Kuba: Karfreitag 2012 ist Feiertag auf Wunsch des Papstes

Das kommunistische Regime hat den Karfreitag 2012 zu einem Feiertag erklärt. Damit geht es auf eine Bitte von Papst Benedikt XVI. ein.

Der Papst hatte bei seiner Kubareise am letzten Wochenende Präsident Raúl Castro gebeten, den Karfreitag generell zu einem Feiertag auf Kuba zu machen. Die Entscheidung der kommunistischen Diktatur gilt aber zunächst mal nur für den Karfreitag 2012. Damit soll die Reise von Papst Benedikt gewürdigt werden.

Erst später will der Ministerrat in Havanna darüber befinden, ob der Karfreitag dauerhaft zu einem Feiertag erklärt wird. Das berichtet die Parteizeitung „Granma“.

Quelle: AP, Radio Vatikan

 


Philippinen: Bischofskonferenz gegen Kreuzigungs-Schau-Szenen

Die philippinische Bischofskonferenz hat sich erneut gegen die üblichen Schauszenen-Kreuzigungen am Karfreitag ausgesprochen. Statt sich demonstrativ selbst schwere Schmerzen zuzufügen, sollten die Gläubigen in der Karwoche in sich gehen und sich um einen lebendigeren Glauben bemühen.

Das sagte der Erzbischof von Cebu, José Palma, der auch die Bischofskonferenz in Asiens einzigem Land mit katholischer Mehrheit leitet.

Die Bischöfe wollten zwar nicht über die Motive derer urteilen, die sich kreuzigen ließen, vor allem wenn sie dies täten, um ein Gelübde zu erfüllen, so Palma in seiner Erklärung. Dennoch rate die Bischofskonferenz allgemein von dieser Praxis ab.

Seit etwa sechzig Jahren lassen sich auf den Philippinen am Karfreitag einige Männer zum Zeichen der Buße öffentlich für etwa fünfzehn Minuten an ein Kreuz nageln. Die Praxis führt zwar nicht zum Tod, fügt den sogenannten „Kristos“ aber doch große Schmerzen zu und wird immer mehr zu einem Touristenspektakel.

Die Behörden verlangen von den Kandidaten für die Kreuzigung den Nachweis einer Tetanus-Impfung.

Quelle: Radio Vatikan, apic


Endzeitschwärmerei: „Aufbruch der Kirche in eine neue Zeit“…?

Als bibel- und kirchentreue Katholiken wollen wir uns vor zwei Extremen sorgsam hüten: einerseits vor Endzeitpanik und andererseits vor Endzeitschwärmerei.

Während Endzeitpanik zB. seit Jahrzehnten von Claus P. Clausen aus Lippstadt betrieben wird (er ist Herausgeber der erscheinungsseligen Zeitung „Mystik“ und ehem. Chef des „Schwarzen Briefs“), blüht und gedeiht in charismatischen Kreisen vor allem die Endzeitschwärmerei; sie geht davon aus, daß   v o r   der Wiederkunft Christi eine Art „goldenes Zeitalter“ für die Kirche beginne, ein weltweites christliches Friedensreich, ein herrlicher Durchbruch des Heiligen Geistes usw.

Hierzu ein aktuelles Beispiel:

Die erscheinungsfromme Monatszeitschrift „Kirche heute“ trägt bereit einen passenden Untertitel, nämlich: „Aufbruch der Kirche in eine neue Zeit.“

Welche neue Ära mag das sein? Leben wir  – nüchtern betrachtet –  etwa nicht in einer Zeit des Werteverfalls und des zunehmenden Glaubensabfalls, vor allem im einstmals „christlichen“ Abendland?

Schon auf der zweiten, der vierfarbigen Umschlag-Seite der jüngsten Ausgabe (Nr. 4/2012) werden zwei dem Leitwort entsprechende Bücher bilderstark präsentiert:

1. Buch:  „Das Unbefleckte Herz Mariens. Unsere Zuflucht und unser Weg“ von Pater Johannes Schmid CP, dem Mitbegründer und zeitweiligen geistlichen Leiter von Wigratzbad.

Die Verehrung des makellosen Herzens der Gottesmutter hat ihren berechtigten Platz innerhalb der katholischen Frömmigkeit, wenngleich die Kirche niemanden zu dieser Andachtsform verpflichtet.

