Adoptionsrecht für Homos: Ex-Staatssekretär G.Gallus verläßt deshalb die FDP

Wie die „Südwestpresse“ vom heutigen Tage berichtet, ist der frühere Staatssekretär Georg Gallus aus der FDP ausgetreten, in der er 60 Jahre lang Mitglied war.

Das Wort Gottes sei ihm wichtiger als Parteitagsbeschlüsse der Liberalen, erklärte der 84-jährige ehem. FDP-Politiker aus Hattenhofen.

Damit reagiert Gallus auf das beim jetzigen FDP-Bundesparteitag  in Karlsruhe beschlossene Adoptionsrecht für homosexuelle „Paare“.  Dieser Beschluß habe ihm als überzeugtem Christen keine andere Wahl gelassen als auszutreten, schreibt der Ex-Vize der Südwest-FDP an Parteichef Philipp Rösler.

Die Bibel stelle klar, daß Homosexualität Sünde sei, so Gallus an Rösler; er fügte hinzu: „Wir haben diese Menschen als Christen zu tolerieren, aber eine Verharmlosung dieser Lebensart, besonders Kindern gegenüber, halte ich für verantwortungslos.“

 


Britisches Wirtschaftsmagazin: Was Deutschland der Welt zu bieten hat

Von Dr. Bernd F. Pelz

Das renommierte (angesehene) britische Wochenblatt „The Economist“, das sich vor allem mit internationaler Politik und Weltwirtschaft auseinandersetzt,  befaßte sich in einem aufschlußreichen Artikel mit der Frage, warum die deutsche Wirtschaft europaweit als besonders stark gelten kann. Zugleich wurde auf Problemzonen und künftige Krisenmöglichkeiten hingewiesen.

Unter dem Titel What Germany offers the world wurde dort am 14 April 2012 folgender Artikel veröffentlicht: http://www.economist.com/node/21552567

Unser für Wirtschaftsfragen kompetente Leser Dr. Bernd F. Pelz hat diese Analyse zusammenfassend übersetzt und erklärt:

Der Artikel im Economist nennt im Wesentlichen folgende Dinge, die die deutsche Exportwirtschaft gestärkt haben und weiter stärken werden:

  • eine  familiengeprägte, mittelständische Unternehmerstruktur , die auf Unternehmenserhalt, solide Finanzierung  und nicht auf Profitmaximierung aus ist
  • 30 regionale Innovations- und Kompetenzzentren, in denen Produkte zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit mit intelligentem Zusatznutzen ausgestattet werden
  • die Politik einer koordinierten Marktwirtschaft, die auf Vertrauen basiert, maximale Freiheitsausschöpfung vermeidet und die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern abstimmt
  • ein duales Berufs-Ausbildungssystem, das Schul- und Berufsausbildung verbindet
  • Arbeitsmarktreformen, die auf Arbeitsplatzsicherheit abzielen

In die Zukunft blickend wirft der Artikel Fragen auf,

a)  ob die Exportüberschüsse, die überwiegend in den Bereichen Fahrzeug- und Maschinenbau sowie mit elektronischen und chemischen Produkten erzielt werden, andauernd sein können

b) ob  das bis jetzt erfolgreiche deutsche Konsens-Modell auf andere Länder übertragbar ist.

Prognostiziert wird, dass Deutschland im Export von Gütern wahrscheinlich seinen Weltmarktanteil noch eine Weile wird halten können, obwohl  in diesen Bereichen nur etwa 20 bis 30 Prozent der Beschäftigten tätig sind.

Um den Wohlstand zu sichern, muss allerdings der Dienstleistungsbereich mit der Mehrzahl der Beschäftigten seine Produktivitätsprobleme erst noch lösen.

In Bezug auf die Übertragbarkeit des Konsens-Modells wird wegen der tief verwurzelten Handlungsweisen bezweifelt, ob sich dieses schnell auf andere Länder, wie z.B. Frankreich oder Italien übertragen lässt. Die Kopierbarkeit von Teilen davon wird bejaht.

