Samstag,10. März in Münster: 1000 Kreuze für das Leben!

Der große Gebetszug für die Ungeborenen findet auch dieses Jahr wieder von 14,30 bis 17 Uhr in Münster statt – als Mahnwache für das Leben und zum Gedenken an den Todestag des ebenso berühmten wie seliggesprochenen Kardinal von Galen, der sich während der NS-Dikatur tapfer für das Lebensrecht aller Menschen einsetzte, besonders für die von der Staats-Euthanasie bedrohten Behinderten und Geisteskranken.

Clemens August Graf von Galen

Image via Wikipedia

Auch in unserer Zeit wird das Grundrecht auf Leben mit Füßen getreten,  mehrere Millionen ungeborene Kinder wurden in unserem Land bereits im Mutterleib vernichtet.

Mit weißen Holzkreuzen soll der Gebetszug  auf dem St. Ägidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster beginnen.

Der Veranstalter „EuroProLife“  ruft alle Christen und Menschen guten Willens auf, sich dieser Kreuz-Aktion anzuschließen, um so ein klares Zeichen zu setzen.

Wir beten wir für alle Mütter, Väter, Ärzte und Politiker, damit in ihren Herzen die Liebe zu den wehrlosen Kindern im Mutterleib wächst.

Wir können nicht schweigend zusehen, wenn massenhaft unschuldige Babys getötet werden, weil die Mutter dem Irrtum verfällt: „Mein Bauch gehört mir“.   –  Wenn das Kind unter ihrem Herzen reden könnte, würde es sagen: „Und mein Bauch gehört mir, Mama!   –  Bitte laß mich leben!“

Unser Land wird nur dann eine gute Zukunft haben, wenn wir eine Kultur des Lebens aufbauen, statt Kinder im Mutterleib eiskalt der Vernichtung preiszugeben.

Wir gehen davon aus, daß linksextreme Gruppen wie seit Jahren auch 2012 wieder versuchen werden, unseren friedlichen Gebetszug massiv zu stören. Wir wollen uns aber durch unfaire Störmanöver jedweder Richtung nicht einschüchtern oder gar entmutigen lassen.

Deshalb: ZEUGNIS GEBEN  – FÜR DAS LEBEN !

Hinweis auf die Kreuze-Aktion in der kath.  Nachrichtenagentur ZENIT: http://www.zenit.org/article-24484?l=german

Weitere Infos zu angekündigten Stör-Aktionen Linksradikaler: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/02/1000-kreuze-aktion-in-munster-auch_29.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/02/eskalation-droht-antifa-nordrhein.html


Regensburg: Noch Plätze frei bei Romfahrt der Jugend vom 9. bis14.4.2012

Bei der Jugend-Romfahrt vom 9. bis 14. April  –  organisiert vom Bischöflichen Jugendamt Regensburg  –  sind noch Plätze frei.  Mitfahren können junge Leute ab 14 Jahren.

Das Programm ist auf die Interessen Jugendlicher abgestimmt, führt zu bedeutenden kirchlichen und weltlichen Stätten in Rom und läßt genügend Zeit, die Stadt auch auf eigene Faust zu erobern. Einen Höhepunkt der Pilgerreise stellt die Audienz mit Papst Benedikt am Mittwoch dar.

Die Fahrt wird mit modernen Fernreisebussen durchgeführt und kostet einschließlich Halbpension,
Eintrittspreisen und Führungen nur 395 Euro.

Weitere Infos und ein vorläufiges Programm gibts beim Bischöflichen Jugendamt
Regensburg (www.bja-regensburg.de).

Anmeldung bitte bis 6. März 2012 an:
Bischöfliches Jugendamt
Jugendpfarrer Thomas Helm
Obermünsterplatz 7
93047 Regensburg
Tel: 09 41/597-2265
jugendamtsleitung@bja-regensburg.de 


Papst mahnt: Das Geschöpf darf nicht „Schöpfer spielen“

Absage an künstliche Befruchtung: „Die Ehe ist der einzig würdige Ort der Zeugung“

In einer Audienz am vergangenen Samstag (25.2.2012) wandte sich Papst Benedikt XVI. gegenüber Teilnehmern der Päpstlichen Akademie für das Leben gegen künstliche Befruchtung und betonte die Würde und Berufung auch jener Ehen, die ungewollt kinderlos bleiben. Die Generalversammlung dieser Akademie hatte sich besonders mit der Diagnose, Ursachenforschung und Therapie der Unfruchtbarkeit befaßt.

