Deutsches Inzest-Verbot wackelt nicht

Europäischer Gerichtshof bestätigt deutsche Rechtssprechung

In einigen europäischen Ländern ist der Inzest straffrei, zB. in Frankreich und Holland, in der Schweiz wird über eine Abschaffung des Inzest-Verbots schon seit einiger Zeit debattiert. Deutschland gehört zu den Staaten, die sexuelle Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern oder unter Geschwistern bestrafen.

Patrick S. aus Leipzig wurde zu Haftstrafe verurteilt, weil er mit seiner leiblichen Schwester mehrere Kinder zeugte. Der europ. Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat nun entschieden, daß das deutsche Inzestverbot nicht gegen die Menschenrechte verstößt und keineswegs das „Recht auf Achtung des Privatlebens“ verletzt. Dieses Recht ist in Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert.

Die Beschwerde des 35-jährigen Patrick S.  blieb damit ohne Erfolg. Zuletzt war er 2008 mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.
Das Inzestverbot wird u.a. damit begründet, daß bei den Nachkommen erwiesenermaßen eine deutlich erhöhte Gefahr von Mißbildungen und psychischen Schädigungen (degenerative Erkrankungen) besteht.

 


3 Kommentare on “Deutsches Inzest-Verbot wackelt nicht”

  1. Anonymous sagt:

    Wie kann es eigentlich sein, dass es in einem Land, das sich selbst die Adjektive Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zuschreibt, es möglich ist dass im Fall dieser „Familie“ nur der Bruder bestraft wird? Dieser muss im Gefängnis sitzen, während seine Schwester weiter neue Kinder zeugt und nicht die geringste Sanktion zu erwarten hat. Ich krieg das kotzen wenn ich so etwas sehe! Von wegen Emanzipation und Gleichhberechtigung, das ist so dermaßen scheinheilig…. Frauen werden überall in Deutschland bevorzugt, von den Männern wird vielmehr verlangt, gleichzeitig muss ich aber Debatten ertragen in denen es um Frauenquoten geht und natürlich bei einem Date die Rechnung zahlen, da sonst die Dame vor lauter „Fremdschämen unter dem Tisch liegt“ (Zitat Thomalla). Und selbstverständlich geht es stets nur um die Einführung von Frauenquoten in Führungspositionen. Denn es wird nur das erstrebt, was gut für die Frau ist. Von Frauenquoten auf Ölplattformen, bei der Müllabfuhr oder dem Bergbau wird natürlich nicht gesprochen!!!! Wo kommen wir denn hin, seht ihr das nicht? Diese Ungerechtigkeit schreit zum Himmel!!! Mich packt die blanke Wut! Immer wieder werden Frauen bevorzugt weil sie sich erfolgreich in ihre mittelallterliche Opferrolle zurück begeben! Die Frauen sind kein Opfer, die einzigen die so etwas behaupten sind Frauen wie Alice Schwarzer, die jeden sexuellen Akt, einen eigentlichen Akt der Liebe als Vergewaltigung der Frau deklarieren und somit versuchen die Macht der Frauen in Deutschland damit zu stärken, den Männern Schuld aufzubürden!!! Ich werd hier noch wahnsinnig, vermutlich bin ich schon Wahnsinnig, das macht mich krank! Die Mädels können machen was sie wollen, arbeiten gehen müssen sie nicht – sie können auch Hausfrauen werden und den ganzen Tag Fernsehen. Aber auch das müssen sie nicht – sie können auch Karriere machen. Aber von mir als Mann wird immernoch erwartet dass ich die Familie ernähre? Und wenn es mal finanzielle Engpässe gibt soll ich dann noch einen Nebenjob annehmen um meiner liebenden Hausfrau und Mutter ihren Jahresurlaub zu finanzieren?!

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    • Guten Tag,
      das Urteil allein gegen die Schwester hängt vermutlich damit zusammen, daß diese sieben Jahre jünger ist. Die Geschwister sind nicht zusammen aufgewachsen, der Bruder war adoptiert worden. Als sie sich kennen- und liebenlernten, war die Schwester erst 17 Jahre alt, er 24 – vermutlich deshalb wurde sie nicht verurteilt, er aber schon. Daß der überbordende Feminismus heute vielfach – auch in der Sprache, ebenso in der Quote – männerfeindliche Blüten bzw. scheinheilige Sumpfblüten treibt, ist leider wahr – aber nur eine Minderheit unter den Frauen (radikale Emanzen) findet das in Ordnung. Richten Sie daher Ihre Verbitterung nicht gegen die Frauenwelt allgemein, das wäre nicht fair.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Anonymous sagt:

    Sehr sehr große Entscheidung von E. Gerichtshof!

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