Linksradikale Randale bei 1000-Kreuze-Aktion am 10.3.2012 in Münster

Statue von Clemens August Graf von Galen am no...

 Kardinal-von-Galen-Denkmal in Münster

Massives Polizeiaufgebot schützte friedliche Lebensrechtler

Am Samstag, den 10. März 2012, zogen ca. 150 Lebensrechtler mit weißen Holzkreuzen durch die Innenstadt der westfälischen Metropole, um für das Lebensrecht aller Menschen einzutreten und vor allem für schwangere Frauen und Mütter in Not zu beten, damit sie mit Gottes Hilfe ihr ungeborenes Baby lieben lernen und leben lassen.

Christen und alle Menschen guten Willens wollen und sollen leben und leben lassen, aber nie das Leben hassen!

Zugleich will der Gebetszug an den tapferen Kardinal von Galen erinnern (geboren am 16. März 1878), der als Bischof von Münster der NS-Diktatur trotzte und sich vor allem für das Lebensrecht der Behinderten einsetzte (siehe hier das Denkmal des seliggesprochenen Kardinals auf dem Domplatz von Münster).

Wie bereits in den Jahren zuvor wurde der friedliche, betende und singende Prozessionszug von Randalierern massiv gestört, zu denen neben radikal-feminististischen Gruppen und der Homosexuellen-Lobby auch die linksextreme Antifa („Antifaschistische Aktion“) gehörte.

Das „Frauenreferat“ des ASTA (Allgemeiner Studierenden-Ausschuß) der Uni Münster hatte ebenfalls zu Störaktionen aufgefordert, außerdem der ASTA der Fachhochschule, wobei deren Internetseite fälschlich behauptet, der Kreuze-Marsch wolle „gegen Abtreibung und Homosexualität“ demonstrieren; doch das Thema Homosexualität spielt beim Gebetszug  keine Rolle. Sodann ruft der Fachhochschul-ASTA zur Protest-Schreierei auf: „Wer fundamentalistische Ideologien nicht unwidersprochen lassen möchte, kann am 10.3. seinen Unmut lautstark kundtun.“

Die dreistündige Mahnwache der Lebensrechtler, die von der Vereinigung „EuroProLife“ organisiert wurde, konnte trotz der lautstarken und chaotischen Proteste ihren Gebetszug vom Marienplatz bis zum Paulus-Dom im wesentlichen ungehindert durchführen, weil die starke Präsenz der Polizei  –  darunter mehrere dutzend Mannschaftswagen und hunderte Beamte  –  die Kreuze-Aktion der Christen wirksam schützte.

Auch aus anderen Großstädten Nordrhein-Westfalens, so etwa aus Bochum, kam Polizeiverstärkung nach Münster, um die Demonstrationsfreiheit der Lebensrechtler zu gewährleisten. Ingesamt waren 200 Polizisten im Einsatz, wie die „Münstersche Zeitung“ berichtet (damit war die Polizei die stärkste „Gruppe“…).

Überdies war die bisherige Prozessions-Route, die an der Servati-Kirche, Lamberti-Kirche und Liebfrauen-Kirche vorbei führte, teilweise abgeändert worden, so daß die ultralinke „Antifa“ mitunter nicht wußte, wo sie ihre Sturmtruppen bzw ihre „rote SA“ aufmarschieren lassen sollte, wodurch sie dem – langsam voranschreitenden – Gebetszug teilweise hinterherhechelte und etliche Leute ihre Störmanöver fast „außer Atem“ durchführten.

Durch den starken Polizeischutz  –  so wurde der Schlußteil der Kreuze-Aktion z.B. durch ein dutzend Mannschaftswagen eskortiert  – gelang es den Randalierern im allgemeinen nicht, die Beter direkt zu blockieren oder mehr als verbal zu attackieren, wenn man davon absieht, daß Lebensmittel gegen den Gebetszug geschmissen wurden; so flog zB. einer jungen Familienmutter ein Ei an die Hose; einem katholischen Geistlichen wurde eine Apfelsine an den Kopf geworfen; der Priester sagte einer Teilnehmerin, er betrachte es als “eine Ehre”, geschah es doch als Reaktion auf dieses christliche Bekenntnis in den Straßen Münsters.

Einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ zufolge hat die Polizei fünf Personen einen Platzverweis erteilt, weil sie den Kreuze-Marsch massiv bzw. „aktionsorientiert“ stören wollten. Zwei Randalierer leisteten hierbei Widerstand; gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen eine weitere Person aus der Störer-Szene wurde Anzeige erstattet, weil sie ein Pfefferspray mit sich führte. Bei 80 Störern wurden die Personalien festgestellt, wie die „Münstersche Zeitung“ berichtet.

Die ultralinke „Emanzipatorische Antifa Münster“ veröffentlichte am 8.3.2012 einen Aufruf mit dem Titel „Wi­der­stand lässt sich nicht ver­bie­ten“; darin wurde mittels ideologischer Schlag-Worte ein sog. „Widerstand“ gegen die Versammlungsfreiheit der Lebensrechtler ausgerufen:

„Die Po­li­zei­stra­te­gie der letz­ten Jahre be­stand darin, die Ge­gen­ak­ti­vis­t/in­nen ein­zu­kes­seln und den Kreu­ze­marsch an­schlie­ßend durch­zu­set­zen. Auch des­we­gen ist es wich­tig, den Pro­test gegen diese christ­li­chen Fun­da­men­ta­lis­t/in­nen an viele Orte der Stadt zu tra­gen und auf gan­zer Stre­cke zu ver­hin­dern, dass sie ihre re­ak­tio­nä­ren und men­schen­ver­ach­ten­den In­hal­te un­ge­stört ver­brei­ten kön­nen.

