Joachim Gauck und die Frauen: Wenn das Private politisch wird

Kommentar von Felizitas Küble

Derzeit werde ich oft nach meiner Meinung über den wahrscheinlich künftigen Bundespräsidenten Joachim Gauck gefragt, dessen Wahl am 18. März 2012 ansteht.

Seine inhaltlichen Standpunkte finde ich fast alle gut und vernünftig; eine gewisse geistige Unabhängigkeit und Distanz gegenüber dem Zeitgeist zeigt er jedenfalls auch  – hoffentlich bleibt es auch im hohen Amte dabei.

Obwohl Joachim Gauck kurz nach der „Wende“ eine Zeitlang bei den Grünen war (er gelangte über deren Liste in die Volkskammer),  ist er beileibe kein Linker, sondern ein Liberal-Konservativer, überzeugter Anti-Kommunist und Befürworter der Wiedervereinigung  –  wenngleich die oft verwendete Bezeichnung „DDR“-Bürgerrechtler  überzogen erscheint:

Er war nie im Knast, war auch nicht politisch verfolgt. Der damals als Pastor in Rostock tätige Gauck gehörte nicht zur  Oppositionsbewegung; sein Name findet sich nicht in „DDR“-kritischen Schriften.

Er hat sich im Oktober 1989 dem „Neuen Forum“ angeschlossen und Montagsdemos mitorganisiert  – allerdings war damals schon die Endphase des kommunistischen Systems im Gange. Er war daher allenfalls ein Bürgerrechtler der letzten Stunde, aber immerhin kein Mitläufer des „DDR“-Sozialismus. Das sollte man zu würdigen wissen und soweit ist sein Lebenslauf aber durchaus ok.,  denn nicht jeder muß  ein aktiver Systemkritiker oder gar politischer Gefangener gewesen sein.

Doch nun folgt das große ABER:  Der evangelische Pfarrer Gauck hat sich 1991  –  zwei Jahre nach der „Wende“  – von  seiner Frau Gerhild und den gemeinsamen vier Kindern getrennt  –  und dies 32 Jahre nach der Heirat 1959.

Nun kommt es auch bei besten Absichten mitunter vor, daß Ehen scheitern, so traurig dies ist.  Bei sehr schwierigen Ehen erlaubte bereits der Apostel Paulus die sogenannte „Trennung von Tisch und Bett“  – ebenso die katholische Kirche. Getrennt-lebende und geschiedene Katholiken dürfen deshalb zum „Tisch des HERRN“ gehen (sofern sie enthaltsam leben), nicht jedoch die Wiederverheirateten (nach Scheidung).

Paulus lehrt in 1 Kor 7,10-16:Den Verheirateten aber gebiete ich  –  nicht ich, sondern der HERR   – daß sich die Frau nicht von ihrem Mann scheiden soll; hat sie sich aber doch geschieden, soll sie ledig bleiben oder sich mit dem Mann versöhnen – und daß der Mann seine Frau nicht entlassen soll.“

Die EHE  –  ein genialer PLAN des EWIGEN

Laut göttlicher Schöpfungsordnung ist die Ehe eine lebenslange, von Gott im Paradies gestiftete und gesegnete Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, verbunden mit dem Auftrag: „Wachset und mehret euch!“

Aus katholischer Sicht ist die Ehe zudem ein wirksames Sinnbild (Realsymbol) der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen, vor allem ein Abbild der Liebe Christi zur Kirche, zum gläubigen Gottesvolk  –  und deshalb ein Sakrament, ein „heiliges Zeichen“, das zugleich wirkmächtig ist, weil es göttliche Gnaden vermittelt.

Das Neue Testament nennt die Ehe unauflöslich (Mt 5,31 ff). Wenngleich eine Trennung von „Tisch und Bett“ unter Umständen erlaubt ist, so ist jedenfalls eine Wiederverheiratung von Geschiedenen biblisch untersagt; denken wir an das Wort Christi: „Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe!“ (Mk 10,11).  Der christliche Weg nach einer gescheiterten Ehe ist also die Enthaltsamkeit.

