„Bruder Paulus“ zu Gauck: Freiheit JA, Treue NEIN…?

Der Kapuziner-Pater Paulus Terwitte aus Frankfurt  (bekannt als „Bruder Paulus“) äußert sich auf seiner Webseite unter dem Titel „Freiheit ja, Treue nein?“ folgendermaßen zur Debatte um Joachim Gauck und die Frauen:

„Mit Joachim Gauck verbindet sich der Begriff der Freiheit; der lebt von der Befreiung aus politischer Unterdrückung; die wiederum ging einher mit der Reglementierung der Familie: Die Ehe war den staatlichen Interessen untergeordnet. Eben ein „weltlich Ding“ (Martin Luther). Im „real existierenden Sozialismus“ nannte man das Fortschritt.

Ist es aber tatsächlich nur rückschrittlich, eine Ethik zu fördern, die einen Ehemann einen Ehemann nennt, eine Ehefrau eine Ehefrau und einen Ehebruch einen Ehebruch? Ist das der Sinn von Freiheit, das Eheversprechen zu lassen und fortan eine Freundin zu haben? Jesus, das sollte Pastor Gauck wissen, hat dazu eine klare Position.

Es mag politisch nicht korrekt sein, darauf hinzuweisen. Doch die Ehe ist nach dem Grundgesetz unseres Landes geschützt. Und sie vor der Öffentlichkeit bestehen zu lassen, aber privat eigentlich eine andere Lebensform zu leben: Ehrlich ist das nicht. Eine Scheinehe ist Betrug am Gemeinwesen.

Ich werde – sollte Gauck gewählt werden – neben diesem Bundespräsidenten stets seine Ehefrau sehen, und das, obwohl die Frau, die ich sehe, nur seine Freundin ist. Im öffentlichen Amt sowieso, aber auch sonst ist die Ehe kein „privat Ding“.

Welchen Begriff von Treue wird Joachim Gauck als Präsident in unserem Land vertreten? Gibt es nicht allenthalben ein Klagen darüber, dass ein Wort nichts mehr gilt? Musste nicht gerade deswegen Christian Wulff gehen?“

Quelle: http://www.bruderpaulus.de/


7 Kommentare on “„Bruder Paulus“ zu Gauck: Freiheit JA, Treue NEIN…?”

  1. Danke ihnen für ihr offenes wort und klare position! mfg

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  2. Erzkätzer = Eisenerz und Bruno Giordano sagt:

    Der große Irrtum des Christentums
    erwiesen durch einen Priester
    Wissenschaftliche Abhandlung für alle Fakultäten
    von Prof.Dr.phil.Franz Stephan Griese
    Ex-Priester des Erzbistums Paderborn unter Erzbischof Dr.Caspar Klein
    Universität Buenos Aires, Argentinien
    * 26.12.1889 in Straelen/Niederrhein, Deutschland
    (1.Auflage 1936)
    12. – 16.Tausend
    (General) Ludendorffs Verlag G.m.b.H., München 19
    Inhaltsverzeichnis
    Vorbemerkungen des Herausgebers General Erich Ludendorff
    Erklärung des Ex-Priesters Franz Stephan Griese
    Einleitung
    Erster Teil : Einwände gegen die katholische Kirche
    Einführung
    I. Abschnitt
    Einleitung
    1. Einzeldarstellung: Falsche Bibelübersetzungen und ihre Folgen
    2. Einzeldarstellung: Die Dogmen der Inspiration und der Unfehlbarkeit der Bibel
    3. Einzeldarstellung: Die Dogmatisierungsbestrebungen und ihre Folgen
    Zusammenfassung
    II. Abschnitt: Meine Einwände gegen die Sakramente der katholischen Kirche
    Einleitung
    4. Einzeldarstellung: Die Taufe und die Erbsünde
    5. Einzeldarstellung: Beichte und Buße
    6. Einzeldarstellung: Die Messe und die Kommunion
    7. Einzeldarstellung: Das „Sakrament“ der Ehe
    8. Einzeldarstellung: Das „Sakrament“ der Ölung
    9. Einzeldarstellung: Die Priesterweihe und der Zölibat
    Zusammenfassung
    III. Abschnitt: Einwände gegen sonstige Änderungen und Umwertungen innerhalb
    der katholischen Kirche
    Einleitung
    10. Einzeldarstellung: Der katholische und apostolische Gottesdienst
    11. Einzeldarstellung: Das Papsttum und seine geschichtliche Entwicklung
    12. Einzeldarstellung: Die Umwertung der Moral Christi in der katholischen Kirche
    Zusammenfassung
    IV. Abschnitt: Einwände gegen die Gottheit Christi
    Einleitung
    13. Einzeldarstellung: Die Bibel lehrt, dass Christus nicht Gott war
    14. Einzeldarstellung: Die verfehlte Prophezeiung Christi von seiner nahen
    Wiederkunft beweist, dass er nicht Gott war
    Zusammenfassung

    Zweiter Teil: Einwände gegen das Christentum als solches
    Einleitung
    15. Einzeldarstellung: Einwände gegen die Grundlage des Christentums
    16. Einzeldarstellung: Einwände gegen die Berichterstattung der Schrift:
    Die Auferstehung (als Beispiel)
    17. Einzeldarstellung: Das Christentum eine artfremde Religion
    Zusammenfassung

    Printed in Germany / Druckerei Albert Ebner, München

    http://de.wikipedia.org/…han_Griese

    http://www.monografias.com/…dote.shtml

    Mendoza, Arg., 15.März 2010
    Franz Griese (entbietet)
    dem Papste Benedikt XVI.
    Gruß.

