Schade: „CharityWatch.de“ stellt Arbeit ein

Stefan Loipfinger, Verfasser des aufklärenden  Sachbuchs  „Die Spenden-Mafia“ (Knaur-Verlag, nur 8,99 €) gibt seine fundierte Arbeit auf, die sich kritisch mit „schwarzen Schafen“ in der Spenden-Sammel-Szene befaßte, nicht selten auch mit unseriösen „Tierschutz“-Vereinen.
Der Gegenwind, den der Autor  erlebte, war offenbar allzu zermürbend. Er schreibt hierzu Folgendes auf seiner Webseite:
„Seit 2008 kämpfe ich mit CharityWatch.de für mehr Transparenz im Spendenbereich. Ein aussichtsloser Kampf, wie sich inzwischen herausgestellt hat, wenngleich ich die vielfach positive Resonanz und die Sensibilisierung der Spender und Medien für dieses Thema nicht schmälern möchte.
Das erklärte Ziel von CharityWatch.de bestand in einer Verbesserung der deutschen Spendenkultur. Zweifelhafte Organisationen sollten entlarvt werden, damit mehr Spendengeld bei den seriösen Vereinen ankommt – und damit bei den tatsächlich Hilfsbedürftigen.
Doch ein solches Unterfangen ist durch eine einzelne Person nicht zu leisten. Eine Erkenntnis, der ich mich nach nunmehr vier Jahren stellen muss. Ganz abgesehen von der psychischen Belastung, hervorgerufen durch unzählige Drohungen, nicht nur mich und die Mitarbeiter oder Sympathisanten von CharityWatch.de betreffend, sondern auch konkret gegen meine Familie und meine fünf Kinder.
Außerdem stoße ich an finanzielle Grenzen in der juristischen Gegenwehr gegen zahlreiche Prozesse, die von Vereinen oft genug mit Spendengeldern finanziert wurden. Vielleicht findet sich ein anderer Weg, das erklärte Ziel weiter zu verfolgen.
Falls nicht, bleibt wenigstens das bisher bei CharityWatch.de und im Buch „Die Spendenmafia“ Veröffentlichte erhalten. Wenn nur ein Teil der weit über 100 Millionen Euro, die allein die auf der Warnliste stehenden Organisationen jährlich einsammeln, zu seriösen Vereinen umgelenkt werden konnte, hat CharityWatch.de mehr Hilfe geleistet, als alle seine Mitarbeiter zusammen in ihrem Leben jemals hätten spenden können.“

Quelle und Fortsetzung des Info-Artikels:

http://www.charitywatch.de/?id=1671

2 Kommentare on “Schade: „CharityWatch.de“ stellt Arbeit ein”

  1. Petra sagt:

    Charity Watch hat nicht EINEN Spendenskandal aufgedeckt,.
    Das Portal hat einige alte Skandale wieder aufgetischt. Das war alles.

    Die sonstige „Arbeit“ des Herrn Loipfinger und seinen „Kumpanen“ bestand darin,
    Vereinen, die sich nicht dem Diktat des Herrn Loipfingern unterwerfen wollten, zu defamieren!

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