Papst Benedikt feierte dreistündige Osternachtsmesse

„Licht ist Ausdruck für das Gute und ermöglicht den Zugang zur Wahrheit“

In einer dreistündigen Liturgie  –  der längsten im kirchlichen Jahreskreis  –  feierte der Papst in einer übervollen Peterskirche die Auferstehung Christi.

Während der Feier nahm er acht Katechumenen (Taufanwärter) durch  das Sakrament der Taufe in die Kirche auf; danach spendete er ihnen die hl. Firmung, wodurch den Christen die Sieben Gaben des Heiligen Geistes vermittelt werden: Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rates, der Stärke, der Wissenschaft, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.

Des Papstes Predigt stand in diesem Jahr vor allem im Zeichen des Lichtes –  es ist eines der wichtigen Symbole in der Osternachtsfeier:

„Was will der Schöpfungsbericht damit sagen? Licht ermöglicht Leben. Es ermöglicht Begegnung…

Es ermöglicht Erkenntnis, Zugang zur Wirklichkeit, zur Wahrheit. Und indem es Erkenntnis ermöglicht, ermöglicht es Freiheit und Fortschritt.

Das Böse verbirgt sich. Licht ist daher auch Ausdruck für das Gute, das Helligkeit ist und schafft. Es ist Tag, an dem wir zu wirken vermögen.

Dass Gott das Licht geschaffen hat, bedeutet: Gott hat die Welt als einen Raum der Erkenntnis und der Wahrheit, als einen Raum der Begegnung und der Freiheit, als Raum des Guten und der Liebe geschaffen.

Der Grundstoff der Welt ist gut, das Sein selber ist gut. Und das Böse kommt nicht aus dem von Gott geschaffenen Sein, sondern es existiert aufgrund der Verneinung. Es ist das Nein.“


Gazastreifen: „Hamas“ vollstreckte Todesurteil an israelfreundlichem Palästinenser

Die im Gazastreifen herrschende,  radikal-islamische Organisation „Hamas“ hat ein Todesurteil gegen einen Palästinenser durch Erhängen vollstreckt, weil diesem  „Zusammenarbeit mit Israel“ vorgeworfen wurde.  Dies teilte das Innenministerium der Hamas am Karsamstag mit.  Informationen zur Identität des Mannes wurden nicht bekanntgegeben.
Zuletzt hat die Hamas vor neun Monaten Hinrichtungen vorgenommen.  Nach palästinensischen Gesetzen darf die Hamas keine Todesurteile vollstrecken, so lange Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas nicht seine Einwilligung erteilt hat. Die Hamas erkennt den gewählten Präsidenten allerdings nicht an und ist noch anti-israelischer als dieser.

Quelle: Aus einer Meldung der dts-Nachrichtenagentur, veröffentlicht in http://www.extremnews.com


Die Pille beeinflußt die Partnerwahl und wirkt langfristig wie ein Lustkiller

Die Pille kann langfristige Auswirkungen auf die Qualität und den Erfolg einer Beziehung haben. Eine neue Studie der amerikanischen Universität Sterling hat ergeben, daß Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel benutzen, Männer mit hohem Testosteronspiegel weniger attraktiv finden   –  im Unterschied zu Frauen ohne Pillenkonsum.

Die Ursache hierfür liegt in dem in der Pille enthaltenen Hormon Östrogen: es vermindert den weiblichen Testosteron-Spiegel, der für sexuelles Verlangen, Phantasie und Erregung „zuständig“ ist.

Wird dieser Testosteron-Spiegel also durch die Einnahme östrogen-steigernder Mittel beeinträchtigt, sinkt gleichzeitig die Lust auf Sexualität.  Daraus entsteht dann eine Anziehungskraft von Männern mit niedrigem Testosterongehalt auf die  „Pillen-Frauen“.

Der Psychologe Craig Roberts befragte für seine Forschungsarbeit mehr als 2500 Frauen weltweit. Er empfiehlt Frauen, die ihren Partner während der Einnahme hormoneller Verhütung kennengelernt haben, die Pille vor einer anstehenden Heirat abzusetzen, um sicherzugehen, ob sie sich mit ihrem Partner auch wirklich wohlfühlen.

Quelle: Meldung der dts-Nachrichtenagentur, veröffentlicht in http://www.extremnews.com


Typisch grün: Volker Beck übt scharfe Kritik an Israel

In unserem vorigen Artikel befaßten wir uns mit dem Lob der Links-Partei für das israelfeindliche „Gedicht“ von Günter Grass. Untertitel: „Wenn es um Israel geht: Rot und braun gesellt sich gern.“

Tatsächlich können sich Rechts- und Linksradikale (sonst untereinander verfeindet) ohne Weiteres inhaltlich die Hände reichen, wenn es gegen den jüdischen Staat geht:  Die Extreme berühren sich dann!