Der Papst bezeichnete die Ehe „die Verbindung von Mann und Frau in der Gemeinschaft der Liebe und des Lebens“; daher sei die Ehe „der einzig würdige Ort, um neues menschliches Leben zu zeugen, das immer ein Geschenk ist“. – Durch die Zeugung neuen Lebens werde der Mensch zum „Gehilfen Gottes“ im Schöpfungsplan.

Der Mensch sei keineswegs nur ein „Produkt“ der Fortpflanzung, sondern vielmehr „Ausdruck der Liebe der Eheleute, und zwar nicht nur in ihrer biologischen, sondern auch in ihrer geistlichen Verbindung.“

Stehe ein Ehepaar dem Problem der Unfruchtbarkeit gegenüber, müsse es von der Wissenschaft eine Antwort erhalten, „die ihre Würde als Menschen und als Eheleute vollständig achtet.“  – Jede „Logik des Profits“ sei abzulehnen.

Die Kirche ermutige Ehepaare immer, ihre Unfruchtbarkeitsprobleme zu überwinden, doch wenn sich diese bestätigen, sei „ihre eheliche Berufung dennoch nicht eingedämmt“, betonte der Papst. Auch in einer kinderlosen Ehe bestehe „die Berufung zur Liebe“, die unzerstörbar sei.

Quelle: kath. Nachrichtenagentur ZENIT


Kopfschütteln über die CDU: Alice Schwarzer als Wahlfrau ernannt

Die Entscheidung der nordrhein-westfälischen CDU,  Alice Schwarzer als ihre Wahlfrau zur Wahl des Bundespräsidenten zu nominieren, hat herbe Kritik bei Lebensrechtlern und Konservativen ausgelöst.

Die NRW-CDU erklärte ihren Schritt damit, dies sei „als Anerkennung der Lebensleistung von Frau Schwarzer“ anzusehen.

Schon zuvor wurde mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, daß ausgerechnet CDU-Familienministerin Schröder den finanziell gefährdeten Kölner „Turm“ (Frauen-Archiv) von Alice Schwarzers „Emma“-Redaktion  mit stolzen 600.000 € bezuschußt  – berappen darf dies schöne Sümmchen freilich der Steuerzahler.

Wenngleich sicher nicht alles falsch ist, was die bekannte Feministin vom Stapel läßt (ihr Kampf gegen Pornographie und Prostitution ist zweifellos begrüßenswert), so ist sie doch vor allem durch ihren 40-jährigen Kampf für ein angebliches „Recht auf Abtreibung“ hervorgetreten.

Kein Wunder, daß Mathias von Gersdorff, Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“ entsetzt schreibt:

„Diese Angelegenheit ist schlichter Wahnsinn. Alice Schwarzer trat fast immer für politische Ziele ein, die denen der Christdemokratie diametral entgegenstanden. So setzte sie sich in den 1970er Jahre für die Liberalisierung der Abtreibung ein. 1971 organisierte sie die sog Selbstbezichtigungsaktion „Ich habe abgetrieben“, die im „Stern“ vom 6. Juni 1971 erschien. 374 prominente Frauen bekannten, eine Abtreibung vorgenommen zu haben.“

Auch die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, übt Kritik an der Entscheidung der NRW-CDU:  Die Herausgeberin der Zeitschrift „Emma“ habe „zur Abtreibung aufgerufen, als wäre es ein Verdienst“, sagte Löhr auf Anfrage der evang. Nachrichtenagentur IDEA.