Insgesamt eine ziemlich realistische Darstellung der Situation. Ob wir unsere gute wirtschaftliche Situation erhalten können, wird zukünftig  in der Tat von einer weit blickenden und trotzdem realitätsnahen Politik abhängen. 


Gedenktag 24. April: Der Völkermord an Armeniern darf nicht vergessen werden

Heute gedenken Armenier weltweit der Verhaftung und Ermordung armenischer Intellektueller, die am 24. April 1915  in der Türkei begann und den Mord am christlichen Volkder Armenier einleitete.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, die zugleich als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) amtiert, heute in einer Pressemitteilung:

Erika Steinbach auf der Boernepreisverleihung ...

Erika Steinbach Foto:Wikipedia

„Es ist nach beinahe einem Jahrhundert an der Zeit, die Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern endlich zu beginnen. Dazu muss die Türkei zu einem opferorientierten Umgang mit den dunklen Seiten ihrer nationalen Geschichte finden.

Das grausame Verbrechen jährt sich dieser Tage zum 97. Mal. Noch immer verweigert der türkische Staat, diesen Teil seiner Geschichte aufzuarbeiten.

Umso größere internationale Beachtung und Unterstützung muss die vor einigen Jahren begonnene kritische Auseinandersetzung mutiger türkischer Intellektueller und der Zivilgesellschaft mit diesem Teil ihrer Geschichte finden. Sie sind nicht mehr bereit und willens, die Katastrophe zu leugnen und fordern damit den türkischen Staat auf, Verantwortung zu übernehmen.

Die alljährliche gemeinsame Erinnerung an den Genozid stellt eine der stärksten emotionalen Klammern dar, die das in über 120 Staaten der Welt verstreute armenische Volk eint.“

Hintergrund:  Am 24. April 1915   –  also vor 97 Jahren  –  veranlaßte die jungtürkische Bewegung die Verhaftung, Deportation und Ermordung armenischer Intellektueller und leitete damit den Genozid an der Armeniern ein.

In den Jahren 1915 und 1916 fielen rund 1,5 MillionenArmenier systematischen Massakern und Deportationen des türkischen Regimes zum Opfer. Hunderttausende von Ihnen starben auf dem Todesmarsch durch die syrische Wüste. Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verschleppt.

 


Papst schreibt „Brandbrief“ an Erzbischof Zollitsch in puncto Wandlungsworte

Korrekte Übersetzung der Kelchworte Christi: „…für viele…“   – und nicht: „für alle“

Papst Benedikt hat mit Datum vom 14. April 2012 einen Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, verfaßt und dies Schreiben dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zur Kenntnisnahme übermittelt.

Der Papst geht hierbei auf die zutreffende Übersetzung des Kelchwortes im Kanon (Hochgebet) der Heiligen Messe ein.

Der Kernpunkt: Die Worte „pro multis“ im lateinischen Meßbuch sollen künftig korrekt mit „für viele“ ins Deutsche übersetzt werden (bislang wurde dies im deutschen Meßbuch unrichtig übertragen mit: „für alle“).

So soll es in Zukunft also in deutschsprachigen hl. Messen bei der hl. Wandlung heißen:„Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“

Der Pontifex argumentiert mit der Treue zu den Aussagen Christi, wie sie das Neue Testament übermittelt (bezogen auf den griechischer Urtext).

Dabei sei ihm bewußt, so der Papst, „dass die Übersetzung eine ungeheure Herausforderung an alle bedeutet, denen die Auslegung des Gotteswortes in der Kirche aufgetragen ist“.

Das Papstschreiben kann als eine Art Brandbrief angesehen werden, denn es schien Eile geboten: Schließlich ist schon bald eine neue Ausgabe des Gesangbuchs „Gotteslob“  für den deutschen Sprachraum vorgesehen.  Bis dahin ist eine einheitliche Übersetzung des Kelchwortes angesagt, um – wie Papst Benedikt schreibt  –  „einer Spaltung im innersten Raum unseres Betens zuvorzukommen“.

