Fastenzeit: Beten für die bedrohten Kinder im Mutterleib

Redakteur Klemens Hogen-Ostlender schreibt im Gießener Anzeiger vom 24.2.2012 Bemerkenswertes zur Fastenzeit:

„Das Wort „fasten“ klingt zunächst wenig einladend. „Fasten“ kommt vom mittelhochdeutschen „fastan“. Es bedeutet „befestigen“ oder „festmachen“.

Es geht also darum, Verbindungen, die lose geworden sind, wieder festzumachen. Es geht um den Halt, den man braucht, wenn es im Leben turbulent wird, wenn das Schicksal zuschlägt.

In der Fastenzeit stehen bei vielen Menschen die Gnade des Einfachen und Verzicht hoch im Kurs, stand am Aschermittwoch im Gießener Anzeiger. Aber Verzicht muss nicht immer im Vordergrund stehen in diesen 40 Tagen,
wenn man an die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs denkt.

Das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not ruft seine Unterstützer zum intensiven Gebet für von Abtreibung bedrohte Kinder und deren Eltern auf. Den Teilnehmern der Gebetsaktion wird nahegelegt, ein unbekanntes von Abtreibung bedrohtes Kind geistlich zu adoptieren und während der gesamten Fastenzeit täglich im Gebet für dieses Kind und die schwierige Situation seiner Eltern einzutreten.

Kirche in Not-Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert erklärt den Hintergrund so: „Als Christen glauben wir an die Kraft des Gebetes. Mit dieser Kraft wollen wir uns hinter die oft in schweren finanziellen und sozialen Nöten steckenden Mütter und Familien stellen, damit sie den Mut fassen, sich für das Leben ihres Kindes zu entscheiden.“

Zur Gebetsaktion gibt „Kirche in Not“ unentgeltlich ein Faltblatt mit dem Titel „Bete, faste, rette ein Kind“ heraus. Außer einem Gebetstext enthält dieses Blatt eine Stellungnahme zur geltenden Abtreibungsregelung aus katholischer
Sicht und eine Notrufnummer für in Not geratene schwangere Frauen.

Außerdem wird zur Teilnahme am nächsten „Marsch für das Leben“ des „Bundesverbands Lebensrecht“ am Samstag, 22. September, in Berlin aufgerufen.“



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