    Es sei mir gestattet, Eurer Heiligkeit mein jüngst herausgegebenes Werk auf
    diesem Wege zu übersenden; was ich deshalb für nützlich ja notwendig erachtet
    habe, weil ich in diesem Buche die Ursachen und Gründe anführe, die mich, den
    ehemaligen Priester der kath. Kirche bewogen haben, meinen Priesterrock abzu-
    legen und vom Glauben abzufallen.
    Möge Eure Heiligkeit nicht übersehen, dass mein Buch nicht nur die Lehre
    der Kirche, insbesondere von den Sakramenten schlagend widerlegt, sondern
    auch die ureigene Person Christi, dessen Prophezeiung von seiner baldigen Wie-
    derkunft als unzutreffend beschuldigt, ja sogar vor aller Augen nachweist.
    Deshalb wolle Eure Heiligkeit, als Verteidiger des Glaubens per Exzellen-
    tiam, zusehen, ob die Beweise dieses Buches irgendwie widerlegt werden können,
    damit weder das Fundament der Kirche noch die Herde der Gläubigen irgend-
    welchen Schaden nehmen.
    Ich bin bereit, alles, was ich geschrieben habe, vor irgend beliebigen Theologen
    des Heiligen Stuhles öffentlich zu verteidigen, wann und wo Eure Heiligkeit be-
    stimmen.
    Von diesem Briefe, welcher der nächsten Ausgabe meines Werkes beigefügt
    wird, werde ich durch Vermittlung der Zeitungen die Welt in Kenntnis setzen.

    Leben Sie wohl
    Franz Stephan Griese

    Poste restante Mendoza, Argentina

    WEITERE INSIDER, die die Amtskirche wissenschaftlich zerlegen!

    Prof.Dr.theol.Hubertus Mynarek
    http://de.wikipedia.org/…us_Mynarek
    http://www.mynarek…mynarek.de „Papst-Entzauberung“ und „Die neue Inquisition“, „Herren und Knechte der Kirche“ 16 Prozesse gegen die Kirche gewonnen!

    Röm.-kath.Bischof Prof.Dr.phil.Dr.theol.Josip Juraj Strossmayer in seiner Protest-Rede vom 13.7.1870 beim Konzil zur Unfehlbarkeit des Papstes!
    http://de.wikipedia.org/…trossmayer

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    • Guten Tag,
      was wollen Sie denn durch die Schrift eines Abtrünnigen „beweisen“, die ausgerechner 1936 in einem NS-bewegten Verlag erschienen ist?!
      Dem Priester und ehemaligen Katholiken Dr. Griese hat es offenbar zumindest am politischen Durchblick gefehlt, sonst hätte er sein antikatholisches Buch woanders herausgebracht.
      Daß bei ihm auch theologisch einiges ver-rückt war (daß bei ihm die Maßstäbe ver-rückt sind), zeigt ja schon das Inhaltsverzeichnis, wenn dort etwa das Christentum eine „artfremde“ Religion genannt wird (Punkt 17). Dieser Unfug gefiel den braunen Alt- und Neu-Heiden natürlich. Der Autor ist nicht „nur“ von der katholischen Kirche abgerückt, sondern lehnt das Christentum insgesamt ab, wie aus seinem Inhaltsverzeichnis klar hervorgeht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Peter sagt:

        Guten Abend Frau Küble,

        Fakt ist, daß seitens mancher kirchenfeindlicher Kreise immer wieder versucht wird, die Bibel, aber auch die Lehren der Katholischen Kirche zu widerlegen-mit welchem Erfolg?

        Die Kirche ist nicht untergegangen, obwohl ihr mehr als einmal das Ende „prophezeit“ wurde..

        Gottes Segen,
        Ihr Peter

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  3. Peter sagt:

    Br. Paulus hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, denn so sehr ich Herrn Gauck auch sonst schätze, darin sollte er erstmal „seine Sachen in Ordnung bringen!“

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  4. Ralf sagt:

    …kein „privat Ding“….das können wir doch von dem „weltlichen Oberhirten“ verlangen…in einer Demokratie ist nichts mehr privat (siehe Ex-President „Wulff“)…ich denke…er wird auch nicht länger Bundespräsident sein als Wulff…weil er zu „geschwätzig“ ist…und überall den Moralapostel geben will, wie er es schon vorher tat, aber dann werden die Ohren „gespitzter“ sein. Hoffentlich erfüllt er seine Moral…;-)

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