Heute beginnt bei Juden das Purim-Fest

Heute beginnt Purim, das Fest, das auf das biblische Buch Esther zurückgeht.

Purim ist weniger ernst als andere jüdische Festzeiten, Ausgelassenheit und Freude sind hier vielmehr an der Tagesordnung. Die Schulen in Israel sind geschlossen, es finden öffentliche Feiern statt und Zeitungen melden allerlei verrückte „Enten“  –  ähnlich den Aprilscherzen.

Kinder  – und teils auch Erwachsene  –  verkleiden sich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von Ratschen begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans aus dem Buch Esther fällt.

Orthodoxe Gläubige geben sich  –  in gesetzten Grenzen  –  einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen eine genaue Liste verschiedener Verpflichtungen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppigen Festschmaus.

Wie man schon in den 1930er Jahren in Tel Aviv Purim gefeiert hat, zeigt dieses Filmfundstück: www.youtube.com/watch?v=LpnqdxvuDPU&context=C31fa5cfADOEgsToPDskKvS-ncdKbYbZKSe_DyS73W

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Aktion Leben über die Vernichtung unserer Zukunft

Was haben fehlende IT-Fachkräfte und Abtreibung gemeinsam?

Pressemeldung der Aktion Leben (Absteinach):

Die Zahl der fehlenden IT-Fachkräfte in Deutschland nimmt weiter rapide zu. Der IT-Standort Deutschland sei mittlerweile gefährdet, so das einhellige Resümee zur Eröffnung der diesjährigen Cebit in Hannover. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer spricht sogar von einem „strukturellen Mangel“.

Bundeskanzlerin Merkel selber beklagte diesen Mangel schon beim 6. IT-Gipfel im vergangenen November in München und nun erneut anläßlich der Eröffnung der Cebit. Im übrigen besteht dieser Fachkräftemangel nicht nur in der IT-Branche, sondern macht sich mittlerweile überall bemerkbar, besonders auch in den Pflegeberufen.

„Diese wirklich dringenden Probleme sind hausgemacht!“, sagt Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V. und veranschaulicht das mit Zahlen: „Jedes Jahr leisten wir uns den Luxus, die Einwohnerzahl einer Großstadt wie Mannheim bereits vor der Geburt zu töten. Wir nehmen Hunderttausenden Mitbürgern die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und in Zukunft unsere Gesellschaft mitzugestalten.“

Politiker sprechen dann beschönigend vom „demographischen Wandel“, denn niemand traut sich noch, den Finger auf den wunden Punkt zu legen. Stattdessen versucht man krampfhaft, dem demographischen Wandel noch irgendwelche Chancen abzugewinnen. Aber wer kann da noch profitieren? Zynisch angemerkt: Allenfalls die Bauindustrie, indem sie bestehende Kindergärten in Altersheime umwandelt und neue Pflegeeinrichtungen errichtet.

„Wenn sich wirklich etwas ändern soll in unserem Land, wenn wir in Zukunft wieder bei Forschung, High-Tech oder in anderen Bereichen mitreden wollen, dann müssen wir umdenken“, sagt Ramm und erklärt:

„Dann müssen wir erkennen, daß jede Abtreibung unsere Zukunftschancen verringert, da jedesmal ein einmaliger und unverwechselbarer Mensch getötet wird, ein Mensch, der später fehlen wird. Und wir müssen erkennen, daß jede Abtreibung auch ein zweites Opfer hinterläßt, nämlich die Mutter. Unzählige Frauen wurden in den letzten 36 Jahren Opfer dieser Abtreibungsmentalität. Frauen, die heute erkennen müssen, daß die Abtreibung weder ihre zuvor bestehenden Probleme gelöst noch ihnen die erhoffte bzw. versprochene Freiheit gebracht hat. Frauen, die stattdessen seelisch und mitunter auch körperlich geschädigt wurden durch die Tötung ihres ungeborenen Kindes.“
Ramm erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Weltfrauentag, der am 8. März wieder stattfindet und fordert:

„Lassen Sie uns alle zusammen diesen Tag zum Anlaß nehmen, sich dafür einzusetzen, daß Frauen künftig nicht mehr den vielfältigen Leiden und der Demütigung einer Abtreibung ausgesetzt werden! Setzen wir uns ein für das uneingeschränkte Lebensrecht aller Menschen, ob geboren oder ungeboren!“


Punkt für Punkt: Was Bischof Algermissen zu „Hirntod“ und Organspende äußerte

Unter dem Titel „Bischof Heinz-Josef Algermissen (Fulda) übt Kritik am Hirntod-Konzept bei Organspendern“ erschien unser folgender Artikel heute in der katholischen Nachrichtenagentur ZENIT aus Rom (deutschsprachige Ausgabe), wobei wir die wegweisenden Äußerungen des Fuldaer Bischofs Punkt für Punkt zitiert und zum Teil etwas erläutert haben:

MÜNSTER, 7. März 2012 (ZENIT.org). – In der „Fuldaer Zeitung“ vom 6. März 2012 erschien ein Artikel von Heinz-Josef Algermissen, dem Oberhirten des Bistums Fulda, der aufhorchen lässt. Der Bischof setzt sich in seinem ausführlichen Beitrag mit der medizinisch gängigen Hirntod-These auseinander, die freilich seit einigen Jahren fachwissenschaftlich zunehmend in die Kritik gerät. Allerdings beschränkt sich diese skeptische Debatte meist auf akademische Publikationen und erreicht somit im Wesentlichen nur ein Fachpublikum.

Die engagierte Stellungnahme des Fuldaer Bischofs zu diesem „heißen Eisen“ dürfte nun eine offene innerkirchliche Diskussion anstoßen und erleichtern, was sicherlich erfreulich ist, denn mit einer Tabuisierung dieses wichtigen Themas wäre niemandem gedient, am wenigsten den Betroffenen selbst, nämlich den Organspendern, bei denen es sich durchaus nicht um „Tote“ handelt, wie im Medizinbetrieb fast durchgehend behauptet wird, sondern in Wahrheit um Sterbende.

Bischof Algermissen beginnt seinen Beitrag mit dem Hinweis auf die weitverbreitete, von vielen gesellschaftlichen Gruppen vorangetriebenen Werbung für die Organspende und fährt dann fort:

„Gleichzeitig wird aber immer wieder die Frage gestellt: Wie kann es möglich sein, einem toten Körper lebende Organe zu entnehmen, um diese zu transplantieren? Ist das nicht in sich absurd?“

Der kritische Oberhirte befaßt sich außerdem mit weiteren  – wie er schreibt  –  „ungelösten“ Gesichtspunkten dieses Themas:

„Neben vielen noch ungelösten Aspekten der Transplantationsmedizin, so zum Beispiel Abstoßung, lebenslange Medikamenteneinnahme, die dadurch bedingten Folgen, mitunter auch deutliche Persönlichkeitsveränderungen, ist das ethische Hauptproblem die Spende der entnommenen Organe.“

Damit kommt der Autor zum springenden Punkt, nämlich der zentralen Frage, ob es sich wirklich um eine „postmortale“  – also nach dem Tod vollzogene  –  Organspende handelt:

„Nur wenn man weiß, was sich hinter dem Begriff „postmortale Organspende“ verbirgt, kann man sich frei entscheiden, zumal künftig jeder Bürger mehrmals im Leben mit der Frage konfrontiert werden soll, ob er zu solcher Organspende bereit ist.“

Tatsächlich will der deutsche Bundestag eine sog. „Entscheidungslösung“ einführen, wonach jeder Bürger de facto gezwungen ist, sich in regelmäßigen Abständen festzulegen, ob er zur Organspende bereit ist oder nicht.

Bischof Algermissen befaßt sich sodann mit der Frage, ob der „Hirntod“ wirklich der definitive Tod des Menschen ist:

„Was verbirgt sich hinter dem Begriff ‚Hirntod‘? Es geht um Menschen, bei denen das gesamte Gehirn (Groß-, Klein- und Stammhirn) seine Funktion unwiederbringlich verloren hat. Es sind bewusstlose, beatmete Menschen, deren gehirngebundene Reflexe erloschen sind.