Von einem Pastor sollte man erst recht erwarten dürfen, daß er diese Lösung praktiziert und alleine lebt, um so die Unauflöslichkeit der Ehe hochzuhalten und zu bezeugen. Das gilt auch für evangelische Pfarrer, denn das 6. Gebot „Du sollst nicht ehebrechen!“ dürfte ihnen wohlbekannt sein.

Doch weit gefehlt: Joachim Gauck  hat  sich die 20 Jahre jüngere Daniela Schadt als LAPin (Lebens-Abschnitts-Partnerin) an Land gezogen. Frau Schadt arbeitet als leitende Redakteurin in Nürnberg, sie ist unverheiratet und kinderlos.

Von seiner ersten Frau (die vor Gott immer seine Ehefrau bleiben wird)  ist er nach 20 Jahren noch nicht geschieden. Das kann verschiedene Gründe haben: von Steuer-Vorteilen, einer Scheidungskosten-Ersparnis (Vermögensaufteilung) bis hin zur Überlegung, daß er seiner Ex eine Witwenrente im Falle eines Falles ermöglichen will.

Wenn der evang. Theologe die zivile Scheidung deshalb so lange hinauszögert, weil ihm seine Ehe  aus religiösen Gründen oder Pietätsgefühlen doch noch etwas wert ist, dann wäre das durchaus erfreulich.

Allerdings sendet er ein reichlich verfehltes Signal aus, wenn er sich seit vielen Jahren eine Geliebte hält und diese als die „Frau an seiner Seite“ präsentiert. Wie mögen seine Ehefrau und seine Kinder (nicht zu vergessen seine Enkel und Urenkel)  dieses Verhalten empfinden? Hat es sie nicht schmerzlich berührt, zumindest anfangs?

Gauck-Sohn Christian: „Meine Mutter war die Verlassene.“

Sein Sohn Christian wird in einem Porträt des „Hamburger Abendblattes“ vom 28.2.2011 mit den Worten zitiert: „Meine Mutter war die Verlassene. Er ging weg. Er hatte sein neues Leben. Mein Vater hat meine Mutter nicht immer fair behandelt. Er war manchmal ein Verdränger vor dem Herrn.

Zugleich berichtet Christian Gauck, daß sich seine Eltern später versöhnt und verständigt hätten. Gerhild Gauck lebt zurückgezogen in Rostock und engagiert sich ehrenamtlich in der evang. Kirchengemeinde, zB. im  Verein „Marientreff“.

Eines dürfte wohl klar sein: Das Mätressen(un)wesen, das früher an Königshöfen leider nicht selten war, steht einem Pfarrer und Theologen denkbar schlecht an, weil es menschlichen Idealen und christlichen Geboten widerspricht.

Dies kann nicht leichtfertig damit entschuldigt werden, daß viele evangelische Konfessionen mittlerweile eine fast komplette Kapitulation vor dem Zeitgeist zur Schau stellen.  Jeder Pfarrer und jeder Gläubige ist gegenüber GOTT selbst verantwortlich   –  und kann sich von den zeitlos gültigen göttlichen Geboten nicht durch eine lasche Kirchenleitung dispensieren (befreien) lassen.

Typisch jetzt diese haarsträubenden Reaktionen von protestantischer Seite:

Nach evangelischer Auffassung sollen die privaten Verhältnisse in Freiheit und Verbindlichkeit gestaltet werden. Das ist nach meiner Überzeugung bei Herrn Gauck erfüllt“, erklärt  Bertold Höcker, Superintendent im Berliner Kirchenkreis Stadtmitte.  Worin denn die „Verbindlichkeit“ besteht, steht freilich in den Sternen.

Noch größeren Unfug läßt seine hochrangige Amtsschwester verlautbaren:

„Das ist Gaucks Privatangelegenheit. Da haben wir uns nicht einzumischen„, meint die evangelische Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Will man die Zehn Gebote etwa in der Öffentlichkeit und gegenüber den „Mächtigen“ nicht klar verkünden?  – Das wäre Verrat an Christus und seiner Botschaft!

Außerdem ist unsolides Verhalten bei einem ehem. kirchlichen Amtsträger noch verheerender in seiner Wirkung als bei Hinz und Kunz, denn dann kann es im Volk gleich heißen:  „Also was Pastoren sich heute erlauben, das darf ich auch!

