Augsburger Männertag mit Matthias Matussek

Der bekannte „Spiegel“-Redakteur und katholische Autor Matthias Matussek ist Hauptredner beim Diözesan-Männertag  am morgigen Samstag, den 3. März 2012, im Haus St. Ulrich in der Augsburger Innenstadt (86150 Augsburg, Kappelberg 1).

Mit seinem bekenntnisfrohen  Buch „Das katholische Abenteuer“ sorgte der glaubenskonservative Publizist im vorigen Sommer für erheblichen Wirbel im Blätterwald, verteidigte er doch vehement und schwungvoll katholische Grundsätze gegen Vorwürfe aus Medien und linkskirchlichen Gruppen  –  und er bezeugte in dieser Kombination von Streitschrift und Sachbuch offenherzig auch seinen persönlichen Glauben.

Die Tagung beginnt um 9,30 Uhr und endet gegen 16,30 Uhr.

Veranstalter: Diözesanstelle der Katholischen Männerseelsorge und Männerarbeit


CDL: „Entscheidungslösung“ bedeutet Druck auf die Bürger und Zwangsbefragung

Mechthild Löhr (CDL)  kündigt bereits jetzt gerichtliche Klagen an

PRESSEMELDUNG der „Christdemokraten für das Leben“ vom 2.3.2012:
Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto), kritisiert scharf die Eckpunkte der von den Bundestagsfraktionen und dem Bundesministerium für Gesundheit gestern angekündigten „Gesetzentwurf zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz“:
                                                                                                                                                   
