Deutschland kann zu Nachzahlungen beim ESM-„Rettungsschirm“ gezwungen werden

Deutschland könnte gegen seinen Willen dazu gezwungen werden, wesentlich mehr als die bislang veranschlagten 22 Milliarden Euro als Kapital für den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM zu überweisen. Das sagte der CDU-Haushaltspolitiker Klaus-Peter Willsch dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Daß Deutschland bei Nachzahlungen überstimmt werden könne, wenn das Kapital durch Verluste schrumpfe, bestätigte der Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter (CDU). Er schrieb „Focus“ zufolge in einem Brief, dieser Fall könne eintreten, wenn „ein Mitgliedsstaat, der Finanzhilfe empfangen hat, seinen turnusmäßigen Rück-/Zinszahlungen nicht nachkommt, der ESM aber zur Zahlung von Zinsen auf Anleihen verpflichtet ist“.

Dies ist laut Willsch ein realistisches Szenario. Er will gegen den ESM stimmen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


CDU-Wirtschaftexperte Friedrich Merz kehrt in die Politik zurück

Friedrich Merz, ehem. CDU-Spitzenpolitiker des marktwirtschaftlichen Flügels, will die CDU im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen unterstützen. Das bestätigte der frühere  Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU im Gespräch mit der Illustrierten „stern“ (online).

Ein Landtagsmandat für NRW strebt der 57-jährige Merz allerdings nicht an. Auch eine Position in einem Schattenkabinett von CDU-Spitzenkandidat und Bundesumweltminister Norbert Röttgen komme für ihn nicht infrage, erklärte der christdemokratische Wirtschaftsexperte.

Röttgens Plan, nur im Fall eines Wahlsieges von Berlin nach Düsseldorf zu wechseln, stößt bei Merz auf wenig Begeisterung: Er rät dem Parteikollegen, auch im Fall einer Niederlage nach NRW zu gehen. Er mache das aber nicht zur Bedingung für seine Unterstützung, so Merz.

Der in mittelständigen Kreisen sehr geachtete Merz hatte sich im Sommer 2009 von der Politik verabschiedet, nachdem massive Meinungsverschiedenheit mit Kanzlerin Angela Merkel auftraten. Seitdem arbeitet Merz wieder als Rechtsanwalt. Er hatte mehrfach betont, daß er nur eine Pause einlegen wolle.


Erlebnisbericht: „Jugend für das Leben“ zum Kreuze-Marsch in Münster 2012

Der Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Münster am 10. März 2012 war für mich die erste öffentliche Lebensschutz-Aktion. Als wir ankamen, waren wir die ersten Teilnehmer und die Polizei hatte unseren offiziellen Treffpunkt, den Kirchplatz der Aegidii-Kirche, schon abgeschirmt.
Bis 14:30 Uhr füllte sich der Platz mit immer mehr Lebensrechtlern und wir konnten die ersten interessanten Gespräche führen.

Zwei englische Pro-Life-Aktivisten, die extra für den Gebetszug aus London hergeflogen waren, führten Interviews mit einigen Vertretern der Jugend für das Leben, die mit mehreren Autos angereist waren. Der Veranstalter Wolfgang Hering, fragte uns, ob wir so mutig wären, den Marsch mit den schönen Bildern von ungeborenen Kindern anzuführen. Wir waren sofort begeistert und ließen uns nicht von dem beleidigenden Geschrei der Gegendemonstranten beirren.                 Mit dem Rosenkranz in der Hand hatte ich zudem etwas, um mich daran „festzuhalten“. Den circa 200 Lebensrechtlern bahnten die Hundertschaften er Polizei einen sicheren Weg durch die circa 150 Abtreibungsbefürworter, die uns mit Parolen wie „Kein Gott, ein Staat, kein Patriarchat!“ oder „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ zu entmutigen versuchten.         Meiner Meinung nach wussten diese nicht einmal richtig über den Grund unseres Auftretens Bescheid. Sie wollten wahrscheinlich einfach ihren Frust und ihre Aggression gegenüber der Kirche herausschreien.

Nach einigen Zwischenstationen mit dem Ziel des besonderen Gedenkens der abgetriebenen Kinder, kamen wir schließlich am Domplatz und am Von-Galen-Denkmal an. Nicht von den mitgezogenen Störern aus dem Konzept gebracht, konnten wir unser Gebet abschließen und uns voneinander verabschieden.

