„Erderwärmungs“-Studie: Weltmeere erwärmen sich schon seit 135 Jahren

Die Weltmeere haben sich bereits vor 135 Jahren erwärmt, das ist mehr als doppelt so lang wie bisher angenommen.
„Die Temperatur ist einer der fundamentalsten Anzeichen für den physikalischen Status der Meere“, sagte Dean Roemich in einer Studie, die im Fachmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde.
Bereits seit 1872 erforscht das britische Schiff „HMS Challenger“ systematisch die Meere. Jetzt haben die Forscher diese älteren Daten mit aktuellen der „Argo“-Expedition der Jahre 2004 bis 2010 verglichen und konnten dabei feststellen, daß sich die Oberflächentemperatur um weltweit 0,33 Grad erwärmt hat. Zudem  fanden sie heraus, daß sich der Atlantische Ozean weitaus stärker als der Pazifische erwärmte.
Mit den Ergebnissen seien nun Aussagen über die Klimaerwärmung und das Budget der Erdenergie möglich. „Seit den Sechzigern ist rund 90 Prozent der Wärme, die dem weltweiten Klimasystem neu zugeführt wurde, von den Ozeanen aufgenommen worden.“
Beachten muss man dabei jedoch, daß die Daten der „MSH Challenger“ einige technische Fehlerquellen beinhalten. Dennoch ergibt sich den Forschen das Bild, daß sich die oberen Meeresschichten in den vergangenen 135 Jahren weltweit deutlich erwärmt haben.
Quelle: dts-Nachrichtenagentur, Infoseite http://www.extremnews.com

Ecclesia-PLAKATE, die für unseren GLAUBEN werben

Unser KOMM-MIT-Jugendverlag in Münster bringt schon seit Jahrzehnten den ECCLESIA-Plakatdienst heraus: alle zwei Wochen erscheint ein neues Vierfarb-Plakat im Breitformat (60 x 40 cm)  – vor allem für die Schaukästen der Pfarreien, aber auch für Jugendheime, Apotheken, Krankenhäuser, Gemeindezentren usw.

Soeben erschien unser Poster mit der Nr. 1500 (siehe oben) – das heißt: seit 1946 (!) gibt es jetzt genau 1500 verschiedene Ecclesia-Plakate! („Ecclesia“ ist übrigens griechisch und bedeutet „Kirche“, wörtlich: die vom HERRN herausgerufene, versammelte Gemeinschaft.)

Wir feiern also ein tolles Jubiäum: es gibt diese „Bildpredigt“ seit 66 Jahren  – und wir verschickten kürzlich dieses Plakat mit der Nr. 1500   –  so viele Poster sind schon unters Volk gekommen! Unsere ECCLESIA-Plakatdienst ist der einzige, regelmäßig erscheinende katholische Plakatdienst in Deutschland.

Alle zwei Wochen gibts ein neues großes Vierfarb-Poster, pro Jahr demnach 24 Stück  – einschließlich Porto kostet der Plakatdienst jährlich nur 59 Euro.

Wer vier verschiedene Kennenlern-Plakate wünscht, bekommt diese  für 6 Euro inkl. Porto. Bestellen können Sie bei mir: felizitas.kueble@web.de oder per Telefon: 0251-616768.


Kath. Kirche wächst auf der arabischen Halbinsel

Die katholische Kirche auf der arabischen Halbinsel ist  –  entgegen weitverbreiteten, anderslautenden Vorstellungen  –  weiter auf Wachstumskurs:

Nahezu die Hälfte aller Katholiken im Mittleren Osten leben mittlerweile in den Ländern rund um den Persischen Golf: etwa drei Millionen.

Zahlen und Fakten rund um diese im Schatten der Verfolgungssituationen im Irak und anderen Ländern des Nahen Ostens fast vergessenen Gläubigen präsentierte Bischof Paul Hinder bei einem Vortrag in Wien.

Der aus der Schweiz stammender Kapuzinerpater ist als Apostolischer Vikar für das südliche Arabien und die Katholiken in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Oman und im Jemen zuständig.

Die Situation sei gegenwärtig “fast paradox”, erklärte P. Hinder: So gebe es unter dem Eindruck von Revolution und kriegerischen Auseinandersetzungen eine anhaltende Auswanderungswelle von Christen aus den angestammten Ländern des Nahen Ostens wie etwa dem Irak oder Ägypten.

Kirche Hohenholz

Foto: onnola

Auf der anderen Seite erlebe er in den Golfländern einen erfreulichen Wachstumskurs einer jungen, vitalen, aber strukturschwachen Kirche. Dieser seit den 1960er Jahren aufgekommene Trend gehe vor allem mit dem Zuzug vieler Katholiken aus dem Westen einher, die in den wirtschaftlich florierenden Ländern Arbeit suchen, so Hinder; diese Gläubigen seien multinational,  mehrsprachlich, kulturell aufgeschlossen und gehörten zu 80 Prozent dem westlich-lateinischen Ritus an.

In einem Durchgang durch die von den beiden apostolischen Vikariaten Kuwait und Arabien betreuten Länder (Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Katar, Oman, Jemen und Saudi-Arabien) zeichnete Bischof Hinder das Bild einer lebendigen,  jungen Kirche, die sich unter unterschiedlichen politischen Bedingungen als eine beachtenswerte, vor allem als starke soziale Kraft etabliert hat.

Quelle: Webseite „Kopten ohne Grenzen“


Chrisam-Messe: 1500 Gläubige kamen in den Regensburger Dom

Beide Seitenschiffe der Regensburger Kathedrale St. Peter mußten zusätzlich bestuhlt werden, um den mehr als 1500 Gläubigen Platz zu bieten: sie waren am Montagabend der Karwoche in den Dom gekommen, um mit Bischof Gerhard L. Müller die „Missa chrismatis“ zu feiern.

Darunter befanden sich  1000 Jugendliche, die bereits tagsüber an der Aktion U14 (unter 14-Jährige) des Bischöflichen Jugendamts teilgenommen hatten. Gleichzeitig waren zahlreiche Priester zur Feier der Heiligen Öle gekommen, um ihr priesterliches Gelöbnis gegenüber dem Oberhirten zu erneuern. 

In seiner Predigtwandte sich der Bischof an die vielen Jungen und Mädchen. Dabei blickte er auf eine Begegnung mit einem jungen querschnittsgelähmten Mädchen zurück, die er bei einer seiner Pastoralreisen in die Pfarreien kennengelernt hatte. Trotz ihrer Behinderung, die von einem schweren Autounfall herrührte, zeigte sich die junge Christin fröhlich und ausgelassen. Von der großen Gemeinschaft in Pfarrei und Familie wurde sie angenommen wie jeder andere auch, so daß man kaum bemerkte, daß sie eine Behinderung habe:

„Das muss auch unser Ansporn sein. Auch wenn uns manchmal alles zu viel wird, dürfen wir uns nicht unterkriegen lassen. Unsere Motivation muss lauten: Was kann ich für die große Gemeinschaft beisteuern?“, so Bischof Müller.

Die Bekanntschaft mit dem jungen Mädchen erinnerte den Regensburger Oberhirten auch an die selige Anna Schäffer, die am 21. Oktober 2012 heilig gesprochen wird: „Auch sie hat sich  mit ihrer Behinderung auseinandergesetzt. Aus Liebe zu Christus ertrug sie ihr Leid in dem Wissen, dass dieses Leid sie zu Christus führen wird. Trotz der großen körperlichen Schmerzen wurde sie zur Trösterin und Ratgeberin für zahllose Menschen. Stets müssen wir uns vor Augen halten: Niemand ist nutzlos. Jeder Mensch ist wichtig für die Anderen!“, ermutigte der Bischof die Gläubigen.

Danach weihte der Regensburger Oberhirte die drei heiligen Öle: Der Chrisam, das Katechumenen-Öl und das Öl für die Krankensalbung. Grundstoff aller Öle ist das Olivenöl, das bereits in der Antike eine wichtige Rolle gespielt hat. Dem Chrisam werden darüber hinaus unmittelbar vor der Weihe wohlriechende Duftstoffe dazugegeben.

Mit diesem Öl werden die Neugetauften und die Firmlinge gesalbt; ebenso wird es bei der Priester- sowie der Altarweihe verwendet. Mit dem Katechumenenöl werden die Taufbewerber, mit dem Öl für die Krankensalbung Kranke und Sterbende gesalbt.

Die Salbung mit Öl ist seit jeher ein symbolischer Hinweis auf die Kraft und Gnade, die der Gesalbte empfängt. Im Alten Testament wird beschrieben, wie Könige und Propheten zu ihrem Dienst gesalbt wurden als Ausdruck ihrer Anerkennung durch Gott und ihrer besonderen Sendung für den Menschen.

Im Neuen Testament wird die Salbung mit Öl zur Gesundung der Kranken beschrieben: „Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Presbyter der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er gesündigt hat, wird ihm vergeben werden.“ (Jak 5,14ff.).

Auch die hebräische Bezeichnung Messias und die griechische Übersetzung Christus bedeutet „Gesalbter“.

Deswegen salbt der Priester jeden Neugetauften zum Zeichen seiner Berufung und Würde als Christ nach der Taufe mit Chrisam, denn als Christ ist er ein „Gesalbter“.

Als besonderes Zeichen der Verbundenheit innerhalb des Bistums Regensburg feiern Priester aus allen Dekanaten zusammen mit dem Bischof diesen Gottesdienst. Danach werden die heiligen Öle im Dom auf die einzelnen Dekanate und Pfarreien verteilt.
 

Quelle und Kontaktdaten:
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
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Wird Bonn Hindenburgs Ehrenbürgerschaft aberkennen?

Hindenburg-Gegner berufen sich auf Münsters Umbenennungs-Beschluß

Wie der Bonner „Generalanzeiger“ heute unter dem Titel „Hindenburg ist vergessen worden“ berichtet, gibt es auch in der früheren Bundeshauptstadt mächtige Bestrebungen, dem Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg, die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen.

Der Tageszeitung zufolge spricht sich auch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in diesem Sinne bzw. Unsinne aus. Zudem sollen auch jene Straßen und Plätze in Bonn, die nach Hindenburg benannt sind, einem neuen Namen weichen.

Wie der Generalanzeiger zudem schreibt, verweisen Gegner Hindenburgs in Bonn „auf die Stadt Münster, deren Stadtrat jüngst den Hindenburgplatz in Schlossplatz umbenannt hat.“ – Zudem heißt es:  „Zuvor haben dies schon andere Städte getan, unter anderem Köln.“

Zum Streit um den Hindenburgplatz in Münster siehe unsere Artikel unter der Kategorie „Causa HINDENBURG-Platz MS“

Zudem gibts hier die Unterschriften-Liste des Bürgerbegehrens: BÜRGERBEGEHREN pro Hindenburgplatz VORDRUCK