Vatikanischer „Justizminister“ verlangt mehr Strenge bei Ehe-Annullierungen

„Sorgfältigere Katechese der Brautleute über die Unauflöslichkeit der Ehe vonnöten!“

Kirchliche Verfahren über eine Annullierung (Nichtigkeit, Ungültigkeit) von Ehen müssen künftig strenger geführt werden. Das fordert der vatikanische „Justizminister“, Kardinal Francesco Coccopalmerio. Er ist Präsident des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten.

Kardinal Coccopalmerio äußerte sich anläßlich einer Kirchenrechtstagung an der päpstlichen Universität Santa Croce (Heilig-Kreuz) in Rom.

Die am 26. April 2012 eröffnete, zweitägige Konferenz befaßt sich mit einer möglichen Reform der Kriterien, nach denen eine Eheschließung aus katholischer Sicht ungültig ist.

Die Kirche müsse besser aufpassen, daß diese Prozesse nicht mißbraucht werden von Paaren, die eine Nichtigkeit ihrer Ehe nur vortäuschen, erläuterte der Kirchenrechts-Kardinal:

„Ein Missbrauch liegt dann vor, wenn jemand genau weiß, dass seine Ehe gültig eingegangen ist, aber sich gleichzeitig trotzdem bei der Kirche um eine Nichtigkeitserklärung bemüht. Hier müssen wir an die Korrektheit nicht nur der zwei betroffenen Eheleute appellieren, sondern auch an die der Anwälte.

Das Kirchenrecht sieht unter bestimmten Voraussetzungen vor, daß eine kirchlich geschlossene Ehe für ungültig erklärt werden kann. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine Scheidung, sondern vielmehr um die amtliche Feststellung, daß aus katholischer Sicht eine Ehe überhaupt nie zustandegekommen war.

Mögliche Gründe für eine Ehe-Annullierung sind z.B. grobe Täuschung, Ablehnung der Unauflöslichkeit der Ehe zum Zeitpunkt der Heirat, grundsätzliche Verweigerung der ehelichen Fruchtbarkeit (kein Kinderwunsch) oder psychische Ehe-Unfähigkeit.

Hierzu erklärt Kardinal  Coccopalmerio:

„Wir brauchen eine sorgfältigere Vorbereitung der Brautleute: Dieser Moment vor der Heirat ist derjenige, in dem eine Ehe aufgebaut wird – im Bewußtsein der Partner, in ihrer Zustimmung. Und darum muss es schon bei Jugendlichen in der Katechese eine Erziehung zur Ehe und speziell zu ihrer Unauflöslichkeit geben. Die jungen Leute müssen schon dafür sensibilisiert sein – nicht erst, wenn sie heiraten wollen, sondern schon früher. Je mehr die Substanz der Ehe, darunter ihre Unauflöslichkeit, wirklich verstanden wird, umso mehr werden die Ehenichtigkeits-Verfahren auf ein Minimum zurückgehen.“

Die beiden zuständigen vatikanischen Gerichtshöfe seien der Aufforderung von Papst Benedikt, nicht etwa einseitig nur nach Gesichtspunkten der Barmherzigkeit zu entscheiden, bereits nachgekommen, so Coccopalmerio, der von Papst Benedikt unlängst zum Kardinal erhoben wurde.

Diesem römischen Vorbild müßten nun auch die anderen Kirchengerichte folgen (zB auf diözesaner Ebene).