Der Hintergrund für das mahnende Eil-Schreiben dürfte überdies sein, daß der Papst nun energisch die Notbremse zieht, damit Zollitsch und sein bischöflicher Anhang den Vatikan und das Kirchenvolk nicht listig vor vollendete Tatsachen stellen, indem sie im neuen „Gotteslob“  den Urtext „für viele“ wiederum in „für alle“ übertragen, statt korrekt nach dem Wortlaut zu übersetzen.

Rom drängt bereits seit sechs Jahren auf die richtige Übersetzung  von pro multis („für viele“)   –  leider vergeblich, die deutsche Bischofskonferenz schien insoweit mit Taubheit geschlagen.

Papst Benedikt erklärt in seinem Schreiben, das Kelchwort Christi müsse originalgetreu übersetzt werden. In diesem Zusammenhang sei „entschieden worden, dass bei der neuen Übersetzung des Missale das Wort „pro multis“ als solches übersetzt und nicht zugleich schon ausgelegt werden muß„.  – Mit anderen Worten: Bei einer Neu-Herausgabe des deutschen Meßbuches muß ebenso wie beim „Gotteslob“ die zutreffende Formel „für viele“ zu lesen sein.

Immerhin haben die englischsprachigen Bistümer einschließlich der USA die Aufforderung des Papstes nach einer zutreffenden Übersetzung der Wandlungsworte bereits erfüllt, während sich die Oberhirten im deutschen Sprachraum seit Jahren stur stellen, also im Ungehorsam gegenüber dem Papst  – und gegenüber dem biblischen Urtext – verharren.

Damit im Kirchenvolk keine Verunsicherung aufkomme, fordert der Papst die deutschen Bischöfe auf, eine „gründliche Katechese“ (Glaubensunterweisung) vorzunehmen, um den Gläubigen die  kommende Richtigstellung in der Übersetzung der Wandlungsworte zu erläutern.

In dem päpstlichen Schreiben heißt es sodann:  „Soviel ich weiß, ist eine solche Katechese bisher im deutschen Sprachraum nicht erfolgt.“

Das ist sehr höflich ausgedrückt, aber eine klare Botschaft, denn der Papst weiß natürlich, daß sich die deutsche Bischofskonferenz bislang strikt weigerte, seinen Wünschen in dieser Causa nachzukommen. In dem Brief aus Rom wird nun „dringendst“ (!) um Abhilfe gebeten:

Die Absicht meines Briefes ist es, Euch alle, liebe Mitbrüder, dringendst darum zu bitten, eine solche Katechese jetzt zu erarbeiten, um sie dann mit den Priestern zu besprechen und zugleich den Gläubigen zugänglich zu machen.“

Soweit das Papstschreiben in wesentlichen Grundzügen. Die Anhänger der Übertragungsformel „für alle“ begründen dies in aller Regel damit, daß Jesus doch „für alle“ gestorben sei und es hierfür auch biblische Belege gäbe.

Das stimmt durchaus: Christus starb tatsächlich für alle Menschen im Sinne eines Erlösungs-ANGEBOTs, aber nicht allen wird schlußendlich sein Heil zuteil, weil es niemandem aufgezwungen wird bzw. weil nicht alle die Erlösung durch Christus „in Anspruch nehmen“ und in seine Nachfolge eintreten.

Die Kirche hat den Willen Gottes, alle Menschen zu retten, sogar zum Dogma (unfehlbaren Glaubenssatz) erklärt; dieses Dogma wird in der Theologie als der „allgemeine Heilswille Gottes“ bezeichnet.

Neben dem Willen Gottes existiert aber auch die gottgewollte Willensfreiheit des Menschen, die Gottes Erlösungs-Angebot ablehnen kann. Der Himmel ist keine Zwangsanstalt  – und die Hölle besteht ausschließlich aus Freiwilligen; daher ist die Hölle quasi nicht von außen, sondern von innen zugeschlossen, wie C.S. Lewis treffend und anschaulich feststellte.

