dr. P. von Steinitz abschließend Folgendes zu bedenken:

„Ist das nicht auch die Schwachstelle in unserer heutigen Gesellschaft? Dinge, die mit Gott zu tun haben, spielen in der Öffentlichkeit keine Rolle – auch nicht indirekt, wie es der Trennung von Kirche und Staat entsprechen würde. Daher kommt es wohl, dass die moralischen Maßstäbe oft so verschoben sind.

Der Heilige Vater hat in seiner Rede im Bundestag darauf hingewiesen, dass das positive Recht  –  also die von Menschen ohne Rückbindung an „ewige Werte“ gemachten Gesetze  –  oft nicht passen.

So erklärt es sich, dass z.B. ein Gesetz des Niedersächsischen Landtags bezüglich Vorteilsnahme eine führende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in einer relativ belanglosen Straftat zu Fall bringt, während wirklich schwerwiegende Verbrechen wie die Tötung Ungeborener und ähnlicher Delikte gegen das Leben nicht nur vom Staat nicht geahndet werden, sondern durch öffentliche Finanzierung sogar noch unterstützt werden.

Oft hat man den Eindruck, dass die Medien, die sog. veröffentlichte Meinung, sich berufen fühlt, den Menschen klarmachen will, was gut ist und was böse.

In einer solchen geistigen Verwirrung ist es oft schwer, den klaren Blick zu bewahren.

Den Ausweg zeigt uns – heute genauso wie damals – unser Herr Jesus Christus. In den Augen der Menschen – heute genauso wie damals – ist er der scheinbar machtlose Menschenfreund.

In Wirklichkeit hat er nicht nur die Autorität, die sittlichen Maßstäbe zu setzen, sondern darüber hinaus auch noch durch Vergebung die Verstöße dagegen zu überwinden.

Diese Wirklichkeit aber zu sehen, erfordert Glauben. Einen Glauben, der uns erkennen lässt, dass es mit „political correctness“ nicht getan ist.“

 


Medjugorje: Altar ohne Kreuz – würdelose Übersetzung der hl. Messe

Medjugorje liegt in Bosnien-Herzegowina und ist eine kirchlich nicht anerkannte Stätte angeblicher „Marienerscheinungen“ seit über 30 Jahren.

Auf mehrfachen Hinweis einer Leserin unseres Christlichen Forums schaute ich mir heute die Übertragung der heiligen Messe aus Medjugorje an  – was hier möglich ist:

http://www.medjugorje.de/mediathek/webradiotv.html

Dort kann man die Eucharistiefeier (abends ab 18 Uhr)  in Bild und Ton mitverfolgen (im Sommer ab 19 Uhr).

Siehe Video-Stream auf dieser Medju-Webseite: den Vollbild-Modus erhält man durch Anklicken des Eckchens rechts unter dem Videobild.

Was sofort negativ auffällt:

Der Altar hat kein Kruzifix, nicht einmal ein abstraktes Kreuz, obwohl dies kirchliche Vorschrift wäre:

Ein Kreuz findet sich weder auf dem Altar stehend noch über dem Altar hängend, weder auf dem Altar liegend noch hinter dem Altar aufgestellt. Ein klarer Verstoß gegen kirchliche Vorschriften!

Zweitens fällt sofort eine monotone Frauenstimme auf,  welche die lateinisch-kroatische Messe auf deutsch übersetzt: unfreundlich,  gelangweilt, oft falsch betonte Sätze, wirkt abgehackt, Silben werden verschluckt, undeutliche Aussprache, mitunter eine unangenehm blecherne Stimme  –  ich empfinde dies als fürchterlich.

Die erwähnte Leserin M. erläuterte mir vor einiger Zeit,  sie habe sich bereits schriftlich über diese unangemessene Übertragung der heiligen Messe beschwert.

Nach dem Wortgottesdienst geht es dann beim eucharistischen Hochgebet in dieser unwürdigen Form weiter  – und wirkt dort noch unpassender, insbesondere bei der heiligen Wandlung, deren Worte meist mit-übersetzt werden, was ohnehin unnötig ist, erst recht in dieser Art bzw. Unart.

Felizitas Küble


Berliner Kreis und Aktion „Linkstrend stoppen“ wollen geistige Wende in der CDU

Seit Jahren sammeln sich Konservative in CDU und CSU, die vom linksliberalen Kurs ihrer Parteiführungen enttäuscht sind, im verschiedenen Kreisen und Bewegungen, die innerhalb der Union für eine Rückkehr zu bürgerlich-konservativen Werten und christlichen Prinzipien werben.