Auch wenn die Staats­an­walt­schaft Müns­ter mit ihrer Kon­struk­ti­on der Ver­samm­lungs­spren­gung ver­sucht, jeg­li­chen Pro­test zu ver­hin­dern: Wi­der­stand ist not­wen­dig und le­gi­tim! Der Kampf um das Recht auf Ab­trei­bung ist in­ter­na­tio­nal, er wird in Deutsch­land be­reits seit über 100 Jah­ren ge­führt und ist auch wei­ter­hin un­ver­zicht­bar.“

Unter dem Titel „Nazis stoppen, fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen abservieren“ hat auch das marxistische Netzwerk „Edition Assemblage“ aus Münster zu  Störaktionen aufgerufen. In dem Appell unter dem Motto „Wir stören gerne“ werden „Nazis“ und Lebensrechtler mehrfach völlig absurd und unfair in einen Topf geworfen:

„Wenn über mittelalterlich wirkende fundamentalistische Aufmärsche geredet wird, darf über Sexismus nicht geschwiegen werden. Und wo wir schon feststellten, dass die fundamentalistischen Christ/innen und Nazis nicht vom Himmel fallen, müssen wir auch beim Thema Kapitalismus sowie den rechtsterroristischen Verwicklungen des Staates und seiner Geheimdienste deutliche Worte finden.“

Zahlreiche Passanten in der Fußgängerzone schauten aufmerksam und neugierig auf das merkwürdige Bild, das sich ihnen bot: Auf der einen Seite die Holzkreuze tragenden Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die Kirchenlieder und Choräle sangen; die aber ständig  – auch mittels Lautsprechern und Transparenten  –  beschimpft wurden von Gegnern, die sich mitunter hysterisch aufführten, zum Teil aber auch den Eindruck erweckten, als wollten sie den Karneval nachholen (ironisch kostümiert zB als Papst oder Ordensfrau).

Linksradikale brüllten: „Nieder mit Jesus!“

Die friedlichen Beter wurden von Stör-Aktiven sogar lautstark als „Judenmörder“ beleidigt, wie die „Dattelner Morgenpost“ berichtet. Als besonders makaber empfanden es die Lebensrechtler aber, daß viele Randalierer diesmal selbst vor Christus nicht Halt machten, sondern an mehreren Stationen minutenlang wiederholten:  „Nieder mit Jesus!“  – Manchmal fügten sie hinzu: „Hoch lebe der Feminismus!“

Viele der gegröhlten Parolen wie etwa „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ oder „Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland, Abtreibung in Frauenhand“ oder „Kondome, Spirale, Linksaradikale!“ sind seit Jahren stets dieselben. Doch der besonders üble, blasphemische Ruf „Nieder mit Jesus“, den auch viele Frauen unter den Störern mitgeschrien hatten, zeigte in seiner Abgründigkeit, welcher Verblendung diese bedauernswerten Leute anheimfallen.

  Lebensrechtler auf dem Marienplatz während der Ansprache von Wolfgang Hering

Nach ihren Randalen beschwerten sich die Linksradikalen öffentlich über die Polizei. So heißt es auf der Internetseite „Indymedia.org“ (dem Hauptblog gegen den Kreuze-Marsch) beispielsweise:

„Das Bündnis „gegen 1000 Kreuze“, hat auch in diesem Jahr zu kreativen Protesten mobilisiert und demonstrierte für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Frau. Schon vor Beginn der Veranstaltungen wurde die Innenstadt von einem Großaufgebot der Polizei abgeriegelt. Diese ging (…) unnötig aggressiv und ruppig gegen die Gegendemonstrant_innen vor.“

Zurück zum Gebetszug: Die Prozession führte sodann auf der Aa-Brücke neben der Liebfrauenkirche eine symbolträchtige Aktion durch: Die Teilnehmer ließen nacheinander Rosen in vielen Farben ins Wasser fallen, wobei jede Rose einem getöteten Kind im Mutterleib gewidmet war. Es wurden abwechselnd männliche und weibliche Vornamen vorgelesen und jeweils die Totenglocke geläutet; bei jeder Namens-Erwähnung wurde eine Rose dem Aa-Fluß übergeben.  

Etwa 50 m entfernt davon  – durch die Polizei auf Abstand gehalten – versuchten mehrere dutzend Randalierer, diese Station des Gebetszugs Aktion“ durch Gebrüll zu stören. Als die Christen kniend auf der Brücke beteten und Kirchenlieder sangen, darunter den feierlichen Choral „Herr, erbarme Dich“, wiederholten viele Leute aus der Gegen-Szene (siehe Foto) erneut lautstark ihre infame Parole: „Nieder mit Jesus!“

Außerdem sah man – wie in den Vorjahren – verschiedentlich Plakate mit einem auf den Kopf gestellten Kreuz, einem sog. Nero-Kreuz: Symbol aus dem Satanismus.

Die Kreuze-Aktion fand am Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz ihren krönenden Abschluß, geleitet von Wolfgang Hering, dem Vorsitzenden von EuroProLife.