Die Körpertemperatur ist allerdings erhalten, das Herz schlägt spontan, der Blutdruck ist messbar, Stoffwechsel, Ausscheidungen, Hormonsystem funktionieren noch. Vegetative Reaktionen wie unter anderem Hautrötung und Schwitzen sind zu beobachten. Diese Phänomene beschreibt die Biologie korrekt als zum Leben gehörig.“

Mit diesen präzisen, aber verständlichen Ausführungen hat der Bischof die medizinische Sachlage treffend auf den Punkt gebracht. Er erwähnt zudem einen weiteren Anhaltspunkt, wonach der „Hirntod“ nicht der endgültige Tod sein kann:

„Die Behandlung von schwangeren ‚Hirntod‘-Patientinnen, deren Kinder normal entwickelt geboren werden, beweist geradezu, dass solche Menschen zwar schwer krank, aber lebende Menschen sind. In einer Toten kann sich kein Embryo entwickeln.“

Außerdem gibt es weitere Indizien in diesem Sinne, wie der Fuldaer Bischof erläutert:

„Bei der Organentnahme unter Narkose, so bestätigen Transplantationsmediziner, steigt der Blutdruck enorm, der Herzschlag beschleunigt sich stark. Diese Reaktionen zeigen, dass der Spender unbewusst etwas spüren muss. Es sind Lebenserscheinungen, die auch jeder andere Patient bei einer Operation zeigt.“

Hieraus zieht der logisch argumentierende Verfasser eine unumgängliche Schlußfolgerung:

„Angesichts dessen ist es aufrichtig festzustellen: Einen Sterbenden im Hirnversagen für tot zu erklären, um bei einer Organentnahme eine Tötung zu umgehen, stellt eine willkürliche Setzung dar, die mit Redlichkeit als Voraussetzung für jede ethische Betrachtung nicht zu vereinbaren ist.

Mit anderen Worten: Der Begriff ‚Hirntod‘ suggeriert einen Zustand, der nicht den Tatsachen entspricht. Auch hier können wir wieder feststellen, dass Sprache zur Vernebelung herhalten muss.

Von der ‚postmortalen Organspende‘ zu sprechen, geht von falschen Tatsachen aus, entspricht dem Tatbestand der bewussten Täuschung. Deshalb ist das sogenannte ‚Hirntodkonzept‘ mit den moralischen und ethischen Ansprüchen des Evangeliums nicht zu vereinbaren.“

Das ist ein zweifellos deutlich formuliertes, aber zugleich fundiert begründetes Resümee. Der Bischof weist zu Recht darauf hin, daß alle Bürger – vor allem potentielle Organspender – einen Anspruch auf korrekte Information haben:

„Da Spender im Hirnversagen zwar Sterbende, aber doch noch lebende Menschen sind, ergibt sich für eine ehrliche Information als Grundlage einer schwierigen Entscheidung die notwendige medizinische Aufklärung über den Zustand des Hirnversagens.“

Sodann verweist der Bischof auf den im Katechismus der Katholischen Kirche unter Nr. 2296 festgelegten Grundsatz, wonach der Zweck die Mittel nicht heiligt, auch nicht im Falle guter Absichten.

Im Zusammenhang mit Organverpflanzung ist davon die Rede, daß es „sittlich unzulässig“ sei, die „Invalidität oder den Tod eines Menschen direkt herbeizuführen, selbst wenn dadurch der Tod anderer Menschen hinausgezögert würde.“

Christliche Ethik ist immer bestrebt, die Würde der einzelnen Person zu wahren, den Menschen nicht zu „verzwecken“, denn er gehört nicht dem Staat oder der Gesellschaft, auch nicht dem Medizinbetrieb, sondern er ist ein Geschöpf Gottes mit einer unantastbaren Würde, wobei niemand anders als der Schöpfer selbst der HERR über Leben und Tod ist und sein darf.