Während dem Marsch lag Herrn Hering unser Wohl sehr am Herzen und schaute, dass es uns als Träger der Plakate und des         mitgeführten Madonnenbildes nicht zu anstrengend wurde. So habe ich mich bei meiner ersten Pro-Life-Aktion sehr sicher und unterstützt gefühlt.

Insgesamt war es eine äußerst aufbauende und mutmachende Veranstaltung, für die ich mich bei allen bedanke!

Quelle: http://www.jugendfuerdasleben.de/gebet-fur-das-leben-in-munster/


Zahl der Katholiken weltweit gestiegen: fast 1,2 Milliarden

Die katholische Kirche zählt nach neuesten vatikanischen Angaben weltweit 1,196 Milliarden Mitglieder, also fast 1,2 Milliarden Katholiken.

Wie der Vatikan kürzlich mitteilte, stieg die Zahl der Katholiken gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %. Rund 17,5 % der Weltbevölkerung sind demnach katholisch.

Die Zahl der Priester in der Weltkirche ist insgesamt abermals leicht gestiegen, um 1.643 auf nunmehr 412.236, in Europa blieb sie hingegen weiterhin rückläufig; hier gab es 2010 insgesamt 905 Priester weniger als im Vorjahr. Mehr Priester wirkten vor allem in Asien (1.695) sowie in Afrika (761).

Die Angaben sind im neuen päpstlichen Jahrbuch enthalten, dessen erstes Exemplar Papst Benedikt überreicht wurde.

Ein ähnliches Bild wie für die Priester bietet sich für die Seminaristen. Insgesamt verzeichneten die angehenden Priester 2010 eine Zunahme um 4 % gegenüber 2005 auf weltweit insgesamt 118.990 Personen. In Europa sank ihre Zahl in diesem Zeitraum jedoch um 10,4 %, in Amerika um 1,1 %.

Français : L'église Notre-Dame mixte luthérien...

Die Anzahl der Ordensbrüder bleibt konstant: Der “rückgängige Trend” für Klösterbrüder (ohne Priesterweihe) hat sich nach Angaben des Vatikan im Jahr 2010 nicht fortgesetzt. Ihre weltweite Zahl blieb in etwa konstant, 2010 waren es 54.665, im Vorjahr 54.229.

Gleiches gilt auch für die Patres bzw. Ordenspriester: für das Jahr 2010 wurden 135.227 registriert. Die Zahl der Ordensfrauen sank im gleichen Zeitraum von 729.371 auf 721.932 Nonnen.

Quelle: www.kipa-apic.ch


Saudischer Großmufti will alle Kirchen in der Region zerstört sehen

Scheich Abdul Aziz Al-Asheikh, die höchste geistliche Autorität im Königreich Saudi-Arabien, hat gefordert, alle Kirchen auf der arabischen Halbinsel zu zerstören.Gemäß islamischen Lehre dürfe es auf der Halbinsel nur eine Religion geben, so Al-Asheikh. Anlaß für die Äußerung de Großmuftis war laut einem Bericht des Online-Magazins „Christian Post“ der Besuch einer Delegation der „Gesellschaft zur Wiederbelebung des islamischen Erbes“ („Society of the Revival of Islamic Heritage“ ) aus dem Nachbarstaat Kuwait.

Dort hatte eine Gruppe von Parlamentariern, der „Block für Gerechtigkeit“ („Al-Adala Bloc“) im Februar 2012 eine Gesetzesinitiative gestartet, welche die Einführung der Scharia (islamisches Religionsgesetz) in dem arabischen Emirat anstrebt.

War im ursprünglichen Entwurf noch von einer „Entfernung“ aller Kirchen die Rede, hieß es aus Parteikreisen später, lediglich der Neubau von Kirchen solle verboten werden. Scheich Al-Asheikh betonte dagegen gegenüber der kuwaitischen Delegation, daß Kuwait Teil der Arabischen Halbinsel sei und daher „alle Kirchen dort zerstört werden müssten“.