Was freilich an diesem Buch aufhorchen läßt, ist die Ankündigung eines „marianischen Zeitalters“, in dem die „Apostel der Endzeit“, wie sie wörtlich genannt werden, „auftreten“ werden. (Diese Voraussage wird auch dadurch nicht richtiger, daß man sich hierbei auf den bekannten Marienverehrer Grignion von Monfort beruft.)

2. Buch: „Charismatische Erneuerung. Ein Weg der Neuevangelisierung“ von P. Hansmartin Lochner. Diese Schrift wird wie folgt angepriesen:

„Das Büchlein vermittelt auf einzigartige Weise den Hintergrund und die Bedeutung der „Charismatischen Erneuerung“. Das engagierte Zeugnis öffnet die Augen für den dramatischen Umbruch, den die Kirche in unseren Tagen erlebt. Überzeugend stellt H. Lochner dar, wie Gott selbstseit über hundert Jahren eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes vorbereitet.“

Wie die Heilige Schrift und die Kirche bezeugt, geht der Wiederkunft Christi keineswegs ein glorreiches Zeitalter der Kirche voraus, sondern das genaue Gegenteil: ein umfassender Glaubensabfall mit falschgeistigen „Zeichen und Wundern“.

Daher hat das kirchliche Lehramt sich mehrfach gegen endzeitschwärmerische Bewegungen geäußert, etwa im Zusammenhang mit der Bewegung um den mittelteralterlichen Mönch Joachim von Fiore, der ein „Zeitalter des Hl. Geistes“ ankündigte, aber auch bei der Verurteilung der „Visionen“ von Vassula Ryden durch die Glaubenskongregation unter Kardinal Joseph Ratzinger.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Prälat Imkamp spricht in „katholisch1.tv“ über die Beichte

Prälat Wilhelm Imkamp, der Direktor des Wallfahrtsortes Maria Vesperbild, äußert sich in einem etwa viertelstündigen Interview mit katholisch1.tv über Umkehr, Bußsakrament und Osterbeichte:

http://www.katholisch1.tv/index.php/kath1/%28darstellung%29/video/%28beitrag%29/6055

In Maria Vesperbild   – einer vielbesuchten bayerischen Pilgerstätte im Bistum Augsburg –  gibt es in diesen Tagen  „Sonderschichten“ für Beichtwillige  –  hier die Zeiten:

Palmsonntag:   7 – 11 Uhr  und  19 – 20 Uhr

Karwoche, Montag bis Mittwoch: 18.30 – 20 Uhr

Gründonnerstag:  18 – 22.30 Uhr

Karfreitag:  8.30 – 12 Uhr und  14 – 20 Uhr

Karsamstag:   8.30 – 12 Uhr und  14 – 20 Uhr

Ostersonntag:   7 – 11 Uhr und 19 – 20 Uhr

Sie haben zu diesen Zeiten die Auswahl zwischen mehreren Beichtvätern.

 
Wallfahrtsdirektion Maria Vesperbild
Schellenbacher Str. 4
86473 Ziemetshausen
 
Tel.:  08284 / 8038
Fax.: 08284 / 8358
www.maria-vesperbild.de

Ägypten: Duftendes Öl eines Marienbildes erregt Aufsehen

In Ägypten soll sich laut aktuellem Bericht in der Webseite „Kopten ohne Grenzen“ ein „Wunder“ ereignet haben, über das sowohl Christen wie Moslems in Staunen geraten:

Jetzt berichte ich, weil die Kirche des Heiligen Simon in Elagamy (bei Alexandria) das Wunder bestätigte und die Ikone zur Kirche brachte. Denn diese koptische Familie findet keine Ruhe, seitdem die Videos verbreitet wurden. Tausende stehen vor ihrem Haus und alle Moslems und Christen möchten das Wunder hautnahe erleben und etwas vom Duft-Öl als Segen mitnehmen.“

Die wundersamen Phänomene sollen sich im Haus einer  orthodoxen Christin namens Martha zugetragen haben, die angeblich einen Tag vor dem Tod des Kopten-Papstes Schenuda eine Marienerscheinung erlebt hat.