Aber wo rotbraune Gemeinsamkeit waltet, ist der grüne Zuspruch nicht weit.

Man erinnere sich an die Parteitage der Grünen in den 80er Jahren mit ihren zahlreichen Palästinenser-Tüchern  – wobei das grüne Völkchen sich die  israelfeindlichen Tiraden von  PLO-Chef Arafat auch gerne mal persönlich anhörte.

Inzwischen gibt sich die grüne Partei nach außen hin insoweit sicherlich gemäßigter. Doch der alte Geist bzw antizionistische Ungeist ist noch nicht ganz aus der Flasche, wie die jüngste Stellungnahme des grünen Politikers und Homosexuellen-Vertreters Volker Beck aufzeigt.

Wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet, kann der grüne  Fraktionsgeschäftsführer die  „Verärgerung“ in Israel über Günter Grass zwar „gut verstehen“ und er kritisierte dessen „Gedicht“.   Gleichwohl hat Beck  –  so der „Tagesspiegel“  –  die angeblich „harte Reaktion“ Israels „scharf kritisiert“:

Volker Beck wörtlich gegenüber dem „Handelsblatt“:  „Ein Einreiseverbot für Grass halte ich für überzogen und falsch.“ – Damit nicht genug, wirft er dem jüdischen Staat vor: “ Es passt zu der Linie der aktuellen israelischen Regierung und wie sie mit Kritik und Streit auch im eigenen Lande umgeht.“ Dies sei „unsouverän und demokratisch nicht klug“.

Man halte (sich) fest: Grass unterstellt Israel, den Iran per atomarem Erstschlag ausrotten zu wollen und diffamiert den jüdischen Staat als Gefahr für den Weltfrieden. Schlimmer gehts nimmer seit Hitlers unseligen Zeiten.

Dann ereifert sich der grüne Beck öffentlich über Israel wegen der  – wie ich finde  –  s a n f t e n  Maßnahme, Grass eine Einreiseverweigerung nach Israel zu erteilen. Sollen die Israelis vielleicht jemanden, der ihnen atomaren Weltenbrand unterstellt, auch ins eigene Land einladen  – möglichst mit Sänfte und rotem Teppich?!

Es paßt zu linksgrünen Israel-Allergikern, daß dieselbe Grundhaltung wie bei Beck (nur noch schärfer) auch bei den Organisatoren der „friedensbewegten“ Ostermärsche herumgeistert: diese teilten erfreut mit, unter den Teilnehmern habe es viel Zustimmung für Grass gegeben.

Da wächst zusammen, was  beim Thema Israel zusammengehört: rot  – braun  – grün.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


ROTBRAUN aktuell: „Linkspartei“ stimmt Grassismus zu: „Grass hat Recht“

Wenn es um Israel geht: ROT zu BRAUN gesellt sich gern!

Die tiefrote bzw. spätkommunistische „Linkspartei“ hat beim 68er Schriftsteller Günter Grass bereits am Tag seiner „Gedicht“-Veröffentlichung Geist von ihrem (Un-)Geist entdeckt.  Kein Wunder, war doch die gottlob untergegangene „DDR“ stets israelfeindlich bis in die Knochen.  – Hier folgt der Wortlaut dieser rotbraunen Stellungnahme, verfaßt von W. Gehrcke, dem außenpolitischen Sprecher der Linkspartei im Bundestag:

„Wolfgang Gehrcke erklärt zum heute in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Gedicht von Günter Grass über den Iran, Israel und deutsche U-Bootlieferungen: Günter Grass hat Recht.
Er warnt in Verbundenheit mit dem Land Israel vor einem israelischen Erstschlag, „der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte“.
Er warnt Deutschland davor, mit der Lieferung eines weiteren U-Bootes nach Israel, „dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“, „Zulieferer eines Verbrechens“ zu werden.
Er warnt, „die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden“.
Er fordert den „Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt aufzufordern“.
Er fordert „eine ungehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz“.
Günter Grass hat den Mut auszusprechen, was weithin verschwiegen wurde.
Günter Grass beschämt die deutsche Politik, die weithin damit beschäftigt ist, die diplomatischen Folgen eines israelischen Angriffs auf den Iran zu kalkulieren, statt alles zu tun, um diesen Krieg zu verhindern und damit „allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben, und letztlich auch uns zu helfen“.
 

Soweit diese typisch vom „DDR“-Ungeist geprägte Stellungnahme der Linkspartei.   –  Auch wir haben am Tag des Grass-Gedichts einen Artikel veröffentlicht  – freilich ganz anders gepolthttps://charismatismus.wordpress.com/2012/04/04/was-gesagt-werden-mus-antizionismus-von-links/

Beleg für die Pressemeldung der Linkspartei: http://www.waehlt-gehrcke.de/index.php?option=com_content&view=article&id=867:qwas-gesagt-werden-mussq&catid=106:2012&Itemid=166

 


Ein guter Trend: Ostergärten und Osterkästen

Erlebnis-Ausstellungen, die die Osterbotschaft anschaulich vor Augen führen, erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit in Deutschland.