Zudem hat Christus das Abendmahl, in dem er die Worte „für viele“ über dem Kelch sprach, nicht mit einer großen Menschenmenge  –  zusammengewürfelt aus Gläubigen und Ungläubigen  –  gefeiert, sondern mit seinen zwölf Aposteln, die er beauftragte: „Tut  d i e s  zu meinem Gedächtnis!“

Hinter der fixen Idee der für-alle-Formel steckt freilich teilweise auch eine unbiblische Allerlösungs-Lehre, die man auf diesem Wege ins Kirchenvolk sickern lassen möchte  – hierfür muß dann sogar eine unkorrekte „Übersetzung“ (genauer: eine „interpretierende Übertragung“) herhalten.

Es ist gut, daß der Papst jetzt seinen Druck auf die deutschen Bischöfe verstärkt hat. Schlimm genug, daß dies überhaupt nötig war.

Quelle für die Zitate aus dem Papstschreiben: Radio Vatikan vom 24.4.2012


Lutherischer Pfarrer: Fronleichnam ist auch etwas für evangelische Christen

Nachdem evangelikal-pietistische Gemeinschaften in schwäbischen Regionen schon seit Jahrzehnten den Fronleichnamstag als „Christusfest“ feiern,  geht ein lutherischer Pastor noch einen Schritt weiter, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet: 

Auch Lutheraner sollten das katholische Hochfest „Fronleichnam“ begehen  –  zwar nicht mit Prozessionen, aber mit Gottesdiensten. Dafür plädiert der lutherische Pfarrer Jürgen Diestelmann (siehe Foto) aus Braunschweig.  Pfr. Jürgen Diestelmann

Die kirchengeschichtliche Situation habe sich verändert  –  und Lutheraner brauchten sich ihrer Nähe zum katholischen Glauben nicht mehr zu schämen, erklärte der ev. Pastor.

Nach den versöhnlichen Worten von Papst Benedikt XVI. im vergangenen September im Erfurter Augustinerkloster könne das Fronleichnamsfest „kaum noch als gegen die Lutheraner gerichtetes Kampfmittel“ betrachtet werden, wie es zur Zeit der Gegenreformation der Fall gewesen sei.“

Unsere Anmerkung hierzu: Das Fronleichnamsfest war offiziell nie ein antiprotestantisches „Kampfmittel“, zumal es aus dem 13. Jahrhundert stammt, also bereits Jahrhunderte  v o r  der Reformation eingeführt wurde.

Daß Fronleichnam von evangelischer Seite mitunter als „demonstrativ“ katholisches Fest –   vielleicht wegen der öffentlichen Prozessionen  – (miß)verstanden wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Es mag überdies Katholiken gegeben haben, die sich gegenüber Protestanten irreführend geäußert oder verhalten haben. Dies ändert aber nichts an der amtlichen katholischen Intention (Absicht, Zielsetzung), die allein darauf gerichtet ist, durch das Fronleichnamsfest das heilige Altarsakrament einmal jährlich in besonderer Weise öffentlich zu verehren und zu feiern.  ????????????????????????????????????????????

Das Andenken an das letzte Abendmahl Christi findet zwar auch an Gründonnerstag statt, doch ist dieser Tag durch die Karwoche (einen Tag vor Karfreitag!) ernst und besinnlich geprägt  – und nicht froh-feierlich wie Fronleichnam.

Nun weiter mit dem Bericht aus IDEA:

„An Fronleichnam wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Abendmahl gefeiert. Nach katholischer Tradition wird ferner bei Prozessionen Christus in Gestalt der geweihten Hostie in einer Monstranz durch Stadt, Flur und Wald geführt. (…)

Am diesjährigen Fronleichnamstermin, dem 7. Juni, wird in der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Ulrici-Brüdern in Braunschweig eine Hochmesse abgehalten. Dort war Diestelmann von 1975 bis 1990 als Pfarrer tätig.