Die CDL-Vorsitzende vermutet, hinter der Berufung Schwarzers in die Bundesversammlung stehe die „persönliche und enge Freundschaft” mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bereits im Jahr 2005 habe Schwarzer das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhalten.  Löhr stellt fest: „Überzeugte Christen können nur staunen, welche ethischen Richtungswechsel in der CDU unter Frau Merkel schmerzfrei inszeniert werden.“

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte sich schon vor Jahrzehnten als Autorin für Schwarzers Zeitschrift „Emma“ mit feministischen Beiträgen zu Wort gemeldet  – damals war Angela Merkel noch Forschungsministerin.

Auch andere Lebensrechtsverbände lehnen Schwarzers Berufung als Wahlfrau für die Bundesversammlung ab. Die Bundesvorsitzende der AlfA (Aktion Lebensrecht für Alle), die Ärztin Dr. Claudia Kaminski, erklärte gegenüber IDEA:

„Bei Schwarzer von Lebensleistung zu sprechen, ist in meinen Augen haarsträubend, weil sie viel auch gegen die Frauen getan hat.“  –  Mit ihrem Eintreten für das Recht auf Abtreibung trage sie „ein gerütteltes Maß an Mitschuld“ an den dadurch verursachten seelischen Erschütterungen vieler Frauen.

Quelle: IDEA, Kultur und Medien (online)


Konservatives Schlitzohr meldet sich auf Pfarrer-Inserat

Provinzposse: Verleger Dr. Friedrich Engelmann will jetzt „Pfarrer“ werden…

In der österreichischen Diözese Linz, die als ausgeprägt liberal bis modernistisch gilt, gibt es derzeit Wirbel im Blätterwald wegen einer ungewöhnlichen Annonce und einer Stellenbewerbung, die noch mehr aus dem Rahmen fällt als die Anzeige selber.

In der katholischen Kirche, die im Unterschied zu protestantischen Konfessionen nicht „basisdemokratisch“ aufgebaut ist, entscheidet der zuständige Bischof darüber, welcher Priester  in welcher Kirchengemeinde seelsorglich wirken darf.

Wenn also eine Pfarrstelle frei wird, erfolgt normalerweise eine Stellenausschreibung im bischöflichen Amtsblatt oder in der Bistumszeitung, worauf sich interessierte Priester beim Bischof bzw. Ordinariat melden können.

Was in Deutschland als Pfarrgemeinde, Kirchengemeinde oder Pfarrei bezeichnet wird, heißt in Österreich schlicht „Pfarre“. Eine solche hat sich nun auf bislang einzigartige Weise mit einem Inserat an die Öffentlichkeit gewandt, um sich einen neuen Pfarrer an Land zu ziehen.

In einer Stellenanzeige, die am 25.2.2012 in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ erschien, präsentierte sich die Pfarre Taufkirchen im Innviertel mit ihren speziellen Vorzügen.

Das Inserat, das von einem Pfarrgemeinderatsmitglied in Absprache mit dem bisherigen Pfarrer aufgegeben wurde,  beginnt mit den Worten:

„Wir sind eine aktive Pfarre und zählen mit unserer Nachbargemeinde Sigharting 3600 Mitglieder. Infolge Ortswechsels unseres Pfarrers suchen wir zum 1. September 2012 einen PFARRER.“

Dem möglichen Interessenten werden in etwas dürren Worten seine zukünftigen „Aufgaben“ vorgelegt: „Leitung der Pfarre, Liturgie, Seelsorge.“  –  Ende der Durchsage.

Umso wortmächtiger und schreibseliger erweist sich die Annonce freilich bei der Schilderung pfarreilicher Vorteile samt dazugehörendem „Laien-Einsatz“:

„Wir bieten:
–  zeitgemäße Infrastruktur und neu errichtetes Pfarrheim
–  weitgehende Erledigung von Verwaltungsaufgaben durch Ehrenamtliche
–  Mitarbeit von Ehrenamtlichen bei pastoralen Aufgaben
–  Mitgestaltung von Gottesdiensten durch Kirchenchor, mehrere Organisten und andere Gruppierungen
–  aktive Gruppen und Initiativen in der Pfarre
–  sehr gute finanzielle Ausstattung der Pfarre
–  sehr gute Zusammenarbeit mit Gemeinde und Schulen
aktives Vereinsleben.“

Für weitere Infos wird der Leser aufs Linzer Bistumsblatt vom 1. Februar verwiesen, in dem bereits eine amtliche Stellenausschreibung veröffentlicht war.

