Medjugorje, die einseitige Fixierung auf das Beten und sonstige Kuriosa

Von Stefan Vucina

Wer die medjugorjanischen Botschaften von Anfang an (1981) bis heute studiert hat, wird feststellen, dass das Thema Nr. 1 das Gebet und das Thema Nr.2 das Fasten ist.

Erst nach dem Glauben (an die Erscheinung!), Nächstenliebe, Frieden und charismatischen Handlungen folgen dann die Sakramente, wobei allerdings durch den Aufruf der „Erscheinung“ zum charismatischen Handauflegen das Sakrament der Krankensalbung verdrängt wird.

Das Größte und Wichtigste  –  nämlich die Gnadenmittel Nr. 1  –  stehen in den Medju-Botschaften ganz hinten an;  die anderen ganz vorne, wobei es sich bei der charismat. Handauflegung ohnehin um kein Gnadenmittel handelt.

Sodann wird  – etwa in der „Botschaft“ vom 22.11.1983  – allein das Gebet zum Allheilmittel erklärt:

„Betet, betet, betet … Betet, meine Kinder. Betet, denn nur das Gebet kann euch retten.“

Auch hier sind die von Christus gestifteten Sakramente der Kirche offenbar überflüssig geworden, da „nur das Gebet“ uns retten könne.

Das Beichtsakrament und das eucharistische Opfer der hl. Messe sind für unsere Rettung also unbrauchbar und wirkungslos?

Deshalb bittet die „Erscheinung“ von Medjugorje auch:

„O meine süßen Kinder, betet! Ich bitte euch nur zu beten. Ihr seht selbst, dass nur das Gebet euch retten kann.“ (23.11.1983)

Das steht im völligen Gegensatz zur christlichen Lehre der Kirche, wonach „nur das Gebet“ eben durchaus nicht retten kann.

Doch das ist nicht alles, denn wenn gebetet wird, dann nicht besonders vor dem Allerheiligsten, sondern vor dem Kruzifix:

„Betet besonders vor dem Kreuz, denn von ihm kommen große Gnaden.“ (12.9.1985)

Große Gnaden kommen also nicht vom eucharistischen Christus (in der Gestalt des Brotes), sondern von einem Kreuzbildnis?!

Sollten wir nicht besonders vor dem Allerheiligsten beten? Steht etwa das Kreuzbildnis höher als Christus selbst?

Warum verdrängt diese Erscheinung das Altarsakrament durch ein bloßes Kreuzbildnis?

Hier noch einige konkrete Irrlehren:

Auf die Frage, wie den Kranken geholfen werden könne, antwortete die Erscheinung am 23.8.1982:

„Gott helfe uns allen!“

Eine seltsame Aussage!  – Seit wann ist die Gottesmutter krank?

„Nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib.“ (24.7.1982)

Die Kirche ist da anderer Meinung, nämlich dass der menschliche Leib wieder auferstehen und verklärt sein wird!
Am 13. 9. 1981 verkündete die Erscheinung, hierbei auf ein Jesus-Bild verweisend:

„Dort ist euer Vater, meine Engel.“

Nein, nicht Jesus ist unserer Vater, sondern Christi Vater ist unser Vater!


Israel: Nacht für Nacht Raketenangst in Beer-Sheva

Im Weblog „Kopten ohne Grenzen“ wurde heute ein aufschlußreicher Leserbericht veröffentlicht: es geht dabei um den täglichen bzw. nächtlichen Psychoterror, den viele Israelis durch arabische Raketenangriffe überstehen müssen, zB. in der Stadt Beer-Sheva.  – Wir zitieren hier die wichtisten Abschnitte:

„Im Herbst vorigen Jahres besuchte ich Freunde in Israel. Es war eigentlich ein angenehmer Anlass. Meine Freundin und ihr Mann holten mich in der Nacht vom Flughafen ab. Wir waren sehr froh, uns wieder zu sehen.

Wir stammen alle aus der ehemaligen UdSSR, sind alle Rentner und unsere Freundschaft währt schon 57 Jahre. Mein verstorbener Mann war Deutscher und ich wurde Deutsche. Meine Freunde sind aus der UdSSR in diese  –  ihnen freundlicher gesinnte Umgebung  –  gezogen.