Der Gottesdienst findet im Rahmen der alljährlichen Besinnungstage des evangelischen Mörlin-Vereins statt, der nach dem Luther-Schüler Joachim Mörlin (1514-1571) benannt ist. In vorigen Jahren wurden die Tage im Schloss Mansfeld (Sachsen-Anhalt) abgehalten, das zurzeit renoviert wird.“

Quelle: www.idea.de

Eucharistie-Gemälde: Evita Gründler


Der Papst fragte den bayerischen Ministerpräsidenten nach der Piratenpartei

FOCUS-Chefredakteur Uli Baur ist hin und weg von der klargeistigen Ausstrahlung Papst Benedikts

Im neuen Nachrichetnmagazin FOCUS beginnt ein Artikel des Chefredakteurs mit folgender Einleitung: „Manche Momente im Leben vergisst man nicht so schnell, manche sogar nie. Und ein paar wenige sind einem heilig, wie es im Volksmund heißt.“
Sodann heißt es: „Eine bayerische Delegation, angeführt vom Ministerpräsidenten Horst Seehofer, besuchte Papst Benedikt XVI. zu dessen 85. Geburtstag. Ich durfte dabei sein.“

Der FOCUS-Chef ist fasziniert vom Oberhaupt der katholischen Kirche:

„Als der Papst die Cappella Paolina betritt, die Sakramentskapelle des Apostolischen Palastes, meine ich, seine Aura zu spüren. Er ist nicht groß, eher klein und hager, seine Stimme hell und klar. Er wirkt nicht einfach gütig oder milde, er strahlt Gewissheit aus und Klarheit, wie ich sie noch nie erlebt habe.
Darüber spricht er auch in seiner sehr persönlichen Predigt. Er sagt: „Ich stehe vor der letzten Wegstrecke.“ Und er scheint dabei kein bisschen traurig: „Ich habe Gottes Licht bisher nie verloren, und das lässt mich weitergehen.“
Außerdem berichtet Uli Baur in seinem Wochenkommentar:
„Horst Seehofer hatte schon Recht, wenn er später, tief beeindruckt, von einer „Gänsehaut-Predigt“ sprach. Überhaupt, dieser Seehofer: Wie beseelt wirkte der tiefgläubige Politiker, der am Nachmittag, immer noch leicht schwebend, vom ganz und gar irdischen Gespräch mit dem Papst bei einer 20-minütigen Privataudienz erzählte. 
Zuerst habe der Heilige Vater gefragt, wie es um sein Bayern stehe. Da hat ihm Seehofer natürlich nur das Beste zu berichten gehabt. Dann aber folgte schon die päpstliche Frage: „Was ist das eigentlich mit diesen Piraten?“

Laut Seehofer hat Seehofer den berühmtesten Bayern der Welt aufgeklärt über die neue Partei und was man vor ihr zu halten habe. Mehr wollte der Politiker zu dem Thema aber nicht sagen. „Ich war doch erst bei der Beichte!“

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.focus.de/magazin/memo/memo-des-chefredakteurs-der-papst-seehofer-und-die-piraten_aid_740986.html

Muslime werden Christen: 13 ließen sich zu Ostern in Mülheim taufen

13 Menschen aus Iran und Afghanistan ließen sich zum Osterfest in Mülheim taufen. Ihr offenes Bekenntnis zum Christentum hat aber auch Kehrseiten: „Wer den Taufschein ausfüllt, unterschreibt damit sein Todesurteil“, sagt Daniel Bazgar vom Verein der zum Christentum konvertierten Moslems (CKM).

Das Leben riskieren für den Glauben? Es klingt nach einer Geschichte aus der Bibel    und doch müssen 13 Menschen aus Iran und Afghanistan mit dieser Bedrohung rechnen, weil sie sich am vergangenen Wochenende in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Mülheim taufen ließen.

Zur Tauffeier an der Auerstraße ist die Stimmung feierlich und gelöst – man spürt, daß die Täuflinge sich endlich bekennen und von der Last der Heimlichkeiten befreien wollen.

„Ich will mich taufen lassen, weil ich in Freiheit leben möchte“, sagt ein junger Iraner vor der Gemeinde. „Weil meine alte Religion meine Wünsche nicht erfüllen konnte“, bekennt eine Frau. Es fließen Tränen aus Erleichterung und aus Freude: „Wir werden von der Liebe reden, die du, Jesus, für alle hast.“

Quelle und Fortsetzung des Artikels aus der Tageszeitung DER WESTEN hier:

http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/13-muelheimer-muslime-liessen-sich-zu-ostern-taufen-id6540002.html