England: Facebook-aktive Kinder mit Lese- und Schreibproblemen

Eine besonders starke  Nutzung von Facebook & Co. lässt die Lese- und Schreibfähigkeiten der britischen Kinder verkümmern, so ein Bericht des „Daily Mails“ vom 31. März 2012.

Daher wurde in einer Londoner Schule ein Pilotprojekt eingerichtet, in dem Kinder der 7. und 8. Schulklasse Schreib- und Leseunterricht erhalten sollen, der eigentlich für fünfjährige vorgesehen ist.

Dem Bericht zufolge sei vor allem das Internet verantwortlich: besonders Kinder, die viel Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook verbringen, seien betroffen.

In Deutschland gibt es inzwischen 7,5 Millionen Analphabeten. Die Kultusminister der Länder möchten nun verstärkt gegen diesen Mißstand vorgehen.

Starker Fernsehkonsum als eine der Ursachen eines „funktionalen“ Analphabetismus wurde schon seit Jahrzehnten in zahlreichen Studien erkannt. Doch inzwischen erhärtet sich der Verdacht, daß eine sehr frühe und überzogene Internetnutzung ebenfalls hinderlich für die Sprachentwicklung ist. Es kommt darauf an, daß die Kleinen wieder mit dem Bücherlesen vertraut werden.

Quelle: Kultur und Medien online (Aktion Kinder in Gefahr)



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