Montgomery fordert Verbot der organisierten „Sterbehilfe“

Der Präsident der Bundesärztekammer vermutet eine Umgehung des „Sterbehilfe“-Verbots und fordert ein strikteres Gesetz.

Anlaß für die Vermutung des Ärztepräsidenten ist das jüngst veröffentlichte „Weißbuch 2012“ der Organisation „Sterbehilfe Deutschland“ des ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch. Laut diesem Bericht unterstützte der Verein im vergangenen Jahr 27 Menschen beim Selbstmord (Suizid).

Die angegebenen Daten entsprechen etwa den Ausmaßen in den Niederlanden und der Schweiz. Dort steigen die Zahlen seit Jahren.

78 % der Fälle waren Frauen, eine davon war erst 46 Jahre alt. Diese Ärzte agieren streng abgeschirmt. Zwar ist Beihilfe zum Suizid in Deutschland kein Straftatbestand. Nach dem in 2011 verschärften ärztlichen Standesrecht aber ist sie strengstens untersagt.

Die Regierungskoalition hatte im Jahr 2009 angekündigt, eine Verschärfung der Gesetze vorzunehmen. Die FDP will allein die gewerbliche „Sterbehilfe“ verbieten, die CSU jede Form.

Motgomery zeigte sich entsetzt darüber, daß es sich meistens um depressive und andere psychisch labile Menschen handelte, Menschen also, deren freier Wille eingeschränkt sei.

Die „Frankfurter Rundschau“ vom 10. April 2012 berichtet vom Fall eines „Herrn C“, dessen Willensfreiheit „durch die psychische Fehlentwicklung deutlich eingeschränkt“ sei.

Quelle: Webseite „Kultur und Medien“ der Aktion „Kinder in Gefahr“

 


One Comment on “Montgomery fordert Verbot der organisierten „Sterbehilfe“”

  1. Hilda sagt:

    Motogmery hat ganz recht mit seinem Hinweis. Die Art und Weise wie Sterbehilfe gerade in den Medien besprochen wird (z.B. da) ist zwar vorsichtig, aber trotzdem auch irgendwie tendenziös, oder?

    Liken


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