Er hielt eine eindringliche Ansprache, in der er vor allem das Wirken des seliggesprochenen Bischofs von Münster, Clemens August Graf von Galen, würdigte. Er verwies auf sein herausragendes Vorbild im Einsatz für das Lebensrecht und Gottes Gebote – sowie auf seine Tapferkeit während der NS-Diktatur.

Sein Beispiel möge uns anspornen, so der Redner, auch heute für die göttliche Schöpfungsordnung und die unantastbaren Menschenrechte einzutreten. Zugleich betonte er, daß der beste Weg zur Überwindung von Gottlosigkeit und Verblendung nicht die Überredung sei, sondern die christliche Liebe, die sich auch in der Fürbitte zeigt, nicht zuletzt im Gebet für die Gegenseite.

Zugleich dankte Hering den Polizeibeamten für ihre schützende Präsenz und allen Lebensrechtler für ihr ebenso friedliches wie klares Zeugnis; er erwähnte zudem, daß Christen aus ganz Deutschland, aber auch aus Holland und sogar aus London an dem Gebetszug in Münster teilgenommen haben.

Nach dem feierlichen Kirchenlied „Großer Gott, wir loben Dich“, das mit allen Strophen begeistert gesungen wurde, erteilte Pfr. Mihai Caitar aus Münster den versammelten Betern seinen priesterlichen Segen.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


32 Kommentare on “Linksradikale Randale bei 1000-Kreuze-Aktion am 10.3.2012 in Münster”

  1. Tanja sagt:

    Ich hatte damals einen Berufsschullehrer. Er ist aus einer Vergewaltigung entstanden und seine Mutter hat sich für ihn entschieden. Er erklärte uns damals, das er total froh ist, dass seine Mutter ihn nicht abgerieben hat uns das er leben darf. Er war der beste Lehrer den ich je hatte. Er war so lieb und immer für uns da!

    Leider habe ich vor 5 Jahren aus Verzweiflung selber ein Kind abgetrieben, was ich heute so sehr bereue. Das schlimmste ist, ich kann das nie wieder gut machen, denn das Kind ist tot. Und ich bin schuld. Was würde ich alles tun, um diese schreckliche Tat wieder rückgängig zu machen. Aber es ist vorbei.
    Selbst nach der Beichte geht es mir nicht besser. Ich möchte Niemand zu einer Abtreibung raten.

    Viele Frauen behaupten, es ist ihr Bauch und sie möchten selber über ihren Bauch entscheiden. Doch das kleine Geschöpf das in ihrem Bauch heran wächst, ist eine eigene Person. Es will Leben. Wenn die Mutter sich nicht dazu in der Lage fühlt, das Kind aufzuziehen, dann soll sie es doch lieber zur Adoption frei geben, als es einfach zu töten.

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    • Guten Tag – Ihr persönlicher Beitrag ist sehr eindrucksvoll und berührend. Prima auch, daß Sie den „Stummen Schrei“ von Dr. B. Nathanson hier video-verlinken. Unser Christoferuswerk in Münster verbreitet diesen Film bereits seit über 20 Jahren.
      Der Mediziner Dr. Nathanson hatte tausende Abtreibungen vorgenommen (und noch mehr in seinen Kliniken vornehmen lassen), doch dann erkannte er das Unrecht seines Handelns und das Lebensrecht der ungeborenen Kinder. Zudem ist der jüdische Arzt einige Jahre später Christ geworden und in die katholische Kirche eingetreten – und er ist als überzeugter Katholik verstorben.
      Was nun die Abtreibung Ihres eigenen Babys betrifft, so kann man sicher gut nachempfinden, daß Sie sich trotz Reue und Beichte seelisch nach wie vor belastet fühlen. Allerdings steht fest, daß Gott Ihre Umkehr ernst nimmt, daß diese Schuld vor dem ewigen Schöpfer also restlos getilgt ist, daß sie in der Heilsordnung Gottes nicht mehr besteht.
      Was bleibt, sind gefühlsmäßige Belastungen, die freilich auch durch Umkehr und Beichte nicht einfach weggeblasen werden. Wenn diese an sich „unnötigen“ Schuldgefühle Sie dazu führen, andere Menschen aufzuklären, zu informieren, für das Lebensrecht zu werben, dann ist das zweifellos eine gute Wirkung.
      Doch versuchen Sie gleichzeitig, dauerhafte Niedergeschlagenheit, Entmutigung, zermürbende Selbstzerknirschung und einen starren Blick in die Vergangenheit zu vermeiden.
      Leben Sie – trotz allem, was geschah – als glaubensfrohes Kind Gottes und als Tempel des Heiligen Geistes (das sind wir Christen!). Als Christen leben wir mitten in der Gegenwart und freuen uns zugleich auf Gottes große Zukunft, das ewige Leben. Dieses ist uns Ansporn, uns hier und heute auch für das irdische Leben einzusetzen. Also weiter so!

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  2. Anonymous sagt:

    Der Vergleich der Antifa mit faschistischem Gedankengut ist in der hier angeführten Argumentation nicht gültig. Einen Auseinadersetzung mit der Thematik ist die 1. Voraussetzung für eine adäquate meinungsäußerung. „Antifa“ ist nicht zu personifiziere sondern eine grundlegende Einstellung und beruht auf herrschaftkritischen, emanzipatorischem und aufgeklärtem Denken. Lesen sie die Bibel bitte im Original und nicht in der Übersetzung, da findet sich kein Hinweis auf eine Unnatürlichkeit von Homosexualität! Es ist schön für sie dass sie ähnlich einer Psychose in einer Traumwelt leben und an ein Märchenbuch glauben. Zudem Verhütungsmittel zu verbieten, obwohl ist bekannt ist ( oder ihnen vllt nicht…) dass AIDS eine üble Krankheit ist, ist ja wohl eine der Lebensvernichtensten Forderungen, die vorstellbar ist.