Die 1999 vom badischen Diakon Lutz Barth und seiner Frau Annette entwickelte Idee, Menschen mit „Ostergärten“ die  Passion und Auferstehung Christi nahezubringen, findet Nachahmer in ganz Deutschland.

Auf der zentralen Internetseite www.sinnenpark.de/  sind in diesem Jahr 32 Ostergärten verzeichnet  –  von Bad Wurzach im Allgäu bis Oldenburg (Norddeutschland) und von Essen (Ruhrgebiet) bis Crimmitschau in Sachsen. Vor zwei Jahren waren es 20.

Auf dieser Internetseite würden aber längst nicht alle Projekte genannt, berichtet Lutz Barth. Es gebe mindestens 20 weitere Ostergärten, die sich nicht im Internet präsentieren. Außerdem würden die recht aufwendigen Ausstellungen an manchen Orten nur alle zwei bis drei Jahre aufgebaut. „Ich gehe davon aus, dass rund 120 Gemeinden unsere Idee umgesetzt haben“, sagt Barth. Bei durchschnittlich 2.500 Besuchern wären das allein in diesem Jahr insgesamt etwa 125.000.

Neun Stationen aus dem Leben Jesu

Gemeinsames Merkmal aller Ostergärten ist, daß die Besucher von einem Führer in historischen Gewändern auf einer Zeit- und Erlebnisreise durch die Welt der Bibel begleitet werden. An neun Stationen mit lebensgroßen Kulissen, Hörszenen und meditativer Musik erleben sie, wie Jesus in Jerusalem einzieht, im Garten Gethsemane gefangen genommen, von jüdischen Richtern verurteilt und römischen Soldaten gekreuzigt wird und schließlich als Auferstandener seinen trauernden Jüngern erscheint.

„Niemand verlässt die Ausstellung, ohne zumindest zu ahnen, warum Karfreitag und Ostern für Christen die wichtigsten Feiertage sind“, erläutert Barth die missionarische Absicht des Projekts. Es passe in die heutige Zeit, weil Menschen nicht mehr nur hören oder lesen wollten. Beim Ostergarten stehe das Erleben im Vordergrund. Biblische Inhalte würden „im wahrsten Sinne des Wortes begriffen“. Häufig berichteten Aussteller oder Leiter von Besuchergruppen, daß Menschen sich für den christlichen Glauben entscheiden.

Als Miniaturausgabe: Osterkästen

Nicht alle Gemeinden übernehmen die Anregungen eins zu eins. Barth weiß von etlichen Gemeinden, die nur Teile des Materials verwenden. Einige hätten nur eine Station aufgebaut, andere stellten einzelne Szenen mit biblischen Figuren nach  –  und manche benutzten die meditativen Texte für Passionsandachten.

Besonders originell sei die Idee, daß mehrere Kindergartengruppen jeweils eine Miniatur-Ausgabe einer Station auf einer 60 mal 60 cm großen Fläche nachbauen. In der Karwoche werden die „Oster-Kästen“ zusammengestellt, in der Kirche aufgebaut und Eltern und Gemeindemitgliedern als Osterweg dargeboten.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de

 


OSTER-Hymnus: „Der Morgen rötet sich und glüht…“

Sunrise on the River Bann

Foto:Wikipedia

Der Morgen rötet sich und glüht,

der ganze Himmel tönt von Lob,

in Jubel jauchzt die Erde auf

und klagend stöhnt die Unterwelt.

Der starke, königliche Held

zerbrach des Todes schweren Bann.

Sein Fuß zertrat der Hölle Macht:

Aus harter Fron sind wir befreit.

ER, den der Stein verschlossen hielt

und den man noch im Grab bewacht,

ER steigt als Sieger aus dem Grab,

fährt auf in strahlendem Triumph.

Schon werden alle Klagen stumm,

in Freude wandelt sich der Schmerz,

denn auferstanden ist der HERR;

ein lichter Engel tut es kund.

Dem HERRN sei Preis und Herrlichkeit,

der aus dem Grabe auferstand,

dem Vater und dem Geist zugleich

durch alle Zeit und Ewigkeit.


Erschienen ist der herrlich´ Tag

Jesus Christ - detail from Deesis mosaic, Hagi...Foto: Wikipedia

Erschienen ist der herrlich´ Tag,

dran niemand g’nug sich freuen mag:

Christ, unser HERR, heut´ triumphiert,

sein´ Feind er all´ gefangen führt.

Halleluja.

Die alte Schlange, Sünd´ und Tod,

die Höll´, all Jammer, Angst und Not

hat überwunden Jesus Christ,

der heut´ vom Tod erstanden ist.

Halleluja.

Niklaus Herman (1560), evang. Liederdichter