Israel warnt vor linksradikalem „weltweiten Marsch auf Jerusalem“

Stellungnahme der Israelischen Botschaft zum „Global March to Jerusalem“ im vollen Wortlaut:

Wir fordern die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveräner demokratischer Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer zu verurteilen.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarstaaten diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen.

Wir würden uns wünschen, dass sich die teilnehmenden Organisationen und Aktivisten stattdessen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und politische Partizipation für die Völker des „Arabischen Frühlings“, sowie für ein friedliches Miteinander zum Wohl der gesamten Region einsetzen würden. Die Organisatoren wollen mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit von den Menschenrechtsverletzungen in den arabischen Ländern ablenken.

Wir wünschen allen ein friedliches und gewaltfreies Wochenende. Shabbat Shalom.

Nightshot of the Israeli supreme court buildin...

Jerusalem bei Nacht

Das Wichtigste zum GMJ in Kürze:

• Der „Global March to Jerusalem“ (GMJ) ist ein international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit anti-israelische Demonstrationen statt.

• Initiatoren und Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und Nordamerika.

• Obwohl als friedlich angekündigt, wird eine Eskalation bewusst angestrebt. Von Seiten extremistischer Teilnehmer werden Opfer einkalkuliert und provoziert.

• Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden mit größter Zurückhaltung agieren. Israel wird jedoch keinen Angriff auf seine Souveränität dulden. Israel hat das Recht und die Pflicht, zum Schutz seiner Bürger jeden Zutritt auf sein Territorium zu kontrollieren.

Ein ausführliches Hintergrundpapier zum „Global March to Jerusalem“ finden Sie hier: http://embassies.gov.il/berlin/departments/offentlichkeitsarbeit/Publikationendocs/Hintergrund_Stellungnahme_GMJ.pdf

Auf unserem Blog finden Sie einen Kommentar des israelischen Gesandten bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor zum Thema: http://www.botschaftisrael.de/2012/03/30/ein-marsch-der-narren/

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Israelische Juden heute: 84% glauben an Gott

 

„Ja, es gibt einen Gott“  – so war die Zusammenfassung einer Studie zum Thema Glauben, Glaubenspraxis und Werte israelischer Juden überschrieben  – und fuhr fort: „Zumindest glauben das 84% aller Befragten“.

Die Studie, die das Israelische Institut für Demokratie im Auftrag von Avi Chai durchgeführt hat, zeigte vor allem: So klar, wie manche sich den Graben zwischen Säkularen und Religiösen in Israel vorstellen, verläuft er schon lange nicht mehr.

So gaben etwa 76% der Befragten an, zu Hause koscher zu essen, und 61% denken, der Staat Israel solle sicherstellen, dass das öffentliche Leben der jüdischen Tradition entspreche.

Gleichzeitig sprechen sich 60% für die Veranstaltung von Sportevents und kulturellen Aktivitäten am Shabbat aus, 58% unterstützen Öffentlichen Personenverkehr und die Öffnung von Einkaufszentren am Shabbat, und 51% sind der Meinung, in Israel solle die Zivilehe eingeführt werden.


Eheschließung eines jüdischen Paars in Israel (Foto: fotosintesa)

Die Studie wurde 2009 durchgeführt, die Ergebnisse jedoch erst im Januar dieses Jahres veröffentlicht. 2.803 israelische Juden im Alter von über 20 Jahren wurden befragt.

Besonders interessant ist, dass es sich bei der Studie bereits um die dritte ihrer Art handelt, schon 1991 und 1999 hatte das Institut Israelis zu ihrem Glauben befragt.

So entwickelt sich die Religiosität im Vergleich zu den vorherigen Studien nicht linear in eine Richtung:

Haben 1991 noch 24% der Befragten erklärt, sie „folgen weitgehend der religiösen Tradition“, waren es 1999 nur noch 19% und 2009 dagegen 26%.