Hierzu heißt es in dem erwähnten Bericht: „Die Mutter des Herrn teilte ihr den Heimgang des Oberhaupts der koptischen Kirche mit und  vertraute ihr einige Botschaften an, die geheimgehalten werden.“

Wir stehen solch mirakulösen Vorgängen   – entsprechend der kirchlichen Haltung  – grundsätzlich skeptisch gegenüber, denn „Schauwunder“   –  zumal wenn ihnen der theologische Sinn fehlt  –  sind nicht der Weg Gottes, sich den Menschen zu offenbaren.

Bei der Versuchung durch den Satan lehnte Christus das vom Widersacher geforderte „Schauwunder“ ab. – Näheres siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/06/im-gewand-der-%e2%80%9crechtglaubigkeit%e2%80%9c-tauschen/

Grundsätzliches zur nüchternen Wachsamkeit und zur biblischen Warnung vor Wundersucht siehe hier:
https://charismatismus.wordpress.com/2011/07/14/die-heilige-schrift-warnt-vor-falschen-propheten/


Junger Katholik aus Bochum sucht Mitbeter für Glaube und Kirche

Aufruf von Stefan Vucina:  „Ich suche kirchen-, papst-, glaubens- und traditionstreue Glaubensgeschwister in Bochum zum gemeinsames Rosenkranzgebet für Anliegen gemäß 1 Tim 2,1ff.:

„… vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten und Danksagungen getan werden für alle Menschen … Dies ist vor unserem Retter-Gott gut und wohlgefällig, der will, dass alle Menschen gerettet werden.“
Denn „wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20):
„Diese alle verharrten einmütig im Gebet.“ (Apg 1,14)
„Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ (Apg 2,42)
„Die Menge der gläubig Gewordenen war ein Herz und eine Seele“ (Apg 4,23)
„Sie aber … erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott“ (Apg 4,24)

Gerade in der heutigen Zeit einer rasant zunehmenden Zerstörung christlicher Werte, wo alles immer weiter den Bach runtergeht, ist gemeinsames und einmütiges Gebet, das Gott wünscht, von dringender Wichtigkeit.

Leider habe ich in meiner Gemeinde noch niemanden finden können, der ein gemeinsames und einmütiges Gebetsleben will, was traurig ist angesichts der zunehmenden Krise in der Welt und innerhalb der Kirche.

Die Kirchenverfolgung nimmt weltweit immer dramatischere Formen an –  und das nicht nur in islamischen Ländern, sondern auch hier im Westen durch die lügnerische, gottfeindliche, massenmediale Propaganda und durch ihr Gefolge.

Die Feinde der Kirche und des Heiligen Vaters werden immer mächtiger, auch jene innerhalb der Kirche, die, die sich der Lehre und den Anordnungen der Kirche zunehmend widersetzen  und sie und nach ihren eigenen weltlichen, protestantischen, gottwidrigen, antichristlichen Gelüsten und Ideen verändern und umstürzen wollen.

Hier müssen die Getreuen Christi handeln und in Liebe und gemeinsamen und einmütigen Gebet aufstehen und den zerstörerischen antichristlichen Kräften entgegenwirken, denn unsere Kirche gehört nicht den Ungläubigen, Ungehorsamen und Verführern, sondern Christus, seinen ihm und der Kirche treuen Bischöfen und Priestern und der Herde des HERRN, die so dringend die göttliche Nahrung benötigt, die ihr aber immer weniger gegeben wird.

Jene Ungehorsamen und Verführer reden gerne von einer „Kirchenkrise“, um die Kirche schlecht und für die Glaubenskrise verantwortlich zu machen.

Die Kirche als Stiftung Christi ist gut und rein; sie ist unbefleckt und makellos und ohne Irrtum, denn sie ist nach 1 Tim 3,15 „das Fundament der Wahrheit“, das auf dem Petrus-, dem Felsenamt (päpstlichen Lehramt) steht (Mt 16,18), denn Christus, der „kluge Mann“ (Mt 7,24f.), ist es, der sie darauf baut (Mt 16,18).

Das Problem ist nicht die Kirche, sondern einzig das „Unkraut“, das sich in die Kirche eingeschlichen hat (Mt 13,24-30.37-43; Jud 4), und das die vom HERRN geschaffene kirchliche Ordnung auf Sand setzen will (Mt 7,26 f.) und eine Glaubenskrise bei vielen es   ausgelöst hat.