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    • Guten Tag,
      da werden wir uns wohl bei vielen Themen nicht einig – zu Aids aber soviel: Würden die Menschen den Zehn Geboten und den christlichen Idealen entsprechend leben (Warten bis zur Ehe, Treue in der Ehe), dann wäre dies der sicherste Schutz vor Aids (zudem auch vor Liebeskummer, Depressionen, Scheidungen, die oft durch Ehebruch erfolgen etc) – abgesehen davon hält sich die Sicherheit von Kondomen in Grenzen (sie sind bei Aids-Verhinderung noch unsicherer als bei Verhütung allgemein), was bei einer derartigen Krankheit wie Aids besonders verheerend ist. „Lebensfördernd“ ist also gerade die christliche Haltung zu Ehe und Sexualität!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Rainer Gladisch sagt:

      Bei dem Unsinn,den Sie von sich geben ,ist es schlicht unmöglich ,daß Sie die Bibel im
      Original ( Griechisch ? Lateinisch ? ) gelesen haben.Im Gegensatz zum Islam “ glauben“
      Christen nicht an ein Buch,sondern an Gott.Bitte informieren Sie sich , was eine Psychose und was eine Traumwelt ist, bevor Sie so abstrus vor sich hinseiern.Im übrigen hat niemand
      Verhütungsmittel “ verboten“ , aber wenn Sie schon verstanden haben,daß AIDS eine üble Krankheit ist , dann lassen Sie`s doch !

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  3. Jedes Leben ist lebenswert!!! sagt:

    Für jene, die glauben, ein aus einer Vergewaltigung geborenes Kind wäre lebensunwert, hier die Seite einer Frau, die aus einer Vergewaltigung entstand und als Neugeborene adoptiert wurde, und die sich heute sehr aktiv für das Leben einsetzt (können Sie Englisch?):

    http://www.rebeccakiessling.com/Othersconceivedinrape.html

    Und hier das Happy End einer anfangs traurigen Geschichte: Ein 16-jähriges Mädchen wurde
    im Jahr 1929 vergewaltigt und schwanger. Sie brachte ein Mädchen zur Welt und liebte das Kind trotz der Umstände seiner Erzeugung vom ersten Augenblick an, aber ihre Eltern zwangen sie, es zur Adoption freizugeben. Als die Mutter 100 Jahre alt wurde, fand ihre Tochter sie wieder. Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk!

    http://www.usatoday.com/news/offbeat/story/2012-01-02/mother-daughter-reunite/52341146/1
    http://www.newser.com/story/136641/mom-100-reunited-with-daughter-after-77-years.html
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2081442/Minka-Disbrow-celebrates-100th-birthday-daughter-gave-adoption.html

    Und zum Thema behinderte Kinder: auch deren Leben ist bei weitem nicht „lebensunwert“, wie die Nazis schon sagten. 90% aller Kinder mit Down Syndrom werden abgetrieben, obwohl 99% aller befragten Down-Menschen glücklich und mit ihrem Leben zufrieden sind. Dowm-Menschen können ein ziemlich selbstständiges Leben führen (z.B. später in betreuten Wohngemeinschaften leben), Sport treiben, Hobbies haben, Spass haben, lachen, sich des Lebens freuen… Der einzige Grund für eine Abtreibung ist die Bequemlichkeit der Eltern. Die Menschen von heute sind von Gesellschaft und Medien dermassen zu Verbrauchern und Kunden erzogen worden, dass sie nur passiv auf „Angebote“ warten bzw. „umtauschen“ wollen, was im Leben nicht so „geliefert“ wurde, wie sie es „bestellt“ haben. Da definiert man schon mal, dass ein Mensch „keine Person“ ist (früher hiess es „keine Seele hat“; genau mit den gleichen Argumenten wie heute Abtreibungsbefürworter begründeten schon die amerikanischen Sklavenhalter ihre Greueltaten), nur, weil dieser Mensch einen an der Auslebung aller egoistischen Phantasien hindert.

    Der „Wert“ eines Lebens hängt natürlich davon ab, wie ein Mensch von anderen behandelt wird. Sollte man aber Mobbingopfer töten, nur, weil sie „nicht geliebt“ werden und leiden? Kann man Leid damit aus der Welt schaffen, indem man Leidende einfach tötet? Kann man Armut und Hunger aus der Welt schaffen, indem man Arme und Hungernde ausrottet und sie so „erlöst“? Das ist eine ziemlich kranke Weltanschauung. Kann man jeden Menschen, z.B. politische Gegner oder „Ungläubige“ der eigenen Religion, einfach töten, weil man sie nicht mag?