Dazu kommt, daß es sich beim Amt des Bundespräsidenten nicht um irgendeine „politische Tätigkeit“ handelt, sondern um das höchste Amt im Staate, wenngleich ein weitgehend repräsentatives.  Eben deshalb ist seine moralische Vorbildfunktion umso wichtiger, denn der Bundespräsident wirkt weniger durch Macht und stärker durch Glaubwürdigkeit.

Die im Internet rundum kursierende Frage „Muß Gauck jetzt heiraten?“ ist schlicht gegenstandslos, denn hierfür müßte er sich erstmal zivil scheiden lassen, was wohl nicht zwischen Tür und Angel möglich sein wird.

Selbst wenn Gauck seine „persönlichen Verhältnisse“ nunmehr „ordnet“, hat das einen unguten Nachgeschmack, weil klar ist, daß er dies offenbar nur des Amtes und des Druckes wegen tut.  Hochnotpeinlich also  –  aber erst recht peinlich, wenn er alles beim alten beläßt  –  oder soll er mit „Freundin“ statt mit Ehefrau unser Land repräsentieren?!

Also peinlich wird es so oder so; es sei denn, Joachim Gauck praktiziert die klare christliche Lösung und kehrt zu seiner Ehefrau zurück (sofern sie dies akzeptiert)  – oder er praktiziert mit seiner LAPi lediglich eine platonische Freundschaft statt Liebschaft, was doch wohl für einen Urgroßvater mit 72 Jahren kein Ding der Unmöglichkeit sein dürfte?!

Was dann folgt, kennen wir ja schon….“

Ein Witzbold schrieb in einem Web-Leserkommentar Folgendes zu der Frage, warum Gauck noch nicht geschieden ist: „Anscheinend hat Herr Gauck Angst um sein Vermögen, denn wenn er jetzt geschieden wird, dann muss er teilen und braucht vielleicht auch einen günstigen Kredit für den Kauf eines Hauses – und was dann folgt, kennen wir ja schon…“

Dieser Gag wurde von keinem Geringeren als dem kath. FDP-Chef selbst gegenüber Gauck angewandt. Die „Berliner Morgenpost“ vom 20.2.2012 schreibt:

„Als Joachim Gauck am Sonntagabend im Kanzleramt ankam, fragte ihn Philipp Rösler zur Begrüßung flapsig: „Na, wie haben Sie denn Ihr Haus finanziert?“  –   Gauck habe peinlich berührt gewirkt, berichteten mehrere Teilnehmer der Sitzung.

Immerhin hätte der „abgeschossene“ Bundespräsident Christian Wulff den Hauskredit-Ärger mit Gefolge nicht am Hals gehabt, wenn er bei seiner ersten Frau geblieben wäre  –  das neue Zuhause brauchte er wegen seiner Zweifrau Bettina. Ohne diesen Ehebruch wäre er vermutlich heute noch unser Staatsoberhaupt.

Wenn Joachim Gauck zu einer christlichen Lösung seiner gescheiterten Ehe nicht bereit ist, so müßte er zumindest bürgerlichen Maßstäben gerecht werden. Das bedeutet Scheidung und sodann Heirat seiner jetzigen Geliebten.

Der mitunter vorgebrachte Hinweis, all dies sei Gaucks „Privatsache“, ist schlicht unsinnig bei einem künftigen Staatsoberhaupt von 80 Millionen Einwohnern, der unser Land durchaus nicht mit Mätresse statt Ehefrau vertreten kann  – jedenfalls nicht würdig!

Nicht nur Abbild, sondern Vorbild

Ein Bundespräsident sollte eben nicht nur ein „Abbild“ der Bevölkerung darstellen, sondern ein „Vorbild“ für alle, zumindest in staatsbürgerlicher Hinsicht.

Die Männer-Masche„Verheiratet plus Geliebte“ ist also nicht angesagt  – wir sind hier in Deutschland und nicht in Islamland oder bei den Mormonen mit ihrer Vielweiberei. Es ist zudem durchaus nicht „schnuppe“, wie ein frisch gekürter Bundespräsident mit Frauen umgeht.