Die eigentliche Begebenheit, die ich erwähnen möchte, begann damit, dass meine Freundin (Stadt Beer-Sheva) mir erklärte, wo was liegt, wo ich den PC einschalten kann usw.

Dann kam sie ins Zimmer, schon im Nachthemd, legte mir einen Morgenmantel auf den Stuhl und erklärte mir mit leichtem Lächeln, daß bei ihnen nachts ab und zu ein Alarm zu hören sei. Dann möge ich ohne Panik diesen Morgenmantel anziehen und ins Treppenhaus gehen.

Leicht schockiert habe ich gefragt, warum. Sie erklärte, fast entschuldigend (weil meine Nachtruhe eventuell gestört werden könnte), dort wäre man besser geschützt, wenn aus dem Gaza-Streifen Raketen einschlagen – wir hätten dann nur wenige Sekunden, um uns in Sicherheit zu bringen.

Am nächsten Morgen fragte sie mich, ob ich etwas gehört hätte. Als ich verneinte, sagte ihr Mann, er hätte Alarm gehört. Doch erklärte er, die Erleichterung war ihm anzumerken, der Alarm sei in einem anderen Stadtgebiet gewesen. Doch ich müsse Tag und Nacht mit so etwas rechnen und wenn möglich sofort Schutz suchen.

Das ist der Zustand mit dem diese Menschen dort ständig leben und arbeiten müssen. Es ist wie bei den Terrorangriffen im Krieg. Wohlgemerkt: meine Freunde sind Zivilisten und in ihrem Umfeld gibt es viele Kinder und Alte, die nicht immer schnell reagieren können…Gott schütze Israel und helfe den Menschen dort, sich selbst zu schützen.“


Wallfahrtsdirektor Imkamp wurde zum Apostolischen Protonotar ernannt

Der Ostermontag brachte in die bayerische Wallfahrtskirche Maria Vesperbild ein erfreuliches Ereignis:

Bischof Dr. Konrad Zdarsa war mit einem großen Geschenk gekommen: Nach dem Pilgeramt verkündete er in der Wallfahrtskirche die Ernennung von Prälat Dr. Wilhelm Imkamp zum Apostolischen Protonotar.

Der Augsburger Oberhirte nutzte die Gelegenheit zu einer kurzen Würdigung des neuen Protonotars. Er verwies nicht nur auf die Verdienste rund um die Wallfahrt Maria Vesperbild, sondern erläuterte auch das Wirken Imkamps und seine Gutachtertätigkeit für vatikanische Behörden sowie seine Arbeit in der päpstlichen Theologen-Akademie.

Prälat Imkamp ist seit über 25 Jahren Konsultor der Heiligsprechungskongregation und auch Konsultor der Gottesdienstkongregation.

Der Apostolische Protonotar ist der höchste Prälatenrang, den der Papst verleiht. Eine solche Ehrung geschieht sehr selten. Im Bistum Augsburg sind der ehemalige Diözesanadministrator Prälat Georg Beis und Prof. Dr. Georg Schmuttermayr Apostolische Protonotare.

FOTO: Bischof Zdarsa und Wallfahrtsdirektor Imkamp


Union will Schönheitsoperationen bei Minderjährigen verbieten

CDU und CSU nehmen einen neuen Anlauf, Schönheitsoperationen an Minderjährigen zu verbieten, solange sie medizinisch nicht notwendig sind. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer Donnerstagsausgabe, die morgen erscheint. Die Neuregelung solle in das neue Patientenrechtegesetz aufgenommen werden, das die Regierung derzeit vorbereitet.

Unter das Verbot würden beispielsweise Brustvergrößerungen fallen, nicht aber Piercings. In dem Text wird die Vereinigung Deutscher Plastischer Chirurgen zitiert, wonach zehn Prozent aller schönheitschirurgischen Eingriffe an Patienten unter 20 Jahren vorgenommen werden. „Selbst bei einer ordnungsgemäßen Aufklärung ist nicht sichergestellt, dass sich der Jugendliche der Reichweite seines Entschlusses bewusst ist“, heißt es.

Zudem solle die nicht geschützte Bezeichnung „Schönheitschirurgie“ (auch: kosmetische oder ästhetische Chirurgie) klar definiert und geschützt werden. So könnten Verbraucher vor unqualifizierter Behandlung bewahrt werden.