Felizitas Küble

Link zu diesem Artikel bei ZENIT: http://www.zenit.org/article-24499?l=german

 


„Tugendterror“: Über die Kluft zwischen den „hohen“ Medien und dem „kleinen“ Mann

Warum wird nicht auch die „Macht der Medien“ in ihre „Grenzen“ gewiesen?

Unter dem Titel „Nach dem Skandal ist vor dem Skandal“ befaßt sich WELT-Redakteur Thomas Schmid heute in WELT-online ausführlich mit den grundsätzlichen Mechanismen politischer Affären und Medienkampagnen.

Obgleich der Autor seine journalistische Zunft weitgehend in ein helles Licht rückt und Zeitungsleser offenbar als „kleine Leute“ wahrnimmt, ist die Analyse insgesamt aufschlußreich und vielfach zutreffend. Immerhin findet Schmid auch einige kritische Töne über das „Pathos rückhaltloser Aufklärung“, das auch in einem mentalen „Tugendterror“ enden könne.

Gleich eingangs räumt der Autor ein, daß in der Causa Wulff eine Kluft zwischen den meisten Medien und dem Volk bzw den Lesern erkennbar sei   – das gilt auch für die Tageszeitung DIE WELT aus dem Springer-Verlag; er schreibt hierzu:

„Selten hat eine Berichterstattung viele Leser dieser Zeitung so empört wie die über Bundespräsident Christian Wulff und die Finanzierung seines Hauses in Großburgwedel (und viele Leser anderer Publikationen reagierten ganz ähnlich). Wie schon zu der Zeit, als Kritik an Wulffs Amtsvorgänger Horst Köhler laut wurde, tat sich auch diesmal eine beträchtliche Kluft zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung, genauer: zwischen Volksempfinden und Presse auf. Die meisten Leser, die ihre Unzufriedenheit äußerten, warfen der Zeitung und ihren Journalisten vor, sie überschritten ihre Kompetenz, seien unnachsichtig und führten eine Kampagne. Von Diffamierung, Hetzjagd, Treibjagd war die Rede.“

Damit ist die Sachlage durchaus zutreffend umrissen. Natürlich erwähnt der Redakteur nun „die Pflicht von Journalisten, zu recherchieren und zu enthüllen“. Diese Aufgabe stellt kein Vernünftiger in Abrede, es geht allerdings um das „Wie“, um die Methoden und deren Ausmaß, um Fairneß und Sachlichkeit auch beim „Enthüllen“.

Sodann schreibt Schmid, „dass der Journalist zwar der Wahrheit, nicht aber dem Gemeinwohl verpflichtet ist und es natürlich auch um Auflage geht.“  – Um Auflage geht es meist in weitaus größerem Ausmaß als um „Wahrheit“  – und auch die „Wahrheit“ hat meist zwei Seiten, doch bei „Enthüllungs“-Feldzügen kommt nur jene „Wahrheit“ zum Tragen, die den Angegriffenen belastet.

Immerhin gibt der Autor zu: „Die Formen, die das annimmt, mögen nicht immer die feinen sein – am Ende steht aber der schöne Effekt, der im Zweifelsfall auch ein unintended effect sein kann: Licht kommt ins Dunkel übler Machenschaften, die Macht wird in ihre Grenzen verwiesen.“

Die Macht der Politiker zweifellos  – aber wäre es nicht längst an der Zeit, daß die Macht der Medien „in ihre Grenzen gewiesen“ wird? Mitunter könnte man fast von „Allmacht“ reden. Oder ist hier eine gewisse Machtkontrolle plötzlich nicht nötig?