In den USA jedenfalls wäre dergleichen undenkbar. Selbst die marxistische Zeitschrift „Konkret“ (Nr. 2/2012) findet es berichtenswert, daß ein potentieller republikanischer Präsidentschafts-Kandidat komplett in Ungnade fiel,weil sich herausstellte, daß er eine Geliebte hat. Das ultralinke Monatsmagazin schreibt hierzu auf S. 34 wörtlich:

„Anfang Dezember mußte der einstige Talkshow-Gastgeber Hermann Cain aus dem Rennen aussteigen, nachdem seinen dreizehn Jahre währende außereheliche Beziehung bekanntgeworden war.“ – Dann heißt es, er habe sich überdies ungeschickt geäußert, aber: „Erst sein Ehebruch (und nicht etwa erwiesene Dummheit) machte Cain für die republikanische Basis, die viel auf ihr christliches Werteverständnis hält, untragbar.“

Es läßt zudem aufhorchen, wenn selbst die feministische Zeitschrift EMMA eine Empfehlung an Gauck abgibt, seine Geliebte zu heiraten. In EMMA-online vom 22.2.2012 finden sich unter der Überschrift „Sollen Gauck und Schadt heiraten?“ folgende Hinweise:

„EMMA meint: Die beiden müssen natürlich nicht heiraten, schließlich geht es seit elf Jahren ja auch ohne Trauschein – aber sie könnten. Denn erstens entrechtet die Eheschließung (…) die Frau nicht mehr (…). Und zweitens würde es den Status der Frau an seiner Seite im Ausland erleichtern.“

Angesichts dessen darf man sich doppelt wundern, daß sich die ansonsten bürgerliche,  klassisch-liberale FAZ am 23.2.2012 in einem ausführlichen Beitrag von Georg Paul Hefty völlig anders positioniert und den CSU-Parlamentarier Norbert Geis kritisierte, weil dieser Gauck nahelegte, seine persönlichen Verhältnisse zu „ordnen“. Wird sachlich vorgetragene Kritik an Joachim Gauck etwa schon im Vorfeld als halbe Majestätsbeleidigung aufgefaßt?

Falls sich der Rostocker Ex-Pfarrer aber auf Luther berufen will, der die Ehe nur als „ein weltlich Ding“ bezeichnete, dann sollte Gauck seine Liebschaft wenigstens „weltlich“ regeln, wie es ihm sogar das bekannteste Feministinnenblatt nahelegt – na bitte!

Wenn er jedoch weder die „christliche“ noch die „bürgerliche“ Lösung auf die Reihe kriegt, dann gehört das Quasi-Ehrenamt einer „First Lady“ für diese Amtsperiode meiner Meinung nach schlicht abgeschafft, denn gar keine First Lady ist besser als ein verheerendes Signal, das sich gegen die Ehe richtet und ausgerechnet beim Staatsoberhaupt  „wilde“ Verhältnisse präsentiert. Wie mag  ein solch würdeloser Zustand zudem im Ausland ankommen?!

Ein Humorist aus dem Volke hat hier freilich folgende sarkastisch gemeinte „Lösung“ zu bieten:

„Gäb’s vielleicht auch noch die Möglichkeit, beide Frauen in den Präsidentenpalast zu nehmen? Dann wäre die „Bunte Republik“ schon mal darauf vorbereitet, wenn künftig ein muslimischer Präsident in das höchste Amt kommt. Der darf dann nämlich bis zu vier Frauen mitbringen.“

Der Bundestag, der über den Staatshaushalt befindet, hat für die „Frau des Bundespräsidenten“ ein Büro mit Sekretärin und Referenten vorgesehen. Die „First Lady“ verfügt über ein Budget, Chauffeur und Leibwächter inbegriffen. Warum soll der Steuerzahler für diese Summen zugunsten einer Geliebten aufkommen?!

Um zukünftiges Durcheinander zu verhindern, wäre grundsätzlich zu überlegen, das Quasi-Amt einer „First Lady“ ganz abzuschaffen, so daß die „Frau an seiner Seite“ keine repräsentativen Aufgaben wahrnimmt bzw bei offiziellen Anlässen fehlt. Der Ehepartner des Bundeskanzlers spielt schließlich auch keine amtliche Rolle.  Damit wäre dem Problem „unordentlicher Verhältnisse“ der Stachel gezogen.

