Der demographische Wandel: Wie die Kanzlerin sich selbst belügt

Pressemitteilung der Aktion Leben (Abtsteinach): 

Der demographische Wandel müsse wirklich ernst genommen werden und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müßten nun endlich angemessen reagieren, lautet die Feststellung von Frau Bundeskanzlerin Merkel.

Eine erstaunliche Feststellung, erstaunlich deshalb, weil doch weder Frau Merkel selber noch ihre Parteigenossen oder ihre Amtsvorgänger jemals im geringsten etwas gegen die wirklichen Ursachen des demographischen Wandels unternommen haben.

Im Gegenteil: „Durch die Freigabe der Abtreibungstötung Mitte der 70er Jahre sind genau diejenigen Bundesbürger getötet worden, die uns jetzt fehlen“, sagt Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V.  – und führt weiter aus:

„Es genügt nicht, mit ein paar schönen Worten zu mehr Familiengründungen und Geburten aufzurufen oder die akademische Elite aus armen Ländern zum Arbeiten nach Deutschland einzuladen und so zu tun, als ob dann alles in Ordnung wäre.

Hiermit belügt Frau Merkel sich selber, aber auch das ganze Volk. Eine Politik, die es seit über 35 Jahren ermöglicht, straflos und entgegen Art. I,Abs. 1 und Art. II, Abs. 2 Grundgesetz ungeborene Kinder zu töten, die wird künftig auch nur noch die Euthanasie/Sterbehilfe für die alten Menschen zur Verfügung stellen, nachdem man diese bis zum Alter von 67 Jahren oder mehr im Berufsleben ausgepreßt hat.“

Die Aktion Leben e.V. mit über 50.000 Freunden und Mitgliedern fordert daher die Bundesregierung auf, endlich dem gesetzlich sanktionierten und sozialstaatlich finanzierten Töten Einhalt zu gebieten.

„Der von Frau Merkel eingeforderte Zusammenhalt aller Generationen und Gruppen wird so lange nicht erreichbar sein, als man Gesetze wie den § 218 StGB hat, die Töten als Problemlösung ermöglichen,“ resümiert Walter Ramm.

„Nur, wenn alle Menschen, ob geboren oder ungeboren, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, umfassend vor jeglichen Tötungs- und Gefährdungshandlungen geschützt sind, kann sich ein Klima von Zusammenhalt, Vertrauen und Miteinander entwickeln.“


Aktion Leben e.V.
Klemens Lichter
Postfach 61
69518 Abtsteinach
www.aktion-leben.de
 

5 Kommentare on “Der demographische Wandel: Wie die Kanzlerin sich selbst belügt”

  1. Carolus sagt:

    Wir werden von unserer „politischen Klasse“ ja verhohnepiepelt. Der Untergang der weißen Völker ist Programm der transatlantischen Globalisten, die unsere Politiker, Medienleute etc. am Gängelband führen. Wer interessiert ist, kann sich im Netz informieren.

    Ich selbst war wie vom Schlag gerührt, als ich erkennen musste, welche Ideen z. B. Coudenhove-Kalergi, der „Vater Paneuropas“, vertreten hat. Und er hatte als Hochgradmaurer seine Quellen.

    http://kreidfeuer.wordpress.com/2011/07/10/coudenhove-kalergi-praktischer-idealismus/

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    • Guten Tag,
      vor ca 20 Jahren las ich das Buch „Paneuropa“ von Coudenhove-Kalergie und war im Grunde entsetzt, denn er sieht das vereinte Europa nur als Übergangsstation für eine von ihm ersehnte Weltregierung an – und damit Weltdiktatur, denn „demokratisch“ läßt sich eine Weltregierung von vornherein nicht gestalten, geschweige rechtsstaatlich.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Weber sagt:

    C“ wie conservativ, c´ wie christlich – beim zweiten Mal wählte ich nur das „kleinere Übel, die Partei“.

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  3. Ester sagt:

    Die Sache ist im Prinzip ganz einfach.
    Die Rede vom demografischen Wandel hört man mittlerweile überall und es spricht sich langsam rum, das man eine Gesellschaft mit einem drittel alter Menschen (auch wenn es da durchaus noch rüstige Rentner gibt, aber ich merke das mit meinen knapp 50 auch, das es irgendwie bergab geht) die kann nicht funktionieren.
    Nur unsere Kirche wittert da gleich wieder die große Chance (ich weiß es ist ein wenig OT, aber es musste sein).
    Auf jeden Fall wäre die große Trendwende nötig, die das tut, was alle Kulturen schon immer und ewig gemacht haben (und was auch der große Kaiser Augustus zwar erkannt, aber in seinem römischen Reich nicht hingekriegt hat)
    Es wäre notwendig das die Fruchtbarkeit, das Kinderkriegen gefeiert wird, und denen die selbige Kinder kriegen, zugearbeitet wird,
    Ein bisschen erkennen das die Leute auch, meine Kinder kommen immer wieder aus der Schule mit dem Wort von der demografischen Katastrophe und der Hausaufgabe „Überlege wie man die Geburtenrate erhöhen kann!“
    Nur steht gegen ernsthafte Lösungen die Ideologie.
    Krippen und Horte sind Notlösungen und seinen wir ehrlich, welcher normal denkende Mensch tut sich das an?
    Den ganzen Tag arbeiten und sich dann, anstatt selig den Feierabend zu geniessen, sich um die Kinder kümmern und dann am nächsten Tag, wenn die Kolleginnen von „Ach da und dort gewesen, shoppen, schwimmen, chique essen, flirten und dergl“ erzählen sagen „Also ich habe Mukosolvan Saft gegeben, Vokabeln abgehört und mit meiner pubertierenden Tochter gefightet!“
    Die automatisch erfolgende mitleidigen Blicke machen die noch so gute Krippe zu dem was sie ist, ein Notbehelf.
    Dann noch was jede Mutter mit 3 und mehr kleinen Kindern erntet regelmäßig mitleidige Blicke und wenn eines der Kinder einen Fleck an der Kleidung oder eine Baus (=Wunde, blauer Fleck, Beule) hat, dann findet sich bestimmt wer, der unter Zustimmung der Umstehenden, oder im Kreis der ebenfalls zustimmenden „lieben“ Verwandtschaft sagt „Eja mit soooooo viiiiiilen Kinder ist die ja auch überfordert.“
    Das sagen die auch, wenn die Mutter Erzieherin, oder Lehrerin ist.
    Aber macht die Frau das beruflich, dann ist sie mit 10 Kindern immer noch nicht überfordert, und mit 6 Kindern hat sie eine kleine Gruppe und gilt als zu beneiden, weil sie einen leichten Job hat.

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