Die „Lücken“ auf dem Arbeitsmarkt und ihre vielfältigen Ursachen

Von Christa Meves

In unregelmäßigen Abständen geistern seit vergangenem Herbst durch die Medien Nachrichten darüber, dass die Lücken in den Ausbildungsplätzen immer größer werden.

Die Agentur für Arbeit gibt die Zahl der noch unbesetzten Stellen mit 29.700 an. „Die demographische Entwicklung schlägt auf den Arbeitsmarkt durch“, heißt es da.

Diese Gegebenheit allein wäre schon verheerend genug. Aber die Palette weiterer Verursachungen sind darüber hinaus ebenso bedrohlich wie komplex.

Die Berufsverbände klagen z. B. mit Recht darüber, dass eine erhebliche Zahl von Bewerbern für den angebotenen Ausbildungsplatz die notwendigen Voraussetzungen nicht mitbringt. Diese sind vorrangig intellektueller Art, oft wohl bereits erkennbar am fehlenden Schulabschluss.

Dieser ergibt sich gewiss nicht nur aus einigen Migranten, die sich als unwillig erweisen, die deutsche Sprache zu lernen, auch nicht allein aus der Zahl derer, die in unzureichenden Familien und Schulverhältnissen – meistens dann auch schulschwänzend – dahinvegetierten.

Es sind auch noch schwerwiegende selbstverschuldete Verursachungen dieser bedenklichen Situation zu nennen: Es ist meist noch unbekannt, dass eine Vielzahl junger Menschen der Zerstörung von Billionen ihrer Hirnzellen Vorschub leisten.

Ein Zitat: „Jährlich betrinken sich Tausende Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren hemmungslos oder kiffen so viel, dass sie im Krankenhaus landen. Die jüngsten Statistiken sind alarmierend. Mit mehr als 45.000 Klinikaufenthalten im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Fälle in dieser Altersgruppe innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.“ (Spiegel online)

Aber damit nicht genug. Nicht einmal im Mainstream wird ein weiteres Horrorergebnis der Hirnforschung bekannt. Es erscheint allenfalls in neurologischer Fachzeitschrift: Bei den 70.000 HIV- Infizierten in Deutschland (meist jungen Menschen) wurde in den letzten fünf Jahren eine Zunahme von kognitiven Defiziten festgestellt, die unabhängig vom Zeitpunkt und vom Stadium der Infektion in Erscheinung treten.

Zitat: „Das HIV-Virus führt einen sehr methodischen Kampf gegen das menschliche Gehirn. Bereits mit dem Eindringen in den menschlichen Organismus erzwingt es sich den Zugang zum zentralen Nervensystem, indem es sich …. durch die Blut- Hirschranke schleusen lässt.“ Dort modifiziert sich das Virus so, dass die Neurone in hoher Zahl zugrunde gehen! „In der Folge entwickeln sich kognitive Defizite und im ungünstigsten Fall eine Demenz…Die klassische Form der HIV-assoziierten Demenz ist von motorischen, kognitiven und emotionalen Einbussen, sowie von Persönlichkeitsveränderungen geprägt.“ (Gabriele Arendt & Thorsten Nolting, DNP- Der Neurologe und Psychiater 2011; 12 [10] S.55)

Was für  Nachrichten des Grauens! Eine Vielzahl junger Menschen wird von unserer Gesellschaft unzulänglich vorbereitet, dort ein konstruktives Mitglied zu werden und büßt stattdessen arbeitsfähige Gesundheit so weitgehend ein, dass chronische Arbeitsunfähigkeit ansteht!

Wer kann dann noch auf die dringend benötigte Zahl einer superfleißigen, leistungsfähigen jungen Generation hoffen, die in der Lage ist, durch ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch jahrzehntelang die so schwer Beschädigten mit durchzuschleppen? Kann dann in Zukunft noch mit einem konkurrenzfähigen Leistungsstand der Bevölkerung überhaupt gerechnet werden?

Dazu bedarf es in Bezug auf die HIV- Folgen eines Kommentars: Befallenheit mit der HIV-Infektion bedeutet ansteckende, unheilbare, teure, chronische Krankheit, die seit 30 Jahren hierzulande grassiert und ständig zunimmt. Sie ist, bevor sie als AIDS manifest wird, in einem gewöhnlichen Blutbild nicht erkennbar, bedarf also einer speziell gewünschten ärztlichen Untersuchung. Wenn die Infektion diagnostiziert ist, besteht üblicherweise keine Meldepflicht an das Gesundheitsamt, wie das bei anderen Infektionen selbstverständlich ist. Die Mehrzahl der HIV-Infizierten sind junge homosexuelle Männer.

Diese seltsame Nachlässigkeit im Gesundheitswesen bewirkt, dass die Wahrheit über das Ausmaß und den Verlauf der unheilbaren ansteckenden Krankheit AIDS gar nicht erst öffentlich wird, geschweige denn, dass unsere Jugendlichen hinreichend gewarnt werden, zumal der Virus vornehmlich durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. (Wie scharf sind heute die Kontrollen der übrigen Infektionskrankheiten in unserer Republik – bis hinein in die Tierhaltung!)

Wie lässt sich diese makabere Situation verantworten, wie stoppen, wie überhaupt bei dem hohen Stellenwert des Jugendsex ins Bewusstsein der jungen Menschen bringen?  – DER REST IST SCHWEIGEN?

Christa Meves ist Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche



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