Immerhin wird der Ausdruck „wilde Ehe“ für Gaucks Lebensverhältnisse von der FAZ über den FOCUS bis hin zur  Berliner Morgenpost derzeit vielfach  in Überschriften verwendet  – diese Zeitungen sind beileibe kein verlängerter Arm des Vatikan.

Dabei heißt es im Grundgesetz, daß „Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen“ (Art. 6, Abs. 1). Daran hat sich ein Bundespräsident zu halten, auch damit nicht der verheerende Eindruck entsteht, unsere Verfassung sei nur ein Fetzen Papier oder bestenfalls eine Zitatenlese für wolkige Sonntagsreden.

Der Ehebruch wird seit der Strafrechtsreform 1969 zwar nicht mehr strafrechtlich geahndet; er ist und bleibt aber ein Vertragsbruch (da sich die Eheleute zur Treue verpflichtet haben).

Der Ehebruch beinhaltet laut BGB (Bürgerlichem Gesetzbuch) einen Verstoß gegen die „guten Sitten“  (§ 138 BGB).  Der Ehebruch ist folglich zivilrechtlich gesehen eine „unerlaubte Handlung“, eine Verletzung der aus der Ehe folgenden Verpflichtung zur ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 Abs. 1 S. 2 BGB).

In der folgenden rechtskundigen Internetpräsenz wird der Ehebruch als „Todsünde“ bezeichnet:
http://www.strafrecht-soforthilfe.de/wikipedia-recht/verstos#more-178

Unter dem Stichwort „Sitte und Moral“ heißt es dort wörtlich:

„Die Moral wendet sich an die Gesinnung des Menschen, während das Recht vom Gesetzgeber gebilligte Regeln für sein äußeres Verhalten anderen Menschen gegenüber enthält. Sitte (die in der Gesellschaft geltenden Anstandsregeln und Gebräuche) und Moral (Ethik) können im Gegensatz zu rechtlichen Bestimmungen eben nicht mit der Macht des Staates durchgesetzt werden. Wer Ehebruch durch einen Seitensprung begeht, wird den Verstoß mit Gewissensbissen wegen einer Todsünde und keinem Strafprozess büßen.“

Das Grundgesetz verkündet ohnehin keine grenzenlose Freiheit im Sinne von Willkür oder Beliebigkeit. Es heißt nämlich eindeutig: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht … gegen … das Sittengesetz verstößt.“ (Art. 2, Abs.1).

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

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12 Kommentare on “Joachim Gauck und die Frauen: Wenn das Private politisch wird”

  1. […] Joachim Gauck war kurz nach der „Wende“ eine Zeitlang bei den Grünen, über deren Liste er in die Volkskammer gelangte. (Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/22/joachim-gauck-wenn-das-private-politisch-wird/) […]

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  2. Anonymous sagt:

    Wie sagt Jesus in Bezug auf die Ehebrecherin ? “ Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein ! “
    Oder : “ Gehe deinen Weg und lasse die Leute reden.“ Dante

    M.Graef

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  3. shety sagt:

    unwürdig, einfach nur ein unwürdiger Rosinenpicker. Nomen est omen. Aber ich habe aufgehört, mich für Deutschland und seine Repräsentanten zu schämen. Es wäre ein Full-time-job.

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  4. Margret sagt:

    Jetzt, nach einem Jahr, gibt es immer noch nichts Neues in Sachen Gauck. Die Ehefrau scheint sich mit ihrem Los abgefunden zu haben. Herr Gauck wird von seiner grauen Maus begleitet, und er lässt sich von einer Moslemin beraten. Seine Reden schreiben andere. Er selbst ist anscheinend nicht in der Lage, seinem Amt auch seinen Stempel auszudrücken, wie seine Vorgänger taten (bis auf einen allerdings). Seine graue Maus kann anderen First Ladies nicht annähernd das Wasser reichen, nicht einer Frau Marianne von Weizsäcker, nicht der verstorbenen Christiane Herzog, nicht einmal einer Christina Rau. Ich denke mal, dass sich Herr Gauck auch bis zum Ende seiner Amtszeit nicht ändern kann, will oder wird. Er wird weiterhin „abnicken“, „grüßen“ und „heiße Luft“ verbreiten. Mehr nicht. Ich wünsche mir, dass auch Herr Gauck bald zurücktritt. Unserem Land ist es zu wünschen.