    Ein Zeichen der Endzeit ist es, dass die Liebe in den Herzen der Menschen erkaltet. Ehepartner werden wie Möbelstücke betrachtet, die man einfach austauscht, wenn sie ein bisschen abgenutzt aussehen. Ein „moderner“ Mensch, der seine Zuneigung und Zeit in einen anderen „investiert“, tut dies nicht mehr um des anderen Menschen Willen, sondern, weil er etwas zurückbekommen will für sein „Geld“. Aber andere Menschen sind keine Ware, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Deswegen kann man auch nicht einfach Menschen umbringen, nur weil sie auf den ersten Blick nicht „nützlich“ sind.

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  4. Widukind sagt:

    Da beiner Vergewaltigung einer Frau der Täter auch der leibliche Vater ist, könnte das Kind ausgetragen und in eine Pflegefamilie gegeben werden. Der Täter darf dann mindestens bis zur Erstausbildung Unterhalt zahlen. Angesichts der Tatsache, dass wir mit 1.3 kinder pro Frau in dreißig Jahren zu einer christlichen Minderheit im eigenen Rechtsraum werden, müssen wir alles möglich veranlassen den Geburtenjihad einer bestimmten Einwanderungsgruppe entschieden entgegenzuwirken.

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  5. jupp sagt:

    In Südtirol findet demnächst das grösste Faschisten Treffen seit Ewigkeiten statt,300 bis 500 Tausend Faschisten sollen kommen,mal sehen wo dann die Antifa ist.

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  6. Micha sagt:

    Ich hab gerade die anderen Kommentare hier entdeckt. Also:

    @ Mag: Ich bin nicht auf ProChoice-Blogs aktiv, bin aber grundsätzlich gegen Zensur.

    @ Ester : Vergewaltiger kann ich nicht als Opfer sehen. Ich glaube nicht das diese ihre Sexualität schädigen, sondern die anderer Menschen.

    Und noch was zum Thema Abtreibung. Ich hatte einen Fall in meinem engsten Umfeld. Die Beziehung war nicht stabil, es gab viel Streit und die Schwangerschaft kam trotz Verhütung (vermutlich wegen Wechselwirkung mit anderen Medikamenten) zu stande und sie fühlte sich damit überfordert. Keine guten Bedingungen für ein glückliches Familienleben, leider. Vermutlich wäre aber die Geburt und Freigabe zur Adoption der größere Schmerz für das Erzeugerpäärchen gewesen.

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  7. Micha sagt:

    Ob ein Kind mit dem Wissen glücklich wäre, das Produkt einer Vergewaltigung zu sein und / oder seine Eltern deswegen (z. B. durch Ihre vorgeschlagene Freigabe zur Adaption) nicht zu kennen, laße ich jetzt mal dahin gestellt. Wenn sie das Recht auf Leben so hoch schätzen, warum treten sie dann nicht auch für Vegetar- oder Veganismus ein?

    Und wer sagt, das praktizierte Homosexualität nicht Gottes Wille sei? Das ist ganz natürlich und gibts auch in der Tierwelt, die doch auch Gottes Wille ist. Oder sind homosexuelle Tiere auch Sünder?

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    • Guten Tag,
      glauben Sie etwa, Adoptivkinder seien reihenweise unglücklich? Ich bin mit einer Lebensrechtlerin befreundet, die adoptiert wurde und sich mit ihren „sozialen“ Eltern bestens versteht.
      Der Selbsterhaltungstrieb gehört zum Menschen, jeder Mensch möchte leben, selbst wenn er das „Produkt einer Vergewaltigung“ wäre.
      Das Recht auf Leben ist ein Menschenrecht, kein „Tierrecht“ (können Sie auch im Grundgesetz nachlesen). Wollen Sie zwischen Mensch und Tier im Ernst nicht unterscheiden? – Dann dürften sie konsequenterweise auch kein Wespennest beseitigen und müßten alle Fliegenklappen bekämpfen.
      Homosexualität ist auch in der Tierwelt die Ausnahme – zudem steht der Mensch auf einer anderen Ebene durch seine Geistnatur, er besitzt grundsätzlich einen freien Willen (wenngleich keinen uneingeschränkten). Zur Schöpfungsordnung Gottes gehört die Ergänzungsfähigkeit von Mann und Frau, die sich in der Ehe verwirklicht und in der Treue bewährt – und zur Weitergabe des Lebens führen kann.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Micha sagt:

        Ok, es muß nicht zwingend unglücklich machen, Adoptivkind zu sein und natürlich unterscheide ich zwischen Mensch und Tier. Wenn ihnen menschliches Leben so wichtig ist, warum gehen Sie dann eigentlich nicht auch gegen NichtorganspenderInnen vor?
        Lebensschöpfung funktioniert auch ohne Ehe. Auch wenn der folgende Kommentar sicher nicht ihr Niveau ist: Frauen und Männer passen heutzutage leider oft besser ineinander als zueinander! 😉

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      • Guten Tag,
        natürlich können Heteros auch außerhalb der Ehe biologisch fruchtbar sein, doch für Kinder sind geordnete Verhältnisse bzw. klare, stabile Beziehungen sicher besser. Zudem war Ihr Ausgangspunkt die Homosexualität, die nun wirklich keine „Lebensschöpfung“ herbeiführt.
        Warum sollten wir gegen „Nichtorganspenderinnen“ vorgehen? Ist der Mensch nur ein Ersatzteillager? Wissen Sie nicht, daß die Organentnahme durchaus nicht bei Toten, sondern bei Sterbenden erfolgt – und daß der sog. „Hirntod“ (als endgültiger Tod) wissenschaftlicher immer mehr infrage gestellt wird?! – Wer also wie wir für den Lebensschutz eintritt, wird nicht gleichzeitig zur Selbstverstümmelung mit Todesfolge auffordern.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Ralf sagt:

      Zitat-Micha
      Und wer sagt, das praktizierte Homosexualität nicht Gottes Wille sei? Das ist ganz natürlich und gibts auch in der Tierwelt, die doch auch Gottes Wille ist. Oder sind homosexuelle Tiere auch Sünder?
      Zitat-Ende
      …Haben Tiere, die Gabe Gut von Böse zu unterscheiden?…Sind wir Menschen nicht ihnen voraus, da wir vom „Baum der Erkenntnis“ „genascht“ haben…ich selber bin ein Anhänger der „Evolution“, aber ich bezweifle nicht im Geringsten, die Erkenntnisse der Genesis…

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      • Ralf sagt:

        …ich möchte noch feststellen, daß ich nicht an „Adam und Eva“ glaube, sondern an die metaphysische Wahrheit, die in der Genesis verborgen/offenbart wird. Die Genesis ist keine wissenschaftliche Wahrheit, sondern eine Glaubenswahrheit.

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      • Guten Tag,
        sicher ist die Schöpfungsgeschichte eine Glaubenswahrheit, doch zu dieser Glaubenswahrheit gehört auch der Sündenfall mit der Erbsünde im Gefolge – und diese „Ursünde“ wurde von konkreten Menschen (und zwar den ersten) begangen – was spricht dagegen, daß es „Adam und Eva“ waren, also schlichtweg die ersten Menschen? Was sollte hieran „unwissenschaftlich sein“?
        Wenn man sich die Weltgeschichte anschaut, gerade auch das 20. Jahrhundert mit den ebenso gottlosen wie mörderischen Ideologien (Nationalsozialismus, Kommunismus), dann wird man nüchtern feststellen müssen, daß es mit der naiv-humanistischen Vorstellung von der „heilen Natur“ des Menschen (Aufklärung, Renaissance, Humanismus) nicht weit her ist. Sicherlich wollen wir nicht ins andere Extrem fallen (die lutherische Auffassung, wonach die menschliche Natur „total verdorben“ sei) – aber zumindest ist „der Wurm drin“ – nicht im Apfel, sondern in der (un)menschlichen Neigung zum Bösen. Dies ist kein symbolträchtiger Mythos, auch nicht allein eine psychologische Erfahrungs-Erkenntnis, sondern eine Glaubenstatsache der Heilsgeschichte, die eben ohne Gottes Erlösungswerk in Christus eine Unheilsgeschichte wäre.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Ralf sagt:

      Sehr geehrte Frau Küble,
      dagegen spricht z.B., daß der erste Mensch Adam war…das „weibliche Prinzip“ ist das Ur-Prinzip…einfaches Beispiel: Warum hat der Mann Brustwarzen?…Der Mann ist sozusagen ein „Upgrade“ des „Weiblichen“.
      Wie ich schon schrieb…für mich birgt die Genesis Wahrheiten, auch ganz konkrete, daß zuerst das Leben im Meer erschaffen wurde…wie wir mittlerweile wissen, stammt das Leben aus dem Meer…unser Blut, entspricht, vom Mineral-Gehalt, dem des Meerwassers. Auch gibt es mehrere „Menschenarten“ z.B. „Neandertaler“, wobei sich der heutige Mensch durchgesetzt hat (für mich ist das der Brudermord von Kain und Abel, wobei der Neandertaler Abel ist).
      Für mich ist die Ursünde oder der Sündenfall der, als die Menschen den „Bewußtseinssprung“ in ihrem Geiste erfahren haben (es muß eine Art „Quantensprung“ gewesen sein). Hier muß eine bewußte Abkehr gegenüber den Geboten Gottes gegeben haben, die noch nicht „offenbar“, aber dennoch „genetisch“ da gewesen war.
      Diese bewußte Abkehr gegen die Gebote Gottes, die genetisch vorhanden sind, machte den Menschen anfällig gegenüber der „Sünde“…Diese „Anfälligkeit“/Ursünde wurde durch das Kreuzesopfer Christi, mit dem Mantel der Barmherzigkeit Gottes, überdeckt…durch die Taufe/Beichte haben wir die Gnade „auf Vergebung unserer Sünden zu hoffen“.

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      • Ralf sagt:

        …wobei das Hoffen einem Versprechen weicht, da es von Jesus Christus selbst offenbart wurde…

