Bittere Reue nach Abtreibung: „Ich habe mein Kind getötet!“

Erschütternder Erlebnisbericht einer jungen Mutter vom April 2012

Frau T. fühlte sich zu schwach, um sich dem Druck ihres Mannes zu widersetzen. Aufgrund seiner plötzlichen Arbeitslosigkeit, finanzieller Sorgen wegen der Spielsucht ihres Mannes und des bevorstehenden Wohnungswechsels sah sie keinen anderen Ausweg.

Hinzu kam, daß sie selber mitten in der Berufsausbildung steckte. Sie befürchtete Nachteile, wenn sie die Ausbildung unterbrechen muß. Obwohl Lebensrechtler ihr Möglichstes taten, hat sich Frau T. schweren Herzens für die Abtreibung entschieden, die sie bereits beim Aufwachen aus der Narkose bitter bereute.

Wie geht es den vielen Frauen in unserem Land, die diesen Irrweg ebenfalls gewählt haben?

Frau T. möchte mit ihrem Bericht andere Frauen warnen, die sich von den Lügen der Abtreibungsbefürworter einlullen lassen:

Mitte April 2012 besuchte ich Dr. W. nach einem positiven Schwangerschaftstest in seiner Praxis. Der Wartebereich war verziert mit vielen Babyfotos, auf denen auch Herr Dr. W. abgebildet war. Nach langem Warten wurde ich persönlich von Dr. W. abgeholt. Ich erklärte, daß ich zwei positive Schwangerschaftstests gemacht habe und daß ich nicht weiß, ob ich das Kind haben kann.

Er fing sofort an zu erklären, daß eine Abtreibung überhaupt kein Problem und zudem nur eine Sache von 2 Minuten sei.  Er untersuchte mich  – und auf Anhieb war ein kleiner Mensch zu erkennen.  Meine ersten Worte waren: „Das ist aber groß.“

Er vermaß das Kind und stellte fest, daß ich in der 11. Woche war.  Er holte einen “Plastikschlauch” aus seinem Schubfach und erklärte mir anhand eines Schaubildes, wie die Abtreibung vorgenommen wird. Er sagte: „Dieser Schlauch ist für einen Fötus in der achten Woche, ihrer wäre dann größer.“

Sofort wollte er mit mir einen Termin vereinbaren, doch ich bat um Bedenkzeit. Dann war der Tag gekommen. Ich mußte um 7 Uhr zwei Tabletten nehmen, damit alles in meinem Bauch lockerer wird. Ich bekam eine halbe Stunde nach der Einnahme Unterleibsschmerzen.

Um 9 Uhr fuhr ich mit dem Bus zur Praxis. Der Narkose-Arzt stach mir eine Kanüle und spritze mir eine halbe Ampulle Morphium zur Beruhigung. Doch es beruhigte mich in keinster Weise. Ich fing bitterlich an zu weinen, legte die Hand auf meinen Bauch und bat mein Kind um Verzeihung. Ich sagte ihm: „Ich liebe dich und es tut mir leid.“

Alle Dämme brachen und ich bekam einen Nervenzusammenbruch. Die Arzthelferin kam zu mir und sagte: „Das ist nichts Schlimmes, du mußt da jetzt durch, schau in die Zukunft.“  – So nach dem Motto: Reiß dich zusammen.

Nun wurde ich ins Behandlungszimmer gebracht und auf den Stuhl fixiert. Ich bekam das Schlafmittel und der Arzt sagte noch: „Jetzt schlaf gut, Jasmin.“ –  Ich bin bitterlich weinend eingeschlafen.

Dann wachte ich vom Geklimper des OP-Bestecks auf. Ich hörte, wie der Abtreibungsarzt zum Narkose-Arzt sagte: „Da haben wir ja dann alles gut wegbekommen, wir sollten ihr nur nicht sagen, daß wir 10 Anläufe gebraucht haben, weil das Kind nicht gehen wollte.“

Mit diesem Satz dämmerte ich wieder ein. Dann wachte ich wieder auf und sofort war diese Aussage in meinem Kopf präsent.

Ich bemerkte dann, dass jemand neben mir stand, den ich sogleich viermal fragte, ob alles gut gelaufen sei. Erst dann erhielt ich ein kurzes: „Ja, alles ist gut gelaufen.“  –  Danach fragte ich: „Ist es auf dem Müll?“

Und dieser Jemand sagte: „Nein, hier ist es Gesetz, daß es in das Krankenhaus gebracht wird und dann sorgfältig mit anderen verbrannt wird.“

Ich dämmerte kurz ein und wurde dann auf meine Liege gebracht. Ich weinte und weinte. Ich fühlte mich einfach nur schlecht und da war dieser Satz, der mir unendliches Leid zufügte. Hinzu kam, daß die Wände sehr hellhörig waren und ich ständig den Sauger hörte, mit dem das nächste tote Kind abgesaugt wurde.

Gekürzt aus dem Weblog „Schreibfreiheit“ –  Quelle und Fortsetzung des Erfahrungsberichts hier: http://schreibfreiheit.eu/2012/04/26/ich-habe-abgetrieben/

 



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