„Es stimmt schon, dass wir in einer gewissermaßen vergifteten Atmosphäre leben, in der die Ehe nur noch als eine Art Vertrag gesehen wird  –  als könnte man seinen Partner, an den man sich für das ganze Leben gebunden hat, irgendwann wieder loswerden, wie etwas, das überflüssig geworden ist. Es ist furchtbar, wenn die Ehe mit solcher Leichtigkeit, Oberflächlichkeit, mangelndem Respekt für die Person angegangen wird, aber leider ist das die Atmosphäre, in der wir leben.“

Quelle: Radio Vatikan
 


Urteil gegen Charles Taylor ist eine deutliche Warnung an Diktatoren

Gestern verurteilte das Sondergericht der Vereinten Nationen in Den Haag den ehem. Präsidenten von Liberia, Charles Taylor, wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Diktator Taylor führte während seiner Amtszeit zudem einen erbitterten Kampf gegen das Christentum, besonders gegen die katholische Kirche, die sich jedoch als glaubwürdige Instanz der Gerechtigkeit und Nächstenliebe bewährte.

Zu dem Urteil des UN-Gerichts erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:

„Das Urteil gegen den liberianischen Ex-Präsidenten ist mehr als eine Warnung an alle Diktatoren, die glauben, gegen Menschenrechte verstoßen zu können, um Ihre Macht zu festigen. Sie werden nicht straffrei ausgehen. Das Urteil des Sondergerichts für Sierra Leone ist ein starkes Signal.

Taylor hat, so das Gericht, „wesentlichen Einfluss“ auf die Kriegsverbrechen der neunziger Jahre in Sierra Leone gehabt und ist daher mitschuldig. Rebellentruppen, die von ihm wesentlich unterstützt wurden, haben dort tausende Opfer verstümmelt und vergewaltigt. Auch Kindersoldaten wurden hierfür benutzt. Tausende Menschen wurden blutrünstig ermordet.

Dafür droht dem ehem. Präsidenten Liberias, der sich als erster afrikanischer Ex-Staatschef vor einem internationalen Gericht für Kriegsverbrechen verantworten muss, nun lebenslängliche Haft.“


Deutschland ist wichtiger als die FDP

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Brief an Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Vorsitzender der FDP

Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,

Deutschland braucht nicht die FDP, sondern eine freie demokratische Partei.

Viele Deutsche sind besorgt wegen Ihrer Wirtschaftspolitik und Ihrer Parteiführung. Auf dem FDP-Bundesparteitag wurde heftig gegen CDU, SPD und Grüne polemisiert. Aber in Wirklichkeit unterstützt die FDP unter Ihrer Führung die Positionen dieser Parteien:

– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Beseitigung der christlich- abendländischen Werteordnung.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Vergreisung unseres Volkes.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Verstaatlichung der Kindererziehung.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Beseitigung der Familienstruktur unseres Volkes.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Islamisierung Deutschlands.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um den Austausch der deutschen Bevölkerung durch andere Völkerschaften.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Torpedierung der Sozialen Marktwirtschaft durch die zwangswirtschaftliche Einführung unwirtschaftlicher Stromerzeugungsmethoden.
– Die FDP unterstützt die GRÜNEN in dem Bemühen um die Erzeugung massenneurotischer Strahlen- und Klimaängste.
– Die FDP unterstützt die SPD in dem Bemühen um die Vernichtung der deutschen Kerntechnik.
– Die FDP unterstützt die CDU in dem Bemühen um die Explosion der Staatsverschuldung.
– Die FDP unterstützt die CDU in dem Bemühen um die Abschaffung Deutschlands als souveränen Staat.
– Die FDP unterstützt die CDU in dem Bemühen um die Spaltung Europas in eine Euro- und eine Nicht-Euro-Zone.
– Die FDP unterstützt die CDU in dem Bemühen um die Errichtung einer europäischen Fiskal- Diktatur.
 

Zu hoffen ist, daß sich in Deutschland die echt liberalen, an ethische Normen und an Vernunft gebundenen Bürger zusammenschließen und bei der nächsten Bundestagswahl eine wählbare Partei bilden.

In dem Bemühen um Aufklärung über die FDP hoffe ich auf eine starke Verbreitung dieses Schreibens, das auch im Internet steht unter www.fachinfo.eu/fi084.pdf.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Wundersames „Tränen-Kreuz“ in Indien mit ganz natürlicher Ursache…

Sensationslüsterne Geistlichkeit von Mumbai blamiert sich

Der skeptische Inder Sanal Edamaruku enttarnte die „Tränen“ eines angeblich weinenden Kruzifixes als Ergebnis eines verstopften Abwasserkanals.