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      • Guten Tag – und danke für Ihre Rückmeldung. Ihre Vorstellungen gehen teilweise stark ins Spekulative über, etwa hinsichtlich der Neandertaler-These – ich kenne wohl diese jüngere Theorie vom quasi „guten“ Neandertaler, der sich gegenüber aggressiveren Arten durchgesetzt habe etc, doch ist dies wissenschaftlich nicht erwiesen.
        Also im Vergleich zu solchen – freilich durchaus interessanten – Gedankenspielen finde ich den biblischen Bericht „dichter“, substantieller und einleuchtender.
        Daß es schon bei den ersten Menschen bzw in der frühesten Frühzeit große „moralische“ Unterschiede gab, zeigt ja gerade die Kain-Abel-Story. Unsere Grundlage für Glauben und Leben ist jedenfalls die Heilsgeschichte Gottes – und diese wird uns in der Bibel geschildert – und allenfalls sekundär durch philosophische Besinnung oder gar spekulative Theorien übermittelt, die nur auf menschlicher „Weisheit“ gründen, die sich wiederum bekanntlich in Grenzen hält – sehr im Unterschied zur Wahrheit Gottes.
        Zu Ihrer Auffassung über das „weibliche Prinzip“ als dem Ur-Prinzip mit Hinweis auf die Brustwarzen des Mannes: Wenn man schon auf dieser etwas fraglichen „organischen“ Ebene argumentiert, dann gäbe es im Bereich der primären Geschlechtsorgane ein allseits bekanntes Gegenbeispiel von der weiblichen Version als dem „Upgrade“ des Männlichen – also das dreht sich dann wohl im Kreise.
        Wenn das Weibliche – wie Sie meinen – das „Ur-Prinzip“ sei, warum ist Christus dann als Mann auf die Welt gekommen? Hat er das „Ur-Prinzip“ verfehlt? – Also bleiben wir mit spekulativen Thesen etwas mehr auf dem Teppich, am besten auf dem biblischen. Ich bleibe dabei: Erst wurde Adam geschaffen.
        Zum Thema Anfälligkeit der menschlichen Natur für die Sünde, Ursünde, Erbsünde etc. Hierzu schreiben Sie: „Diese “Anfälligkeit”/Ursünde wurde durch das Kreuzesopfer Christi, mit dem Mantel der Barmherzigkeit Gottes, überdeckt…durch die Taufe/Beichte haben wir die Gnade “auf Vergebung unserer Sünden zu hoffen”.
        Mir scheint, daß hier zumindest die Ausdrucksweise „anfällig“ ist für protestantische Vorstellungen, wonach bei der „Rechtfertigung“ die Sünden nicht vergeben, sondern lediglich „überdeckt“ werden. Die kath. Kirche lehrt in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift, daß die Sünden durch das Kreuzesopfer Christi getilgt und im eigentlichen Sinne verziehen werden, sofern wir umkehren (inkl. Taufe, Beichte etc). Durch Taufe und Beichte haben wir aber nicht nur „die Gnade, auf Vergebung unserer Sünden zu hoffen“, wie Sie schreiben, sondern durch diese Sakramente werden Sünden real getilgt. Hoffnung allein wäre zu wenig…
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ralf sagt:

        Natürlich ist auch auf meiner Seite eine ordentliche Portion Spekulation. Aber die Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis steht, ist nicht als ein wissenschaftlicher „Bericht“ über die realen Vorgänge der Schöpfung zu lesen/verstehen.
        Wenn man das AT wortwörtlich nehmen würde, dann wäre der Hase ein Wiederkäuer.
        Zitat
        „… ferner den Hasen; denn er ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine gespaltenen Klauen; als unrein soll er euch gelten.“ (3 Mose 11,6)
        Zitat-Ende
        Eigentlich sollte man nicht das weibliche als „Ur-Prinzip“ bezeichnen, sondern den „Zwitter“ oder im Keim die „Zelle“, die sich teilt. Ich bezeichnete hier nur das Weibliche als „Ur-Prinzip“ um die zu verdeutlichen, daß sie die „Frucht“ austrägt.
        Aus der Chromosomen-Welt: die Frau hat XX-Chromosomen und der Mann XY-Chromosomen. Das X steht sozusagen für den „weiblichen“ Anteil des Mannes, und das Y-Chromosom ist sozusagen das „Upgrade“.
        Natürlich ist dieses Forum hier nicht der Ort um das „auszudiskutieren“, wobei der Glaube auch durch die Wissenschaft „unangetastet“ bleibt; da er übergeordnete Wahrheiten offenbart.

        Zitat Fr. Küble
        Durch Taufe und Beichte haben wir aber nicht nur “die Gnade, auf Vergebung unserer Sünden zu hoffen”, wie Sie schreiben, sondern durch diese Sakramente werden Sünden real getilgt. Hoffnung allein wäre zu wenig…
        Zitat-Ende
        deshalb hängte ich den Kommentar:
        …wobei das Hoffen einem Versprechen weicht, da es von Jesus Christus selbst offenbart wurde…
        an.
        Das Versprechen Gottes entspricht einer Realität, weil sein Wort Realität ist.

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  8. Mag sagt:

    @Micha Dass DU deine (mit dem „Homo- und Bisexuelle…“-Hinweis zudem noch das Thema verfehlende) Meinung hier frei sagen darfst, das spricht FÜR charismatismus.wordpress.com! Dass aber LEBENSSCHÜTZER ihre Meinung auf ProChoice-Blogs NICHT frei äußern dürfen (sondern sofort gelöscht/gesperrt werden), dass spricht gegen EUCH und EURE Bewegung! Die meisten „Repräsentant_innen“ der angeblichen ‚Anti’fa sind leider sehr wohl rote Faschist_innen. Und wenn mit bei der AntiNazi-Demo „aktiv“ gemeint ist, dass sie mit roher Gewalt Polizeiketten zu durchbrechen versuchten: Schande! Damit haben sie dem Kampf gegen die Neonazis einen Bärendienst erwiesen. Tzzz… Leider wurde gestern unter dem Deckmantel des (durchaus dringend notwendigen) „Antifaschismus“ zu Unrecht eine völlig friedliche Kundgebung demokratischer Lebensschützer_innen gestört. Das hat dem Engagement gegen TATSÄCHLICHE Faschos schweren Schaden zugefügt.

