Zunehmender Terror gegen Israel: über 190 Raketen in vier Tagen

Seit Freitag voriger Woche haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen über 190 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Mehr als eine Million Israelis leben in Reichweite der Raketen. Der Raketenbeschuß gegen den jüdischen Staat hält weiter an: Allein in der Nacht zum Montag schlugen 25 Raketen auf israelischem Gebiet ein. Fünf Menschen wurden seit Freitag verletzt, einer davon schwer.


Ashdod, heute Morgen (Foto: Reuters)

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte hatten am Freitag Zuhir Kaisi, den Chef der Terrororganisation Volkswiderstandskomitee (PRC), getötet, der für mehrere Terroranschläge verantwortlich war und weitere Attacken geplant hatte. Konkret plante das Volkswiderstandskomitee einen großangelegten Anschlag auf Israel über den Sinai in den kommenden Tagen. Zudem war Kaisi zuständig für den Transfer von Geldern der Hisbollah an Terrororganisationen im Gazastreifen.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte zu den Vorfällen: „Wir werden weiterhin gegen jeden vorgehen, der plant, Bürger des Staates Israel anzugreifen. Gleichzeitig werden wir die Verteidigung an der Heimatfront weiter verbessern, einschließlich der Installation zusätzlicher Iron-Dome-Batterien, deren Effektivität im Laufe des Wochenendes bewiesen wurde.“


Flucht in den Bunker, Ashdod am Sonntag (Foto: Reuters)

Außenminister Avigdor Lieberman sagte in einem Radio-Interview mit „Galei ZAHAL“, der getötete Terrorchef sei eine tickende Bombe gewesen. Die Regierung bemühe sich um Zurückhaltung und sei nicht auf Abenteuer oder Provokationen aus. Die Sicherheit der Bürger müsse jedoch gewährleistet werden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Die „Westfälischen Nachrichten“ über den Kreuze-Marsch und die Störmanöver

Unter dem Titel „Ungeborenem Leben verpflichtet“ berichten die „Westfälischen Nachrichten“ (WN-online)  am 11.3.2012 ausführlich mit Foto über den Gebetszug der Lebensrechtler am Samstag in Münster.

Der fair geschriebene Bericht von Peter Sauer beginnt mit den Worten:  „Im Gedenken an die ungeborenen Kinder in Deutschland zogen Abtreibungsgegner am Samstag durch Münsters Innenstadt. Der sogenannte „1000 Kreuze Gebetsmarsch für das Leben“ wurde von Gegendemonstranten massiv gestört.“

Über den Beginn der Lebensrechtler-Aktion heißt es:

„Ordentlich aufgereiht marschieren sie los. Alte wie junge Menschen, mit weißen Kreuzen in der Hand oder Plakaten, die Embryos im Mutterleib zeigen, singen christliche Lieder. Nach wenigen Metern gibt es heftiges Störfeuer.

Auf der Ägidiistraße empfangen sie 200 Gegendemonstranten. Sie schreien Parolen, pfeifen, tröten mit Vuvuzelas, schmeißen mit Konfetti und Kondomen. Ein Mann reißt Teilnehmern des 1000-Kreuze-Marsches plötzlich mehrere Kreuze weg. Er wird von der Polizei abgeführt.

Trotz massiver Absicherung des Marsches durch zwei Hundertschaften der Polizei aus Bochum und Recklinghausen versuchen einige Gegendemonstranten an mehreren Stellen mit Seifenblasenpistolen und Rempeleien den Aufzug zu stören. Sie laufen kreuz und quer, um Polizeiabsperrungen zu umgehen.“

Zudem berichtet der Artikel darüber, daß sich „Passanten über den Höllenlärm ärgern“, über „die bedrohliche Enge“ und „das hohe Polizeiaufkommen“ oder „sie sichern sich die besten Plätze zum „Demo gucken“.“

Quelle und vollständiger Artikel hier:

http://www.wn.de/Muenster/1000-Kreuze-Gebetsmarsch-fuer-das-Leben-Ungeborenem-Leben-verpflichtet

Hier gibts eine interessante FOTO-Strecke der WN über die Kreuze-Aktion:

http://www.wn.de/Fotostrecken/Lokales/Muenster/Gegendemonstranten-stoeren-den-1000-Kreuze-Marsch/(Suche)//(Ort)


Augenzeugenbericht zur 1000-Kreuze-Aktion von EuroProLife in Münster

Von Matthias v. Gersdorff

Seit 2009 werden die 1000-Kreuze-Aktionen gestört. Im Jahr 2012 gab es besonders viele Aufrufe zu Störaktionen seitens der Linksradikalen, Feministen und einiger Antifa-Gruppen, darunter die Antifa Bielefeld, die „Emanzipatorische Antifa Münster“ und die Antifa-NRW. Wenige Tage vor dem Termin rief auch noch der ASTA-Münster zu einer Gegendemonstration auf.