Dazu gehören vor allem der Berliner Kreis, in dem sich prominente Christdemokraten engagieren, darunter   Christian Wagner, CDU-Fraktionschef in Hessen oder die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach, zugleich Menschenrechts-Beauftragte der Unionsfraktion im Bundestag.

Die konservative Basis sammelt sich seit Jahrzehnten teils in der CDL (Christdemokraten für das Leben); viele sind  im AEK (Arbeitskreis engagierter Katholiken) mit dabei, deren Sprecher der Publizist Martin Lohmann ist.

Die politisch Aktiven  engagieren sich seit einigen Jahren zudem in der  „Aktion Linkstrend stoppen“, die von Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Siebeke gegründet wurde, einem früheren Richter im CDU-Bundesschiedsgericht. Dabei wird die Initiative von etwa 7500 Unions-Anhängern getragen, die das Manifest der Aktion unterzeichnet haben.

Nun hat auch die liberale Wochenzeitung „Die Zeit“ registriert, daß sich in der CDU vermehrt konservative Kräfte regen. Am 16.2.2012 erschien dort ein ausführlicher Artikel unter dem flapsigen Titel „Konservative Schmuddelkinder“.

Der Bericht beginnt mit den Worten:

„Es gärt am rechten Rand der CDU. Eine Basisbewegung will den „Linkstrend stoppen“. Die Parteispitze ist pikiert, den Hardlinern gefällt es.“

Immerhin räumt die Zeitung ein:

Die Unzufriedenheit in der Union ist nicht bloß ein Hirngespinst von konservativen Provinzlern. Auch in der Parteispitze grummelt es.“

Weshalb einige CDU-Promis den „Berliner Kreis“ gründeten.  Die „Zeit“ schreibt hierzu:

„Die Parteiführung um Merkel und Generalsekretär Gröhe nimmt den Gesprächskreis so ernst, dass er ihn kürzlich zur Aussprache ins Adenauer-Haus einlud. In diesem Jahr soll der Kreis „festere Konturen“ bekommen, sagt Steffen Flath. Er ist Mitglied im Berliner Kreis und Fraktionschef im sächsischen Landtag.“

Die Konservativen sind freilich keine „Schmuddelkinder“, sondern die Zukunft der Union, sofern diese noch Wert darauf legt, sich von der SPD und Grünen ernsthaft zu unterscheiden.

Ohne eine „geistige Wende“, ohne Rückbesinnung auf christlich-konservative Grundsätze, aus denen die Union einst entstand, werden CDU und CSU auch weiter große Teile ihrer enttäuschten Stammwählerschaft verlieren.

Felizitas Küble

Die Links zu den Webseiten von „Linkstrend stoppen“, CDL und AEK  siehe Kategorie „Links“ hier auf der Startseite.


Frau Dr. med. Blechschmidt verstorben – eine engagierte Ärztin für das Leben!

Nachruf von Inge M. Thürkauf

„Durch das Zeugnis ihres letzten Weges geben wir sie mit Zuversicht in Gottes treue Hände“, steht auf der Todesanzeige, mit welcher die Familie den Heimgang von Frau Dr. med. Trautemie Blechschmidt (1923-2012) bekanntgab.

Mit diesem Bekenntnis wurde auf das Wesentliche im Leben des Menschen hingewiesen: Auf das Zeugnis des letzten Weges.

Frau Dr. Blechschmidt, die bis in den Spätsommer letzten Jahren noch in ungebrochener Rüstigkeit ihren Aufgaben nachkommen konnte, hat ihre Erkrankung und das rasche Nachlassen der körperlichen Kräfte in großer Geduld und einem unbedingtem Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit getragen. Vom Vorbild ihrer Mutter gestärkt, hat sie früh gelernt, „so wie Gott es will“ die Geschicke des Lebens „ohne wenn und aber“ anzunehmen.

Als Mutter von vier Kindern und Gattin des Professors für Anatomie und Humanembryologie, Erich Blechschmidt, stand der Schutz des Lebens „von der Zeugung bis zum natürlichen Tod“ als wesentliche Aufgabe vor ihr.

Gerade in einer Zeit, in der das menschliche Leben zur Diskussion oder mehr noch zur Disposition gestellt wird, dokumentiert die „Humanembryologische Dokumentationssammlung Blechschmidt“ im Anatomischen Institut der Universität Göttingen in einmaliger Weise die Individualität des Menschen vor der Geburt.