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  9. Conny sagt:

    Es ist doch immer wieder das gleiche Bild – die eine Seite: ruhig, friedlich, besonnen, die andere: brüllend, pöbelnd, ein erhebliches Aggressionspotential zu Tage legend… Was einem *neutralen Beobachter* wohl bei diesem krassen Gegensatz durch den Kopf gehen mag?

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  10. Ralf sagt:

    Zitat „Micha“
    Die AntiFa sieht sich wohl kaum selbst als rote FaschIstinnen und sie war auch bei der Antinazi-Demo am 03.03. sehr aktiv.
    Zitat-Ende
    Es ist zweitrangig, als was sich die „AntiFa“ selbst sieht….und ich weis auch, daß sie sich bei wirklich „antifaschistischen Demos“ zeigt…aber was soll es hier, bei einer friedlichen Demo?…ich war in meiner Jugendzeit auch ein Anhänger der AntiFa…und der Punk-Szene…das war in den 1980ern…ich bin keiner, der vorschnell jemand verurteilt, aber tut ihr das auch nicht…

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    • Ralf sagt:

      … außerdem finde ich auch „Micha mutig…daß er hier seine Meinung vertritt…

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    • Ester sagt:

      Lieber Micha zu den verschwiegenen Verbrechen der Vergangenheit gehört die Vergewaltigung halb Europas durch die „einen“ wie die „anderen“.
      Ich denke es war für alle Beteiligten sehr schwer.
      Aber auch der Vergewaltiger trägt seine Wunden davon, so hat er selber seine Sexualität schwer beschädigt, er schneidet sich selber von einer erfüllten Ausübung selbiger ab.
      So haben wir drei Opfer.
      Da es ja nicht in ihrem Sinne ist den Mann und die Frau wegen des erlittenem bzw dem angetanen Leid umzubringen, warum dann das unschuldige Kind?
      Ich kenne übrigens eine Frau die nach einer Vergewaltigung unter Umgehung des damals noch strengen $218. mit Hilfe „mitleidiger“ Ärzte abgetrieben hat.
      Heute sagt sie „was konnte dann das Kind dafür. Ich hätte es bestimmt lieben gelernt“

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      • Ralf sagt:

        …das ist der Punkt…gebe einer Frau ein Messer, um ein Neugeborenes zu töten…Keine wird es zu Ende bringen (außer abartig gestörte), selbst wenn es aus solchen Umständen gezeugt wurde…ich glaube, sie wird es lieben lernen…das entspricht unseren genetischen „Programmen“, ganz profan gesagt.

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  11. Ralf sagt:

    …ja, ja, die „AntiFa“…dieser „rote Faschismus“ führt ihren eignen Namen ad absurdum… (AntiFa, soll für „Anti-Faschismus“ stehen)…wie hier im Artikel schon richtig geschrieben wurde: „rote SA“.
    …aber man darf diese „Chaoten“ auch nicht zu ernst nehmen, was hier auch toll geschrieben wurde; aber man darf nicht vergessen, daß dort auch Jugendliche sind, die keine schlechten Menschen sind, die nur auf die schiefe Bahn gekommen sind. (Elternhaus/Umfeld)

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    • Ralf sagt:

      …und noch etwas…kommen diese „AntiFa-Helden“ sich nicht sau-blöd vor, wenn sie friedliche Demonstranten stören/angreifen…wo sind sie, wenn die „braunen Freunde“ aufmarschieren…da wäre Widerstand wirklich angebracht…nur mal so sag…

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      • Micha sagt:

        Die AntiFa sieht sich wohl kaum selbst als rote FaschIstinnen und sie war auch bei der Antinazi-Demo am 03.03. sehr aktiv.

        Ich mag auch keine Abtreibungen, aber die grundsätzlich verbieten zu wollen, ist absolut fehl am Platz. Bei vergewaltigten Frauen beispielsweise wäre es doch für sie die Hölle auf Erden, wenn sie ihr Leben lang indirekt an die Qual erinnert werden indem sie das Kind des Täters (ggfs. alleine) aufziehen müßten. Ich glaube Gott will weder Vergewaltigungen, noch eine solche Bürde für eine Mutter wider Willens.

        Außerdem liebt Gott auch Homo- und Bisexuelle. Vielleicht hat er (oder sie?) deren Neigung so doch selbst bestimmt, denn er ist allmächtig. .

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      • Guten Tag,
        zum Thema Abtreibung nach Vergewaltigung: man sollte die Täter stärker bestrafen, aber nicht das unschuldige Baby gewissermaßen zur Todesstrafe verurteilen.
        Zudem erweist sich immer wieder – vor allem hinsichtlich der seelischen Schäden nach Abtreibung – daß der folgende Spruch ins Schwarze trifft: „Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!“
        Es ist sicher besser, wenn eine vergewaltigte Mutter ihr Kind zur Adoption freigibt, als wenn sie es töten läßt.
        Zudem kommen solche „Fälle“ (Abtreibungs-Indikation) statistisch sehr selten vor.
        Sodann haben Sie teilweise recht: Sicherlich liebt Gott alle Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, doch sollten wir schon zwischen Person und Sache unterscheiden – nach dem Motto: „Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder.“ – Praktizierte Homosexualität entspricht nicht der Schöpfungsordnung Gottes, wonach die Sexualität der Ehe zwischen Mann und Frau dient – und der Weitergabe des menschlichen Lebens.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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