Edamaruku ist strenger Rationalist und setzt sich gegen Aberglauben und Wundersucht ein, zumal als Präsident der „Indian Rationalist Association“, einem Skeptikerverband mit 100.000 Mitgliedern, die dem in Indien allgegenwärtigen pseudomystischem „Zauber“ mit nüchterner Wissenschaft entgegentreten.

Im Jahr 2008 stellte er sich in einer Fernsehshow den magischen Kräften eines hinduistischen Gurus entgegen:  Dieser belegte Edamaruku mit einem Todesfluch, doch der Skeptiker überlebte auch dies.

Anfang März 2012 reiste er nach Vile Parle, einem Vorort von Mumbai. Der Fernsehsender TV9 hatte ihn eingeladen, sich die dortige Kirche Unserer lieben Frau anzuschauen: Seit ein paar Tagen traten dort Wassertropfen aus einem Kruzifix und rannen wie Tränen am Korpus Christi herab. Der TV-Sender bat den Skeptikerchef um eine Begutachtung der mirakulösen Sache.

Die dortige Geistlichkeit wertete die „Tränen“ als Wunder, tausende Inder kamen und staunten – und sie be-wunder-ten die begehrten  „Wunder-Tränen“ als eine Art Heilmittel.
Edamaruku sah sich um und entdeckte einen Waschsalon. Dessen Abfluss verlief unterhalb des Kruzifixes.  „Ich habe einen der Steine über dem Abwasserkanal hochgehoben und gesehen, dass er verstopft war. Wenn Wasser blockiert wird, findet es einen anderen Weg“, sagte er später im Fernsehen. In diesem Fall drang das Wasser den Pfahl der Statue hoch und trat dann aus den Nägeln des Kreuzes aus. Das Wunder war also keines.
Doch die blamierte Kirchenleute vor Ort gingen nicht in sich, sondern gerieten eher außer sich und zeigten den Skeptiker-Präsidenten Anfang April an  –  wegen „Beleidigung religiöser Gefühle“. Bislang zögert die Polizei, ihn festzunehmen.
Möge es dabei bleiben, denn das Entlarven falscher „Wunder“ ist ein gutes Werk, mag es auch von skeptischer bzw. weltlicher Seite erfolgen.
Besser wäre freilich, wenn das „Mirakel“ von den Geistlichen selber aufgedeckt worden wäre.
Wahre Christen haben falsche Wunder nicht nötig!
Quelle der Nachricht: „Financial Times Deutschland“ vom 24.4.2012

Kanzlerin Angela Merkel würdigt die Piratenpartei

Die Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel betrachtet die Piratenpartei als Gewinn für die Politik.
„In mancher Hinsicht können sie ein Ansporn für die anderen Parteien sein. Sie nutzen das Internet mit großer Konsequenz. Ich finde es zumindest interessant, wie sie fast ihre ganze politische Meinungsbildung im Internet organisieren“, sagte Merkel der WAZ-Zeitung; das mache die Partei vor allem für Jüngere attraktiv.

Über eine derart wohlwollende Stellungnahme darf gerätselt werden:

Die Piraten sind eine teils linke (bedingungsloses Grundeinkommen für alle), teils anarchistische Gruppierung (Freigabe illegaler Drogen), zudem kirchenfeindlich (völlige Trennung von Kirche und Staat) und in moralischen Fragen liberalistisch (pro Homosex-Ehe, gegen Betreuungsgeld).

Spielen diese    – für eine christlich und bürgerlich sein wollende Partei wie die CDU doch wohl absonderlichen  –  Programmpunkte für Frau Merkel keine Rolle?