„Die Fraktionsvorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien haben sich am 1. März 2012 mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einen Gesetzentwurf zur Regelung der „Entscheidungslösung“ im Transplantationsgesetz geeinigt.
Demnach soll die bisher geltende „erweiterte Zustimmungslösung“ in eine „Entscheidungslösung“ umgewandelt werden.
Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen sollen verpflichtet werden, erstmals schon in diesem Jahr und später alle fünf Jahre ihre Versicherten anzuschreiben und deren Organspendebereitschaft abzufragen. Die Entscheidung soll auf der elektronischen Gesundheitskarte dokumentiert werden.
Schon seit Jahren werden stereotyp 12.000 vermutliche Patienten angeführt, die auf ein Spenderorgan warteten. Das neue Gesetz zielt nun darauf, faktisch eine Zwangsbefragung aller Bürger und Bürgerinnen einführen, um die Zahl der Organspender zu erhöhen.
Die dazu jetzt angekündigte, höchst problematische und in bedenklich stillem Einvernehmen einer neuen Allparteienkoalition gefundene Übereinkunft ist jedoch aus verschieden Gründen nachdrücklich abzulehnen:
Eine Entscheidung des Einzelnen über eine derart höchstpersönliche Frage darf den Bürgern nicht gesetzlich durch den Staat notorisch aufgenötigt werden.
Erst recht nicht ohne eine vorherige seriöse, umfassende und detaillierte Aufklärung über die strittigen ethischen und rechtlichen Probleme des sog.  zunehmend umstrittenen „Hirntodes“.
Denn bei einer als „hirntot“ bezeichneten Person werden die Organe einem noch lebenden Menschen, der künstlich beatmet wird, nach irreversibel ausgefallener integrativer Funktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms entnommen.
Die typischen Merkmale eines Leichnams wie Atemstillstand, Leichenstarre oder Totenflecken liegen bei einem „hirntoten“ Organspender gerade nicht vor. Vielmehr ist der juristisch dann für tot Erklärte im biologischen und phänomenologischen Sinne durchaus noch am Leben.
Dies erklärt u.a. sicher auch die deutlich bestehenden Vorbehalte potentieller Spender, die nun durch regelmäßige  Zwangsbefragung ausgehebelt werden sollen
Die vorgesehene regelmäßige Abfrage durch die Krankenkassen und die kontinuierliche Dokumentation der Antworten in der elektronischen Gesundheitskarte, die einen Online-Zugriff der Kassen voraussetzt, bedrängt und bevormundet sämtliche Bürger und Bürgerinnen in unzumutbarer und unverhältnismäßiger Weise.
Sie werden durch den Staat, der dies an Dienstleister delegiert, individuell und regelmäßig zu einer für sie höchstpersönlichen, privaten Entscheidung auf Leben und Tod genötigt. Dies geschieht im Interesse weniger und in einer Intensität, die im Einzelfall, z. B. bei depressiven und kranken Menschen, zudem durch die Art und Weise gefährlich und unverantwortlich sein kann.
Des weiteren wird durch die Regelmäßigkeit und die Dokumentation auch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt und damit eine schwere und nicht hinnehmbare Einschränkung des vom Grundgesetz geschützten Persönlichkeitsrechts der Bürgerinnen und Bürger versucht.
Wenn die Krankenkassen alle Versicherten, das heißt auch akut Schwerkranke, chronisch Kranke, suizidal Gefährdete oder Behinderte, anschreiben und ihre Organspende-Bereitschaft erfragen, so stellt dieses Vorhaben einen die Menschenwürde verletzenden Eingriff in die psychische Integrität der Person dar.
Ein solches Recht hat der Staat nicht. Die verharmlosend „Entscheidungslösung“ genannte Erfassung aller Bürgerentscheidungen zur Organspende respektiert keinesfalls Freiwilligkeit, vielmehr übt der Staat moralischen Druck auf die Bürger durch regelmäßig wiederholte Befragung aus, was von diesen natürlich als nötigend empfunden werden wird.
Wenn die Politik ihrerseits die Organspendebereitschaft erhöhen will, stehen ihr viele andere „Werbe-und Marketinginstrumente“ wie bei anderen staatlichen „Aufklärungskampagnen“ zur Verfügung.
Eine bundesweite und alle Bürger umfassende regelmäßige staatliche Dokumentation des diesbezüglichen „letzten Willens“  aber bringt eine nicht nur ethisch, sondern auch datenschutzrechtlich nicht hinnehmbare Form der Vergesellschaftung und Verstaatlichung der individuellen Organspendebereitschaft mit sich.
Es muss auch deutlich aus ethischer Perspektive vor einer Blickverengung gewarnt werden: Menschliche Organe sind keine Heilmittel oder Medizinprodukte im üblichen Sinn, die industriell organisiert, bestellt, geliefert und nach den Regeln von Angebot und Nachfrage in den Warenverkehr gebracht werden können.
Einen rechtlichen oder auch nur einen moralischen Anspruch auf die Überlassung von fremden Organen, die konstitutiver Teil einer anderen Person sind oder waren, kann es um der Würde des Menschen willen, die auch die Würde des Organspenders und unser aller Würde mit umfasst, nicht geben.
Insofern müssen sich Politik, Medizin und Gesellschaft bei allem Fortschrittsoptimismus auf diesem Feld auch künftig in eine gewisse Selbstbegrenzung ihrer Wünsche fügen.
Sollte das Gesetz in der jetzt sich andeutenden Weise Realität werden, kündigen wir an, dass wir die Verfassungskonformität dieses Gesetzes wie auch die Zulässigkeit dieser Datenvorratsspeicherung auf jeden Fall gerichtlich prüfen lassen.
Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine selbständige Initiative in der CDU/CSU mit 5000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete sowie Kommunalpolitiker.
Weitere Infos hierzu:

Die Wertschöpfung einer „Organspende“ – Wirtschaftsfaktor Organtransplantation. Von Richard Fuchs (Stand von 2011)

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-wertschoepfung-organspende-dez-2011.pdf

Einigung über Organspende-Gesetz sorgt für Zoff:  Transplantation | Kassen erhalten Schreibrecht auf Gesundheitskarte. Datenschützer sind entsetzt  –  „taz“ vom 29.2.2012, Seite 6:

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&dig=2012%2F02%2F29%2Fa0054&cHash=33ae155a55


Top-Model Kylie Bisutti will sich nicht mehr halbnackt auf dem Laufsteg präsentieren

Die junge Amerikanerin Kylie Bisutti  gewann vor zwei Jahren einen Talentwettbewerb mit 10.000 Mitbewerberinnen. Doch die 21-Jährige  (siehe Foto) will nicht weiter in Unterwäsche auf dem Laufsteg stehen.

