Irland: Regierung plant Angriff auf das Beichtgeheimnis

Kirche: „Das Beichtsiegel ist unantastbar  – und dabei bleibts!“

Die irische Regierung plant eine Verschärfung der Anzeigepflicht für Kindesmißbrauch. Ein gemeinsamer Gesetzentwurf des Justiz- und des Familienministeriums sieht vor, das Unterlassen entsprechender Hinweise mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen, wie irische Medien am heutigen Donnerstag berichten.

Priester sollten sich dabei nicht auf das Beichtgeheimnis berufen dürfen, betonten Justizminister Alan Shatter und Familienministerin Frances Fitzgerald bei der Vorstellung des Gesetzesvorhabens.

Die Kirche sprach sich nachdrücklich für den Schutz der Beichte aus. «Das Beichtsiegel ist unantastbar –  und dabei bleibt es», stellte Weihbischof Raymond Field aus Dublin klar.

Auch in der Vergangenheit hat die irische Bischofskonferenz betont, eine Aufhebung des Beichtgeheimnisses würde einen «ernsthaften Verstoß» gegen die Rechte der Beichtenden darstellen.

Quelle: Radio Vatikan, Gloria-TV



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