Zunächst sollte es bei „kreativen Störaktionen“ und einer Gegendemonstration bleiben, doch schließlich wurde eine Blockade des Lebensrechtler-Umzuges verkündet. Um den Einsatz der Polizei zum Schutz der Lebensrechtler zu erschweren, planten die „Gegendemonstranten“, Aktionen auf die ganze Stadt zu verteilen. So würden sie eine Einkesselung durch die Polizei verhindern.

Die „Emanzipatorische Antifa Münster legte kein Blatt vor dem Mund: „Die Polizeistrategie der letzten Jahre be­stand darin, die Gegenaktivist/innen einzukesseln und den Kreuzemarsch anschließend durchzusetzen. Auch deswegen ist es wichtig, den Protest gegen diese christlichen Fundamentalist/innen an viele Orte der Stadt zu tragen und auf ganzer Strecke zu verhindern, dass sie ihre reaktionären und menschenverachtenden Inhalte ungestört verbreiten können.“

Dementsprechend war das Polizeiaufgebot massiv – wenn man zum Treffpunkt für den Beginn des Marsches zu Fuß ging, sah man schon auf Straßen vorher postierte Polizisten. Die Zeitung berichtete von 200 Beamten.

Weiträumig wurde der Marienplatz vor der Sankt-Ägidii-Kirche abgesperrt, nur die Lebensrechtler wurden durchgelassen. Ich kam gegen 14 Uhr an und es waren wenige Leute da. Ich dachte: Die Linksradikalen haben es geschafft, viele einzuschüchtern. Zudem war es gar nicht einfach, in die Innenstadt zu kommen, drei von vier Parkhäusern rund um die Ägidii-Kirche wurden geschlossen.

Schließlich kamen doch an die 150 Lebensrechtler, also immerhin etwa die Zahl der Vorjahre. Allerdings bleiben die Ankündigungen der Chaoten nicht ganz ohne Wirkung. Eine Mutter in den Vierzigern berichtete mir, sie hätte nur kommen können, weil sie an diesem Tag ihre Kinder, die schon im Schulalter waren, irgendwo unterbringen konnte. Aufgrund der Chaoten könne man keine Kinder zum Marsch mitbringen.

In der Tat: Nicht nur drohen die Chaoten die Reihen der Lebensrechtler während des Umzuges „aufzumischen“, sie brüllen und zeigen ununterbrochen Obszönitäten, schreien Gotteslästerungen, bewerfen die Lebensrechtler mit Verhütungsmitteln, in großen Plakaten zeigen sie Bilder und Sprüche, die man aus Anstandsgründen nicht wiedergeben kann.

Der Umzug konnte schließlich pünktlich beginnen und planmäßig durchgeführt werden, weil die äußerst gut vorbereitete und organisiere Polizei jeden Versuch der Linksradikalen, zu den Reihen der Lebensrechtler vorzudringen, verhinderte.

Nach Polizeischätzungen waren 200 an den Störungen beteiligt. Mehrere dutzend Mannschaftswagen und hunderte Beamte waren hierfür nötig. Ansonsten hätten die Lebensrechtler ihr Recht auf freie Meinungsäußerung nicht ausüben können.

Um Zwischenfälle zu verhindern, wurde zudem die Route verändert. Man wusste, dass die „Antifa“ Aktionen entlang der Route vorbereitet und Strategien ausgedacht hatte, um nicht von der Polizei eingekesselt zu werden.

Somit konnten die Chaoten die Lebensrechtler nur begleiten, aber keine Blockaden herrichten. Die „Westfälischen Nachrichten“ berichteten, daß fünf Personen ein Platzverweis erteilt werden musste, weil sie „anschließend aktionsorientiert an mehreren Stellen den Aufzug zu stören“ versuchten. Zwei leisteten Widerstand. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen eine weitere Person wurde Anzeige erstattet, weil sie ein Pfefferspray mit sich führte.