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Das Top-Model Kylie Bisutti hat aus christlichen Gründen ihren lukrativen Vertrag gekündigt. 2009 gewann das hübsche Mädchen die Talentsuche des Unterwäsche-Herstellers «Victoria’s Secret».

Je länger sie sich halbnackt auf dem Laufsteg zeigte,  desto unglücklicher wurde sie. Es sei schwierig, in diesem Geschäft für Klarheit zu sorgen, sagt Kylie Bisutti: „Ich geriet in viele Dinge, die ich eigentlich nicht tun wollte. Ich hatte endlich meinen grössten Traum verwirklicht, aber es waf nicht so, wie ich es mir erträumt hatte.“

Zudem wolle sie ein Vorbild für junge Frauen sein, die wie sie an Gott glauben: „Ich bin Christin  –  und je mehr ich in der Bibel lese, desto mehr verurteile ich das alles. Viele christliche Mädchen himmeln mich an und meinen, es sei in Ordnung, sich fremden Männern in Unterwäsche zu zeigen.“

Ihren Körper soll künftig allein ihr Ehemann sehen dürfen. Kylie war bereits vor ihrem Vertrag mit «Victoria’s Secret» verheiratet. – Das Top-Model will weiter Mode auf dem Laufsteg vorführen, aber nur in ganzen Kleidern.

Quelle: evangelikale Infosweite http://www.jesus.ch


Empörung über Kindsmord-Rechtfertigung in englischem Fachjournal

In der englischsprachigen Welt sorgt ein wissenschaftlicher Beitrag über die moralische Bewertung von Kindesmord im Vergleich zu Abtreibung für Empörung.

In medizin-ethischen Fachmagazin „Journal of Medical Ethics“ argumentieren zwei in Melbourne tätige Akademiker, aus logischer Sicht müsse erlaubt werden, Neugeborene zu töten, deren körperlicher oder geistiger Gesundheitszustand im Rahmen der Gesetzeslage eine Abtreibung gerechtfertigt hätten.

Der „moralische Status“ eines Babys sei dem eines Fötus gleichzusetzen, „insofern beiden noch jene Fähigkeiten fehlten, die die Zuerkennung eines Rechtes auf Leben rechtfertigen würden“, so Alberto Giubilini und Francesca Minerva.

Der Vize-Vorsitzende einer britischen Parlamentariergruppe zum Lebensschutz, Lord Alton, sagte der Zeitung „Catholic Herald“, die Veröffentlichung eines solchen Beitrags in einer Fachzeitschrift dokumentiere den „Morast“, in den die medizinische Ethik und die Gesellschaft geraten seien.

„Persönliche Vorlieben“ hätten die Heiligkeit und die Zulässigkeit eines „Andersseins von Leben“ in den Hintergrund gedrängt. Es sei schockierend, wie „Meinungsführer in medizinischen Berufen sich der traditionellen Anschauungen des Heilenden entledigt“ hätten.

Quelle: Radio Vatikan

Unsere Meinung hierzu: Das moralische Entsetzen über diese brutalen  Thesen zur Ermordung behinderter Neugeborener ist einerseits völlig berechtigt, andererseits wird bei jenen Empörten, die sich nicht zugleich klar gegen Abtreibung äußern,  Doppelmoral und eine gewisse Heuchelei erkennbar, zumal die beiden kritisierten Autoren sich ausdrücklich darauf berufen, daß Behinderte nach Gesetzeslage straffrei im Mutterleib vernichtet werden dürfen – und daraufhin den Vergleich mit behinderten Neugeborenen beziehen.

Wo bleibt also die moralische Entrüstung über die Massenabtreibung?


Martin Walser: „Christus ist die größte Herausforderung der Geschichte“

Der Sinn für das Schöne kann dem Glauben näherführen

In einem Interview mit dem Online-Magazin «The European» sprach der prominente Schriftsteller Martin Walser über den Glauben und seine Bedeutung für die Menschheit seit Jahrtausenden.