Das reformierte „Beit Daniel“ in Tel Aviv (Foto: Geller)

Die Ergebnisse nach Themen:

Feiertage: 85% der Befragten erklären, es sei wichtig, jüdische Feiertage traditionell zu begehen, doch sie tun es nur selektiv. 90% halten den Seder-Abend an Pessach für wichtig, 82% erklären, sie zündeten Kerzen an Hanukka an. Weniger, nur 67%, essen kein Chametz (gesäuertes Brot) an Pessach, 86% fasten an Yom Kippur, 36% hören die Esther-Rolle an Purim.

Kashrut: 76% essen zu Hause koscher, 70% auch außerhalb des eigenen Haues. 72% essen niemals Schweinefleisch, die meisten geben an, dies aus religiösen Gründen zu tun.

Nicht-orthodoxe Strömungen: Die meisten israelischen Juden (61%) glauben, dass das konservative und das liberale Judentum den gleichen Status haben sollten wie die orthodoxe Strömung.

Aliya: Die meisten der Befragten (87%) unterstützen die Einwanderung von Juden nach Israel und dass sie sofort die israelischen Staatsbürgerschaft erhalten. Nur 53% denken, die Staatsbürgerschaft und Einwanderung stünden auch nicht-jüdischen Ehepartnern zu.

93% der Befragten denken, ein Jude könne ein guter Jude sein, auch wenn er nicht den religiösen Traditionen folgt.

Die vollständige Studie finden Sie hier: http://www.idi.org.il/sites/english/events/Other_Events/Documents/GuttmanAviChaiReport2012_EngFinal.pdf

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Bibel-Story „David und Goliath“ kommt ins Kino

Eine der bekanntesten biblischen Erzählungen (1 Sam 17  f) kommt bald ins Kino: Regisseur Scott Derrickson verfilmt die Geschichte von David und Goliath, wonach sich der jüdische Hirtenjunge David vor dem riesigen, „unbesiegbaren“ Philister Goliath mit einer Steinschleuder rettet.

Taylor Lautner, bekannt aus der «Twilight»-Saga, spielt David. Für die Rolle des Goliaths ist Dwayne Johnson engagiert.

Wie das Online-Magazin «Hollywood Reporter» berichtet, soll der Streifen im Stil der Comicverfilmung «300» gehalten sein.

Für den Regisseur und engagierten Christen Scott Derrickson ist es nicht der erste Film mit biblischem Bezug. Seinen Science-Fiction-Film «Der Tag, an dem die Erde stillstand» von 2008 gestaltete er als Allegorie auf die biblische Erzählung von der Erlösung der Menschheit durch Jesus Christus.

Die Produktion des Films übernehmen Wyck Godfrey und Marty Bowen vom Studio «Temple Hill». Für dieses Studio ist es das zweite Werk mit ausdrücklich biblischem Bezug. Im Jahr 2006 produzierte das Studio den Film «Es begab sich aber zu der Zeit…», der die Weihnachtsgeschichte erzählt.

Weitere Hollywood-Filme mit biblischem Bezug

Aus Hollywood sind weitere Bibelverfilmungen geplant: Steven Spielberg ist als Regisseur für ein Epos über Mose im Gespräch. Regisseur Darren Aronofsky konnte Russel Crowe für seinen Film über Noah und die Arche gewinnen. Beide Filme sind jedoch erst für 2014 angekündigt. Mel Gibson arbeitet an einem Streifen über den jüdischen Freiheitskämpfer Judas Makkabäus. Wann der Film in die Kinos kommt, ist jedoch nicht bekannt.

Quelle: christliches Medienmagazin PRO und http://www.jesus.ch


Ägypten: Proteste gegen drohende islamische Scharia-Herrschaft

In Ägyptens Hauptstadt Kairo haben Hunderte Menschen gegen einen zu großen Einfluß des Militärs und der Islamisten auf die geplante neue Verfassung protestiert; sie riefen, das Volk wolle seine Verfassung selbst schreiben. Man sei während der Revolution nicht dafür gestorben, daß nun islamistische Muslimbrüder eine Verfassung diktieren, stand auf einem Plakat.