Diese Glaubenskrise muss, wenn es so weiter geht, schlichtweg auch in eine de-jure-Abspaltung der Ungehorsamen führen. Viele der Hirten kümmern sich nicht darum, sondern fördern das alles noch, indem sie sich den innerkirchlichen Feinden Christi und seiner Herde zuwenden und die Herde des HERRN im Stich lassen und viele aus ihr dem Abfall preisgeben.

Wenn wir, die Herde, gemäß Jud 3/20-23 nichts gegen das Wirken, Wuchern und Überhandnehmen des „Unkrauts“ tun, sind wir mitverantwortlich für den Abfall vieler unserer Brüder und Schwestern, die vom „Unkraut“ innerhalb der Kirche verführt und zu Fall gebracht werden.

Wir dürfen nicht die Hände in die Tasche legen, sondern müssen auch füreinander da sein, denn wir sind Brüder und Schwestern – was vielen gar nicht bewusst ist; und die geistige Geschwisterlichkeit steht nach den Worten unseres Herrn Jesus Christus sogar über der leiblichen Geschwisterlichkeit.

Doch viele Katholiken interessiert das nicht! Deshalb führen und pflegen sie ein individualistisches und egoistisches Glaubensleben, das jedoch nicht christlich ist, weil es
den Bruder und die Schwester beiseite schiebt!

So sind die Schwachen innerhalb der Herde Christi den Verführern ausgesetzt, weil sich nur zu wenige um diese Geschwister, ihr Heil und ihren Glauben sorgen und kümmern. Das kann in eine große Katastrophe führen; und es ist bereits eine große Katastrophe, wenn auch nur ein einziger Bruder oder eine einzige Schwester durch unsere Nachlässigkeit verloren geht.

Wer Interesse hat an einem gemeinsamen kirchen-, bibel-, papst- und traditionstreuen Glaubensleben, der melde sich bitte bei mir: stjepan.vucina@web.de


Hamburg: Ostermarsch für iranischen Pastor Nadarkhani am 7. April 2012

Wegen der Annahme des christlichen Glaubens geriet der evangelische Pastor Youcef Nadarkhani  in die Mühlen der iranisch-islamischen Justiz. Er befindet sich seit dem 12. Oktober 2009 im Iran im Gefängnis.

Am 22. September 2010 wurde er wegen „Abfalls vom islamischen Glauben“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ zum Tode durch den Strang verurteilt. Das Oberste Gericht bestätigte das Urteil im Juli 2011. Offensichtlich aufgrund des starken politischen Drucks wurde das Urteil bisher noch nicht vollstreckt, jedoch wurde das Gefängnis, in dem er einsitzt, angewiesen, die Hinrichtung vorzubereiten.
Am 16. September 2011 demonstrierten in Hamburg mehr als 400 Teilnehmer für die Freilassung von Pfr. Nadarkhani – eine von vielen Aktionen für den Pastor.

Am  7. April 2012 findet der IGFM-Ostermarsch für Pastor Youcef Nadarkhani in Hamburg statt. In der Zeit von 15.45 Uhr bis 18 Uhr demonstrieren  Mitglieder  und Sympathisanten der IGFM (Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte) mit Transparenten, Flugblättern und Unterschriftenlisten gegen die drohende Hinrichtung von Pastors Nadarkhani.

An ausgewählten Punkten werden prominente Rednerinnen und Redner kurze thematisch passende Vorträge halten.

Einladung: Ostermarsch 
Wann: Samstag, 7. April 2012 von 15.45 – 18 Uhr
Treffpunkt: um 15.45 Uhr am Hachmannplatz, 20099 Hamburg
Route: Hachmannplatz – Hauptbahnhof – Mönckbergstr – Rathausmarkt

Die IGFM bittet darum, auf das Mitbringen von Emblemen jedweder Organisationen zu verzichten. Transparente und Plakate mit Texten für die Freilassung von politischen Gefangenen sowie für die Achtung der Menschenrechte können jedoch gerne mitgebracht werden.

Kontakt:
IGFM, Borsigallee 9, 60388 Frankfurt, Telefon: 069-420108-0
Daniel Holler, daniel.holler@igfm.de
 
Unter http://openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-iranischen-pastor-youcef-nadarkhani
können Sie sich durch Unterschreiben der Petition für die Freilassung des Pastors engagieren.