Martin Walser, der am 24. März 2012 85 Jahre alt wird, erklärte weiter:

„Früher fühlten sich die Menschen einer religiösen Gottheit gegenüber verpflichtet, eine Rechtfertigung vorzubringen; sie konnten sich nicht selbst rechtfertigen.“

Zum Thema „Gerechtigkeit vor Gott“ erwähnt Walser die Figur des Josef K.  in Franz Kafkas Roman «Der Prozess»; dieser müsse sich an seinem dreissigsten Geburtstag vor Gericht über sein Leben Rechenschaft ablegen. Als er merke, daß er sein Dasein mit dem, was er vorzubringen hat, nicht rechtfertigen könne, gehe er zu Anwälten, Künstlern und schließlich zu einem Priester. „Je mehr er sich um die eigene Rechtfertigung bemüht, desto klarer wird ihm, dass er nicht gerechtfertigt ist“, so Walser: „Ihm fehlt da etwas.“

Der süddeutsche Schriftsteller ist überzeugt:

„Wenn dieses Glaubensproblem in einem Menschen einmal wach geworden ist, kann er nicht mehr so einfach zur Tagesordnung übergehen wie ein bekennender Atheist. (…) Hinter uns liegen nun 2000 Jahre, die von der offenen Frage nach einem Gott geprägt sind. Die völlige Beruhigung im heutigen Atheismus, also auch von Intellektuellen, halte ich geradezu für eine Vernichtung unserer Geistesgeschichte. (…) Weil wir dann sagen müssten, dass die ja alle nicht ganz bei Trost waren. Wir können doch nicht über 2000 Jahre lang die Gottesfrage so wichtig nehmen und dann zur Tagesordnung übergehen und behaupten, sie interessiere uns nicht.“

Die für ihn „wichtigste Begabung, um glauben zu können“, sei der Sinn für das Schöne:

„Nehmen Sie Bach oder Schubert. Ihre zu Gott gewandte Musik hat unsere irdische Existenz ausgefüllt und geformt. Wenn man sich hingegen als bekennender Atheist beruhigt zurücklehnen kann, dann geht dieser ganze Reichtum der Geschichte verloren.“  

Auf die Frage, was Christus für ihn bedeute, antwortet Walser:

„Wenn Sie gestatten, kann ich darauf eigentlich nicht antworten. Er ist einfach so viel, in jedem Alter etwas anderes. Ich kann nicht sagen, was er für mich ist. Daran, dass er die grösste Herausforderung in unserer erlebbaren Geschichte ist, kann kein Zweifel sein.“


Komplettes Interview mit Martin Walser

Quelle: evangelikale Infoseite http://www.jesus.ch


Kritik aus CSU und SPD an holländischer Euthanasie-Klinik

Singhammer: „Tötung auf Verlagen eröffnet einen dunklen Abgrund.“

Die neue  sog. „Sterbehilfeklinik“ in den Niederlanden stößt bei Gesundheitsexperten von CSU und SPD auch in Berlin auf scharfe Kritik.
Johannes Singhammer (CSU) sagte gegenüber der WAZ: „Ein professionelles oder ehrenamtliches Töten auf Verlangen eröffnet einen dunklen Abgrund. Das widerspricht der Würde des Menschen. Das ist in Deutschland nicht akzeptabel. Ich bin froh, dass es in Deutschland keinen Konsens dafür gibt, das holländische Modell zu kopieren.“

Ähnlich äußerte sich gegenüber der WAZ auch die Vorsitzende des Bundestags-Gesundheitsausschusses, Carola Reimann (SPD). Sie warnte davor, einen solchen Weg auch für Deutschland zu diskutieren:

„Ich bin strikt gegen aktive Sterbehilfe“, sagte Reimann. Man müsse aber die Ängste der Menschen, Schmerzen beim Sterben zu erleiden, ernst nehmen: Für ein Sterben in Würde und ohne große Schmerzen sei ein Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung und des Hospiz-Angebots in Deutschland notwendig.

Reimann mahnte, der niederländische Weg führe eher dazu, der Auseinandersetzung mit dem Sterben aus dem Weg zu gehen, weil so getan werde, als gebe es am Ende eine einfache Lösung.

