Nigeria: Weitere Terrorangriffe gegen Christen am Sonntag

Ein Bombenanschlag hat am Sonntag während eines Gottesdienstes in Kano mehr als zwanzig Menschenleben gefordert; viele weitere Gläubige wurden verletzt.

Der Gottesdienst fand in einem Freilufttheater in Nigerias zweitgrößter Stadt statt. Die Zahl der Verletzten ist noch unklar.

Insgesamt starben seit Januar 2012 mehrere hundert Menschen in ganz Nigeria bei Bombenanschlägen und Angriffen. Oft waren Kirchen das Ziel der Attentäter.

In Nigeria operiert eine radikal-islamische Gruppe namens „Boko-Haram“, die Kontakte zur Terrorszene von al-Kaida haben soll.

Erst am Samstag hatte ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz vor dem Gebäude einer Zeitung in Nigerias Hauptstadt Abuja gezündet.

Quelle: Radio Vatikan


Schweiz: Hohe „Scheidungsrate“ bei homosexuellen „Ehen“

Die Trennungsrate von schwulen und lesbischen „Paaren“  liegt nur fünf Jahre nach der Einführung dieser registrierten Partnerschaften in der Schweiz bereits bei mehr als 10 Prozent, wie die Aargauer Zeitung berichtet.

Versprachen sich 2007  ­­–  im ersten Jahr, in dem sich Schwule und Lesben als Paar registrieren lassen konnten  –  noch 2004 Paare lebenslängliche Treue, so waren es 2010 lediglich 720.

Die Zahl der aufgelösten Partnerschaften stieg im gleichen Zeitraum von 1 im Jahr 2007 auf 77 im Jahr 2010. Dieser Trend hielt auch im vergangenen Jahr an, wie Zahlen aus einzelnen Kantonen und Gemeinden bestätigen.

So ging im Kanton Bern die Zahl der registrierten homosexuellen „Partnerschaften“ von 84 im Jahr 2010 auf 82 im Jahr 2011 zurück. Die Zahl der Trennungen aber stieg von 6 auf 13. Dasselbe Bild bietet sich in der Stadt Zürich. Dort gab es im letzten Jahr 133 neue eingetragene Partnerschaften und 30 Trennungen vor Gericht.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch


Regensburg: 1500 Gläubige solidarisch mit dem Papst

Bewegende und glaubensfrohe Feier auf dem Domplatz

Rund 1500 Teilnehmer aus dem ganzen Bistum waren am Sonntagnachmittag in den Hohen Dom St. Peter in Regensburg gekommen, um mit ihrem Bischof den 85. Geburtstag von Papst Benedikt zu feiern.

Damit setzten die Gläubigen ein deutliches Zeichen der Verbundenheit mit dem Pontifex, der in der Vergangenheit über Regensburg gesagt hatte: „Hier bin ich daheim.“

Bischof Gerhard L. Müller leitete die eucharistische Vesper im überfüllten Dom, die vom 1. Chor der Regensburger Domspatzen  musikalisch hervorragend gestaltet wurde.

Aus der Oberpfalz waren über 20 Feuerwehren und ca. 50 Delegationen der Marianischen Männerkongregation (MMC) sowie zahlreicher weiterer Verbände gekommen, so daß sich von der Statiokirche St. Ulrich aus ein langer Zug zum Dom in Bewegung setzte und durch das Hauptportal in die Kathedrale einzog.

In seiner Predigt warnte der Regensburger Bischof vor selbsternannten sog.„Reformern und Propheten“ (siehe Foto). In Wirklichkeit seien Petrus und seine Nachfolger das sichtbare Zeichen der Einheit der Kirche mit Gott.

