Bistum Rottenburg startet Gedenken an den seligen Pater Rupert Mayer SJ

Der schwäbische Jesuitenpater widerstand mutig der NS-Diktatur

Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern ehrt die Diözese Rottenburg-Stuttgart den vor 25 Jahren selig gesprochenen Jesuitenpater und NS-Gegner Rupert Mayer.

Er kam 1876 in Stuttgart zur Welt, wurde 1899 im Rottenburger Dom zum Priester geweiht und war ein Jahr lang Vikar in Spaichingen, bevor er sich dem Jesuitenorden anschloß und später in der bayerischen Hauptstadt als „15. Nothelfer der Münchner“ verehrt wurde.

Von den Nationalsozialisten, denen er mutig die Stirn bot, wurde er massiv drangsaliert, ins KZ Sachsenhausen verbracht und schließlich bis Kriegsende im Kloster Ettal interniert. Im Mai 1945 zurückgekehrt, erlitt der Pater an Allerheiligen in der Michaelskirche einen tödlichen Hirnschlag.

Am 4. November wurde er auf dem Jesuitenfriedhof in Pullach beigesetzt. Wegen des Ansturms zum Grab wurden seine Gebeine 1948 in die Unterkirche des Münchner Bürgersaals überführt.  Am 3. Mai 1987 wurde der mutige Pater von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Den Auftakt zum Rupert-Mayer-Jahr bildet am 2. Mai ein Gottesdienst im Rottenburger Dom zum Gedenken an Pater Mayers Priesterweihe.

Der Jesuitenpater wird zudem im Zentrum eines von Papst Benedikt XVI. für die Weltkirche angeregten Jahrs des Glaubens stehen, das er am 11. Oktober 2012 ausrufen wird.

Quelle: www.glaubeaktuell.net

 



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