Es sei auch die Frage zu diskutieren, ob es in den Niederlanden inzwischen nicht eine große Dunkelziffer an Euthanasiefällen gebe.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Cleantech/Saubere Technologien: Dänemark auf Platz 1, Israel Platz 2

In einem Ranking zu Innovationen bzw. neuen Forschungsresultaten im Bereich Cleantech (Saubere Technologien), das die „Clean Tech Group“ gemeinsam mit dem „World Wildlife Fund“ (WWF) veröffentlich hat,  steht Dänemark auf Platz 1 der untersuchten Länder, Israel auf Platz 2,  danach folgen Schweden und Finnland.


Solar-Anlagen in einem Moshav  (Israel)

Für die Rangliste wurden jeweils die Bedingungen untersucht, die in den jeweiligen Ländern für Cleantech-Projekte bestehen; 15 Indikatoren spielten bei der Einstufung eine Rolle.

Quelle: Ynet vom 1.3.2012


Papst Benedikt ist der älteste Pontifex seit über 100 Jahren

Seit gestern steht fest: Papst Benedikt XVI. ist mit 84 Lebensjahren der älteste Pontifex seit über 100 Jahren. („Pontifex maximus“ ist ein päpstlicher Ehrentitel und bedeutet „größter Brückenbauer“).

Er feiert in 46 Tagen, am 16. April, seinen 85. Geburtstag und ist damit künftig älter als sein Amtsvorgänger Johannes Paul II. (1978-2005).

Ältester Papst der Kirchengeschichte war Leo XIII. (Vincenzo Gioacchino Pecci, 1878-1903), der im Alter von 93 Jahren starb.

Im 19. Jahrhundert erreichte der am längsten regierende Papst der Neuzeit, Pius IX. (Giovanni Maria Mastai-Ferretti, 1846-1878), das Alter von 85 Jahren und knapp 9 Monaten.

Im 18. Jahrhundert wurde Clemens XII. (Lorenzo Corsini, 1730-1740) fast 88 Jahre alt.

Quelle: Radio Vatikan


CDU-Politiker Krings: Keine doppelte Staatsbürgerschaft

Der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestags-Fraktion, Günther Krings, sieht sich durch die jüngste Muslim-Studie des Innenministeriums in der Integrationspolitik der CDU bestätigt. „Für mich ist das ein Argument gegen die automatische doppelte Staatsangehörigkeit“, sagte er der „Rheinischen Post“ am heutigen Freitag.Es sei zwar erfreulich, daß die Mehrzahl junger Muslime die deutsche Kultur unter Wahrung ihrer Traditionen übernehmen wolle. Als „erschreckend hoch“ bezeichnete Krings jedoch die Zahl jener, die sich nicht integrieren wollen, selbst unter den Muslimen mit deutschem Paß.

„Es zeigt sich, dass wir zu Recht bei nachziehenden Ehegatten oder Einbürgerungswilligen Sprachkenntnisse und Grundkenntnisse über Deutschland einfordern“, unterstrich der CDU-Innenexperte.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Thilo Sarrazin sieht sich durch BMI-Studie über junge Muslime bestätigt

„Fortbildungslektüre für Sigmar Gabriel“

Der ehem. Bundesbank-Vorständler und Bestseller-Autor Thilo Sarrazin fühlt sich  durch die jüngste Integrations-Studie, die vom Bundesministerium des Inneren (BMI) veröffentlicht wurde, in seinen Aussagen bestätigt (vgl. sein vieldiskutiertes Buch „Deutschland schafft sich ab“).
Sarrazin hierzu: „Die Studie bestätigt glänzend die Analysen meines Buches und ist eine Aufforderung an die großen Parteien, die Wirklichkeit der muslimischen Einwanderung mit mehr Realismus und weniger Wunschdenken zu sehen“, erklärte der SPD-Politiker der Tageszeitung „Die Welt“ vom heutigen Freitag.
Sarrazin sagte zudem im Hinblick auf den SPD-Chef: „Ich empfehle Sigmar Gabriel diese Studie als Fortbildungslektüre.“

Ergebnis der Studie ist u.a., daß sich fast ein Viertel der jungen Muslime, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, nicht integrieren wollen.

Die Mitglieder dieser Gruppe von 14- bis 32-Jährigen werden beschrieben als „streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationsneigung“.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

Hier gibt es die erwähnte, sehr umfangreiche BMI-Studie im Voll-Text als PDF-Datei:

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2012/junge_muslime.pdf?__blob=publicationFile