Die treffendste Aussage in Bezug auf das vorgeburtliche Leben stammt von Professor Blechschmidt: „Ein Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch, er wird nicht Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an!“ Für seine Verdienste um die Würde des Menschenbildes wurde Erich Blechschmidt 1983 von Papst Johannes Paul II. zum „Komturritter vom Orden des Heiligen Gregor des Großen“ ernannt.

Nach seinem Ableben am Ostermorgen 1992 führte Trautemie Blechschmidt das große Anliegen ihres Mannes fort. In ihren Vorträgen und Publikationen weist sie eindringlich auf die geistig-seelischen Merkmale des Menschen hin, auf seine Einmaligkeit als Geschöpf Gottes, d. h. als Person von Anfang an. Personalität kann nicht im Laufe der Entwicklung entstehen, wie dialektisches Denken im Sinn einer Prozeßphilosophie meint, die das Sein als Resultat eines Werdens behauptet. Personalität ist vielmehr die Voraussetzung der Entwicklung.

Vor allem machte sie die noch immer angenommene Vereinbarkeit von Schöpfung und Evolution in ihrer Fragwürdigkeit deutlich. Sowohl Erich Blechschmidt als auch seiner Frau ging es letztlich um das christliche Menschenbild: der Mensch als Geschöpf Gottes und nicht evolutiv als natürliches Produkt eines Artenwandels.

Das „Biogenetische Grundgesetz“ als Beweis für den angenommenen Artenwandel ist heute als Irrtum nachgewiesen. Naturwissenschaftlich ist die Evolutionsidee im Ansatz verfehlt und in ihren philosophisch-theologischen Konsequenzen katastrophal und daher mit dem Schöpfungsglauben unvereinbar.

Der HERR möge ihre Liebe und ihren Einsatz für das irdische Leben mit dem ewigen Leben in seiner Herrlichkeit lohnen. RIP.


CSI-Kritik an Mordaufruf gegen Hamsa Kaschgari auf Facebook

Die Österreich-Sektion von „Christian Solidarity International“ (CSI) hat gegen einen Mordaufruf via Facebook protestiert. Auf der Webseite werde „unverhohlen der Tod des saudiarabischen Journalisten Hamsa Kaschgari gefordert“.

Sein „Verbrechen“ sei ein über Twitter verbreitetes fiktives Gespräch mit dem „Propheten“ Mohammed. Nun befürworten bereits mehr als 26.000 Personen auf Facebook den Tod des Journalisten.

In einem Brief an die Facebook-Verantwortlichen zeigt sich CSI-Österreich entsetzt über die Mißachtung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit. Kaschgari hatte in seinem fiktiven Dialog mit dem Propheten Mohammed unter anderem geschrieben: „Ich habe bestimmte Aspekte von Dir geliebt, andere gehasst und viele nicht verstanden.“

Diese Aussagen entfachten im islamischen Saudi-Arabien einen Proteststurm. Der „Abfall vom Islam“ ist dort ein todeswürdiges Verbrechen. 2010 wurden mindestens 27 Todesurteile vollstreckt, wie CSI mitteilt.

Quelle: Radio Vatikan


Freiburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen linksradikale „Antifa“ wg. § 130

Wie die evangelischen Nachrichtenagentur IDEA aktuell berichtet, ermittelt die Freiburger Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen die „Autonome Antifa Freiburg“.

Auf der der Internetseite dieser Linksradikalen ist Folgendes zu lesen. „Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende.“

Unter dieser Überschrift teilten die Linksradikalen an Heiligabend mit, dass sie gern über abgefackelte Kirchen in Deutschland berichtet hätten. Doch hierzulande würden höchstens Gebetsbücher brennen, nicht aber Kathedrale, Dom oder Münster. „Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder, so dass wir uns nächstes Jahr an der Glut eines niedergebrannten Gotteshauses erwärmen können“, heißt es in dem Pamphlet.

Inzwischen sind bei der Freiburger Polizei zwei Strafanzeigen eingegangen, die an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurden. Man ermittle wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei gegenüber idea.

Anfang dieses Monates hat unser CHRISTLICHES FORUM ausführlich über diesen unverfrorenen Antifa-Aufruf zur Brandstiftung an Kirchen berichtet:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/03/linksradikale-in-freiburg-verherrlichen-gewalt-und-rufen-zur-brandschatzung-von-kirchen-auf/