EU: Brüssel bezuschußt die Abtreibungslobby mit Millionenbeträgen

Von Birgit Kelle

In Brüssel tut sich derzeit ein handfester Skandal auf: Nach einem gestern veröffentlichten Bericht der Organisation European Dignity Watchwerden seit Jahren mehrstellige Millionenbeträge an internationale Organisationen überwiesen, die damit nicht nur Entwicklungshilfe leisten, sondern auch Lobbyarbeit betreiben für die Legalisierung von Abtreibung und diese sogar in eigenen Kliniken selbst durchführen  –  auch und gerade in Ländern der Dritten Welt.

Der offensichtliche Missbrauch von EU-Geldern findet bereits seit Jahren statt, die EU-Kommission stellt sich jedoch taub und blind.

Vor allem Länder der Dritten Welt geraten unter Druck, die einerseits unsere Hilfe brauchen – sich in ihre nationale Gesetzgebung aber nicht hineinreden lassen wollen. Wird aber Entwicklungshilfean legale Abtreibung gekoppelt, grenzt dies fast schon an Erpressung von Ländern, die auf unsere Gelder dringend angewiesen sind.

Die Europäische Union ist nicht berechtigt, sich in die Abtreibungspolitik einzelner Staaten einzumischen; so sagt es die EU-Kommission selbst.

Dennoch fließen seit Jahren und auch immer weiter astronomisch hohe Summen an weltweit agierende Organisationen, die sich die Legalisierung der Abtreibung auf die Fahnen geschrieben haben, darunter International Planned Parenthood Federation (IPPF) oder auch Marie Stopes International (MSI).

Dies geschieht meist dreist unter dem missionarischen Gutmenschen-Mäntelchen der Menschenrechte, der Entwicklungs- und Gesundheitshilfe.

Quelle und Fortsetzung des faktenreichen Artikels hier:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/birgit-kelle/skandaloes-eu-zahlt-verdeckt-millionenbetraege-fuer-abtreibungslobby.html


Vatikan exkommuniziert ehem „Basilianer“ in der Ukraine, die sich selbst zu Bischöfen ernannten

„Mit lebhafter Unruhe“ hat der Vatikan zur Kenntnis genommen, daß vier ostkirchliche, griechisch-katholische Priester sich selbst zu Bischöfen proklamiert haben.

Das Verhalten der vier Geistlichen, die zuvor aus ihrem Orden ausgeschlossen worden waren, „schadet moralisch und geistlich der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine, dem Apostolischen Stuhl und der ganzen katholischen Kirche“. Das schreibt die vatikanische Glaubenskongregation in einer Erklärung von diesem Donnerstag.

Leider sei es nicht gelungen, die vier Priester von ihrem Plan zur Gründung einer „Orthodoxen griechisch-katholischen Kirche der Ukraine“ abzubringen.

Die Glaubenskongregation distanziert sich in aller Form von den vier „Bischöfen“ – das Wort wird in der Erklärung mehrmals in Anführungszeichen gesetzt – und stellt fest, daß ihre Weihe zu Bischöfen und alle von ihnen vorgenommenen Weihen nicht anerkannt werden könnten. Die vier Priester hätten sich damit die Exkommunikation zugezogen, ihre Gruppe dürfe keineswegs die Bezeichnung „katholisch“ tragen, die Gläubigen sollten sich von ihnen fernhalten.

Die vier Geistlichen gehörten zuvor dem griechisch-katholischen Orden der Basilianer an.

Quelle: Radio Vatikan


FDP-Frauensprecherin wendet sich gegen Drohungen aus Brüssel gegen Deutschland betr. „Frauenquote“

Die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole Bracht-Bendt, hat EU-Kommissarin Viviane Reding t im Streit um die Einführung einer Frauenquote in Deutschland kritisiert.
Die FDP-Fraktion weise „die immer bizarrer werdenden Belehrungen von EU-Kommissarin Viviane Reding wegen einer angeblich fehlenden Frauenquote in Deutschland zurück“, erklärte Bracht-Bendt am Dienstag in Berlin.

Die EU-Kommissarin hatte zuvor erklärt, daß deutsche Unternehmen keine Aufträge im europäischen Ausland mehr erhalten würden, wenn sie nicht die Frauenquote des jeweiligen Landes einhielten.

Die FDP-Politikerin bezeichnete dies als „plumpen Versuch“, Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) „unter Druck zu setzen“. Die FDP unterstütze „die Ministerin in ihrer Meinung, dass Brüssel Deutschland keine Quote vorschreiben kann“, so Bracht-Bendt weiter.

Quelle: Infoseite http://www.extremnews.com, dts-Nachrichtenagentur


Stasi-Unterlagen-Behörde: Gerechtigkeit ohne Rache

Arabische Länder interessieren sich zunehmend für die deutsche Stasi-Unterlagen-Behörde. „Es kommen nun Besucher aus den arabischen Ländern in unser Archiv und fragen: Wie habt ihr das gemacht, dass das Aussprechen der Wahrheit nicht zu Rachsucht führt?“, sagte Behördenleiter Roland Jahn der Wochenzeitung „Die Zeit“. Er antworte, die Behörde habe „mit einem rechtsstaatlichen Verfahren einerseits Transparenz und andererseits Datenschutz geschaffen“.

Wichtig sei auch, „dass wir den Tätern heute ermöglichen, Fehler einzugestehen“, sagte Jahn. Die Stasi-Unterlagen-Behörde unterstütze daher Projekte wie den Film „Feindberührung“, in dem ein Spitzel und der Bespitzelte gemeinsam Akten lesen. „Da findet Begegnung statt, keine Abrechnung“, sagte Jahn. Er fügte hinzu, was in der Berliner Einrichtung geschaffen worden sei, habe „weltweite Wirkung“.

Quellen: Die Zeit, dts-Nachrichtenagentur, Webseite http://www.extremnews.com


Anarchistisch geprägte Piratenpartei wirbt um FDP-Justizministerin

Die leider auf Erfolgskurs befindliche Piratenpartei (nomen est omen) ist weitgehend anarchistisch orientiert: sie fordert z.B. die gesetzliche Freigabe bzw. Straffreiheit illegaler Drogen und einen strikten Laizismus (totale Trennung von Kirche und Staat) und –  insoweit eher links als anachistisch  – ein „Grundeinkommen“ für alle.
Derzeit liebäugelt die Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus mit der liberalen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Deren parlamentarischer Geschäftsführer Martin Delius wünscht sich einen Wechsel der FDP-Politikerin  zur Piratenpartei, falls die FDP bei der Bundestagswahl 2013 nicht über die 5%-Hürde kommt.

„Die Ministerin ist mir – bis auf wenige Ausnahmen – als kluge und hartnäckige Sachpolitikerin aufgefallen und hat sich auch bei den Piraten viele Freunde mit klaren Positionen für den die Schutzrechte der Bürgerinnen und Bürger vor staatlichen Eingriffen gemacht. So etwas passt natürlich sehr gut zu den Piraten“,erkärte der Piratenvertreter jetzt gegenüber dem „Handelsblatt“.