Der Anwalt Amir Lotfy sagte: “Das Land geht in eine falsche Richtung. Wenn die Muslimbrüder so weitermachen, wird Ägypten wie Afghanistan oder Pakistan oder so etwas. Wir Ägypten werden das aber nicht zulassen”.

Die Aktivistin Asmaa Salama meinte: “Die Verfassung gehört dem gesamten ägyptischen Volk in all seinen Facetten. Die islamistische Partei für Freiheit und Gerechtigkeit hat uns nicht gekauft, die Salafisten oder Wahhabiten haben uns nicht gekauft  –  und die Golfstaaten auch nicht.”

Zur ersten Sitzung der Verfassungsgebenden Versammlung erschienen 75 der gewählten 100 Mitglieder. Die meisten waren Muslimbrüder. Gemäßigte, Linke und Liberale boykottierten das Treffen.

Quelle: Webseite „Kopten ohne Grenzen“ (koptisch.wordpress.com)


BÜRGERBEGEHREN pro Hindenburgplatz will BÜRGERENTSCHEID in Münster

Das Bürgerbegehren „Pro Hindenburgplatz“, das Unterschriften für einen Bürgerentscheid (kommunale Abstimmung) in Münster sammelt, startete mit ihrem Aufruf, den jeder gleichgesinnte Bürger von Münster unterzeichnen kann.

Hier die Liste zum Ausdrucken und beliebigen Kopieren:       

BÜRGERBEGEHREN pro Hindenburgplatz VORDRUCK

Hier zudem ein Merkblatt für Unterschriften-Sammler:   MERKBLATT, Hinweise Bürgerbegehren:

Deutsch: Das münsteraner Schloss fotografiert ...

Stadtschloß mit Schloßplatz mitten in Münster  – davor: der Hindenburgplatz  (Foto: Wikipedia)

DOKUMENTATION: Der Text dieser Unterschriftensammlung lautet wörtlich:

BÜRGERBEGEHREN: PRO HINDENBURGPLATZ

Ich bin dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münster über folgende Frage entscheiden:

Soll der Ratsbeschluss vom 21.03.2012 über die Umbenennung des Hindenburgplatzes aufgehoben werden und damit der Platz den Namen Hindenburgplatz behalten?

Begründung: Der Rat der Stadt Münster hat am 21.03.2012 beschlossen, den Hindenburgplatz umzubenennen und den Platz Schlossplatz zu nennen.

Verschiedene repräsentative Umfragen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass eine große Mehrheit der Münsteranerinnen und Münsteraner am Namen Hindenburgplatz festhalten will.

Der Hindenburgplatz trug seinen Namen seit 85 Jahren und war als zentraler Ort der Stadt weit über Münster hinaus bekannt. Viele Münsteraner verbinden mit ihm ein Stück Heimat.

Mit unserer Initiative wollen wir diesem Bürgerwillen Gehör verschaffen. Wir möchten Erinnerungskultur bewahren, anstatt die Geschichte einfach auszulöschen.

Kostendeckungsvorschlag: Es entstehen keine Kosten für den Haushalt der Stadt Münster.

Vertretungsberechtigte Personen :
a) Stefan Leschniok, An der Alten Kirche 93,  48165 Münster
b) Klaus Gottwald, Wilhelm-Spinn-Weg 7,  48165 Münster
c) Herbert Kober, Schneidemühler Str. 55,  48157 Münster.

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich das Bürgerbegehren:

Name   Vorname    Geburtsdatum   Adresse (Straße Nr., PLZ )   Unterschrift

Unterschriftenliste bitte im Original bis zum 16.6.2012 zurück an die oben aufgeführten vertretungsberechtigten Personen.

Weitere Vordrucke erhalten Sie unter „pro-hindenburgplatz@gmx.de“.

Spenden bitte an Konto-Nummer 53006094, BLZ 40050150, Sparkasse, Verwendungszweck „Bürgerbegehren pro Hindenburgplatz“.