Soweit  – so ungewöhnlich genug für katholische Verhältnisse, aber auch Anregung genug für Dr. Friedrich Engelmann, den Herausgeber der konservativen Monatszeitschrift „Der 13.“, sich als Interessent für diese interessante Stelle zu melden, um die ganze Aktion „a bißerl“ auf die Schippe zu nehmen.

Für die „Oberösterreichischen Nachrichten“, die das außergewöhnliche Inserat veröffentlicht hatten, war dies wiederum ein Anlaß für einen mehrspaltigen Artikel und eine zusätzliche Glosse von Alfons Krieglsteiner.

Unter dem Titel „Erzkonservativer Publizist möchte in Taufkirchen Seelsorger werden“ befaßt sich die Regionalzeitung am heutigen Dienstag, den 28.2.2012, mit der aktuellen Sachlage. Der Bericht läßt seine Leser eingangs wissen:

„Das Echo war groß auf das ungewöhnliche Stelleninserat in den OÖNachrichten, mit dem man in Taufkirchen/Pram einen neuen Pfarrer sucht. Auch Friedrich Engelmann (71) aus Kleinzell, Herausgeber der papsttreuen Zeitschrift „Der 13.“, hat sich gemeldet. Er wurde an die Diözese Linz verwiesen.“

Neben einer Zeichnung des Taufkirchener Gotteshauses ist der Artikel mit einem Porträtbild von Dr. Engelmann illustriert, dazu seine Worte: „Wenn mich die Pfarre Taufkirchen und der Bischof wollen, würde ich das gerne machen.“  

Außerdem fügte der gewitzte Verleger hinzu, er sei „zwar kein geweihter Priester, aber immerhin akademisch gebildet“; überdies könne er gut mit Menschen umgehen: „Ich würde gerne die Seelsorge machen, hätte keine Berührungsängste.“

Christoph Crepaz, der das Pfarrer-Inserat geschaltet hatte, war bei aller liberalen Modernität wohl doch etwas ratlos, wie die Zeitung zu berichten weiß; sie zitiert das Taufkircher Pfarrgemeinderatsmitglied wie folgt:  „Herr Engelmann hat den Kontakt zu uns gesucht. Ich habe ihm gesagt, dass wir einen geweihten Priester suchen und er sich an den Leiter der diözesanen Personalstelle wenden soll.“

Bislang hat sich außer Dr. Engelmann kein Interessent auf die Annonce hin gemeldet. Der Verfasser der Zeitungsglosse, Alfons Krieglsteiner, hat freilich zielsicher erkannt, weshalb sich der glaubenskonservative Publizist Engelmann in die Stellenausschreibung eingeschaltet hat: er wollte kritisches Nachdenken provozieren  – auch angesichts einer in Österreich virulenten sog. „Pfarrer-Initiative“, die öffentlich zum Ungehorsam gegen die Kirche aufruft und seit längerem mit zeitgeistgemäßen „Reform“-Forderungen von sich reden macht.

Zeitungsredakteur Krieglsteiner schreibt über diese linkskirchliche Initiative und über Dr. Engelmanns kritische Linie gegenüber diesem zeitgeistlichen Treiben:

„Ein Mann, der polarisiert  – und gerade dadurch auf den Grundkonflikt in der Kirche aufmerksam macht. Da gibt es eine Pfarrer-Initiative, die zum Ungehorsam gegen die Hierarchie aufruft, kollegiale Strukturen fordert. Auf der anderen Seite die Vertreter eines starken Papsttums, in dem sie die letzte Entscheidungsinstanz fürs „Seelenheil“ sehen. Über allem steht die Frage: Wie soll eine zeitgemäße Kirche aussehen? Und kann sie überhaupt zeitgemäß sein?“

Nein, das kann sie durchaus nicht, denn die Kirche soll nicht „zeitgemäß“, sie muß vielmehr gottgemäß sein, um ihrem Auftrag gerecht zu werden.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster