USA: In den letzten 12 Jahren verdoppelte sich die Zahl der Moscheen

Die Zahl der Moscheen hat sich seit dem Jahr 2000 in den Vereinigen Staaten verdoppelt. Gegenwärtig gebe es 2106 Moscheen, heißt es in einer aktuellen Studie.

Der Untersuchung zufolge stammt ein Drittel der muslimischen Gläubigen aus Südasien, 27 % sind arabischer Abstammung und 24 % Afro-Amerikaner.

Die Studie mit dem Titel «Die amerikanische Moschee 2011» wurde im Auftrag von Islam-Vertretern und akademischen Verbänden erstellt.

Muslime sind in den USA deutlich besser integriert als etwa in Deutschland. Vor allem Radikalität und Gewaltbereitschrift sind dort bei jungen Muslimen geringer ausgeprägt.

Die Studie befaßt sich auch mit der umstrittenen Frage, wie viele Muslime in den USA leben. Schätzungen reichen von knapp drei Millionen bis sieben Millionen.  In Bagbys Studie heißt es, daß 2,6 Millionen Muslime 2011 an den Eid-Gebeten zum Abschluß des Fastenmonats Ramadan teilgenommen haben. Die Gesamtzahl der Muslime müsse wesentlich höher sein als diese Teilnehmerzahl.

Mehr als 90 % der Moscheen in den USA sind sunnitisch. Obwohl der Bau neuer Moscheen in manchen US-Städten zu Protesten führte, ist die Mehrheit der befragten islamischen Imame der Ansicht, die US-Gesellschaft sei dem Islam gegenüber «nicht feindselig» eingestellt.

Quelle: evangelische Infoseite http://www.jesus.de


Verfassungstreue auch gegenüber der Kirche!

Erklärung des FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN zu den  jüngsten Äußerungen von Claudia Roth:

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Frau Claudia Roth, hat in einem Interview (Augsburger Zeitung, 29.Februar 2012) über die pastorale Neuordnung durch Bischof Konrad Zdarsa in der Diözese Augsburg u. a. geäußert: „Ich möchte keine demokratiefreien Räume in unserer Gesellschaft“.

Die Aussage von Frau Claudia Roth bedeutet einen Anschlag auf die verfassungsmäßigen Rechte der katholischen Kirche und damit auch auf die deutsche Verfassung! Wir haben keine Staatskirche (Art. GG4, 2). „Jede Religionsgemeinschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken der für alle geltenden Gesetze“ (Art. GG 137).

Das Forum Deutscher Katholiken weist die beabsichtigten Einschränkungen der Rechte der katholischen Kirche mit Entschiedenheit zurück und fordert die Katholiken auf, den Grünen ihre Stimme bei den anstehenden Wahlen zu verweigern.

Kaufering, den 1. März 2012

Prof. Dr. Hubert Gindert
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de


Der „Sonderfall“ Johan Friso und die Euthanasie in Holland

Von Valérie van Nes

Die katholische Familienmutter Valérie van Nes aus München schrieb Ende Februar 2002 folgenden Leserbrief an die BILD-Zeitung über deren Doppelmoral in puncto tödlicher „Sterbehilfe“ in den Niederlanden:

„Soweit ich die Berichterstattung der BILD im Fall Johan Friso korrekt verstanden habe, bietet sich folgendes Bild:

Die holländische Königin Beatrix hat im Jahre 2002 ein „Gesetz zur Kontrolle der Lebensbeendigung auf Verlangen und Hilfe bei der Selbsttötung“ erlassen. Die Folge: Es gibt nach zehn Jahren in ganz Holland nur noch ein einziges Reha-Zentrum für Komapatienten – und das versorgt nur Patienten bis zu 25 Jahren.

Was ist mit den anderen Koma-Patienten passiert?

Ganz offensichtlich sind in Holland seit zehn Jahren Komapatienten systematisch umgebracht worden – unter dem Deckmäntelchen „Sterbehilfe“.

So sparte man sich einerseits die hohen Kosten für die lebenserhaltenden Rund-um-die-Uhr-Maßnahmen  –  und andererseits konnte man die Koma-Patienten bei lebendigem Leibe als Organspender ausschlachten (dabei wehren sich diese „Hirntoten“ natürlich, weshalb in der Schweiz eine Narkotisierung der angeblich bereits Verstorbenen bei der Organentnahme vorgeschrieben ist).

Nun liegt also der Lieblingssohn von König Beatrix nach einem anscheinend selbst verursachten Lawinen-Unglück in einer Klinik in Österreich im Koma.

Johan Friso hatte sich durch seine Heirat mit Mabel, die vorher mit einem Drogenboss liiert war, selbst von der niederländischen Thronfolge ausgeschlossen, so dass kein größeres Interesse der holländischen Regierung an seinem Überleben besteht.

Der Prinz und die wehrlosen Untertanen im Vergleich

Prinz Friso wäre also in Holland aufgrund des Gesetzes seiner eigenen Mutter wahrscheinlich längst ermordet worden – wie unzählige andere wehrlose Untertanen.

Wenn Johan Friso nicht holländischer Prinz wäre, sondern ein Nullachtfünfzehn-Normalo, wäre er wohl auch in Österreich längst abgeschaltet und zur Organentnahme freigegeben worden, weil in Österreich die Widerspruchs-Lösung gilt: Jeder, der sich nicht offiziell als Organspender verweigert, wird automatisch als Organspender eingesetzt, selbst wenn es sich um Ausländer handelt.

Erstaunlicherweise werden nun bei Johan Friso anscheinend ganz andere Maßstäbe gesetzt als bei anderen Personen, die in ähnlicher Situation sind: Normalerweise wird deren Angehörigen empfohlen, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen und die Patienten als Organspender freizugeben.

Aber bei einem holländischen Prinzen misst auch BILD anscheinend mit einem anderen Maß: da leidet man mit dem Koma-Patienten mit, statt (wie sonst) sein sozialverträgliches Frühableben zu fordern.“

Valérie van Nes, 80999 München, Bechtolsheimstr. 25

Claudia Roth ärgert sich grün und schwarz über die katholische Kirche

Bischof Konrad Zdarsa erneut im Visier der „Süddeutschen Zeitung“

Unter dem Titel „Grünen-Chefin Roth rüffelt Bischof Zdarsa“ hat sich die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) am 28.2.2012 wieder einem ihrer Lieblingsfeinde zugewandt, dem Oberhirten von Augsburg.

Diesmal kam die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, mit ihren  –  fast zur Routine gewordenen  –  antikirchlichen Seitenhieben passend zu Hilfe. Die bayerische Islamversteherin mit ihrer speziellen Vorliebe für die Türkei reibt sich allzu gerne an der katholischen Kirche und ihren Vertretern.

Die SZ teilt mit, daß Frau Roth den kath. Bischof Konrad Zdarsa für seine „jüngsten Äußerungen über die katholische Kirche scharf kritisiert” habe.  –  Merkwürdig: Kann ein Kirchenmann nicht einmal über die eigene Kirche laut nachdenken, ohne daß die Grünen-Chefin ihr schablonenhaftes Empörungsritual vom Stapel läßt? Oder gehen ihr mittlerweile die politischen Themen aus?

Lassen wir die „SZ“ weiter berichten:

Die Aussage, Kirche sei keine Demokratie, sei ‘höchst bedenklich’, sagte Roth am Montag und betonte: ‘Wir wollen keine demokratiefreien Räume in unserer Gesellschaft.’ Die Kirche sei Teil einer demokratischen Gesellschaft und müsse daher auch deren Kern widerspiegeln: das Demokratieprinzip.“

Was hatte nun der Augsburger Oberhirte tatsächlich gesagt?  –  Er stellte  im Interview mit dem „Donaukurier“ Folgendes fest und klar:

Kirche ist keine Demokratie. Das ist leider ein Missverständnis. Sondern wir sind ausgerichtet auf Christus.Jeder hat seine Aufgabe, seinen Dienst, und den darf er nicht durchführen aus Selbstherrlichkeit oder Machtbewusstsein, sondern im Dienst an Christus und den Gläubigen.“

Kein Grund für grüne Aufregung, müßte man meinen. Das „Haupt“ der katholischen Kirche ist bekanntlich seit  2000 Jahren kein Bundespräsident und auch kein quotengerechtes Leitungsteam, sondern Christus selbst. Das muß Frau Roth nicht unbedingt gefallen, doch hat sie dieser Kirche nicht vorzuschreiben, wie deren Selbstverständnis und innere Struktur  aussieht. Oder hätte sie gerne eine Untertantenkirche von Staates Gnaden?

Abgesehen davon: es gibt innerhalb einer demokratischen Staatsform sehr wohl eine ganze Reihe von „demokratiefreien Räume“, darunter auch die staatlichen Schulen. Oder durfte sich Frau Roth als junges Mädchen ihre Lehrer selber wählen? Gab es demokratische Abstimmungen im Unterricht über den Lehrstoff und die Notengebung?

Und wie steht es mit der Familie als Keimzelle des Staates: sind unsere Familien demokratisch organisiert und strukturiert? Stimmen Kinder mehrheitlich darüber ab, was Eltern zu tun und zu lassen haben?   –  Gottlob ist das nicht der Fall,  zumal die Ergebnisse wohl mitunter verheerend ausfallen würden.

Frau Roth ist anzuraten, ihr doch so demokratie-sensibles Bewußtsein auf die selbsternannte „Religion des Friedens“ zu lenken, nicht zuletzt auf die von ihr so geschätzte Türkei, um dort für die Durchsetzung des „Demokratieprinzips“ zu sorgen  – oder wenigstens für etwas mehr Menschlichkeit…

Felizitas Küble 

Erstveröffentlichung dieses Artikels in der SUEDWATSCH, einer interessanten, vielseitigen Internetpräsenz zur kritischen „Beobachtung“ der „Süddeutschen Zeitung“:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=8081    


Bundesweiter Israel-Tag am 14. Mai in deutschen Städten


Seit dem Jahr 2000 finden zum israelischen Unabhängigkeitstag alljährlich in Deutschland dezentrale Geburtstagsfeiern statt, die der Verein „ILI – I like Israel e.V.“ koordiniert.

Der israelische Unabhängigkeitstag fällt  in diesem Jahr laut hebräischem Kalender zwar auf den 26. April, doch gefeiert werden die „ILI-Tage“ am 14. Mai, dem Tag der Unabhängigkeitserklärung Israels 1948.

Auch dieses Jahr beteiligen sich wieder zahlreiche Städte und Kommunen unter dem Motto „Gemeinsam für Israel“ in Berlin, Frankfurt, München und zahlreichen anderen Orten.

Letztes Jahr organisierten über 60 Städte die Feiern und Straßenfeste. Zu den lokalen Organisationsgruppen gehören Partnerstädte, Deutsch-Israelische Gesellschaften, Jüdische Gemeinden und viele weitere deutsche, israelische, jüdische und christliche Freundschaftsvereine.

Claudia Korenke, die Koordinatorin der ILI-Tage, ruft zur Teilnahme auf: „Egal ob groß oder klein, ob Straßenfest, Party oder Informationsstand – der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein. Gerne steht das ILI-Team mit Rat und Tat und Ideen zur Verfügung.“

Infos für alle, die einen ILI-Tag organisieren möchten, gibt es hier: http://www.i-like-israel.de/ 

Kontakt: Claudia@il-israel.org .


Dt. Familienverband fordert Einführung des Familien-Wahlrechts

Bereits in den 90er Jahren empfahl Erzbischof Johannes Dyba von Fulda das Familienwahlrecht, wonach Eltern für jedes minderjährige Kind eine weitere Wahlstimme erhalten.

Dieser Vorschlag wird jetzt vom Deutschen Familienverband neu aufgegriffen. In einer Pressemitteilung vom 23.2.2012 heißt es:

„Kein Wahlrecht ohne Kinderstimmen!

Anlässlich einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Zuschnitt von Wahlkreisen erneuert der Deutsche Familienverband seine Forderung, ein Wahlrecht von Geburt an einzuführen.

„Wir müssen endlich mit einem Familienwahlrecht den Kindern und damit der Zukunft eine Stimme geben. Der aktuelle Richterspruch macht das eigentliche Dilemma unseres Wahlrechts deutlich, nämlich dass alle Kinder und Jugendlichen und damit ein Fünftel des Staatsvolkes an der Wahlurne nicht vorkommen. Grundrechte und Menschenwürde gelten für jeden Menschen ab Geburt. Das muss auch für das Wahlrecht gelten“, so der Präsident des Verbandes, Minister a. D. Klaus Zeh.

Bei einem allgemeinen Wahlrecht von Geburt an erhält jedes Kind eine eigene Stimme. Diese wird, wie in anderen Rechtsbereichen auch, stellvertretend durch die Eltern wahrgenommen, bis das Kind alt genug ist, selbst zu wählen.

Mit seiner Entscheidung reagiert das Bundesverfassungsgericht auf eine Beschwerde gegen den Zuschnitt von Wahlkreisen bei der letzten Bundestagswahl. Bislang wird hierbei als Berechnungsgrundlage die gesamte deutsche Wohnbevölkerung zugrunde gelegt. Dabei werden nicht nur die wahlberechtigten Erwachsenen, sondern auch minderjährige Kinder und Jugendliche mitgezählt und bestimmen dadurch über den Zuschnitt des Wahlkreises mit.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde abgewiesen. Allerdings sei der bisherige Zuschnitt von Wahlkreisen nur bei einer im Wesentlichen gleichmäßigen Verteilung von Minderjährigen im Wahlgebiet mit der Verfassung vereinbar.

„Es ist zu befürchten, dass Kinder und Jugendliche künftig auch nicht mehr bei der Festlegung der Wahlkreisgröße berücksichtigt werden, sondern nur noch die erwachsenen Stimmberechtigten. Das wäre eine weitere Zurücksetzung von Familien, die schon jetzt keine Stimme für ihre Kinder haben und die dann auch nicht mehr über ihren Abgeordneten gewichtet werden. Umso dringender ist jetzt eine klare Wahlrechtsreform, die Kindern eine echte Wahlstimme gibt. Wir fordern dafür die Einführung eines allgemeinen Wahlrechts von Geburt an.“

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Familienverbandes vom 23.2.2012