Afghanistan: Christen im Untergrund – ein Priester im ganzen Land

In Afghanistan, das zu praktisch einhundert Prozent islamisch ist, versammeln sich die wenigen Christen im Verborgenen, um sich auf Ostern vorzubereiten. Jede Form von Evangelisierung oder öffentlicher Weitergabe des christlichen Glaubens ist streng untersagt.

Giuseppe Moretti ist der einzige dauerhaft tätige,  kath. Pfarrer in Afghanistan;  seine Kirche befindet sich in der italienischen Botschaft in Kabul, der Haupstadt Afghanistans.

Außer ihm gibt es in Afghanistan  –  nur zeitweilig stationierte  – Militärkapläne,  die jeweils für die ihnen anvertrauten Soldaten wirken, so Moretti im Gespräch mit Radio Vatikan: „Dann gibt es drei Schwesterngemeinschaften, darunter die Mutter-Teresa-Schwestern und die Jesuiten, die in Afghanistan aber als humanitäre Helfer arbeiten.“

Quelle: Radio Vatikan


One Comment on “Afghanistan: Christen im Untergrund – ein Priester im ganzen Land”

  1. Werner Keweloh, Dipl.-Pol. sagt:

    Das müßten wir Christen uns einmal erlauben ! Hierzulande gibt man sich dem Irrglauben hin, eine intolerante Religion durch übertriebenes Entgegenkommen zu einer nachgiebigen, offenen Glaubensgemeinschaft zu gestalten. Auch Professor Scholl-Latour prangert in seinen Schriften diese dramatische Fehleinschätzung der westlichen Gesellschaften gegenüber dem Islam als fundamental falsch an. Praktizieren wir einmal die Reziprozität ! Dann lernen wir unsere andersgläubigen Gäste erst richtig kennen! Bei mir ist das übrigens keine bloße Theorie: Ich habe zwei Jahre in moslemischen Ländern gelebt.
    W. Keweloh

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