Aussteiger aus der ultralinken „Antifa“ über Sexismus und Intoleranz dieser Szene

Es gibt neben linksradikalen Randalierern auch  e c h t e , gemäßigt, sozusagen „bürgerliche“ Antifaschisten, die sich aktiv sowohl gegen den braunen wie gegen den roten Extremismus wenden und grundsätzlich jede Gewalt (auch gegen „Sachen“) ablehnen.

Zu diesem erfreuliche Spektrum gehört zB. die Webseite „Magnus-Becker-Blog„.

Antifa Graffiti

Nach einem Artikel „Münster gegen Neonazis“ wurde dort unter dem Titel „Münster gegen Abtreibung“ ein Artikel veröffentlicht, der sich klar gegen die Stör-Aktionen von linksradikaler Seite ausspricht und zugleich für das Lebensrecht ungeborener Babys eintritt.

Hier finden Sie diesen sachlichen, wohltuenden und fairen Artikel:
http://www.magnusbeckerblog.de/muenster-gegen-abtreibung/2546/

Neben diesem kenntnisreichen Beitrag des engagierten Blogbetreibers sind auch die Leserkommentare hierzu vielsagend und informativ; wir zitieren einige Beispiele:
So schreibt zB. Jan Effing:
Von Galen erreichte als katholischer Widerstandskämpfer gegen das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten landesweit Bekanntheit.“ – DAS  wollen die, die ’1000 KREUZE FÜR DAS LEBEN’ “stolpern” lassen wollen, einfach nicht begreifen! Und sie, die Linken (selbst die wohlmeinenden naiven, die vielleicht wirklich nur gegen vermeintliche “Frauenfeindlichkeit” protestieren möchten), machen sich zum Handlanger brauner Sozialisten, die am liebsten x & y abtreiben lassen würden! Da sind dann rote Sozialisten leider der verlängerte Arm der Euthanasie-befürwortenden Neonazis!“

Zudem meldet sich eine „Linke Aussteigerin“
(so nennt sie sich selbst) zu Wort:
„Hey! Die undifferenzierte Stimmungsmache der “Antifa” gegen EuroProLife war für mich ein Grund, auszusteigen.Einer der Gründe, warum ich aus der angeblichen ANTIfa, die diesen Namen aber nicht verdient, denn die meisten Jungs dort sind widerliche Chauvischweine (Strauss-Kahn, den übelsten aller Sexisten, nehmen die bis heute in Schutz, nur weil er wie sie roter Sozialist ist), ausgetreten bin.“
Eine weitere Ex-Antifa-Dame reagiert etwas „zwiespältig“, aber durchaus klar gegen Extremismus: „Ääääheem?? Das sehe ich zwiespältig und bin keineswegs enthusiastische Abtreibungsgegnerin, aber das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit sollte Lebensschützern nicht abgesprochen werden! Wenn am kommenden Samstag euch ProLife-Aktiven der Mund verboten werden soll, werde ich bei den ProChoice-Aktivitäten nicht mehr mitmachen! Denn mit EINEM liegst du richtig, Magnus! Wenn du wüsstest, wie recht du mit diesen beiden Sätzen hast! Ich fühle mich an meine Zeit in der Anarchoszene von vor zwei Jahren erinnert:  “(..) Wer -wie die meisten linksextremen Männer- den “Kampf gegen Sexismus” als Grund für eigene Aggressionen gegen Lebensschützer vorschiebt, aber selber der eigentliche Sexist ist (Projekte gegen Sexismus schikaniert), der ist einfach nur noch verlogen! “Emanzipatorisch” sind solche Linken sicherlich nicht! (…)“

Auch folgender Leserkommentar ist aufschlußreich:

„Ich bin gestern bei der Vorbesprechung des Antifa-Protests gegen den heute bevorstehenden “1000 Kreuze für das Leben”-Schweigemarsch offen aufgetreten und habe gefordert, dass sich die Genossen und Genossinnen gegen den Frauenschinder Strauss-Kahn positionieren (…), aber nicht gegen rechtschaffene Bürger, die sich aus honorigen Motiven gegen Abtreibung engagieren. Dafür wurde ich übelst beschimpft, der Sexismus des Monsieur Strauss-Kahn gerechtfertigt, verharmlost oder sogar bejubelt! Verkehrte Welt! Als ich meinen Austritt aus der Gruppe ankündigte, wurde ich sektenhaft bedroht. Das machte mir richtig Angst. Ich habe vorerst bei einer Genossin Unterschlupf gefunden, aber fürchte mich noch. Wenn sie unter Druck gesetzt wird, gibt sie eventuell preis, mich zu verstecken. Ich melde mich bald wieder!“

3 Kommentare on “Aussteiger aus der ultralinken „Antifa“ über Sexismus und Intoleranz dieser Szene”

  1. Ich muss auch unbedingt meinen Senf hinzugeben,

    bin Studentin an einer Uni in Frankfurt , wo es auch ein selbstverwaltetes Café gibt. Dieses Café heisst TUCA

    Dort hat sich ein linkes Grüppchen gebildet. Dieses linke Grüppchen ist jeden Tag 6 Stunden oder mehr da. Sie unterhalten sich, lachen. Machen auch ihre Witzchen über diverse Dinge.
    Ab und an kann man auch ein paar rassistische und frauenfeindliche Dinge wahrnehmen, Natürlich nicht offensichtlich rassistisch und frauenfeindlich aber etwas subtiler

    und ich war mal mit meinem Freund da der hatte ein Deutschland Trikot an und wurde des Raumes verwiesen.

    ich konnte jedoch tage später beobachten wie eine Studentin aus Mainz dort erzählt hat, wie sie in einer Diskothek arbeitet und Angst vor den ,,Türken und Afrikanern “ habe

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  2. L. sagt:

    was für ein sinnloser artikel

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    • ein sozi sagt:

      Ich finde ihn ganz und gar nicht sinnlos. Er spiegelt leider wider, was in der linken Szene Tatsache zu scheinen scheint. Für mich ist Sexismus+der linke Grundgedanke unvereinbar, für viele andere leider schon…

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