Die Gesundheitspolitiker von CDU und CSU wollen auf der Klausurtagung ferner die Einrichtung eines millionenschweren Entschädigungsfonds für jene Patienten fordern, die Opfer ärztlicher „Kunstfehler“ geworden sind. So solle sichergestellt werden, dass schwer Geschädigte nicht das Ende von Gerichtsverfahren abwarten müssten, bevor sie Schadensersatz bekämen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur, veröffentlicht in http://www.extremnews.com


Feiern wir noch Ostern oder schon das Hasenfest?

Ironischer Leserbrief von Prof. Dr. Friedrich Strauch (Havixbeck) an die „Westfälischen Nachrichten“ (Münster):

„Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer gelungenen Ausgabe vom letzten Freitag zum großen Hasenfest. Niedliche Bilder dieser anheimelnden eierlegenden Tiere und süße Schäfchen fand ich reichlich in Ihrem Blatt. Es freut mich, daß Sie mit der Zeit gehen und sich dem üblichen Trend anpassen in Texten, Bildern, ja im ganzen Stil.

Es gibt ja doch tatsächlich noch so altmodische Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die am Samstag letztlich mit einem großen christlichen Symbol auf der Titelseite an das früher gefeierte und aus der Mode gekommene Fest einer aussterbenden christlichen Minderheit erinnerte, die an diesem Tag die Auferstehung Jesu festlich beging.

Zu diesen Gemächten und alten Zöpfen gehen Sie ja voll auf Distanz, ja Konfrontation und finden hervorragend neue moderne Wege. Ich werde dieses gerne für Sie verbreiten.

Mit frohem Hasengruß

‚Löffel hoch‘

Ihr sehr ergebener F. Strauch.“


Eine halbe Million Israelis erlebten die Pessach-Feiertage in der Natur

Die Nationalparks und Naturschutzgebiete haben am Dienstag einen Rekord verzeichnet: Eine halbe Million Israelis haben den vierten Pessach-Tag für einen Ausflug in die Natur genutzt  – so viele wie nie zuvor. 

In diesem Jahr fiel das jüdische Pessach-Fest genau auf dieselben Tage wie das christliche Osterfest.


(Foto: KKL)


(Foto: KKL)

Unter den Ausflüglern auf einer Krokodilfarm: der israelische Staatspräsident Peres
(Foto: Nana10)

„Die Leute nutzen die verlängerten Öffnungszeiten in den Parks voll aus“, so ein Sprecher der Umweltschutzbehörde.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Ägyptisches Siegel bestätigt die Bibel

Israelische Archäologen haben in Jerusalem einen seltenen ägyptischen Siegelstein aus dem 13. Jahrhundert vor Christus gefunden. In diese Zeit soll nach Angaben von Historikern der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten fallen.

Der Stein mißt 1,5 Zentimeter im Durchmesser und wurde dazu verwendet, Dokumente abzustempeln, erläuterte Ausgrabungsleiter Eli Shukrun der Zeitung „Israel Hayom“.

Das Fundstück wurde unterhalb des Tempelbergs entdeckt  –  einen Tag vor dem Pessach-Fest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnert.

Der Siegelstein zeigt auf der Stempelseite eingraviert den Namen des Sonnengottes Amun-Re und das Bild einer Ente, die ebenfalls als Symbol des Sonnengottes gilt.

Wissenschaftler haben das Fundstück auf die Epoche von Ramses II. (1279–1213 v. Chr.) datiert, der als Pharao des Exodus angesehen wird. Shukrun erläuterte weiter: „Es ist das erste Mal, dass wir ein Fundstück dieser Art in der Davidstadt gefunden haben.“  – Das Fundstück vermittle einen Eindruck vom Leben in Jerusalem dieser Zeit.

Der frühere Direktor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Informatiker Prof. Werner Gitt (Braunschweig), würdigte das Siegel gegenüber IDEA  als „ganz besonderes Fundstück“. Es ergänze die lange Liste wissenschaftlicher Bestätigungen der Bibel: „Auch für Nicht-Bibelorientierte ein Grund zum Aufhorchen und Nachdenken.“

Quelle: www.idea.de