Schließlich konnte der 1000-Kreuze-Marsch den Domplatz erreichen. Dort endete die Veranstaltung mit einer Würdigung des „Löwen von Münster“, Kardinal Clemens August Graf von Galen und einer Abschlussrede von Wolfgang Hering, der Leiter des Veranstalters „Europrolife“.

Mathias von Gersdorff, kath. Publizist und Buchautor in Frankfurt

Quelle: Webseite „Kultur und Medien online“ der Aktion „Kinder in Gefahr“


Aussteiger aus der ultralinken „Antifa“ über Sexismus und Intoleranz dieser Szene

Es gibt neben linksradikalen Randalierern auch  e c h t e , gemäßigt, sozusagen „bürgerliche“ Antifaschisten, die sich aktiv sowohl gegen den braunen wie gegen den roten Extremismus wenden und grundsätzlich jede Gewalt (auch gegen „Sachen“) ablehnen.

Zu diesem erfreuliche Spektrum gehört zB. die Webseite „Magnus-Becker-Blog„.

Antifa Graffiti

Nach einem Artikel „Münster gegen Neonazis“ wurde dort unter dem Titel „Münster gegen Abtreibung“ ein Artikel veröffentlicht, der sich klar gegen die Stör-Aktionen von linksradikaler Seite ausspricht und zugleich für das Lebensrecht ungeborener Babys eintritt.

Hier finden Sie diesen sachlichen, wohltuenden und fairen Artikel:
http://www.magnusbeckerblog.de/muenster-gegen-abtreibung/2546/

Neben diesem kenntnisreichen Beitrag des engagierten Blogbetreibers sind auch die Leserkommentare hierzu vielsagend und informativ; wir zitieren einige Beispiele:
So schreibt zB. Jan Effing:
Von Galen erreichte als katholischer Widerstandskämpfer gegen das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten landesweit Bekanntheit.“ – DAS  wollen die, die ’1000 KREUZE FÜR DAS LEBEN’ “stolpern” lassen wollen, einfach nicht begreifen! Und sie, die Linken (selbst die wohlmeinenden naiven, die vielleicht wirklich nur gegen vermeintliche “Frauenfeindlichkeit” protestieren möchten), machen sich zum Handlanger brauner Sozialisten, die am liebsten x & y abtreiben lassen würden! Da sind dann rote Sozialisten leider der verlängerte Arm der Euthanasie-befürwortenden Neonazis!“

Zudem meldet sich eine „Linke Aussteigerin“
(so nennt sie sich selbst) zu Wort:
„Hey! Die undifferenzierte Stimmungsmache der “Antifa” gegen EuroProLife war für mich ein Grund, auszusteigen.Einer der Gründe, warum ich aus der angeblichen ANTIfa, die diesen Namen aber nicht verdient, denn die meisten Jungs dort sind widerliche Chauvischweine (Strauss-Kahn, den übelsten aller Sexisten, nehmen die bis heute in Schutz, nur weil er wie sie roter Sozialist ist), ausgetreten bin.“
Eine weitere Ex-Antifa-Dame reagiert etwas „zwiespältig“, aber durchaus klar gegen Extremismus: „Ääääheem?? Das sehe ich zwiespältig und bin keineswegs enthusiastische Abtreibungsgegnerin, aber das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit sollte Lebensschützern nicht abgesprochen werden! Wenn am kommenden Samstag euch ProLife-Aktiven der Mund verboten werden soll, werde ich bei den ProChoice-Aktivitäten nicht mehr mitmachen! Denn mit EINEM liegst du richtig, Magnus! Wenn du wüsstest, wie recht du mit diesen beiden Sätzen hast! Ich fühle mich an meine Zeit in der Anarchoszene von vor zwei Jahren erinnert:  “(..) Wer -wie die meisten linksextremen Männer- den “Kampf gegen Sexismus” als Grund für eigene Aggressionen gegen Lebensschützer vorschiebt, aber selber der eigentliche Sexist ist (Projekte gegen Sexismus schikaniert), der ist einfach nur noch verlogen! “Emanzipatorisch” sind solche Linken sicherlich nicht! (…)“

