Bischof Hanke verteidigt Betreuungsgeld und Wahlfreiheit für Eltern

Bischof Gregor Maria Hanke  befürwortet entschieden das geplante Betreuungsgeld für Eltern, die ihr Kind zuhause erziehen.  Damit werde die hohe Erziehungsleistung der Eltern gewürdigt, betonte der Eichstätter Oberhirte heute.

Nachdrücklich wandte er sich gegen eine einseitige staatliche Förderung außerhäuslicher  Einrichtungen wie Kitas und Krippen, zumal dies die verfassungsmäßig garantierte Wahlfreiheit der Eltern zu sehr einschränke.

Ähnlich hatte sich zuvor der katholische „Familienbischof“ Franz-Peter Tebartz-van Elst geäußert. Das Recht auf Erziehung liege zuerst bei den Eltern, betonte der Limburger Bischof.

Nach dem Koalitionsvertrag von Union und FDP soll ab 2013 für Eltern von unter dreijährigen Kindern  ein Betreuungsgeld von 150 Euro monatlich eingeführt werden.

Quelle: Radio Vatikan


Israelischer Ministerpräsident kritisiert Günter Grass

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (siehe Foto) erklärte heute zu dem  –   gestern in der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlichten  –  Text  des Schriftstellers Günter Grass:

„Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Shoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.

Der Iran, nicht Israel, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit in der Welt dar.

Der Iran, nicht Israel, droht anderen Staaten damit, sie auszulöschen.  

Benjamin Netanyahu, Israeli politician

Foto: Wikipedia

Der Iran, nicht Israel, unterstützt Terrororganisationen, die Raketen gegen unschuldige Zivilisten richten.

Der Iran, nicht Israel, unterstützt das Massaker des syrischen Regimes an seinem Volk.

Der Iran, nicht Israel, steinigt Frauen, henkt Homosexuelle und unterdrückt aufs grausamste Millionen eigener Bürger.

Sechzig Jahre lang hat Herr Grass seine Vergangenheit als Mitglied der Waffen-SS verschwiegen. Daher überrascht es nicht, dass er den einzigen jüdischen Staat auf der Welt als größte Bedrohung für den Weltfrieden ansieht und ihm sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht.

Anständige Leute auf der ganzen Welt sollten diese ignoranten und verwerflichen Aussagen verurteilen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Alexander Kissler: Deutschland – die betreute Republik

In FOCUS-online von heute (5.4.2012) äußert sich der Buchautor und Publizist Dr. Alexander Kissler kritisch zur derzeitgen Debatte um Kinder, Kitas und „Betreuung“ der Kleinen. Unter dem Titel „Stoppt die Betreuungsindustrie in Deutschland“ stellt der bekannte FOCUS-Autor Folgendes klar:
„Kinder sollen nicht erzogen, sondern betreut werden. Alte Menschen werden nicht umsorgt, sondern betreut: Deutschland ist längst zur betreuten Republik geworden. Dadurch wächst die Unmündigkeit und schwindet die Solidarität.
Man sollte viel öfter auf die Grammatik hören. Sie spricht die Wahrheit. Das Wort „betreuen“ zum Beispiel, heißt es, sei ein schwaches Verb. Das stimmt in jeder Hinsicht. Kaum ein schwächeres Wort ist denkbar. Dennoch entwickelt es sich zum Leitbegriff für eine ganze Gesellschaft. Die Bundesrepublik ist zur betreuten Republik geworden.
Vollversorgung von der Wiege bis zur Bahre wird uns vorgegaukelt. Von dieser trügerischen Illusion, diesen gefährlichen Sirenenklängen sollten wir uns verabschieden, wenn uns die Republik am Herzen liegt.
Derzeit streitet die Berliner Koalition aus CDU, CSU und FDP über das im gemeinsamen Koalitionsvertrag fest vereinbarte Betreuungsgeld. Da es trotz aller Mängel ein Mittel wäre, die Wahlfreit der Eltern zu stärken, sollten sich die Koalitionäre nicht vom Geschrei der Wirtschaftsverbände und der FDP irritieren lassen.
Deren Interessenlage ist durchsichtig: Je früher die Eltern ihr Neugeborenes aus dem Haus geben zur Fremdbetreuung, desto eher stehen Mutter oder Vater dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung.
Kleine Kinder sind in dieser Perspektive volkswirtschaftliche Produktivitätsbremsen, ja Renditekiller.
Dass die Erziehung im Elternhaus aber für das Kindswohl in aller Regel das Beste ist, dass das wechselnde Fachpersonal in der Kita nur eine ungleich schwächere emotionale Bindung und Beheimatung aufbauen kann, steht außer Frage. Sowohl die Hirn- als auch die Bildungsforschung sind da eindeutig.
Der betreute Mensch ist der abhängige Mensch
Damit wären wir beim entscheidenden Punkt, den auch die Befürworter des Betreuungsgeldes leider nicht benennen:
Wer Kinder – sei es zu Hause, sei es in der Tagesstätte – zu Objekten der Betreuung erklärt, hält sie nicht nur sprachlich in Unmündigkeit gefangen. Kinder haben ein Anrecht auf Liebe, Geborgenheit und Erziehung, nicht auf Betreuung.
Der betreute Mensch ist der ohnmächtige, der abhängige Mensch.
Dieser Zusammenhang gilt grundsätzlich, wenn von Betreuungsangeboten die Rede ist.
Dahinter verbirgt sich die Verzifferung der Welt, die Verwandlung von Menschen in Kostenstellen.“
Quelle und Fortsetzung des Artikels hier:  http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-stoppt-die-betreuungsindustrie_aid_733196.html

Leserbrief-Debatte in der FAZ zur Kollektivschuld-These

Dokumentation des Leserzuschrift von Felizitas Küble in der FAZ vom 2.4.2012

Heute sind in der FAZ zwei Zuschriften erschienen, die sich gegen meinen Leserbrief wenden, den die Frankfurter Allgemeine am 2.4.2012 unter dem Titel „Gaucks linksliberale Wendungen“ veröffentlicht hatte.

Zu den Kritikern meiner Stellungnahme gehört der bekannte Regisseur und Schriftsteller Dr. Ralph Giordano sowie der kath. Publizist Dr. Andreas Püttmann.

Hier folgt zur Information und Dokumentation der volle Wortlaut meiner Einsendung an die FAZ, den diese zu ca. 90% abgedruckt hat:

Angepaßte Zeitgeistrede pro 68er

Der FAZ-Leitartikel „Gaucks Glück“ vom 24. März würdigt die Antrittsrede von Joachim Gauck meiner Ansicht nach in übertriebener Weise.

Manches in dieser Ansprache ist sicher zutreffend, doch Gaucks Antrittsrede zeigt zugleich erhebliche Schwachstellen und linksliberale Wendungen. Der neue Bundespräsident beklagt z.B. eine angeblich „defizitäre“ Vergangenheitsbewältigung vor der 68er Revolte:

„Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte allerdings blieb defizitär. Die Verdrängung eigener Schuld, die fehlende Empathie mit den Opfern des Nazi-Regimes prägte den damaligen Zeitgeist.

Erst die 68er-Generation hat das nachhaltig geändert. Damals war meine Generation konfrontiert mit dem tiefschwarzen Loch der deutschen Geschichte, als die Generation unserer Eltern sich mit Hybris, Mord und Krieg gegen unsere Nachbarn im Inneren und im Äußeren verging.

Es bleibt das Verdienst dieser Generation: Es war ein mühsam errungener Segen. Trotz aller Irrwege, die sich mit dem Aufbegehren der 68er verbanden, hat sie die historische Schuld ins kollektive Bewusstsein gerückt.“

Zunächst zeichnet der Bundespräsident ein Zerrbild jener Zeit  v o r  1968, die insgesamt gesehen sehr wohl von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Last der NS-Vergangenheit geprägt war.

Man bedenke etwa, daß CDU-Kanzler Konrad Adenauer in den 50er Jahren eine  – auch finanzielle  –  Wiedergutmachungspolitik mit Israel eingeleitet und insgesamt in der deutschen Politik ein israelfreundliches Fundament gelegt hat. Ist solch praktisches Vorgehen, ist dieser wirksamer Versuch einer „Wiedergutmachung“ nicht weitaus positiver, auch für die Opfer, als das revolutionäre Sprücheklopfen der 68er?

Zudem sollte nicht übersehen werden, daß diese ultralinke Bewegung sich damals als komplett blind erwies hinsichtlich der kommunistischen Bedrohung der freien Welt, daß sie z.B. dem nordvietnamesischen Diktator Ho Tschi Minh huldigte und dessen Porträt durch die Straßen trug, daß sie die Verbrechen hinter dem Eisernen Vorhang eiskalt ignorierte und zudem nicht bereit war, sich mit den massiven Menschenrechtsverletzungen, die an eigenen Landsleuten in der „DDR“ begangen wurden, ernsthaft auseinanderzusetzen.

Wo blieb überdies der Protest der sonst so demonstrationslustigen 68er gegen den Einmarsch der Sowjettruppen in die Tschechoslowakei 1968?

Es fällt auch unangenehm auf, daß der Bundespräsident tendenziell eine Kollektivschuld der „Erlebnisgeneration“ unterstellt, zumindest suggeriert,  wenn er in seiner Rede etwa davon spricht, „die Generation unserer Eltern“ habe sich „mit Hybris, Mord und Krieg gegen unsere Nachbarn im Inneren und im Äußeren“ vergangen.

Warum redet er nicht korrekt von „nationalsozialistischen Tätern“ bzw von den „Verantwortlichen der nationalsozialistischen Diktatur“?

Wie kommt unser Staatsoberhaupt dazu, das ganze damalige Volk in eine Art „Schuldhaft“ zu stecken?! – Kann und will er nicht unterscheiden zwischen Tyrannei einerseits und dem unterdrückten Volk andererseits, das größtenteils selber unter dieser Gestapo-Diktatur zu leiden hatte?!

Felizitas Küble, 48167 Münster


Neuer Trend bei Ostergeschenken: bewährtes Spielzeug TOP-gefragt

Auf Platz 1 befinden sich die Rollschuhe!

Ostern steht vor der Tür und die Deutschen sind wieder auf der Suche nach passenden Geschenken. Besonders Kinder kommen da auf ihre Kosten.  Was der „Osterhase“ den Kleinen in diesem Jahr ins Nest legt, untersuchte das Produktvergleichsportal „Preisvergleich.de“.

Dafür wurden über eine Million Suchanfragen aus den letzten zwei Wochen ausgewertet. Im Fokus standen Produkte von 2 Euro bis 60 Euro, die in diesem Zeitraum mindestens 25 Prozent mehr Suchanfragevolumen aufwiesen.

Ergebnis: Entgegen dem Trend der vergangenen Jahre, wo meist drei bis vier technische Spielereien unter den Top 10 waren, erleben in diesem Jahr traditionelle Geschenke eine deutliche Wiederkehr:

Nur noch ein Technik-Produkt landet unter den ersten Zehn. Absolute Renner 2012  –  und damit auf Platz eins  –  sind Rollschuhe und Inline-Skates.  Ebenfalls beliebt sind Backformen in den verschiedensten Ostermotiven (Platz zwei). Ja – warum den Festtagskuchen nicht mal in Hasenform backen?

Seit Weihnachten unvermindert begehrt: Die sog. Beyblades, worüber sich vor allem Jungs freuen: aufziehbaren Kreisel, mit denen Kinder in dazugehörigen Spielarenen gegeneinander kämpfen können, belegen Platz drei.

Quelle und vollständige Meldung hier:  http://www.pressetext.com/news/20120404013


Der Mordfall Lena und die Pornosucht

Von Christa Meves

Seit gestern hat es  –  laut Urteilsspruch vom großen Pfeiffer  –  die Polizei zu Wittmund auf dem Gewissen, dass die Mordtat des 18-jährigen an der elfjährigen Lena aus Emden geschehen ist.

Und in der Tat: deren Schläfrigkeit scheint alle Ostfriesenwitze zu bestätigen.

Doch die eigentliche Schuld liegt in der allgemeinen Ignoranz der Instanzen im Umgang mit der Sexualsucht. Diesem Täter ist sie ja sogar längst vorher bewusst geworden. Er hat sie als eine Einschränkung seiner Willensfreiheit offenbar bereits so qualvoll erlebt, dass er sich zum Salto Mortale einer Selbstanzeige entschloss.

Die typische Entstehungsweise über den sich immer mehr steigernden Umgang mit immer härterer Pornografie hatte ihn bereits klar werden lassen, dass er von dem Drang besetzt worden sei, seine sexuellen Fantasien real umsetzen zu müssen. Solche dranghaften Steigerungen sind die üblicherweise auftretenden Abläufe bei jeder Sucht, wenn ein großer Naturtrieb an die Maßlosigkeit ausgeliefert wird…(Bei der Alkohol- und Spielsucht z. B. ist das nicht anders.)

Dieses entsetzliche Geschehen in Ostfriesland bedürfte zu dem ganzen daraus entstandenen Elend nicht eines besonderen Kommentars, wenn nicht eine erhebliche Zahl, besonders von jungen Männern, zur Zeit solchen Gefahren ausgesetzt wäre.

Als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin erreichen mich zur Zeit nicht wenige Hilferufe von der Art, wie dieser spätere Mörder sie vorher versucht hat; denn es ist eine Vielzahl von Jugendlichen und Männern, die sich jetzt im PC über … in den Einstieg der harten Pornografie begeben.

Niemand hat ihnen nämlich zuvor gesagt, dass sie sich damit in eine große Gefahr begeben: Den Geschlechtstrieb von seinem Ziel abzukoppeln, was ihnen die Fesselung an den nun fehlgeleiteten Trieb bescheren und das heißt, sie süchtig machen kann; denn die Natur rächt sich, wenn man sie missbraucht.

Es ist deshalb zu befürchten, dass eine ignorante Bevölkerung und eine lüsterne Journaille noch weitere Chancen zu ähnlichen furchterregenden Skandalen bekommen wird – es sei denn, eine verantwortungsbewusste Gesellschaft käme auf die Idee, mit ihrer Neurologie, mit ihrer Jurisprudenz, mit ihren Kirchen der Irreführung abzuhelfen und die entfesselte Sexualität so in Grenzen zu weisen, das nicht eine Vielzahl junger Menschen an ihre Gefahren ausgeliefert wird.

Christa Meves ist eine kath. Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche


Islam: Offensive Koranmission von Salafisten in deutschsprachigen Ländern gestartet

Während die öffentliche Bibelverbreitung in den meisten islamischen Ländern verboten ist, wird der Koran derzeit von ultra-islamischer Seite im großen Stil  in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt.

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist es geplant,  25 Millionen deutschsprachige Exemplare zu verbreiten. Dies geschieht vor allem über Infostände in Fußgängerzonen. Nach Schätzungen der Sicherheitsbehörden werben Salafisten inzwischen in fast 100 Städten auf diese Weise.  Salafisten legen den Koran „sehr fundamentalistisch aus“, so ein Sprecher des Verfassungsschutzes auf Anfrage der evang. Nachrichtenagentur IDEA.

Salafisten haben nach Schätzung der Staatsbehörde in Deutschland etwa 3800 Anhänger: sie treten für die absolute Geltung der Scharia (islamischen Religionsgesetz) ein und wollen Staat, Gesellschaft und das Leben des Einzelnen strikt regulieren und kontrollieren.  Ziel ist in letzter Konsequenz eine islamische Theokratie, ein „Gottesstaat“.

Als gefährlich gilt vor allem der „jihadistische Salafismus“ (Jihad/Heiliger Krieg). Seine Vertreter glaubten, ihre Ziele durch Gewaltanwendung verwirklichen zu können, so der Verfassungsschutz. Zwar bestände die große Mehrzahl der Salafisten in Deutschland nicht aus Terroristen. Aber fast alle hierzulande identifizierten terroristischen Netzwerkstrukturen und Personen seien salafistisch geprägt bzw. hätten sich in diesem Milieu entwickelt.

Hinter der Koran-Verteilung steckt nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden ein führender Salafist in Deutschland, Ibrahim Abu Nagie (Köln). Im September 2011 erhob die Kölner Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn wegen öffentlicher Anstiftung  zu Straftaten nud Störung des relig. Friedens.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: www.idea.de