Deutsch: Kirchen von Seloncourt

„Stellen Sie sich vor was geschähe, wenn […] der Papst fordern würde, dass alle Moscheen in Italien zerstört werden müssten“, kommentierte Raymond Ibrahim, Autor beim islamkritischen „Jihad Watch“-Blog, die Forderung des Großmuftis. „Die Medien im Westen würden ausflippen! Von Intoleranz und Frömmlerei wäre die Rede. Alle würden eine Entschuldigung fordern, vielleicht sogar seinen Rücktritt.“

In Kuwait leben etwa 350.000 katholische Christen, was immerhin sechs Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Die meisten von ihnen sind Gastarbeiter. Das strikt sunnitisch-islamische Saudi Arabien ist dagegen offiziell zu 100 Prozent muslimisch. Kirchen gibt es dort keine einzige.  Das amerikanische Time-Magazine schätzte jedoch 2008, dass etwa 800.000 Christen in dem Königreich leben  –  ebenfalls hauptsächlich Gastarbeiter.

Quelle: evangelische Webseite http://www.jesus.de

Nigeria: Mordangriff auf christliches Dorf

Bei einem Angriff auf ein vor allem von Christen bewohntes Dorf sind in Nordnigeria mindestens zehn Menschen ermordet worden.

Ein Polizeisprecher im Bundesstaat Kaduna sagte, die bewaffneten Angreifer seien direkt in die Häuser ihrer Opfer gestürmt.

Seit den Präsidentenwahlen vom April 2011, bei denen der Christ Goodluck Jonathan aus Südnigeria gewann, kommt es ständig zu Gewaltakten seitens radikaler Muslime, die bestrebt sind, das islamisch geprägte Nordnigeria von Christen zu „säubern“.

Der Menschenrechtsverband „Human Rights Watch“ spricht von mindestens achthundert Todesopfern. Ein großer Teil der Gewalt geht auf das Konto der islamischen Terrorgruppe „Boko Haram“.

Quelle: Radio Vatikan


Was ist von der „Gemeinde Gottes“ des „Weltmissionsvereins“ zu halten?

1964 wurde in Südkorea von einem besonders „Erleuchteten“ die sogenannte „Gemeinde Gottes“ gegründet, die im Rahmen eines „Weltmissionsvereins“ tätig ist, weil sich die Gruppierung zur Weltevangelisation berufen fühlt; diese scheinchristliche Sekte ist auch in Deutschland aktiv.

Manches an den Lehren dieser kuriosen Heilsbringer erinnert an christliche Elemente, doch bereits bei ihrer Gottesvorstellung geht es drunter und drüber:

Es wird der Glaube an eine „Himmelsmutter“ als heilsnotwendig verkündet, womit nicht etwa die Madonna als besonders  heiliges Geschöpf Gottes und Mutter des HERRN gemeint ist, sondern die „himmlische Mutter Jerusalem“, die „Gefährtin des Lammes“, der „weibliche Anteil Gottes“, wie die Schriften der „Gemeinde Gottes“ lehren. Demnach besteht der allmächtige Gott aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen – und es gibt folglich auch eine Muttergottheit im Himmel.

Die informative Webseite „Sekten-Info NRW“ mit Beratungsstelle in Essen berichtet über diese Sekte zudem Folgendes:

„Eine in Deutschland zahlenmäßig kleine Gruppierung aus Korea, die sich „Kirchengemeinde Gottes Weltmissionsverein“ nennt und zu den synkretistischen Neureligionen zählt, hat etliche Beratungsfälle in Essen verursacht. Die Mitglieder geben sich als Studenten aus und sprechen in der Essener Innenstadt junge Menschen mit der Bitte an, ihnen bei einer Aufgabe zu helfen. Im Laufe des Gesprächs versuchen sie junge Menschen in ihr Zentrum einzuladen und zu weiteren Treffen zu verpflichten.

In einem Fall haben sie eine junge Frau so sehr verunsichert, dass sie bereit war, sofort eine neue Taufe durchführen zu lassen. Im Beratungsgespräch äußerte sie jedoch, dass sie die Taufe gar nicht gewollt habe und jetzt Angst habe, eine nicht gewollte Bindung an eine höhere Macht eingegangen zu sein. Außerdem fühlte sie sich durch die weiteren Telefonanrufe und Einladungen sehr bedrängt und unter Druck gesetzt. Durch unsere Beratung konnte die Betroffene so gestärkt werden, dass sie ihren Austritt erklärt und weitere Kontakte abgelehnt hat.

Bereits vor vier Jahren war die Gruppierung durch eine intensive Missionierung und Vereinnahmung einer 15jährigen Jugendlichen aufgefallen. Auch hier konnte eine Loslösung aus der Abhängigkeit erreicht werden.“