Auch folgender Leserkommentar ist aufschlußreich:

„Ich bin gestern bei der Vorbesprechung des Antifa-Protests gegen den heute bevorstehenden “1000 Kreuze für das Leben”-Schweigemarsch offen aufgetreten und habe gefordert, dass sich die Genossen und Genossinnen gegen den Frauenschinder Strauss-Kahn positionieren (…), aber nicht gegen rechtschaffene Bürger, die sich aus honorigen Motiven gegen Abtreibung engagieren. Dafür wurde ich übelst beschimpft, der Sexismus des Monsieur Strauss-Kahn gerechtfertigt, verharmlost oder sogar bejubelt! Verkehrte Welt! Als ich meinen Austritt aus der Gruppe ankündigte, wurde ich sektenhaft bedroht. Das machte mir richtig Angst. Ich habe vorerst bei einer Genossin Unterschlupf gefunden, aber fürchte mich noch. Wenn sie unter Druck gesetzt wird, gibt sie eventuell preis, mich zu verstecken. Ich melde mich bald wieder!“

1000-Kreuze-Aktion: Linksradikale kritisieren Polizei und Passanten in Münster

Am Samstag, den 10. März 2012, wurde ein friedlicher Gebetszug von Lebensrechtlern durch linksradikale Randale massiv gestört, so daß zweihundert Polizisten und mehrere dutzend Mannschaftswagen im Einsatz waren, um die Demonstrationsfreiheit der Abtreibungsgegner in Münster zu gewährleisten.

Daß sich ultralinke Aktivisten mit ihren staatsfeindlichen Tendenzen gern und oft über die Polizei beschweren, ist man gewohnt – und so geschah es auch diesmal.

Nach ihren Randalen kritisierte die linksradikale „Antifa“ öffentlich den Einsatz der Polizei. So heißt es auf der Internetseite „Indymedia.org“ (dem Hauptblog gegen den christlichen Kreuze-Marsch) beispielsweise:

„Das Bündnis „gegen 1000 Kreuze“, hat auch in diesem Jahr zu kreativen Protesten mobilisiert und demonstrierte für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Frau. Schon vor Beginn der Veranstaltungen wurde die Innenstadt von einem Großaufgebot der Polizei abgeriegelt. Diese ging (…) unnötig aggressiv und ruppig gegen die Gegendemonstrant_innen vor.“

In Wirklichkeit reagierten die Polizeibeamten sehr umsichtig und besonnen im Sinne einer De-Eskalations-Strategie.

Zudem handelt es sich bei den Störern keineswegs um „Gegendemonstrant/innen“, da sie keine Demonstration bei den Stadtbehören angemeldet und genehmigt bekamen, sondern vielmehr um rechtswidrig agierende Randalierer.

Aufschlußreich ist nun vor allem Folgendes: Die linksextreme Seite gibt diesmal selber zu, daß viele Passanten in den Fußgängerzonen Münsters mit ihrem Treiben überhaupt nicht einverstanden waren. Das kann man sich lebhaft vorstellen: auf der einen Seite ohrenbetäubender Lärm und wild agierende (teils vermummte) Störer, die Lebensmittel, zB. mit Eiern und Apfelsinen auf die Beter warfen und „Nieder mit Jesus“ brüllten  –  auf der anderen Seite friedliche, Kirchenlieder singende Lebensrechtler, die sich vom stundenlangen Chaotentum in keiner Weise beirren ließen.

Kein Wunder also, daß die Zuschauer in Münster noch bis fünf zählen konnten, um diese Vorgänge zu bewerten – dafür muß man nichtmal Christ oder Lebensrechtler sein, hierfür genügt auch ein Quentchen Vernunft und normaler Hausverstand.

So beschwert sich also die kommunistische Webseite „linksunten.indymedia“ am 11.3.2012:

„Erstaunlich agressiv reagierten dieses Jahr Teile der Münsteraner Bevölkerung an der Wegstrecke, vor allem in den Einkaufspassagen auf die Proteste.“

Siehe hierzu vier Doku-Filme, die das Geschehen vom vergangen Samstag dokumentieren: dreimal von Lebensrechtler-Seite, einmal von ultralinker Seite aus „betrachtet“: https://charismatismus.wordpress.com/2012/03/11/youtube-video-der-1000-kreuze-aktion-in-munster-vom-10-3-2012/