„Atheisten-Info“ kritisiert Ungleichbehandlung zwischen Kath. Kirche und Islam

„Der Islam wird ganz eindeutig bevorzugt.“

Es ist ja wohl weit gediehen mit der rechtlichen Ungleichhandlung in diesem unserem Lande (und Nachbarlande), wenn sich selbst das österreichische „Atheisten-Info“-Webportal seitenlang genau hierüber ausläßt und diesen unfairen Zustand deutlich kritisiert.

Unter dem Titel „Katholische Kirche will Gleichberechtigung mit der islamischen Glaubensgemeinschaft“ befassen sich diese Gottesleugner mit dem Berliner Gerichtsbeschluß, der es erlaubte, die katholische Kirche als „Kinderficker-Sekte“ zu verunglimpfen.

Der Artikel beginnt mit den Worten: „Die folgenden Textausschnitte haben in gewisser Weise ihre Berechtigung, obwohl sie von Felizitas Küble, dem Vorsitzenden des Christoferuswerks in Münster, einem Sammelbecken für Evangelikale und katholische Rechtskonservative, stammen. Man muss ihm recht geben. Der Islam wird ganz eindeutig bevorzugt.“

Wir wollen diesen Atheisten hier grundsätzlich zustimmen und nur in einem Punkt widersprechen, aber nicht etwa betr. „Evangelikale“ und „kath. Rechtskonservative“, sondern:  Ich (Felizitas Küble) bin kein Mann, sondern eine Frau. Aber daß das ungläubige Lager mit katholischen Heiligennamen mitunter nicht ganz klarkommt, wird man ihm nachsehen können…

Sodann befaßt sich das „Atheisten-Info“ mit der Pressemeldung unseres Christoferuswerks, worin erläutert wurde, daß es in Österreich mehrere Verurteilungen wegen Kritik an Mohammed gab („nach heutigem Rechtsverständnis ein Kinderschänder“), wobei dieser „Prophet“ unbestritten die „Ehe“ mit der 9-jährigen Aischa vollzogen hatte.

Die Bestrafung erfolgte wegen angeblicher „Herabwürdigung religiöser Lehren“ (dortiger § 188), wobei es Susanne Winter, eine Politikerin der rechtsliberalen FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) finanziell besonders hart traf.

Hierzu schreibt die atheistische Webseite Folgendes:

„Urteile wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ gab es im christlichen Bereich schon länger keine mehr, aber in Sachen Islam sind die österreichischen Gerichte weitaus strenger. Was eindeutig mit diesem dumpfen Schwachsinn zusammenhängt, dass nichts kritisiert werden darf, das auch seitens der FPÜ kritisiert wird, durch den mittelalterlichen §188 kann man zumindest Nachzensur ausüben.

Im Dezember 2009 war der Cartoonist Deix von mehreren Wiener Dechanten wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ angezeigt worden, Verfahren gab es keines. Wäre interessant, ob er gestraft worden wäre, wenn er den Propheten Mohammed als Kinderficker gezeichnet hätte  – nach den sonstigen Gepflogenheiten hätte das geschehen müssen.“

Diese Ungleichbehandlung haben die Autoren vom Atheisten-Info zweifellos klarsichtig erkannt, wir gratulieren insofern!

Obwohl wir nicht mit allen Ausführungen dieses „Gottlosen“-Portals übereinstimmen, was sich am Rande versteht, ist deren Stellungnahme gleichwohl aufschlußreich und zweifellos von dem Bemühen um Fairneß und rechtliche Gleichbehandlung geprägt, was man durchaus würdigen kann und soll.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Quelle und vollständiger Text hier:

http://www.atheisten-info.at/downloads/Katholische_Kirche_will_Gleichberechtigung.pdf

 



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