Der Autor versucht sich sodann, in die Seelenlage seiner von Pressekampagnen angenervten Leser einzufühlen:

„Wenn ich ihren Blickwinkel einnehme, kann ich die empörten Leser verstehen. Dass die Berichterstattung über die Causa Wulff neben kräftiger Zustimmung auch wütende Proteste auslöste, hat einen tiefen Grund. Es ging in diesem Streit um etwas, was für die ganz große Mehrheit der Bürger – erst recht für jene, die über keine großen Mittel verfügen – von existenzieller Bedeutung ist: um Beziehungen und Freundschaft.(…) Da wir aber – wie man „draußen im Lande“ gut weiß – nicht in der besten aller Welten, vermutlich nicht einmal in der zweitbesten aller Welten leben, werden wir diesen unverzichtbaren Normen nicht gerecht. „Man kennt sich, man hilft sich“ (Konrad Adenauer) – das ist die alltägliche Erfahrung von Millionen…Deshalb ist der kleine Mann nicht bereit, das schützende Gehäuse der Freundschaften, des Milieus und der wechselseitigen Vorteilsnahme zu verlassen.“

Diese Argumentation verfrachtet den kritischen Leser in eine moralisch nicht ganz niet- und nagelfeste Position nach der Devise: Bei einem Volk von Schnäppchenjägern kann der oberste Schnäppchenjäger so unbeliebt nicht sein.

Der Herr Journalist vergißt freilich, zu erwähnen, daß gerade die Zunft der Journalisten über viele Schnäppchen-Vorteile (von freien Eintritten bis hin zu Rabatten beim Autokauf) verfügt, worüber der „kleine Mann“ (wie der WELT-Redakteur ihn zu benennen pflegt) vor Neid erblassen würde. Freilich sind diese Berufsvorzüge durchaus nicht Gegenstand der Berichterstattung….

Stattdessen wird dem „kleinen Mann“ huldvoll zugestanden, daß er „auch Mensch“ sei:

„Der Bürger ist auch Mensch. Als um- und einsichtiger Bürger hält er sich an die Regeln und weiß auch, dass das einem guten Zweck dient. Als schlauer Mensch, der durchkommen muss, ist er von der fast anthropologischen Gewissheit getragen, dass eine Hand die andere waschen soll, dass es gar nicht anders geht und dass froh sein kann, wer Freunde hat, die ihm beispringen. Was Christian Wulff widerfahren ist, wird – zu Unrecht, aber aus gutem Grund – als Freundschaftsverbot, als Versuch wahrgenommen, Freundschaft zu kriminalisieren und das stützende Geflecht der Alltagsbindungen in der ätzenden Säure unerbittlicher Öffentlichkeit zu zersetzen.“

Immerhin beginnt nun ein leicht kritischer Ton beim Journalisten Schmid: „Seit der Französischen Revolution ist der Jakobinismus samt seiner Schrecken eine Möglichkeit, die nicht mehr wegzudenken ist. Der kleine Mann mag den Jakobiner nicht, hinter seinen Vernunftargumenten spürt und riecht er den Tugendterror.“

Damit wollen wir es für heute gut sein lassen  –  den „Rest“ des langen Artikels, der analytisch durchaus interessant ist, können Sie hier lesen:  http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13907734/Nach-dem-Skandal-ist-vor-dem-Skandal.html


FDP-Fraktionschef Brüderle stellt sich hinter Bundesbank-Präsident Weidmann

Inflationsgefahr: „Aus dem Geldfluß darf keine Geldflut werden“

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann im Streit über die Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) den Rücken gestärkt. „Die Europäische Zentralbank darf nicht zur Europäischen Zentraldruckerei werden„, sagte Brüderle dem „Handelsblatt“ vom 7.3.2012.

Eine ständig wachsende Geldmenge erhöhe zwangsläufig die Inflationsgefahren, sagte Brüderle.

Bundesbank-Präsident Weidmann hatte zuvor ebenfalls Zweifel an der Wirksamkeit der EZB-Milliardenkredite an die Banken der Euro-Zone geäußert.

Die EZB muss sich stärker auf das besinnen, was die Bundesbank immer beherzigt hat: auf die Sicherung der Geldwertstabilität“, sagte Brüderle. Damit aus dem Geldfluß keine Geldflut werde, müsse überschießende Liquidität rechtzeitig zurückgeführt werden.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur