Osterhymnus: TAG des CHRISTUS

Heil dem Tage,

der unsere Tage krönt,

Tag des Sieges,

da Christus auferstand,

Tag der Sonne,

die alle Welt verklärt:

Tag des Christus.

Deutsch: Fensterverglasung mit Christus-Bild

Foto: Wikipedia

Licht vom Himmel hellt unser Dunkel auf:
Christus öffnet Gräber und Totenreich,
stiftet Frieden, einigt im Neuen Bund
Erd´ und Himmel.

Triumphierend steht er vom Grabe auf,
hebt uns Menschen in die erlöste Welt,
führt dem Vater seinen verlornen Sohn
in die Arme.

Brüder werden Engel und Selige,
Christi Liebe eint sie verklärt im Licht,
und sie singen ihm, der als Sieger thront,
Freudenhymnen.

In die Chöre seliger Himmelslust
mischt die Kirche rings auf dem Erdenrund
tausendstimmig jauchzend den Jubelruf
„Halleluja“.

Siegbezwungen ist nun des Todes Macht,
Siegesfreude füllt unsre Seele ganz:
Gott im Himmel Ehre und Herrlichkeit,
Fried´ auf Erden.


Bittgebet zum Heiligen Geist

 
Komm, Heil’ger Geist,                                                                                
vom ew’gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsere Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.
 
Erfüll mit heil’ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
daß sie der Brüder Herz entfacht.
 
Laß gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

Aus dem altchristlichen Hymnus: Nunc, Sancte, nobis, Spiritus   (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)


Kuba: Neuer Schlag gegen die Bürgerrechtsbewegung

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, geht der kommunistische Staat seit dem 2. April 2012 mit neuer Härte gegen Bürgerrechtler und Andersdenkende vor.

In der ostkubanischen Provinz Santiago de Cuba durchsuchten und verwüsteten Polizisten mehrere Häuser von Dissidenten, schlugen und mißhandelten sie und beschlagnahmten elektronische Geräte, ohne es zu protokollieren. Mindestens 25 Personen wurden verhaftet. Der Verbleib aller Verhafteten sei ungewiß, so die IGFM.

Unter den Verhafteten befinden sich mehrere Angehörige der christlichen Bürgerrechtsaktion „Damen in Weiß“. Die IGFM kritisiert die Gewalt, mit der die Behörden bereits vor dem Besuch Papst Benedikts versuchten, die kubanische Demokratiebewegung zum Schweigen zu bringen.

Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation erinnerte in diesem Zusammenhang an frühere willkürliche Verhaftungen, z.B. von Niurka Luque Alvarez von den „Damen in Weiß“, die sich seit dem 16. März in Haft befindet und dort Mißhandlungen ausgesetzt ist.

14-jähriges Mädchen bedroht

Nach Angaben der IGFM mache die kubanische Polizei in ihrem repressiven Vorgehen auch vor Kindern von Bürgerrechtlern nicht Halt.

Martha Cantillo, 14-jährige Tochter eines Dissidenten-Ehepaares, war entsetzt, als sie von der Schule nach Hause kam, ihre Eltern nicht finden konnte und das Haus von Polizisten umstellt war. Sie bestürmte die Beamten, warum und wohin ihre Eltern weggebracht worden seien.

„Eine Polizistin stieß mich zurück und zerrte mich gewaltsam auf die Straße. Sie bedrohten mich und sagten, daß ich minderjährig sei, daß mir aber dennoch etwas `zustoßen` könne“, berichtete Martha Cantillo.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: http://www.igfm.de/Kuba.456.0.html


USA: Christliche Großzügigkeit führte einen erklärten Atheisten zum Glauben

Durch tätige Nächstenliebe ist ein US-amerikanischer Atheist jetzt Christ geworden. Noch Ende vorigen Jahres hatte der ehem. Taxifahrer Patrick Greene aus San Antonio im Bundesstaat Texas gegen eine Weihnachtskrippe vor einem Gerichtsgebäude im Kreis Henderson gewettert.  Er drohte mit Klage wegen eines Verstoßes gegen die Trennung von Kirche und Staat.

Gleichzeitig verschlimmerten sich seine Augenkrankheiten. Greene leidet an Grauem und Grünem Star sowie einer drohenden Ablösung der Netzhaut. Die Behandlungskosten sowie ausstehende Steuerforderungen brachten den Rentner in Geldnot.

Die baptistische Christin  Jessica Crye mobilisierte ihre Gemeinde, für den kranken Atheisten Spenden zu sammeln. Diese „Feindesliebe“ rührte Greene derart, daß er sich dem christlichen Glauben zuwandte. Obwohl er wahrscheinlich erblinden wird, erwägt er inzwischen sogar, Pastor zu werden.

Wie Greene dem Webmagazin „Christian Post“ mitteilte, hatte er jahrelang mit der Frage gerungen, was den Menschen vom Tier unterscheide. In der Evolutionstheorie habe er aber keine befriedigende Antwort gefunden. Inzwischen las er das Alte und Neue Testament und fand so zum Glauben an Gott. Nicht verstehen kann er allerdings, warum manche Christen so wenig in der Bibel lesen.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Ungeborene Kinder sind kein Sondermüll

Die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichte gestern  – am Karfreitag  –  einen klarsichtigen Gastkommentar von Andreas Kirchmair, einem bekannten Lebensrechtler in der Alpenrepublik. Der couragierte Artikel beginnt wie folgt: 

„Österreichs Kinderabtreibungsindustrie liegt im europäischen Spitzenfeld. Könnten wir da nicht aussteigen und international zu einem Vorzeigeland für Kinderrechte und Lebensschutz werden?

Die demografische Entwicklung macht neben Wirtschafts- und sonstigen Krisen immer mehr Menschen Sorgen. Warum werden bei uns so wenige Kinder geboren, warum wird unsere Gesellschaft trotz Zuwanderung immer älter?
Dafür gibt es handfeste Gründe, die nichts mit Kinderbetreuungseinrichtungen oder der Höhe der Familienbeihilfe zu tun haben, sondern mit einem gesellschaftspolitischen Tabuthema, das immer ausgeblendet wird: dem fehlenden Lebensschutz der noch nicht geborenen Kinder.

Lebensschutz betrifft jeden! Jeder und jede von uns war einmal ein ungeborenes Kind, das seine Geburt erleben und die Welt sehen wollte.

Warum ist aus der schönsten und natürlichsten Sache der Welt heute ein lebensgefährlicher Spießrutenlauf geworden, den nur ca. zwei von drei Kindern überleben? Welche Einstellungen in der Gesellschaft fordern einen derartig hohen Blutzoll (mindestens 35.000 bis 40.000 Kinder im Jahr)?“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier:   http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/746906/Die-ungeborenen-Kinder-sind-kein-Sondermuell


Ewigkeit, Hölle, Jenseits: Ältere sind ungläubiger als jüngere

Mehr jüngere als ältere Menschen hoffen auf ein Leben nach dem Tod. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag des evangelischen Monatsmagazins „Chrismon“ (April-Ausgabe) hervor.

In der repräsentativen Erhebung stimmten 60 Prozent der Befragten über 60 Jahren der Aussage zu, daß nach dem Tod „alles aus“ ist. Anders bei den Jüngeren: Nur 34 Prozent zwischen 14 und 29 Jahren schlossen sich dieser Ansicht an.

Dahingegen sagten 57 % der Jüngeren, sie glaubten daran, daß die Seele des Menschen in irgendeiner Form weiter lebt. Dies glauben nur 34 % der über 60-Jährigen.

Daß schlechte Menschen in die Hölle kommen, glaubt generationenübergreifend nur eine Minderheit. Bei den Jüngeren sind es 15 %, bei den über 60-Jährigen sogar nur 8 %;  selbst bei diesem „unbeliebten“ Glaubenssatz von der Hölle, der ewigen Verdammnis glauben die älteren also weniger  als die jüngeren.

Quelle: evangelikale Webseite http://www.jesus.ch


Michael Mannheimer kritisiert 68er-Einfluß und weiche Welle gegenüber dem Islam

Auf Michael Mannheimers islamkritischer Internetseite wird u.a. die Einflußnahme linker 68er Ideologen und die dadurch mitverursachte Blindheit vieler Kreise gegenüber dem Islam erläutert.

Der Autor selbst ist kein Christ, sondern Atheist, doch er wünscht eine Christenheit, die sich weder vom Islam noch von 68ern blenden läßt, sondern ihrem ursprünglichen Auftrag der Glaubensverkündigung nachkommt und sich gegen „Islam-Anbiederung“ und „Glaubensverrat“ stellt.

Mannheimer beklagt vor allem die Zeitgeist-Anpassung in der EKD (Evang. Kirche in Deutschland):

„Die Islamisierung ist  eine Folge der faktischen Machtübernahme Deutschlands durch die 68er, die mit Hilfe ihres erfolgreichen Marsches durch die Institutionen sämtliche strategischen Machtpositionen dieses Staates besetzt haben: in den Redaktionsstuben der Medien sitzen mehrheitlich Linke, Verlage sind ebenfalls  in überwiegend linker Hand, das Schulwesen sowieso – und die Schulbücher transportieren eine überwiegend linke Geschichtsauffassung, in der der Westen (insbesondere Deutschland) als das Böse an sich dargestellt wird, während nichtwestlichen Kulturen in einem verklärten und linkskorrekt verzerrten positiven Licht gezeigt werden.

Auch die Kirche wurde massiv von Linken unterwandert. Viele heute an der Macht befindliche Kirchenfunktionäre haben ausgeprägt linke Wurzeln, sind eigentlich Atheisten (was Linkssein impliziert) – und täuschen somit ihre Gläubigen in besonders perfider Form, indem sie einen Glauben vortäuschen, wo in Wirklichkeit keiner ist. Im März 1969 stellte eine Gruppe von 200 linken Theologen auf einer Tagung in Bochum fest:

„Wir werden jeder für sich versuchen, in die Kirche einzusickern. Wir werden daher die Kirchenleitungen belü­gen … In Zukunft wird man nie wissen, ob nicht im schwarzen Rock ein Roter steckt, ein Wolf im Schafspelz …Wir sind linke Theologen, die sich zusammenschließen, um in der Kirche Raum zu schaffen für ih­re revolutionäre politische Tätigkeit!”

Nun, mir als bekennendem Atheisten sollte dies egal sein. Doch die Anprangerung der brutalen Christenverfolgung durch den Islam ist mir eine Herzensangelegenheit.“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier:  http://michael-mannheimer.info/2012/04/04/wie-die-68er-die-ekd-ubernommen-haben/