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    • Dorrotee sagt:

      Hatte Gauck nicht mal öffentlich gesagt, er wolle die neue Frau heiraten? Was ist damit? Niemand macht ihm Druck. Mir tut seine Ehefrau leid, die sich das mitanschauen muss.Ebenfalls gebe ich Margret recht, diese First Lady sollte besser zu Hause bleiben. Sie ist nicht die richtige First Lady. Skandalös so ein Auftreten.

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  5. Anonymous sagt:

    Hoh, Giovanna
    als Leserin des „Fels“ ist mir Frau Küble nicht unbekannt und ich bedanke mich für ihren sehr fundierten Artikel, mit dem sie auf die Notwendigkeit personaler Integrität hinweist, die ein solch hohes Amt erfordert. Schade, dass man keinen anderen Kandidaten gefunden hat! Den Vorschlag, die First Lady als Mit – Repräsentantin im Amt in Zukunft abzuschaffen, finde ich keine Lösung. Besser scheint mir, als Kriterium für die Aufstellung eines Kandidaten im christlichen Sinn geordnete private Verhältnisse als conditio qua non voraus zu setzen.

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  6. Martin Hausdorf sagt:

    Joachim Gauck, der das Wort FREIHEIT immer wieder gross im Munde führt, sollte erklären,
    was er persönlich darunter im Blick auf seine Ehe und die Frauen versteht!

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  7. Tom sagt:

    Präsident der Herzen“
    Das der Herr Gauck sich wieder dieser Scheinheiligkeit von Merkel hin gibt ,die ihn und alle anderen erst knallhart abgelehnt und jetzt diese Wahl in grosser Gemeinsamkeit ,und die CDU ihn jetzt als den hervorragenden Präsidenten lobt ,ist lachhaft .Auch Herr Gauck sich wieder zu Verfügung stellt ,spricht nicht unbedingt für seinen Charakter.Eher im Volk etwas Skepsis hervorrufend .Auch dieses „Präsident der Herzen“ … da gehört einiges mehr dazu,Da einige private, Ansichten und Befürwortungen nicht mit der Meinung Volk und deren Herzen vertretbar sind. Ich glaube nicht das er der gesuchte Präsident der Demokratie ist und wird , mehr nur eine politische Machtprobe der Politik und dieser Parteien. Das Volk hat ihn nicht gewählt,es sind andere!

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  8. Kai Guleikoff sagt:

    Frau Küble spricht mir aus der Seele. Wer ein öffentliches Amt anstrebt, darf in Grundsätzen nicht angreifbar sein oder werden. Menschen wollen Vorbilder und Menschen brauchen Vorbilder für ihr persönliches Leben. Menschen wollen als kollektive Lebewesen geführt werden.
    Herr Gauck ist als „Bundespräsident d.Res.“ reaktiviert worden. Auch ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Wer so als Person mit sich umgehen läßt, kann keinen starken Charakter haben. Das ist sehr bedenklich! „Charakter vor Leistung“ war in früheren Zeiten ein Auswahlkriterium für Führungskräfte.
    In Deutschland haben die familiären Verhältnisse schon immer einen hohen „Außenwert“. Der Lärm um „moderne Lebensformen“ hat zu keinem Abbruch geführt. Die Familie mit Ehepartner und eigenen Kindern aus der gemeinsamen Beziehung auf Lebenszeit bleibt das angestrebte Ideal. Gerade für die heute heranwachsende Jugend „wieder“ aktuell.
    Herr Gauck will eine hohe Verantwortung übernehmen. Auch (!) sein Privatleben läßt an dieser Erwartung Zweifel aufkommen.

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  9. Bemerkenswert! – Habe soeben darauf verlinkt.

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  10. Weber (Konvertit, berenteter Exdoctorand cand.med.) sagt:

    Was sagt der Hr. Theologe zur „Kinder… sekte“ …? Er könnte ja als erste Amtshandlung Klage erheben …!

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