Oder wünscht sie sich aus parteistrategischen Gründen gerne eine Konkurrenz fürs linke Spektrum? Hofft sie, daß Wähler aus SPD und Grünen zu den Piraten überlaufen?

Ist ihr aber nicht klar, daß diese rot-grünen Parteien inkl. Piraten dann gemeinsame Koalitionen schließen können?

Daß damit das linke Lager in unserem Land insgesamt zunimmt, weil die Piraten (nomen est omen!) auch jene jungen, sonst eher unpolitischen Bürger anziehen, die sonst der Wahl fernbleiben würden!

 

 

 

 


Aserbaidschan/Baku: Unterdrückung der Christen und der Pressefreiheit

Aserbaidschans Hauptstadt Baku schmückt sich vom 22. bis 26. Mai 2012 mit dem Eurovision Song Contest.

Bürgerrechtler rufen den Präsidenten Ilham Aliyev auf, politische Gefangene freizulassen. Bei Demonstrationen im März 2012 wurden erneut etliche Personen spitalreif geschlagen und verhaftet.

Einheimische Christen gelten in dem muslimisch geprägten Staat  immer noch als Verräter, zumal das Christentum mit dem rivalisierenden Land Armenien in Verbindung gebracht wird.

Neue Kirchen können kaum gebaut werden und das Gesetz verbietet, Gottesdienste in Privathäusern abzuhalten.  Auch die Pressefreiheit ist stark eingeschränkt.

«Amnesty International» bittet in einem offenen Brief an die Tessiner Band „Sinplus“, die die Schweiz am Wettbewerb vertreten wird, das öffentliche Interesse dazu zu nutzen, sich für die Freiheit politischer Gefangener einzusetzen.

Quelle: evangelikale Nachrichtenseite www.jesus.ch

Direktlink zum Thema: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/europa/214364-menschenrechtler_fordern_ende_des_debaku.html

Länderprofil des christlichen Hilfswerks Open Doors: http://www.opendoors-de.org/verfolgung/laenderprofile/aserbaidschan/

Ergänzende aktuelle Meldung: http://gebetskreis.wordpress.com/2012/03/13/aserbeidschan-kirchengemeinde-in-der-hauptstadt-soll-legal-liquidiert-werden/


Betreuungsgeld: „Im Mittelpunkt muß das Kindeswohl stehen!“

PRESSEMITTEILUNG

Pressemeldung der sächsischen CDU-Fraktion pro Betreuungsgeld

Zur Kritik der LINKEN an den Äußerungen der sächsischen Sozialministerin Christine Clauß zum Betreuungsgeld erklärt Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages:

„Wer das Betreuungsgeld als Herdprämie verunglimpft, diskreditiert Eltern, die sich bewusst dafür entscheiden, in den ersten beiden Lebensjahren ganz für ihre Kinder da zu sein. Diese Eltern sollten eher gesellschaftliche Anerkennung genießen. Schon gar nicht sollten sie sich aber dafür rechtfertigen müssen, wenn sie sich als Mutter oder Vater in einer sensiblen Lebensphase ganz ihrem Kind widmen wollen und nicht dem Arbeitgeber.

Im Mittelpunkt der Diskussion über das Betreuungsgeld muss viel stärker als bisher das Kindeswohl stehen. Ist es wirklich das Beste für das Kind, schon so früh und effektiv wie möglich fit für den Arbeitsmarkt gemacht zu werden? Muss sich die Familie der Wirtschaft und deren Forderung nach Fachkräften unterordnen oder haben Unternehmen für ein familienfreundliches Umfeld zu sorgen?

Sozialministerin Clauß hat völlig zu Recht das Augenmerk auf diese Fragen gerichtet. Deshalb muss Sachsen für und nicht gegen das Betreuungsgeld streiten.“

Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
Telefon: 0351/493-5611, Fax: 0351/45 10 31 56 11
E-Mail: CDU-Pressestelle@slt.sachsen.de
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