„Der Papst ist nicht irgendeine prominente Gestalt in Rom zur Befriedigung der Sensationslust“, bekräftigte der Reensburger Oberhirte. Er diene vielmehr der Einheit der Kirche in Christus: „Er bewahrt und verkündet die Wahrheit, die uns geoffenbart ist.“

Bischof Müller wandte sich gegen den antirömischen Affekt auch innerhalb der katholischen Kirche, der sich nur dem Zeitgeist anpassen wolle. Er erklärte, daß jene antirömischen Stimmen von außerhalb des Bistums Regensburg während des Katholikentags 2014 keinen Platz haben werden. „Entgegen diesem antirömischen Gemurmel und Geschwätz stehen wir auf der Seite unserer Priester und Seelsorger“, betonte der Bischof.

Nach der Vesper fand auf dem südlichen Domplatz eine Bewirtung für hunderte Gäste statt. Es gab Limonade, Bier und Brezen.

Papstbruder Prälat Georg Ratzinger, das Domkapitel Regensburg, Dr. Albert Schmid, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, und Philipp Graf Lerchenfeld vom Diözesankomitee der Katholiken, feierten mit dem Bischof zu den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches.

Auch die Oberpfälzer Bierkönigin Julia Aschenbrenner hatte sich eingefunden und stieß mit Brauereidirektor Hermann Goß, Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Domdekan Prälat Robert Hüttner, Prälat Georg Ratzinger und Bischof Gerhard Ludwig auf das Wohl des Heiligen Vaters in Rom an.

Quelle für Text und Fotos: Presseamt des Bistums Regensburg


Ägypten: Keine Verurteilung wegen des Massakers von Maspero

27 koptische Christen kam ums Leben  –  und keiner soll daran schuld sein.  Ein ägyptisches Sondergericht hat alle Verfahren zum sog.„Massaker von Maspero“ aus „Mangel an Beweisen“ eingestellt.

Es sei nicht möglich gewesen, die Schuldigen zu identifizieren, so die vom Justizministerium benannten Richter. Auch die Verfahren gegen verhaftete Kopten und einen muslimischen Aktivisten wurden fallengelassen.

Bei einer Demonstration von Kopten im Zentrum von Kairo hatten am 9. Oktober letzten Jahres Unbekannte das Feuer eröffnet. Handy-Aufnahmen, die danach im Internet kursierten, legen nahe, daß die Schuldigen zur Armee gehören. Die Staatsanwaltschaft hingegen gab koptischen Provokateuren die Schuld.

Bei den nächtlichen Ereignissen starben 27  christliche Kopten, 320 weitere  wurden verletzt.

Quelle: Radio Vatikan


Ex-Bischöfin Maria Jepsen will der Schwulenlobby weiter entgegenkommen

Die evangelische Kirche soll sich deutlicher für die gesellschaftliche Anerkennung von homosexuellen Beziehungen engagieren. Das forderte die ehem. nordelbische Bischöfin Maria Jepsen am 27. April 2012 bei einer „Anhörung“ des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

Aus Sicht von Jepsen soll die Kirche vor allem jenen Homosexuellen helfen, die in einer Partnerschaft leben wollen und für die Treue, Verläßlichkeit und Liebe wichtig sind. In vielen Kirchengemeinden gebe es schwule Pastoren, ohne daß dies jemanden störe, behauptet die e

Frau Jepsen zufolge können homosexuelle Pastoren sogar gute Vorbilder für Jugendliche sein, wenn sie ihr Leben verantwortlich führen und vorleben. Ihnen biete die Hamburger evangelische Kirche bereits Segnungsgottesdienste an.

Kritik an der evangelischen Kirche äußerte dennoch der Vorsitzende des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland, Manfred Bruns. Viele Kirchenvertreter würden nur vordergründig Verständnis äußern, aber wenig Unterstützung bieten. „Besonders schlimm“ seien Katholiken und Evangelikale, die mit dem Gericht Gottes drohen.  Manfred Bruns ist nach eigenen Angaben seit über 50 Jahren verheiratet. Heute sei er zusätzlich mit einem Mann liiert.

Quelle: www.idea.de